{"id":374144,"date":"2025-08-26T09:14:29","date_gmt":"2025-08-26T09:14:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/374144\/"},"modified":"2025-08-26T09:14:29","modified_gmt":"2025-08-26T09:14:29","slug":"erlanger-was-das-poetenfest-2025-zu-bieten-hat-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/374144\/","title":{"rendered":"Erlanger: Was das Poetenfest 2025 zu bieten hat &#8211; M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Vom 29. bis 31. August werden \u00fcber 80 schreibende, publizierende und \u00fcberhaupt ziemlich kluge Menschen in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Erlangen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erlangen<\/a> zu Gast sein. Im Programmheft stehen allein sechs Namen, die auch auf der Longlist f\u00fcr den Deutschen Buchpreis zu finden sind: Kaleb Erdmann, Annett Gr\u00f6schner, Dmitrij Kapitelman, Jehona Kicaj,\u00a0Nava Ebrahimi und Jonas L\u00fcscher. Ebenfalls im Schlossgarten lesen wird Natascha Gangl, die mit ihrer Sprachperformance die Klagenfurter Jury beim diesj\u00e4hrigen Ingeborg-Bachmann-Preis einfach umgehauen hat. Erlangen w\u00e4re aber nicht Erlangen, ginge es hier nur um die Stars des Literarturbetriebs oder das Promoten neuer <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/B%C3%BCcher\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">B\u00fccher<\/a>. Ein \u00dcberblick \u00fcber drei Tage <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Literatur<\/a> pur.<\/p>\n<p>Keine Sparausgabe<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/2b884beb-1297-460a-9146-54c08adddb4a.jpeg\"   alt=\"Picknick-Atmosph\u00e4re: Am Samstag- und Sonntagnachmittag gibt es wieder die Lesenpodien im Schlossgarten, Eintritt frei. Bei Regen zieht man um nach drinnen, in die Orangerie und andere Veranstaltungsorte.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Picknick-Atmosph\u00e4re: Am Samstag- und Sonntagnachmittag gibt es wieder die Lesenpodien im Schlossgarten, Eintritt frei. Bei Regen zieht man um nach drinnen, in die Orangerie und andere Veranstaltungsorte. (Foto: Erich Malter)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Mehr als zehntausend B\u00fccherfreunde kommen allj\u00e4hrlich nach Erlangen, um im Schlossgarten, in der Orangerie, im barocken Markgrafentheater oder im E-Werk das geschriebene Wort zu feiern. Was in diesen schwierigen Zeiten umso wichtiger ist. Schwieriger geworden sind die Zeiten auch f\u00fcr die Festivalmacher, seit es auch das wohlhabende Erlangen, gerne auch die \u201eheimliche Hauptstadt der Siemens-Welt\u201c genannt, b\u00f6se erwischte. Unerwartete R\u00fcckzahlungen an einen Gewerbesteuerzahler rissen ein riesiges Millionenloch in den Haushalt. Man kennt das ja aus Berlin oder M\u00fcnchen: Legt ein Etat die Vollbremsung hin<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/schauspiel-erlangen-kuerzungen-spielzeit-2025-26-jonas-knecht-li.3287158\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">, dann ger\u00e4t auch die Kultur unter Druck und vieles steht zur Disposition<\/a>. Was also hat der Sparzwang f\u00fcr die 45. Ausgabe des Erlanger Literaturfestes bedeutet?<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">\u201eDie auff\u00e4lligste Auswirkung ist sicherlich, dass das Erlanger Poet*innenfest in diesem Jahr einen Tag k\u00fcrzer ist als sonst\u201c, so Bodo Birk. Man habe sich dazu entschieden, um so das Wochenende in gewohnter Qualit\u00e4t und Dichte durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen. Das Festival wird also nicht wie bisher am Donnerstagabend, sondern am Freitagabend beginnen. Dem Spardruck zum Opfer gefallen sind heuer die \u00dcbersetzerwerkstatt und der seit 2005 jedes zweite Jahr vergebene \u201eErlanger Literaturpreis f\u00fcr Poesie als \u00dcbersetzung\u201c. Deutlich reduziert werden mussten auch Sonderformate, experimentellere Veranstaltungen, eigene Ausstellungen oder zus\u00e4tzliche Termine zu einzelnen Neuerscheinungen im Sachbuchbereich.