{"id":3744,"date":"2025-04-03T02:35:19","date_gmt":"2025-04-03T02:35:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/3744\/"},"modified":"2025-04-03T02:35:19","modified_gmt":"2025-04-03T02:35:19","slug":"tollwut-ein-kau-impfstoff-als-gamechanger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/3744\/","title":{"rendered":"Tollwut: Ein Kau-Impfstoff als Gamechanger"},"content":{"rendered":"<p>Tollwut: Ein Kau-Impfstoff als Gamechanger &#8211; Spektrum der Wissenschaft<a class=\"show-for-sr\" href=\"#main\" id=\"top\" title=\"Direkt zum Inhalt\">Direkt zum Inhalt<\/a>Tollwut: Impfk\u00f6der f\u00fcr Hunde sollen die Tollwut besiegen<\/p>\n<p>Jedes Jahr sterben nach Hundebissen rund 60\u00a0000\u00a0Menschen an der Tollwut. Die neu zugelassene Impfung soll nun den Durchbruch gegen eine der schrecklichsten Krankheiten bringen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Ein d\u00fcnner, grauer Hund mit wei\u00dfen Abzeichen frisst auf einem Gehweg Reis. Im Hintergrund ist eine rote Wand und ein weiterer Hund zu sehen. Die Szene spielt sich in einer st\u00e4dtischen Umgebung ab.\" class=\"full\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/GettyImages-1289923636.jpg\" title=\"Ein d\u00fcnner, grauer Hund mit wei\u00dfen Abzeichen frisst auf einem Gehweg Reis. Im Hintergrund ist eine rote Wand und ein weiterer Hund zu sehen. Die Szene spielt sich in einer st\u00e4dtischen Umgebung ab.\"\/><\/p>\n<p> \u00a9 Lubo Ivanko \/ Getty Images \/ iStock (Ausschnitt) <\/p>\n<p> Verwilderte Hunde sind scheu und nur schwer einzufangen \u2013 deswegen funktionieren klassische Impfkampagnen gegen Tollwut bisher nicht. Impfk\u00f6der sollen nun die Situation verbessern. <\/p>\n<p>Nur durch einen Trick fanden Soa Fy Andriamandimby und ihr Team heraus, wie es um die Hunde in einem madagassischen K\u00fcsten\u00f6rtchen steht. Die f\u00fcr Zoonosen zust\u00e4ndige Virologin des hiesigen Pasteur-Instituts lie\u00df dort zun\u00e4chst nur Proben von Nutztieren nehmen. Erst beim zweiten Termin kamen die Hunde dran. Andersherum h\u00e4tte es keine Daten zu Rindern, Schweinen oder Schafen gegeben. Denn, wer hier einmal einen Hund ber\u00fchrt, wird \u00bbfady\u00ab\u00a0\u2013 und k\u00fcnftig am Dorfrand abgewiesen. <\/p>\n<p>Dieses Tabu aus dem kulturell und ethnisch vielf\u00e4ltigen Land verdeutlicht: Ohne die Menschen vor Ort ist es schwer, eine Zoonose wie Tollwut zu tilgen. Deswegen bek\u00e4mpft man derartige Seuchen weltweit mit dem One-Health-Ansatz, bei dem man die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt als Ganzes betrachtet. Bis 2030, das haben die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und andere Partner beschlossen, soll kein Mensch mehr an hundevermittelter Tollwut sterben. Derzeit sind es in den Endemiegebieten Asiens und Afrikas j\u00e4hrlich noch \u00fcber 60\u00a0000\u00a0\u2013 meist Kinder. Sie stecken sich fast ausschlie\u00dflich \u00fcber infizierte Hunde\u00a0an. <\/p>\n<p>Dabei w\u00e4re die vernachl\u00e4ssigte Zoonose vergleichsweise einfach vermeidbar. Nicht zuletzt auf Grund der <a href=\"https:\/\/www.pyrenees-pireneus.com\/Faune-Pyrenees\/Loups\/Sanitaire-Risques-Maladies\/La-Rage-Institut-Pasteur.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">140-j\u00e4hrigen Erfahrung mit Impfstoffen gegen Lyssaviren<\/a>, zu denen auch der Erreger der Tollwut geh\u00f6rt. Wenn es gelingt, 70\u00a0Prozent der Hunde \u00fcber mindestens f\u00fcnf Jahre zu immunisieren, bricht die Infektionskette zusammen. Das allerdings ist schwierig an Orten mit frei umherlaufenden Hunden. Die oft scheuen Tiere einzufangen und einzeln mit Spritze und Nadel zu impfen, ist ein enormer Aufwand.