{"id":374666,"date":"2025-08-26T14:01:09","date_gmt":"2025-08-26T14:01:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/374666\/"},"modified":"2025-08-26T14:01:09","modified_gmt":"2025-08-26T14:01:09","slug":"haushaltsbewirtschaftung-2025-duisburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/374666\/","title":{"rendered":"Haushaltsbewirtschaftung 2025 &#8211; Duisburg"},"content":{"rendered":"<p><b>Haushaltsbewirtschaftung 2025:\u00a0Restriktive Bewirtschaftung ab sofort<br \/><\/b><br \/>Die Bewirtschaftung des Haushaltsplans f\u00fcr das Jahr 2025 gestaltet sich\u00a0derzeit risikobehafteter als urspr\u00fcnglich erwartet. Der aktuelle Controlling-Bericht zum Stichtag 30. Juni zeigt eine deutlich negative Entwicklung auf:\u00a0Zum Jahresende wird ein Jahresfehlbetrag von rund 147,42 Millionen Euro<br \/>prognostiziert. Dies entspricht einer Verschlechterung von 103,75 Millionen\u00a0Euro gegen\u00fcber dem urspr\u00fcnglich geplanten Defizit von 43,67 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Die zentralen Herausforderungen liegen vor allem in den stark g estiegenen\u00a0Sozialausgaben, die sich um rund 68 Millionen Euro erh\u00f6hen. Hinzu kommen\u00a0Mehrbelastungen bei den Personal- und Versorgungsaufwendungen in H\u00f6he\u00a0von circa 53 Millionen Euro, die unter anderem aus den Tarifabschl\u00fcssen und\u00a0Besoldungserh\u00f6hungen des vergangenen Jahres und durch eine bessere<br \/>Besetzung freier Stellen resultieren. Dar\u00fcber hinaus wirkt sich die\u00a0Unterst\u00fctzung der GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH mit rund\u00a040 Millionen Euro negativ auf das Haushaltsbild aus.<\/p>\n<p> Gegenl\u00e4ufig wirkt sich\u00a0eine ausgesprochen erfreuliche Entwicklung bei der Gewerbesteuer aus. Hier<br \/>wird mit einem Mehrertrag gerechnet.<\/p>\n<p>\u201eDie aktualisierte und validierte Haushaltsprognose best\u00e4tigt die, zuletzt in\u00a0der Juni-Ratssitzung skizzierten, Haushaltsverschlechterungen und macht\u00a0deutlich, dass wir vor gro\u00dfen finanziellen Herausforderungen stehen.<\/p>\n<p>Insbesondere die, nicht nur in diesem Jahr, stark steigenden Soziallasten\u00a0zeigen dabei, dass Bund und Land Ihrer Verantwortung gegen\u00fcber den\u00a0Kommunen nicht gerecht werden. Als Stadtk\u00e4mmerer der Stadt Duisburg\u00a0sehe ich mich gezwungen, dieser Entwicklung entgegenzutreten. Daher tritt\u00a0ab sofort, erg\u00e4nzend zur bestehenden Controllingpraxis, eine restriktivere\u00a0 Haushaltsf\u00fchrung in Kraft\u201c, betont Stadtdirektor und Stadtk\u00e4mmerer Martin\u00a0Murrack.<\/p>\n<p>So d\u00fcrfen durch die Verwaltung insbesondere nur noch solche Ausgaben\u00a0geleistet werden, die wirtschaftlich sind oder zu denen sie rechtlich\u00a0verpflichtet ist. Aufsichtsrechtliche Ma\u00dfnahmen gegen\u00fcber der Stadt\u00a0Duisburg sind, nicht zuletzt auch aufgrund der positiven Ergebnisse der<br \/>vergangenen Jahre, nicht zu erwarten. Zudem zeigen die Jahresergebnisse\u00a0der letzten Jahre, dass die Prognose zum 30. Juni selbst noch\u00a0Schwankungen unterworfen ist. So lagen die positiven Abweichungen 2024\u00a0bei 57,53 Millionen Euro, 2023 bei 64,72 Millionen Euro und 2022 bei 197,40<br \/>Millionen Euro.<\/p>\n<p>Stadtdirektor und Stadtk\u00e4mmerer Martin Murrack: \u201eJetzt zeigt sich, wie\u00a0wichtig es war, in den Vorjahren nicht den Fu\u00df von der Sparbremse zu\u00a0nehmen. Nur deshalb war es m\u00f6glich, eine Ausgleichsr\u00fccklage zu bilden, die\u00a0uns jetzt vor einem R\u00fcckfall in die Haushaltssicherung bewahren wird, wenn\u00a0die negativen Tendenzen wirklich eintreten.\u201c<\/p>\n<p>Dieser Text stammt von der Stadt Duisburg h\u00f6chstpers\u00f6nlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Haushaltsbewirtschaftung 2025:\u00a0Restriktive Bewirtschaftung ab sofortDie Bewirtschaftung des Haushaltsplans f\u00fcr das Jahr 2025 gestaltet sich\u00a0derzeit risikobehafteter als urspr\u00fcnglich erwartet.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8250,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1838],"tags":[3364,29,3715,30,1209],"class_list":{"0":"post-374666","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duisburg","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-duisburg","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115095436181036990","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/374666","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=374666"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/374666\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8250"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=374666"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=374666"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=374666"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}