{"id":374506,"date":"2025-08-26T12:36:15","date_gmt":"2025-08-26T12:36:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/374506\/"},"modified":"2025-08-26T12:36:15","modified_gmt":"2025-08-26T12:36:15","slug":"waldbraende-eine-million-hektar-land-von-waldbraenden-in-eu-vernichtet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/374506\/","title":{"rendered":"Waldbr\u00e4nde: Eine Million Hektar Land von Waldbr\u00e4nden in EU vernichtet"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\"><a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/waldbrand\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Waldbr\u00e4nde<\/a> haben in der Europ\u00e4ischen Union seit Jahresbeginn mehr Fl\u00e4che vernichtet, als je zuvor seit Beginn der Aufzeichnung im Jahr 2006. Das ergeben Daten des Europ\u00e4ischen Waldbrandinformationssystems EFFIS. Demnach wurden 1.028.000 Hektar von Br\u00e4nden zerst\u00f6rt \u2013 eine Fl\u00e4che gr\u00f6\u00dfer als Zypern.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Am st\u00e4rksten betroffen sind <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2025-08\/spanien-waldbraende-verbrannte-flaeche-temperaturen\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spanien<\/a> und Portugal. Auf die\u00a0beiden\u00a0L\u00e4nder entfallen zusammen rund zwei Drittel der\u00a0in\u00a0der\u00a0<a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/europaeische-union\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EU<\/a>\u00a0verbrannten Fl\u00e4che. Die EFFIS-Daten zeigen\u00a0einen\u00a0starken Anstieg der Waldbr\u00e4nde zwischen dem 5. und 19. August, als auf der Iberischen Halbinsel eine Hitzewelle herrschte.\u00a0In\u00a0beiden\u00a0L\u00e4ndern sind seit Ende Juli jeweils mindestens <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2025-08\/portugal-spanien-waldbraende-suedeuropa-tote\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vier Menschen<\/a> an den Br\u00e4nden gestorben. Zudem mussten Bahn- und Stra\u00dfenverbindungen gesperrt werden.\n<\/p>\n<p>                                1\/15<br \/>\n        Bei den seit mehr als einer Woche anhaltenden Waldbr\u00e4nden in Spanien und Portugal sind bereits mehrere Menschen gestorben.<br \/>\n                \u00a9\u00a0Pedro Pascual\/\u200bAnadolu\/\u200bddp images<\/p>\n<p>                                2\/15<br \/>\n        In den Provinzen C\u00e1ceres, Extremadura, Le\u00f3n und, wie hier zu sehen, in der galicischen Provinz Ourense, halten die Feuer an.<br \/>\n                \u00a9\u00a0Pedro Pascual\/\u200bAnadolu\/\u200bddp images<\/p>\n<p>                                3\/15<br \/>\n        Durch Rodungen bereiten sich die Menschen in Le\u00f3n im Nordwesten Spaniens auf das nahende Feuer vor.<\/p>\n<p>                \u00a9\u00a0Cesar Manso\/\u200bAFP\/\u200bGetty Images<\/p>\n<p>                                4\/15<br \/>\n        Die Einsatzkr\u00e4fte hoffen derweil auf eine m\u00f6gliche Entspannung der Lage. Am Dienstag k\u00fchlten sich die Temperaturen nach einer 16-t\u00e4gigen Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 45 Grad ein wenig ab.<br \/>\n                \u00a9\u00a0Pablo Blazquez Dominguez\/\u200bGetty Images<\/p>\n<p>                                5\/15<br \/>\n        Unter den Toten, die infolge der Br\u00e4nde starben, waren auch zwei Feuerwehrm\u00e4nner.<br \/>\n                \u00a9\u00a0Pablo Blazquez Dominguez\/\u200bGetty Images<\/p>\n<p>                                6\/15<br \/>\n        Wichtige Hauptverkehrsachsen sind wegen der Br\u00e4nde gesperrt, der Zugverkehr zwischen Madrid und Galicien eingestellt.<br \/>\n                \u00a9\u00a0Pedro Pascual\/\u200bAnadolu\/\u200bddp images<\/p>\n<p>                                7\/15<br \/>\n        Hilfe kommt derweil offenbar nicht \u00fcberall an. So berichtet die Nachrichtenagentur AFP \u00fcber Bewohnerinnen in der Provinz Ourense, die sich angesichts des fehlenden Fortschritts der L\u00f6scharbeiten frustriert zeigten.<br \/>\n                \u00a9\u00a0Pedro Pascual\/\u200bAnadolu\/\u200bddp images<\/p>\n<p>                                8\/15<br \/>\n        Zahlreiche Einsatzkr\u00e4fte sind mit verschiedenen Hilfsmitteln im Einsatz \u2013 wie hier in Castrillo de Cabrera mit einem L\u00f6schhubschrauber.<br \/>\n                \u00a9\u00a0Cesar Manso\/\u200bAFP\/\u200bGetty Images<\/p>\n<p>                                9\/15<br \/>\n        Im Zuge der Waldbr\u00e4nde wurden Tausende Einwohner aus betroffenen D\u00f6rfern und Gemeinden in Sicherheit gebracht.<br \/>\n                \u00a9\u00a0Pablo Blazquez Dominguez\/\u200bGetty Images<\/p>\n<p>                                10\/15<br \/>\n        Spanien erlebt derzeit die schlimmste Waldbrandsaison seit Beginn der Aufzeichnungen.