{"id":373445,"date":"2025-08-26T02:28:12","date_gmt":"2025-08-26T02:28:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/373445\/"},"modified":"2025-08-26T02:28:12","modified_gmt":"2025-08-26T02:28:12","slug":"besuch-in-washington-suedkoreas-praesident-schlaegt-alarm-pjoengjang-koennte-jaehrlich-zehn-bis-20-atomwaffen-produzieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/373445\/","title":{"rendered":"Besuch in Washington: S\u00fcdkoreas Pr\u00e4sident schl\u00e4gt Alarm \u2013 Pj\u00f6ngjang k\u00f6nnte j\u00e4hrlich zehn bis 20 Atomwaffen produzieren"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">US-Pr\u00e4sident <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/donald-trump\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/donald-trump\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Donald Trump<\/a> hat S\u00fcdkoreas neuen Staatschef im Wei\u00dfen Haus empfangen. Zuvor hatte er sein gutes Verh\u00e4ltnis zu Nordkoreas Diktator <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/kim-jong-un\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/kim-jong-un\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kim Jong Un<\/a> hervorgehoben. Viele Leute w\u00fcrden es als \u201eschrecklich\u201c bewerten, dass er \u201esehr gute Beziehungen\u201c zu dem nordkoreanischen Machthaber habe, sagte Trump. Er selbst halte es aber f\u00fcr gut, dass seine Beziehung zu Kim gut sei.<\/p>\n<p>Lee \u00fcberh\u00e4ufte den US-Pr\u00e4sidenten bei seinem bei Antrittsbesuch im Wei\u00dfen Haus mit Lob \u2013 S\u00fcdkoreas Pr\u00e4sident pries die Ausstattung, bat Trump inst\u00e4ndig, weiterhin bei den koreanischen Friedensbem\u00fchungen zu helfen, und schlug sogar einen Trump Tower in Nordkorea vor. Lee sagte im Anschluss bei dem Treffen mit Trump laut einem \u00dcbersetzer, dass die koreanische Halbinsel die einzige \u201egeteilte Nation\u201c der Welt sei. Er bat den US-Pr\u00e4sidenten, sich f\u00fcr Frieden auf der koreanischen Halbinsel einzusetzen und betonte, ihn dabei unterst\u00fctzen zu wollen.<\/p>\n<p>\u201eWir kennen uns schon l\u00e4nger und haben uns immer sehr gut verstanden\u201c, sagte Trump und stellte S\u00fcdkoreas neuem Pr\u00e4sidenten ein Entgegenkommen in Handelsfragen in Aussicht. Konkret wurde Trump am Montag zun\u00e4chst nicht. <\/p>\n<p>S\u00fcdkoreas Wirtschaft ist stark von den USA abh\u00e4ngig. Die US-Regierung gew\u00e4hrleistet bislang die Sicherheit des Landes durch Truppen und nukleare Abschreckung. Trump hat allerdings die Regierung in Seoul als \u201eGeldmaschine\u201c bezeichnet, die den milit\u00e4rischen Schutz der USA ausnutze.<br \/>\nKurz vor dem Empfang bem\u00e4ngelte Trump unter anderem den Umgang mit den Ermittlungen gegen Lees konservativen Vorg\u00e4nger Yoon Suk Yeol. Diesem wird vorgeworfen, im Dezember versucht zu haben, das Kriegsrecht zu verh\u00e4ngen und damit die Demokratie in dem asiatischen Land zu gef\u00e4hrden. Lee hatte sein Amt im Juni nach einer vorgezogenen Wahl angetreten, die durch die Amtsenthebung von Yoon n\u00f6tig geworden war. <\/p>\n<p>Atomwaffen aus Pj\u00f6ngjang \u2013 S\u00fcdkorea schl\u00e4gt Alarm<\/p>\n<p>Lee warnte bei seinem Washington-Besuch in der Denkfabrik \u201eCenter for Strategic and International Studies\u201c vor m\u00f6glichen Atomwaffen aus Nordkorea. Pj\u00f6ngjang k\u00f6nnte bald bis zu 20 Atomwaffen pro Jahr herstellen, so der Staatschef. \u201eEine Interkontinentalrakete, welche die USA erreichen kann, ist fast fertig entwickelt, und sie bauen weiterhin Kapazit\u00e4ten, um etwa zehn bis 20 Atombomben pro Jahr zu produzieren\u201c, sagte Lee.