<\/p>\n<p>K\u00f6der statt Nadel<\/p>\n<p>Einen Ausweg bietet nun eine andere Art von Impfung. Im Herbst 2024 autorisierte die Europ\u00e4ische Arzneimittelagentur die erste Vakzine per Impfk\u00f6der f\u00fcr Hunde. Solche Vakzinen werden bei Hunden bereits experimentell oder per Off-Label-Use eingesetzt. Doch die Zulassung sei ein wichtiges Signal, argumentieren Thomas M\u00fcller und Conrad Freuling vom Nationalen Referenzlabor f\u00fcr Tollwut am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI). Besonders betroffene L\u00e4nder in Asien und Afrika s\u00e4hen so, dass Europa dem oral verabreichten Impfstoff vertraue. <\/p>\n<p>Bei mittelgro\u00dfen Fleischfressern wie Fuchs, Marderhund oder Waschb\u00e4r trugen Impfk\u00f6der seit den 1970er Jahren ma\u00dfgeblich dazu bei, die terrestrische Tollwut in Europa zu tilgen. Sie l\u00f6sten die weder nachhaltige noch ethisch unproblematische massenhafte Vergiftung von F\u00fcchsen ab. Den Status quo <a href=\"https:\/\/journals.plos.org\/plosntds\/article?id=10.1371\/journal.pntd.0003953\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">h\u00e4lt die regelm\u00e4\u00dfige K\u00f6derverteilung in Impfg\u00fcrteln zu angrenzenden Endemiegebieten aufrecht<\/a>. Die Abst\u00e4nde zwischen den K\u00f6derkampagnen sind so gew\u00e4hlt, dass auch der Nachwuchs rechtzeitig geimpft wird und keine Impfl\u00fccken entstehen. <\/p>\n<p>Nun gibt es solche Impfk\u00f6der ebenfalls f\u00fcr Hunde, die f\u00fcr die meisten Tollwutf\u00e4lle bei Menschen verantwortlich sind. Die orale Immunisierung ist eher eine Kau- als eine Schluckimpfung. Denn: Der Impfstoffblister im K\u00f6der muss mit den Z\u00e4hnen aufgebissen werden. Nur so gelangt die Fl\u00fcssigkeit auf die Maulschleimhaut und kann <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/abs\/pii\/S0264410X01001864\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">die erforderliche Immunreaktion in den Rachenmandeln ausl\u00f6sen<\/a>. Und das nachhaltig. <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/abs\/pii\/S0264410X01000640\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Die Kauimpfung ist eine angepasste Lebendvakzine<\/a>. Der Fachtierarzt f\u00fcr Virologie Thomas M\u00fcller geht davon aus, dass bereits <a href=\"https:\/\/journals.plos.org\/plosntds\/article?id=10.1371\/journal.pntd.0011639\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">eine einzelne Dosis lebenslangen Tollwutschutz bietet<\/a>.<\/p>\n<p>Erste Erfolge machen Hoffnung<\/p>\n<p>Die Forscher des FLI z\u00e4hlen weltweit zu den erfahrensten Experten bei der Bek\u00e4mpfung von Lyssaviren. Im tollwutgebeutelten Namibia bauten sie ein beispielhaftes Tilgungsprogramm auf, zu dem auch <a href=\"https:\/\/journals.plos.org\/plosntds\/article?id=10.1371\/journal.pntd.0010422\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">ein gro\u00df angelegter Feldversuch mit der oralen Immunisierung geh\u00f6rte<\/a>. F\u00fcr diesen zogen die Veterin\u00e4rmediziner mit einem lokalen Team von Haus zu Haus und verteilten, unter gro\u00dfem Zuspruch der Bev\u00f6lkerung, Impfk\u00f6der an tausende Hunde. Am Ende waren in k\u00fcrzester Zeit 88\u00a0Prozent der Tiere geimpft. Das Ergebnis zeige, dass es unter bestimmten Voraussetzungen m\u00f6glich ist, Hunde ausschlie\u00dflich per K\u00f6der zu impfen, so Freuling. Und das zwei- bis viermal so effizient verglichen mit