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Man konzentriert sich also eher auf das klassische Festivalprogramm. Bodo Birk: \u201eWir empfinden es als eine angemessene Reaktion auf die schwierige Haushaltslage.\u201c Doch bei \u00fcber 60 Veranstaltungen an drei Tagen k\u00f6nne man letztlich nicht von einer Sparausgabe sprechen.<\/p>\n<p>Portr\u00e4t-Abende im Markgrafentheater<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/64d47746-8409-47e3-989e-ba69ea980cab.jpg\"   alt=\"Die Journalistin und Autorin Eva Menasse kommt am Samstag zum Portr\u00e4tabend ins Erlanger Markgrafentheater.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Die Journalistin und Autorin Eva Menasse kommt am Samstag zum Portr\u00e4tabend ins Erlanger Markgrafentheater. (Foto: Imago\/Manfred Segerer)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Unangetastet geblieben ist die Tradition der Portr\u00e4ts, die Autorinnen und Autoren mit speziellen Abendveranstaltungen im Markgrafentheater gewidmet sind: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/sasa-stanisic-witwe-roman-1.7574456\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sa\u0161a Stani\u0161i\u0107<\/a> liest dort am Freitag, 29. August, (20.30 Uhr) aus seinem aktuellen Erz\u00e4hlband mit dem wohl l\u00e4ngsten Titel im Festivalprogramm: \u201eM\u00f6chte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gie\u00dfkanne mit dem Ausguss nach vorne\u201c. Im Gespr\u00e4ch mit Kulturjournalistin Meike Albath geht es aber auch um die Zuf\u00e4lligkeit von \u201eHerkunft\u201c, so der Titel seines Buches, mit dem er 2019 den Deutschen Buchpreis gewann. Stani\u0161i\u0107 wurde 1978 in Jugoslawien geboren und lebt seit 1992 in Deutschland. Pass, Studium, Spiegel-Bestseller? Ab wann labled man dich im Literaturbetrieb hierzulande als \u201edeutscher Autor\u201c? Fragen, die sich Sa\u0161a Stani\u0161i\u0107 stellt. Seinen Namen hatte damals nach dem Buchpreisgewinn selbst die \u201eTagesschau\u201c nicht korrekt wiedergegeben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/c14d591e-5f8e-4433-b932-ba1e1d4ff99f.jpg\"   alt=\"Das Erlanger Markgrafentheater ist das \u00e4lteste noch bespielte Barocktheater S\u00fcddeutschlands.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Das Erlanger Markgrafentheater ist das \u00e4lteste noch bespielte Barocktheater S\u00fcddeutschlands. (Foto: Erich Malter)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Eine Stimme, die nicht erst seit ihrem Engagement in der Schriftstellervereinigung Pen Berlin un\u00fcberh\u00f6rbar und unverzichtbar im gesellschaftlichen Diskurs ist, geh\u00f6rt der Schriftstellerin <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/meinungsfreiheit-afd-monika-maron-pen-berlin-potsdam-demokratie-umfrage-brandenburg-lux.7NcbdwBK1qE9BpEe545Pv5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eva Menasse<\/a>. Sie ist am Samstag, 20.30 Uhr, im Markgrafentheater beim Talk mit Korbinian Frenzel zu erleben. In ihrem Essay-Band \u201eAlles und nichts sagen. Vom Zustand der Debatte in der Digitalmoderne\u201c etwa denkt die geb\u00fcrtige Wienerin, Jahrgang 1970, dar\u00fcber nach, was die digitale Massenkommunikation in der Gesellschaft und zwischenmenschlich anrichtet. In ihrem literarischen Deb\u00fct \u201eVienna\u201c 2005 stand ihre eigene j\u00fcdisch-m\u00e4hrisch-katholische Familiengeschichte Pate. Und auch im Epos \u201eDunkelblum\u201c (2021) stochert sie in \u00d6sterreichs brauner Geschichte. Ausgangspunkt ist ein Massaker an j\u00fcdischen Zwangsarbeitern 1945.