{"id":374430,"date":"2025-08-26T11:54:16","date_gmt":"2025-08-26T11:54:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/374430\/"},"modified":"2025-08-26T11:54:16","modified_gmt":"2025-08-26T11:54:16","slug":"berlin-brandenburg-linke-a100-verlaengerung-absurdeste-strasse-deutschlands","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/374430\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Linke: A100-Verl\u00e4ngerung &#8222;absurdeste Stra\u00dfe Deutschlands&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                Linke: A100-Verl\u00e4ngerung &#8222;absurdeste Stra\u00dfe Deutschlands&#8220;<\/p>\n<p>\t\t\t\t              26.08.2025, 13:28 Uhr<\/p>\n<p><strong>Ab Mittwoch rollen die ersten Autos \u00fcber den neuen Abschnitt der Autobahn 100 in Neuk\u00f6lln. Die Berliner Fraktionsvorsitzenden der Linken sagen, wie sie das finden.<\/strong><\/p>\n<p>Berlin (dpa\/bb) &#8211; Die Berliner Linke-Fraktion hat den neuen Abschnitt der Autobahn A100 in Berlin-Neuk\u00f6lln scharf kritisiert. &#8222;Das ist die absurdeste Stra\u00dfe Deutschlands. Und die teuerste mit 720 Millionen Euro allein f\u00fcr den 16. Bauabschnitt&#8220;, sagte der Fraktionsvorsitzende Tobias Schulze der Deutschen Presse-Agentur. &#8222;Das ist Beton gewordene Ideologie von vorgestern&#8220; meinte er.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;W\u00e4hrend andere Metropolen in Europa sich auf den Weg machen zu gr\u00fcnen Metropolen, sich zu entschleunigen, nahe Wege zu haben, zunehmend auch den privaten Autoverkehr aus den Innenst\u00e4dten rauszuholen f\u00fcr mehr Lebensqualit\u00e4t und f\u00fcr mehr Gesundheit, macht Berlin das Gegenteil. Das versteht niemand mehr.&#8220; Angesichts auch von Hitze und Klimawandel werde eine gr\u00fcnere Stadt gebraucht, nicht eine, die &#8222;zubetoniert&#8220; werde.\u00a0<\/p>\n<p>Sanierungsstau\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Jeder wei\u00df, was f\u00fcr einen immensen Sanierungsstau es in Berlin gibt&#8220;, erg\u00e4nzte die Co-Fraktionsvorsitzende Anne Helm. &#8222;Wir werden in den n\u00e4chsten Jahren so viele Br\u00fccken sanieren m\u00fcssen. Also schon allein die bestehende Infrastruktur f\u00fcr den Autoverkehr aufrechtzuerhalten, wird ja immense Summen verschlingen. Gerade in dieser Zeit kann das, glaube ich, niemand mehr nachvollziehen, dass das Geld dort in die Autobahn reingesteckt wird.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Kein Kulturkampf ums Auto&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>Schulze forderte eine St\u00e4rkung des \u00f6ffentlichen Nahverkehrs (\u00d6PNV), von Fu\u00df- und Radverkehr. &#8222;Autofahren ist teuer. Es ist ja nicht so, dass die Leute aus Spa\u00df ins Auto steigen, sondern weil ihnen die Alternativen fehlen.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>Klar sei aber auch: &#8222;Wir wollen keinen Kulturkampf ums Auto. Den f\u00fchren die Konservativen, wir nicht.&#8220; Es gebe Leute, die aus Gr\u00fcnden ein Auto fahren m\u00fcssten, etwa Handwerker, Besch\u00e4ftigte von Pflegediensten, Schichtarbeiter. Und es gebe Leute, die Alternativen nutzen k\u00f6nnten. &#8222;Man muss die Alternativen st\u00e4rken. Darum geht es. Es ist keine Frage von Ideologie, sondern es ist eine Frage von ganz praktischer sozialer Verkehrs- und Mobilit\u00e4tspolitik.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>Ab Mittwoch rollen die Autos\u00a0<\/p>\n<p>Nach zw\u00f6lf Jahren Bauzeit sollen am Mittwoch die ersten Autos \u00fcber den neuen, 3,2 Kilometer langen Abschnitt der A100 rollen. Mit einem Festakt in einem Hotel wird die Verl\u00e4ngerung der Stadtautobahn vom Dreieck Neuk\u00f6lln bis zur Anschlussstelle Treptower Park f\u00fcr den Verkehr freigegeben. Erwartet werden dazu Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Kai Wegner und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (beide CDU).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg Linke: A100-Verl\u00e4ngerung &#8222;absurdeste Stra\u00dfe Deutschlands&#8220; 26.08.2025, 13:28 Uhr Ab Mittwoch rollen die ersten Autos \u00fcber&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":374431,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[30490,296,1890,29,22244,30,2180,11780],"class_list":{"0":"post-374430","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-a-verlaengerung","9":"tag-berlin","10":"tag-brandenburg","11":"tag-deutschland","12":"tag-deutschlands","13":"tag-germany","14":"tag-linke","15":"tag-strae"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115094937165351279","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/374430","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=374430"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/374430\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/374431"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=374430"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=374430"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=374430"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}