{"id":373667,"date":"2025-08-26T04:38:20","date_gmt":"2025-08-26T04:38:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/373667\/"},"modified":"2025-08-26T04:38:20","modified_gmt":"2025-08-26T04:38:20","slug":"thora-wird-mitten-in-dresden-live-geschrieben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/373667\/","title":{"rendered":"Thora wird mitten in Dresden live geschrieben"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.hna.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.hna.de\/welt\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_welt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 26.08.2025, 06:10 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/39415893-zwei-haende-schreiben-mit-einem-fuellfederhalter-an-einer-juedischen-thora-rolle-Xfe.jpg\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\"   height=\"619\" width=\"1100\" alt=\"Zwei H&#xE4;nde schreiben mit einem F&#xFC;llfederhalter an einer j&#xFC;dischen Thora-Rolle\"\/>Eine Thora, das Herzst\u00fcck des Judentums, werde \u00f6ffentlich geschrieben, f\u00fcr alle sichtbar, in der Mitte der Stadt. \u201eWir laden ein, zuzuschauen, zu fragen und zu lernen.\u201c \u00a9\u00a0Liesa Johannssen\/KNA<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Ein seltenes Ritual wird sichtbar: In Dresden entsteht eine Thora im Schaufenster. Bis sie fertig ist, dauert es Monate.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Dresden (KNA) Die J\u00fcdische Kultusgemeinde in Dresden l\u00e4sst sich eine Thora-Rolle schreiben &#8211; und alle k\u00f6nnen dabei zuschauen. Die ersten Buchstaben setzten Rabbiner Akiva Weingarten und Yehoshua Diaz, ein speziell geschulter Schreiber (Sofer), am Donnerstag im Dresdner Rathaus auf das Pergamentband. In den n\u00e4chsten etwa 18 Monaten schreibt der Sofer mit Tinte und G\u00e4nsefeder in einem Pavillon vor dem Stadtmuseum. Durch ein Schaufenster kann man ihn beobachten.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Normalerweise ziehen sich Thora-Schreiber zur\u00fcck in einen stillen Raum, weil ihnen diese streng geregelte rituelle Zeremonie Pr\u00e4zision und tiefe geistige Konzentration abverlangt. In Dresden beginne jedoch etwas ganz Besonderes, erkl\u00e4rte Rabbiner Weingarten. Eine Thora, das Herzst\u00fcck des Judentums, werde \u00f6ffentlich geschrieben, f\u00fcr alle sichtbar, in der Mitte der Stadt. \u201eWir laden ein, zuzuschauen, zu fragen und zu lernen.\u201c Zu diesem \u00f6ffentlichen Bildungsprogramm geh\u00f6rten auch Live-\u00dcbertragung im Internet, F\u00fchrungen und Gespr\u00e4che.<\/p>\n<p>Verschiedene Seiten des Judentums<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Begleitend sind Ausstellungen, Vortr\u00e4ge und Workshops geplant, wie Kai Lautenschl\u00e4ger, Vorstandsvorsitzender der J\u00fcdischen Kultusgemeinde Dresden, ank\u00fcndigte. Gezeigt w\u00fcrden damit verschiedene Seiten gelebten Judentums: neben religi\u00f6sen Traditionen auch Teilhabe an Kultur und Politik. Menschen k\u00f6nnten so j\u00fcdisches Leben von heute kennenlernen. Das k\u00f6nne helfen, Vorurteile abzubauen und sorge f\u00fcr Anerkennung. Au\u00dferdem binde es die Rolle der Kultusgemeinde noch mehr in die Stadtgesellschaft ein. Gef\u00f6rdert wird das Projekt unter anderen von der Stadt, einer Stiftung und der Technischen Universit\u00e4t Dresden.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Dave Panetti, Vizekonsul der USA in Leipzig, bezeichnete das Thora-Projekt als starkes Zeichen f\u00fcr Dialog. In der \u00d6ffentlichkeit zeige es, wie eine alte Tradition auf kreative Weise mit der Moderne verbunden werden k\u00f6nne. Das schaffe Verst\u00e4ndnis f\u00fcreinander. Die Thora als heilige Schrift der Juden umfasst die f\u00fcnf B\u00fccher Mose. Das Pergament ist auf zwei Holzrollen gewickelt. W\u00e4hrend des Gottesdienstes am j\u00fcdischen Ruhetag Schabbat wird sie auf einem erh\u00f6hten Tisch (Bima) entrollt und ein Abschnitt daraus gelesen.<\/p>\n<p>Artikel der KNA<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">Dieser Beitrag stammt von der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.kna.de\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"id-import-Link id-pageApi-Link--externalDomain\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;FactBox&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;FactBox InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA)&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.kna.de\/&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:15,&quot;storyElementCount&quot;:17}}\">Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA)<\/a><\/p>\n<p>Kleinste j\u00fcdische Gemeinde in Dresden<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die Kultusgemeinde, 2021 von Rabbiner Akiva Weingarten gegr\u00fcndet, ist die kleinste und j\u00fcngste von drei J\u00fcdischen Gemeinden in Dresden. Sie bezeichnet sich als egalit\u00e4re, liberal-chassidische Gemeinde. Die gr\u00f6\u00dfte und \u00e4lteste ist die J\u00fcdische Gemeinde zu Dresden mit rund 700 Mitgliedern. Daneben gibt es eine orthodoxe von der Gruppierung Chabad Lubawitsch. (von Tomas G\u00e4rtner)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Welt Stand: 26.08.2025, 06:10 Uhr DruckenTeilen Eine Thora, das Herzst\u00fcck des Judentums, werde \u00f6ffentlich geschrieben, f\u00fcr alle&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":373668,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1835],"tags":[3364,29,2386,30,859],"class_list":{"0":"post-373667","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dresden","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-dresden","11":"tag-germany","12":"tag-sachsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115093222511181640","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/373667","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=373667"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/373667\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/373668"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=373667"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=373667"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=373667"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}