Impfungen per Injektion. F\u00fcr die Tilgung der durch Hunde vermittelten Tollwut k\u00f6nnte dieser Erfolg in Namibia anderen afrikanischen und asiatischen Staaten als Vorbild dienen. <\/p>\n<p>Noch gibt es nur den einen zugelassenen oralen Impfstoff und noch ist dieser teurer als die per Injektion verabreichten. Au\u00dferdem ist er recht kompliziert herzustellen und vor allem instabil: Bei Transport und Handhabung muss man besonders auf die K\u00fchlkette achten. Allein deshalb ist die K\u00f6derimpfung noch nicht \u00fcberall einsetzbar. <a href=\"https:\/\/doc.woah.org\/dyn\/portal\/index.xhtml?page=alo&amp;aloId=43539\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Aktualisierte Empfehlungen <\/a>setzen auf eine passende, machbare Strategie: eine gef\u00fcllte Toolbox mit Aufkl\u00e4rungsmaterialien, Impfstoffen und Technik. Im enorm betroffenen Indien gibt es zudem beispielsweise eine App, die essenziell dabei hilft, die <a href=\"https:\/\/era.ed.ac.uk\/handle\/1842\/41571\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Immunisierung zehntausender Streuner zu tracken<\/a>. <\/p>\n<p>Bis zur Ausrottung der Seuche ist ein langer Atem n\u00f6tig. Politisch motivierte K\u00fcrzungen bei der Zoonosen-Bek\u00e4mpfung, Wissenschaftsfeindlichkeit oder bewaffnete Konflikte k\u00f6nnen eine konsequente Strategie und so den dauerhaften Erfolg unterbinden. Wichtig ist das gemeinsame Vorgehen benachbarter Staaten. Denn: Einzelne tollwutfreie Gebiete umgeben von nach wie vor befallenen Regionen sind nur schwer frei von der Seuche zu halten. <\/p>\n<p>Einfacher k\u00f6nnte es da ein Inselstaat wie Madagaskar haben. Offiziell best\u00e4tigt sind etwa zehn Todesf\u00e4lle pro Jahr. Epidemiologische Sch\u00e4tzungen gehen allerdings <a href=\"https:\/\/journals.plos.org\/plosntds\/article?id=10.1371\/journal.pntd.0008821\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">von einer bis zu hundertfach h\u00f6heren Inzidenz aus<\/a>. Bis 2023 setzte das Land haupts\u00e4chlich <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0264410X18315202?via%3Dihub\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">auf Aufkl\u00e4rung und die Postexpositionsprophylaxe<\/a>. Diese Notimpfung verhindert\u00a0\u2013 sofern man sie schnell genug nach einem Biss verabreicht\u00a0\u2013 zuverl\u00e4ssig eine Tollwuterkrankung. Jedoch ist sie nicht f\u00fcr alle zug\u00e4nglich. Und obwohl sie vielen Menschen einen qualvollen Tod erspart, packt sie die Zoonose nicht bei der Wurzel: dem Haupt\u00fcbertr\u00e4ger\u00a0Hund. <\/p>\n<p>Auf der Suche nach einer angepassten Strategie<\/p>\n<p>Um ein nachhaltigeres Bek\u00e4mpfungskonzept zu entwickeln, brauchte die Virologin Andriamandimby aber verl\u00e4ssliche Daten. Um die zu beschaffen, erstellte ihre Doktorandin Marie Hermelienne Volasoa <a href=\"https:\/\/www.frontiersin.org\/journals\/veterinary-science\/articles\/10.3389\/fvets.2024.1270547\/full\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">die bis dato umfassendste Umfrage zur Tollwut auf der Insel<\/a>\u00a0\u2013 mit Veterin\u00e4ren aller 117\u00a0Distrikte Madagaskars. Unterst\u00fctzt wurden sie von der Schweizer Epidemiologin Anou Dreyfus, die vernachl\u00e4ssigte Zoonosen \u00fcber den One-Health-Ansatz erforscht. <\/p>\n<p>Neben Besonderheiten wie dem Hundetabu stie\u00dfen die Wissenschaftlerinnen in Madagaskar auch auf typische Probleme mangelnder Infrastruktur: Konsequente Diagnostik und Vorsorge war mangels Ressourcen ebenso unm\u00f6glich wie, fl\u00e4chendeckend Proben von kranken Menschen und Tieren zu nehmen. Trotz gro\u00dfen Engagements erreichten bisherige Impfkampagnen auf der Insel nie die ben\u00f6tigte Immunisierungsquote von 70\u00a0Prozent. Einmal seien auch Impfk\u00f6der eingesetzt worden, erz\u00e4hlt Andriamandimby. Damals habe es leider ein Formproblem gegeben: Ausgerechnet in Gestalt von W\u00fcrstchen sei die Kauvakzine an Hunde verteilt worden. F\u00fcr die von einer schweren Hungersnot gezeichneten Menschen im S\u00fcden des Landes war das schwer zu akzeptieren.