<br \/>\n                \u00a9\u00a0Pablo Blazquez Dominguez\/\u200bGetty Images<\/p>\n<p>                                11\/15<br \/>\n        Ein Haus im Dorf Vilari\u00f1o im Nordwesten Spaniens brennt aus. Die spanische Armee hat fast 2.000 Soldaten zur Unterst\u00fctzung der Feuerwehrleute entsandt.<br \/>\n                \u00a9\u00a0Miguel Riopa\/\u200bAFP\/\u200bGetty Images<\/p>\n<p>                                12\/15<br \/>\n        Einwohner des spanischen Dorfes Mel\u00f3n fl\u00fcchten vor den Flammen.<br \/>\n                \u00a9\u00a0Miguel Riopa\/\u200bAFP\/\u200bGetty Images<\/p>\n<p>                                13\/15<br \/>\n        Ein Foto der verbrannten Fl\u00e4chen in Vilardev\u00f3s, Galicien: Seit Jahresbeginn sind nach offiziellen Angaben schon 157.000 Hektar bewachsene Fl\u00e4chen bei den Feuern in Spanien verbrannt.<br \/>\n                \u00a9\u00a0Nacho Doce\/\u200bReuters<\/p>\n<p>                                14\/15<br \/>\n        Einwohner des Dorfes Rebordondo in der N\u00e4he von Ourense im Nordwesten Spaniens k\u00e4mpfen mit Feuerpatschen und Zweigen gegen die Flammen.<br \/>\n                \u00a9\u00a0Pablo Garcia\/\u200bdpa<\/p>\n<p>                                15\/15<br \/>\n        Eine verbrannte Weide: Allein im August verbrannten 115.000 Hektar bewachsene Fl\u00e4che.<br \/>\n                \u00a9\u00a0Manuel \u00c1ngel Laya\/\u200bdpa<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">W\u00e4hrend in den spanischen Regionen Kastilien und Le\u00f3n noch immer zehn Waldbr\u00e4nde w\u00fcten, sorgen k\u00fchlere Temperaturen in <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/portugal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Portugal<\/a> allm\u00e4hlich f\u00fcr Entspannung.\u00a0Der Zivilschutz meldete am Montag zun\u00e4chst keine neuen Ausbr\u00fcche. Damit wuchs die Hoffnung auf eine weitere Entspannung der Lage.\u00a0Ein Feuer in Piano konnte am Montag nach zw\u00f6lf Tagen gel\u00f6scht werden. Mit mehr als 60.000\u00a0Hektar\u00a0zerst\u00f6rter Fl\u00e4che war dies der gr\u00f6\u00dfte Waldbrand\u00a0in\u00a0der Geschichte Portugals.\u00a0\n<\/p>\n<p>        Waldbr\u00e4nde in Europa setzten seit Jahresbeginn 38 Millionen Tonnen CO\u2082 frei        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Den EFFIS-Daten zufolge setzten die Waldbr\u00e4nde\u00a0in\u00a0der\u00a0EU\u00a0in\u00a0diesem Jahr bislang 38\u00a0Millionen\u00a0Tonnen Kohlendioxid frei. Das ist mehr als\u00a0in\u00a0jedem anderen Jahr zum gleichen Zeitpunkt seit Beginn der Aufzeichnungen.\u00a0\n<\/p>\n<p>            Waldbr\u00e4nde        <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-08\/waldbraende-spanien-europa-klimawandel-katastrophe-5vor8\" data-ct-label=\"Waldbr\u00e4nde: Fr\u00fcher Urlaubsparadies, heute abgebrannt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Waldbr\u00e4nde:<br \/>\n                        Fr\u00fcher Urlaubsparadies, heute abgebrannt<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/2025-08\/url-waldbraende-frankreich-hitze-karte-situation-bevoelkerung\" data-ct-label=\"Waldbr\u00e4nde in Frankreich: &quot;Ich kehre zur\u00fcck in eine Mondlandschaft&quot;\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Waldbr\u00e4nde in Frankreich:<br \/>\n                        &#8222;Ich kehre zur\u00fcck in eine Mondlandschaft&#8220;<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/35\/waldbrandbekaempfung-brandenburg-ziegen-schafe-naturschutz\" data-ct-label=\"Waldbrandbek\u00e4mpfung in Brandenburg: Mit Ziegen und Schafen gegen Waldbr\u00e4nde\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Waldbrandbek\u00e4mpfung in Brandenburg:<br \/>\n                        Mit Ziegen und Schafen gegen Waldbr\u00e4nde<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Waldbr\u00e4nde haben in der Europ\u00e4ischen Union seit Jahresbeginn mehr Fl\u00e4che vernichtet, als je zuvor seit Beginn der Aufzeichnung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":374507,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,1724,13,14,15,7118,12,4026,5666,6448],"class_list":{"0":"post-374506","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-gesellschaft","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-portugal","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-spanien","22":"tag-waldbrand","23":"tag-waldbraende"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115095102308978961","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/374506","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=374506"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/374506\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/374507"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=374506"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=374506"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=374506"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}