{"id":374657,"date":"2025-08-26T13:56:18","date_gmt":"2025-08-26T13:56:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/374657\/"},"modified":"2025-08-26T13:56:18","modified_gmt":"2025-08-26T13:56:18","slug":"trump-plant-sanktionen-gegen-die-eu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/374657\/","title":{"rendered":"Trump plant Sanktionen gegen die EU"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/3371384655911061.webp\" fetchpriority=\"high\" width=\"7944\" height=\"5296\" alt=\"epa12287396 President Donald Trump and Apple CEO Tim Cook (not seen) announce an additional $100 billion Apple investment in the US in the Oval Office of the White House in Washington, DC, USA, 06 Aug ...\" data-image-id=\"3371384655911061\" class=\"watson-snippet__image bg-grey-10 block h-auto w-full \"\/><\/p>\n<p>Trump nimmt die Digitalgesetze aus Br\u00fcssel ins Visier.Bild: keystone<\/p>\n<p>Trump nimmt die Digitalgesetze der EU ins Visier. Wegen angeblicher \u00abZensur\u00bb k\u00f6nnte es neue Z\u00f6lle und Exportbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr US-Technologie in die EU geben.<\/p>\n<p>26.08.2025, 15:3726.08.2025, 15:53<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Weniger als eine Woche nach einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung der USA und der EU zu ihrer Einigung im Zollstreit hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump mit neuen Z\u00f6llen gedroht. Er richtete sich an L\u00e4nder mit Gesetzen zur Regulierung von m\u00e4chtigen Digitalkonzernen wie Apple, Google, TikTok oder Meta.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">\u00abDigitale Steuern, Gesetze zu digitalen Diensten und Vorschriften f\u00fcr digitale M\u00e4rkte zielen alle darauf ab, amerikanischer Technologie zu schaden oder sie zu benachteiligen\u00bb, erkl\u00e4rte Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social. Die \u00c4usserungen scheinen auf europ\u00e4ische L\u00e4nder abzuzielen, die Gesetze zur Regulierung der digitalen Welt erlassen haben.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Die Europ\u00e4ische Union hat Vorschriften wie das <a target=\"_blank\" rel=\"follow noopener\" href=\"https:\/\/www.watson.ch\/digital\/wirtschaft\/829135620-jetzt-gilt-der-digital-markets-act-in-der-eu-was-sich-fuer-dich-aendert\">Gesetz f\u00fcr digitale M\u00e4rkte<\/a> (Digital Markets Act, DMA) und das Gesetz f\u00fcr digitale Dienste (Digital Services Act, DSA), die den Wettbewerb und den Umgang mit verbotenen Inhalten regeln. Auch Grossbritannien hat eine Steuer f\u00fcr Digitalkonzerne. Trump nannte keine L\u00e4nder beim Namen.<\/p>\n<p>Trump tobt und droht mit neuen Massnahmen<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Der US-Pr\u00e4sident warnte, er werde \u00aberhebliche zus\u00e4tzliche Z\u00f6lle\u00bb auf die Produkte dieser L\u00e4nder erheben und Exportbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr US-Technologie und Chips verh\u00e4ngen, sofern die von Washington als \u00abdiskriminierend\u00bb eingestuften Massnahmen nicht aufgehoben w\u00fcrden. Die USA und ihre Technologieunternehmen seien \u00abnicht l\u00e4nger das \u2039Sparschwein\u203a oder der \u2039Fussabtreter\u203a der Welt\u00bb, schrieb Trump. <\/p>\n<p>Die EU lasse Chinas gr\u00f6sste Technologieunternehmen ungestraft davonkommen, schimpfte Trump. Eine Falschinformation: Die EU geht auch gegen chinesische Plattformen wie TikTok oder Temu vor.<\/p>\n<p>Neu plant die Trump-Regierung offenbar Sanktionen gegen jene EU-Vertreter, die f\u00fcr die Umsetzung des Gesetzes \u00fcber digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) zust\u00e4ndig sind. Im Raum stehen etwa Visa-Beschr\u00e4nkunge.<\/p>\n<p>Tech-Giganten lobbyieren gegen EU-Gesetze<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Tech-Bosse wie Tim Cook von Apple oder Mark Zuckerberg von Meta fordern von Trump seit seiner Wiederwahl Unterst\u00fctzung bei ihren jahrelangen Auseinandersetzung mit der EU-Kommission.