<\/p>\n<p>Lange Lesenachmittage im Schlossgarten<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/272edf59-643b-400f-bbf6-64849ada11c5.jpeg\"   alt=\"Hat die Klagenfurter Jury \u00fcberzeugt: Die \u00f6sterreichische Schriftstellerin Natascha Gangl ist Ingeborg-Bachmann-Preistr\u00e4gerin 2025.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Hat die Klagenfurter Jury \u00fcberzeugt: Die \u00f6sterreichische Schriftstellerin Natascha Gangl ist Ingeborg-Bachmann-Preistr\u00e4gerin 2025. (Foto: Hans Klaus Techt\/APA\/dpa)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">An die Erschie\u00dfung j\u00fcdischer Menschen im Grenzgebiet zwischen \u00d6sterreich, Ungarn und Slowenien erinnert auch <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/bachmann-preis-jury-gewinnerin-oesterreich-natascha-gangl-li.3273449\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eDa Sta\u201c, Natascha Gangls<\/a> hochpoetischer, widerspenstiger Text, mit dem sie durch ihren Vortrag im steirischen Dialekt in Klagenfurt der Jury und dem Publikum Klangr\u00e4ume \u00f6ffnete. Gangl liest am Samstag um 14.30 Uhr bei der Revue der Neuerscheinungen im Schlossgarten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/6f0561db-ac80-4910-8a23-7f6db53e259c.jpeg\"   alt=\"Ulrike Draesner erz\u00e4hlt die \u201eOdyssee\u201c aus weiblicher Sicht in ihrem neuen Buch \u201ePenelopes Sch()iff\u201c.\u00a0\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Ulrike Draesner erz\u00e4hlt die \u201eOdyssee\u201c aus weiblicher Sicht in ihrem neuen Buch \u201ePenelopes Sch()iff\u201c.\u00a0 (Foto: Berliner Akademie der K\u00fcnste\/Imago)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Am Samstag und Sonntag k\u00f6nnen sich die Besucherinnen und Besucher im Schlossgarten zwischen Literaturb\u00fchnen treiben und auf diversen Sitzm\u00f6beln niederlassen, oder die Liegewiese unter den hohen B\u00e4umen auch zur Lesewiese machen (bei Regen geht\u2019s in die Orangerie und andere Veranstaltungsh\u00e4user). Am Samstag ist dort neben Gangl beispielsweise auch der <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/kirche-kindesmissbrauch-katholizismus-zoelibat-steven-uhly-die-summe-des-ganzen-roman-literatur-1.5636949\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00fcnchner Autor Steven Uhly<\/a>, der seine Road Novel \u201eDeath Valley\u201c vorstellen wird (14 Uhr). H\u00f6rbar aus M\u00fcnchen stammt auch <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/ulrike-draesner-die-verwandelten-frauen-vergewaltigung-trauma-haus-des-deutschen-ostens-bayerische-akademie-der-wissenschaften-1.6337958\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ulrike Draesner<\/a> (15 Uhr), die aber mittlerweile in Berlin lebt. Nach ihrem gro\u00dfen Generationen-Roman \u00fcber deutsch-polnische Frauen-Schicksale im 20. Jahrhundert in \u201eDie Verwandelten\u201c und dem autobiografischen Buch \u201ezu lieben\u201c \u00fcber die Adoption ihrer Tochter hat sich Draesner in \u201ePenelopes Sch()iff\u201c mythologischen Stoff vorgenommen. Wof\u00fcr steht die Klammer? F\u00fcr ein L? Und hat K\u00f6nigin Penelope wirklich 20 Jahre webend und weinend auf Odysseus gewartet? Sollte man sie fragen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/a8478589-26c2-44e4-ab1d-4582ad87eab1.jpeg\"   alt=\"Mit seinem Buch \u201eVerzauberte Vorbestimmung\u201c steht der M\u00fcnchner Autor Jonas L\u00fcscher auf der Longlist f\u00fcr den Deutschen Buchpreis.