<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident, der dem international isolierten Nachbarland gegen\u00fcber eine vers\u00f6hnlichere Politik betreibt als sein Vorg\u00e4nger, betonte: \u201eWir haben uns bem\u00fcht, Nordkorea abzuschrecken und Sanktionen zu verh\u00e4ngen, aber das Ergebnis ist, dass Nordkorea sein Atomprogramm weiter vorantreibt.\u201c Die Zahl der Atomwaffen, \u00fcber die Nordkorea verf\u00fcgt, sei \u201ein den letzten drei bis vier Jahren gestiegen\u201c. <\/p>\n<p>Nach Angaben des Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri hat Nordkorea bereits sch\u00e4tzungsweise 50 Sprengk\u00f6pfe zusammengebaut und verf\u00fcgt \u00fcber spaltbares Material f\u00fcr bis zu 40 weitere. Lee erkl\u00e4rte, S\u00fcdkorea sei entschlossen, das Nachbarland weiter mit konventionellen Waffen abzuschrecken. Gleichzeitig verwies er auf Bem\u00fchungen, Provokationen einzustellen, etwa durch einen Abbau von Propaganda-Lautsprechern an der gemeinsamen Grenze.  <\/p>\n<p>Nord- und S\u00fcdkorea formal betrachtet noch in Kriegszustand<\/p>\n<p>Das Verh\u00e4ltnis zwischen S\u00fcd- und Nordkorea ist \u00e4u\u00dferst angespannt. Zuletzt haben rund 30 nordkoreanische Soldaten nach UN-Angaben kurzzeitig die hochger\u00fcstete Grenze zu S\u00fcdkorea \u00fcberschritten und damit Warnsch\u00fcsse des dortigen Milit\u00e4rs ausgel\u00f6st. Das berichtet die s\u00fcdkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap.<\/p>\n<p>Seit dem <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/gallery3811801\/Der-Koreakrieg-von-1950-bis-1953.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/gallery3811801\/Der-Koreakrieg-von-1950-bis-1953.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Koreakrieg<\/a> (1950-53) ist die koreanische Halbinsel in einen kommunistischen Norden und demokratischen S\u00fcden geteilt. Der Krieg endete zwar mit einem Waffenstillstand, doch bis heute haben beide Staaten keinen Friedensvertrag unterzeichnet.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend seiner ersten Amtszeit hatte der Republikaner bereits eine unkonventionelle Nordkorea-Politik verfolgt und auch Kim mehrfach getroffen. Eine Einigung \u00fcber eine atomare Abr\u00fcstung Nordkoreas gab es dabei allerdings nicht. Trump will nach fr\u00fcheren Angaben auch in seiner zweiten Amtszeit an dem Ziel festhalten, Nordkorea vollst\u00e4ndig nuklear abzur\u00fcsten. Nun stellte er ein weiteres Treffen mit Kim in Aussicht, ohne dabei konkrete Details zu nennen. \u201eIch freue mich darauf, ihn zu sehen\u201c, sagte Trump. Auch Lee betonte, dass er ein solches Treffen zwischen Trump und Kim begr\u00fc\u00dfen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Nordkorea und die USA unterhalten keine offiziellen diplomatischen Beziehungen. Es gibt keine Botschaften in den jeweiligen Hauptst\u00e4dten. Diplomatische Angelegenheiten werden stattdessen oft \u00fcber Vermittler abgewickelt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat S\u00fcdkoreas neuen Staatschef im Wei\u00dfen Haus empfangen. 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