<\/p>\n<p>Trotz solcher R\u00fcckschl\u00e4ge schlie\u00dft die Kauimpfung besonders f\u00fcr frei umherlaufende Hunde die wom\u00f6glich entscheidende L\u00fccke bei der Bek\u00e4mpfung der Tollwut. Zwar ist das Ziel, die hundevermittelte Tollwut bis 2030 zu eliminieren, mittlerweile unrealistisch, doch auch Dreyfus bezeichnet die orale Impfung als Gamechanger. Nicht zuletzt wegen des auf Madagaskar verbreiteten Tabus: Hunde in \u00bbfady\u00ab Gegenden k\u00f6nnen so ber\u00fchrungsfrei immunisiert werden. Dennoch w\u00fcnscht sich die Virologin zus\u00e4tzlich auch anthropologische Studien, etwa um das Hunde-Tabu zu ergr\u00fcnden und k\u00fcnftig besser damit umzugehen. Sie pl\u00e4diert daf\u00fcr, mit den betroffenen Menschen vor Ort eine One-Health- Strategie zu erarbeiten\u00a0\u2013 so lie\u00dfe sich auch gemeinsam eine geeignete Verpackung f\u00fcr die Impfk\u00f6der finden. <\/p>\n<p>Diesen Artikel empfehlen:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Karin E. Lason\" class=\"full\" src=\"\/js_css\/assets\/img\/jpg\/user.png\"\/><\/p>\n<p><strong>Karin E. Lason<\/strong><\/p>\n<p> Die studierte Tiermedizinerin war Redakteurin internationaler Fachzeitschriften und arbeitet nun als Journalistin. <\/p>\n<ul class=\"columns kiosk__bar__categories medium-3 no-bullet small-12\">\n<li class=\"active kiosk__bar__category__digital\">Digitalausgaben <\/li>\n<li class=\"kiosk__bar__category__print\">Printausgaben <\/li>\n<li class=\"kiosk__bar__category__topseller\">Topseller <\/li>\n<li class=\"kiosk__bar__category__bundle show-for-medium\">Bundles<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"1\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/3c7c299dfb4645a3b40822b55b99ceb9.gif\" width=\"1\"\/><\/p>\n<p>Bitte erlauben Sie Javascript, um die volle Funktionalit\u00e4t von Spektrum.de zu erhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Tollwut: Ein Kau-Impfstoff als Gamechanger &#8211; Spektrum der WissenschaftDirekt zum InhaltTollwut: Impfk\u00f6der f\u00fcr Hunde sollen die Tollwut besiegen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3745,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[137],"tags":[29,30,141,232,3545,3547,3548,3546,755,3549,837,3544],"class_list":["post-3744","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-deutschland","tag-germany","tag-gesundheit","tag-health","tag-hunde","tag-impfkampagne","tag-impfkoeder","tag-impfstoff","tag-impfung","tag-madagaskar","tag-medizin","tag-tollwut"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114271703921824086","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3744","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3744"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3744\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3745"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3744"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3744"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3744"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}