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Mit seinem Buch \u201eVerzauberte Vorbestimmung\u201c steht der M\u00fcnchner Autor Jonas L\u00fcscher auf der Longlist f\u00fcr den Deutschen Buchpreis. (Foto: Alessandra Schellnegger)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Am Sonntag dann weitere Longlist-Platzierte: Jonas L\u00fcscher (13.30 Uhr) mit seinem Buch \u201eVerzauberte Vorbestimmung\u201c, das so viel mehr ist als ein \u201eCorona-Roman\u201c, hochkomplex, eine Leseherausforderung, die man unbedingt annehmen sollte. Dann geht es Schlag auf Schlag, und es d\u00fcrfte voll werden vor den Leseb\u00fchnen. <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/dmitrij-kapitelman-russische-spezialitaeten-roman-rezension-li.3203381\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dmitrij Kapitelmans<\/a>\u00a0gro\u00dfartiges Buch \u201eRussische Spezialit\u00e4ten\u201c erz\u00e4hlt davon, wie Putins Angriffskrieg auf die Ukraine eine Familie entzweit. Und auch ihm sollte man unbedingt eine Frage stellen: \u201eDreischweinchenwurst\u201c \u2013 was ist das? (15 Uhr).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/325666ee-0fc8-47f2-b310-4bbec055e440.jpeg\"   alt=\"Liest im Schlossgarten: Auch Annett Gr\u00f6schners aktueller Roman \u201eSchwebende Lasten\u201c k\u00f6nnte den Deutschen Buchpreis gewinnen.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Liest im Schlossgarten: Auch Annett Gr\u00f6schners aktueller Roman \u201eSchwebende Lasten\u201c k\u00f6nnte den Deutschen Buchpreis gewinnen. (Foto: Susanne Schleyer\/picture alliance\/dpa)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Annett Gr\u00f6schner, die gro\u00dfe Flaneurin und Menschenforscherin der deutschen Literatur, <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/annett-groeschner-schwebende-lasten-roman-ddr-magdeburg-rezension-li.3220448\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">liest aus \u201eSchwebende Lasten\u201c<\/a>, ein Buch \u00fcber eine Frau, die zwei Weltkriege und zwei Diktaturen \u00fcberlebt. Eine DDR-Kranf\u00fchrerin mit einer ausgepr\u00e4gten Liebe zu Blumen und Literatur (15.30). Kaleb Erdmann folgt um 16 Uhr mit \u201eDie Ausweichschule\u201c. Und es sind so viele mehr. Auch Tommie Goerz, der gro\u00dfartige Erlanger Autor (17.30 Uhr) ist selbstverst\u00e4ndlich dabei.<\/p>\n<p>Gespr\u00e4che und Diskussionen<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/f26e2c79-c9bd-4ca2-85c2-96d4caea07f6.jpg\"   alt=\"Welche B\u00fccher er wohl auf seinem Nachttisch im Wei\u00dfen Haus liegen hat? \u201eTrump reloaded und die Folgen\u201c lautet das Thema eines der Diskussionsabende in der Orangerie.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Welche B\u00fccher er wohl auf seinem Nachttisch im Wei\u00dfen Haus liegen hat? \u201eTrump reloaded und die Folgen\u201c lautet das Thema eines der Diskussionsabende in der Orangerie. (Foto: Mark Schiefelbein\/AP\/dpa)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Die Literaturtage Ende August in Erlangen sind von jeher auch ein Ort des Austauschs \u00fcber aktuelle politische Diskurse. Spannend k\u00f6nnte es werden, wenn am Freitag im Redoutensaal (18 Uhr) \u00fcber den Neuen im Kanzleramt diskutiert wird (mit den Journalisten Robin Alexander, Mariam Lau und Sara Sievert). Oder wenn Fikri An\u0131l Alt\u0131nta\u015f, Rebekka Endler, Heike Specht und Martin Speer am selben Abend (20.30 Uhr) in der Orangerie im Schlossgarten \u00fcber \u201eM\u00e4nnlichkeitswahn(sinn) in Politik und Gesellschaft\u201c diskutieren.