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/2028818056633582.webp\" loading=\"lazy\" width=\"6000\" height=\"4000\" alt=\"President Donald Trump speaks as he makes an announcement about Apple with Apple CEO Tim Cook in the Oval Office, Wednesday, Aug. 6, 2025, in Washington. (AP Photo\/Alex Brandon)&#10;Donald Trump,Tim Cook\" data-image-id=\"2028818056633582\" class=\"watson-snippet__image bg-grey-10 block h-auto w-full \"\/><\/p>\n<p>Trump mit Apple-CEO Tim Cook im Oval Office: Cook \u00fcberreichte dem US-Pr\u00e4sidenten eine gravierte Glasscheibe auf einem Sockel aus 24-kar\u00e4tigem Gold.Bild: keystone<\/p>\n<p>EU kn\u00f6pft sich Techriesen vor<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Mit dem Digital Markets Act (DMA) will die EU die Marktmacht grosser Technologiekonzerne einschr\u00e4nken und die Unternehmen zwingen, sich an europ\u00e4ische Wettbewerbsregeln zu halten. In diesem Zusammenhang hat die EU-Kommission bereits hohe Strafen gegen die US-Technologiekonzerne Meta und Apple verh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Auch gegen den Onlinedienst X des ehemaligen Trump-Beraters Elon Musk laufen Verfahren. Dabei geht es um mutmassliche Verst\u00f6sse gegen den DSA. Dieses Gesetz soll sicherstellen, dass nationale Gesetze, etwa zu jugendgef\u00e4hrdenden Inhalten und Falschinformationen, auch online umgesetzt werden.<\/p>\n<p>Knickt die EU ein?<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Grosse Onlineplattformen wie TikTok, Facebook, Instagram oder X m\u00fcssen in der EU mit den neuen Digitalgesetzen unter anderem nachweisen, dass sie ein klares Melde- und Moderationssystem f\u00fcr problematische Inhalte haben. Besonders X steht im Verdacht, den DSA nur \u00e4usserst lax umzusetzen. <\/p>\n<p>Laut einem <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/8f38514b-3265-496e-91e2-f8a44daa0ab6\" class=\"\">Bericht<\/a> der \u00abFinancial Times\u00bb vom Juli hatte die EU die Ermittlungen gegen X vorl\u00e4ufig gestoppt, um Trump w\u00e4hrend den Zollverhandlungen nicht weiter zu ver\u00e4rgern.<\/p>\n<p>EU verweist auf \u00absouver\u00e4nes Recht\u00bb<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Kommissionssprecher Thomas Regnier betonte am Dienstag, der DSA sei kein Zensurwerkzeug. Das Gesetz fordere Onlinedienste lediglich auf, \u00abihre eigenen Gesch\u00e4ftsbedingungen durchzusetzen\u00bb. Trump hatte bereits in der Vergangenheit mit Z\u00f6llen gedroht, sollten die Vorschriften der EU umgesetzt werden. <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Br\u00fcssel und Washington hatten sich erst Ende Juli auf eine Zollvereinbarung geeinigt. Diese sieht einen 15-prozentigen Zoll auf die meisten EU-Produkte f\u00fcr den Import in die USA vor. Vergangene Woche stellte die EU dann eine gemeinsam mit den USA verfasste Erkl\u00e4rung vor, die einige Details des Abkommens festschreibt.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Darin wird die Digitalgesetzgebung der EU nicht erw\u00e4hnt. Handelskommissar Maros Sefkovic sagte dazu vergangene Woche: \u00abWir haben diese Themen aus den Handelsverhandlungen herausgehalten\u00bb. Die EU habe \u00absehr deutlich gemacht, dass f\u00fcr uns die regulatorische Autonomie absolut wichtig ist\u00bb.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Als Antwort auf Trumps j\u00fcngste Drohungen verwies die EU-Kommission am Dienstag erneut auf das \u00absouver\u00e4ne Recht\u00bb der EU-L\u00e4nder, \u00abwirtschaftlichen Aktivit\u00e4ten zu regeln\u00bb. Die EU werde \u00abmit der Umsetzung des Rahmenabkommens fortfahren, das diese Frage zu Recht nicht abdeckt\u00bb, sagte Kommissionssprecherin Paula Pinho.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">(sda\/awp\/afp\/oli)<\/p>\n<p>Das k\u00f6nnte dich auch noch interessieren:<\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.watson.ch\/digital\/leben\/955633416-wie-es-mit-elon-musks-gehyptem-tesla-restaurant-laeuft\" aria-label=\"Zur Story\" class=\"watson-next-story__link absolute inset-0 z-10\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>Kaum gestartet, hat das vom Techmilliard\u00e4r in Los Angeles lancierte 24-Stunden-Lokal seine Speisekarte und die \u00d6ffnungszeiten reduziert. Das grosse \u00f6ffentliche Interesse scheint aber ungebrochen zu sein.<\/p>\n<p>Es kommt relativ selten vor, dass Autohersteller ins Restaurantgesch\u00e4ft einsteigen. Elon Musk, der US-Techmilliard\u00e4r mit s\u00fcdafrikanischen Wurzeln, hat den Schritt gewagt und sammelt nun mit dem Tesla Diner in Los Angeles praktische Gastro-Erfahrungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Trump nimmt die Digitalgesetze aus Br\u00fcssel ins Visier.Bild: keystone Trump nimmt die Digitalgesetze der EU ins Visier. 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