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Apropos: Um ihn geht es nat\u00fcrlich auch, \u201eTrump reloaded und die Folgen\u201c, dar\u00fcber reden ebendort am Samstag (19 Uhr) mit reichlich USA-Expertise Christoph von Marschall und Rachel Tausendfreund. \u00dcber \u201eSprachmacht \u2013 Macht der Sprache\u201c unterhalten sich am Sonntag (15 Uhr) in der Orangerie Ulrike Draesner, Jeannie Moser, Richard C. Schneider und Ilija Trojanow. Und auf den \u201elangen Weg zum Frieden. Leid und Hoffnung im Nahen Osten\u201c begeben sich am Sonntag in der Orangerie (18 Uhr) im Gespr\u00e4ch Ali Fathollah-Nejad, Pierre Jarawan, Richard C. Schneider und Daniela Sepehri.<\/p>\n<p>Was es sonst noch gibt<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/97584b04-27d1-4f76-a8eb-fe43cef1f5e6.jpg\"   alt=\"Buchdruck wie zu Gutenbergs Zeiten: Die Druckwerkstatt beim Poetenfest ist bei Kindern und Jugendlichen beliebt.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Buchdruck wie zu Gutenbergs Zeiten: Die Druckwerkstatt beim Poetenfest ist bei Kindern und Jugendlichen beliebt. (Foto: Erich Malter)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Auch wenn der Rotstift angesetzt werden musste, gibt es noch etliche \u201eSonderveranstaltungen\u201c beim Erlanger Poet*innenfest. So kehren beispielsweise die \u201eKomplizinnen\u201c zur\u00fcck. Erstmals zusammengefunden haben sie sich, in kreativ illuminierter Stimmung, 2021 in einer Erlanger Kneipe. Und weil in solchen \u00d6rtlichkeiten sowieso die besten Ideen geboren werden, stellen Shida Bazyar, Nava Ebrahimi und <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/mithu-sanyal-antichristie-literatur-indien-postkolonialismus-lux.8LsBpL7LeYTfQohGEGFBF5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mithu Sanyal<\/a>, drei der Urkom\u00adpli\u00adzinnen, nun wieder neue Stimmen in der deutschsprachigen Literaturszene vor (Freitag, 17 Uhr, Markgrafentheater).<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Etwas andere Stimmen, die sind auch beim Open Air Poetry Slam am Sonntag (19 Uhr) im Kulturzentrum E-Werk zu h\u00f6ren. Mit dem M\u00fcnchner Julius Althoetmar kommt der amtierende Bayerische Meister im Poetry Slam, aus \u00d6sterreich reisen die Autorin, Rapperin und Slammerin Mieze Medusa und Elias Hirschl an. B\u00fchnenpoetin Pauline F\u00fcg hingegen hat\u2019s nicht weit, sie lebt im F\u00fcrth. Und Musik gibt es auch: Die liefert Ursprungsoberammergauer Maxi Pongratz<strong>.<\/strong><\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Kein Poetenfest ohne den B\u00fcchergarten im E-Werk, denn schlie\u00dflich \u201eZusammen liest man weniger allein\u201c. Und geblieben sind auch das junge Podium und die Druckwerkstatt im Schlossgarten, wo Kinder und Jugendliche am Samstag und Sonntag auf verschiedenen Druckpressen Schriftwerke entstehen lassen \u2013 wie zu Gutenbergs Zeiten. So wie alles begann.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\"><strong>\u201eErlanger Poet*innenfest\u201c, 29. bis 31. August, der Eintritt zu den meisten Veranstaltungen ist frei, bei Regen indoor,\u00a0 Informationen unter <\/strong><strong><a href=\"https:\/\/www.poetenfest-erlangen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.poetenfest-erlangen.de<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vom 29. bis 31. 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