{"id":374690,"date":"2025-08-26T14:16:12","date_gmt":"2025-08-26T14:16:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/374690\/"},"modified":"2025-08-26T14:16:12","modified_gmt":"2025-08-26T14:16:12","slug":"zwischenbilanz-sonderstab-ordnung-und-stadtleben-dortmund-sicherheitsmassnahmen-und-soziale-angebote-in-der-innenstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/374690\/","title":{"rendered":"Zwischenbilanz Sonderstab \u201eOrdnung und Stadtleben\u201c: Dortmund: Sicherheitsma\u00dfnahmen und soziale Angebote in der Innenstadt"},"content":{"rendered":"<p><b>Sicherer, sauberer, sozialer: Dortmund zieht Bilanz zur Zusammenarbeit von Stadt und Polizei im Sonderstab \u201eOrdnung und Stadtleben\u201c. Neue Angebote f\u00fcr Obdachlose und Drogenabh\u00e4ngige sowie verst\u00e4rkte Polizeipr\u00e4senz zeigen erste Erfolge.<\/b>\n<\/p>\n<p>Die Stadt Dortmund und die Polizei haben eine Zwischenbilanz ihrer zweij\u00e4hrigen Zusammenarbeit im Sonderstab \u201eOrdnung und Stadtleben\u201c gezogen. Ziel des Projekts ist es, die Innenstadt sicherer und attraktiver zu gestalten. Dabei setzt der Sonderstab auf eine Kombination aus Hilfsangeboten und verst\u00e4rktem Kontrolldruck.<\/p>\n<p>In der N\u00e4he des Hauptbahnhofs wurde ein neuer Aufenthalts- und \u00dcbernachtungsort f\u00fcr Obdachlose geschaffen. Die Fl\u00e4che an der Treibstra\u00dfe bietet Platz f\u00fcr bis zu 30 Personen und soll das Campieren im \u00f6ffentlichen Raum reduzieren. Zehn Container dienen als Schlaf- und Aufenthaltsr\u00e4ume, weitere Container stehen dem Sicherheitsdienst und als Materiallager zur Verf\u00fcgung. Die Fl\u00e4che ist umz\u00e4unt, beleuchtet und mit Sichtschutz versehen. Alkohol ist dort erlaubt, und ein Sicherheitsdienst sorgt f\u00fcr die Einhaltung der Hausordnung. Sozialarbeiter stehen in Kontakt mit den Nutzern, um sie gezielt anzusprechen und zur Nutzung des Angebots zu motivieren.<\/p>\n<p>Ein weiteres neues Angebot ist das Nachtcaf\u00e9 am Schwanenwall, das seit August ge\u00f6ffnet ist. Es richtet sich an drogenabh\u00e4ngige Menschen ohne Wohnung oder Zugang zu Notschlafstellen. Das Caf\u00e9 bietet Platz f\u00fcr etwa 30 Personen, die dort kostenlose Speisen und Getr\u00e4nke erhalten k\u00f6nnen. Zudem stehen Hygieneangebote und ein gesch\u00fctzter Raum zur Verf\u00fcgung. Drogenkonsum ist in der Einrichtung nicht gestattet, jedoch gibt es eine Raucherkabine f\u00fcr Tabakkonsum. Das Caf\u00e9 soll den \u00f6ffentlichen Raum entlasten und den Betroffenen Schutz und Stabilit\u00e4t bieten.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr schwerstabh\u00e4ngige Drogenkonsumenten wurden neue Ma\u00dfnahmen ergriffen. Seit Februar betreibt das Gesundheitsamt eine sogenannte Entlastungsfl\u00e4che am Grafenhof\/Ecke Martinstra\u00dfe. Dort k\u00f6nnen sich bis zu 40 Personen gleichzeitig aufhalten, um nach dem Konsum zur Ruhe zu kommen oder auf einen freien Platz in der Drogenhilfeeinrichtung \u201ekick\u201c zu warten. Sozialarbeiter stehen vor Ort zur Verf\u00fcgung, und Sicherheitskr\u00e4fte sorgen f\u00fcr die Einhaltung der Regeln. Die Fl\u00e4che hat laut Stadtverwaltung zu einer sp\u00fcrbaren Entlastung der Anwohner gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Ein weiterer Entlastungsstandort f\u00fcr Drogenkonsumenten soll an der Rheinischen Stra\u00dfe 111 entstehen. Nach Instandsetzungsarbeiten soll dieser im Dezember er\u00f6ffnet werden. Dort wird es ebenfalls die M\u00f6glichkeit geben, Drogen unter Aufsicht zu konsumieren. Erg\u00e4nzend werden soziale Angebote bereitgestellt. Die Stadt hat bereits Dialogveranstaltungen mit Anwohnern durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Das Feedback aus den Veranstaltungen geht nun in die weitere Planung ein:<br \/>&#8211; In einer Liste werden alle Orte und Missst\u00e4nde erfasst, die die<br \/>Teilnehmenden gemeldeten haben.<br \/>&#8211; Das Kommunale Lagezentrum der Stadt Dortmund nimmt Kontakt mit<br \/>den zust\u00e4ndigen Fachbereichen auf, um schnell Abhilfe zu<br \/>schaffen, wo es m\u00f6glich ist &#8211; beispielsweise bei der<br \/>M\u00fcllbeseitigung.<br \/>&#8211; Mittelfristige Ma\u00dfnahmen landen in der Aufgabenliste des<br \/>Sonderstabs. Die Ergebnisse werden stetig evaluiert.<\/p>\n<p>Die Polizei Dortmund hat ihre Pr\u00e4senz in der Innenstadt und der Nordstadt deutlich erh\u00f6ht. Seit Juli 2023 wurden in 622 Schwerpunkteins\u00e4tzen fast 48.000 Personalstunden geleistet. Dabei kam es zu 709 freiheitsentziehenden Ma\u00dfnahmen, darunter 269 vorl\u00e4ufige Festnahmen und 280 vollstreckte Haftbefehle. Zudem wurden fast 8.000 Platzverweise ausgesprochen. Die Ma\u00dfnahmen haben laut Polizei dazu beigetragen, Straftaten im \u00f6ffentlichen Raum zu reduzieren. Auch die Zahl der Drogendelikte ist r\u00fcckl\u00e4ufig. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der registrierten F\u00e4lle im Wachbereich Mitte um 26,6 Prozent.<\/p>\n<p>Polizeipr\u00e4sident Gregor Lange betonte, dass die Kombination aus verst\u00e4rkter Polizeipr\u00e4senz und sozialen Hilfsangeboten zu einer sp\u00fcrbaren Verbesserung der Sicherheitslage gef\u00fchrt habe. \u201eUnser Plan, mit Kontrolldruck und intensiven Ermittlungen \u2013 in Kooperation mit unseren Netzwerkpartnern \u2013 die Situation in der Innenstadt nachhaltig zu verbessern, tr\u00e4gt nunmehr Fr\u00fcchte\u201c, erkl\u00e4rte Lange. Auch die Messerkriminalit\u00e4t sei durch die Einf\u00fchrung von Messertrageverboten zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n<p>Der Sonderstab \u201eOrdnung und Stadtleben\u201c wurde im Sommer 2023 ins Leben gerufen, um auf die zunehmende Verbreitung der Droge Crack und die damit einhergehenden Probleme zu reagieren. Stadt und Polizei arbeiten dabei eng zusammen, um eine Balance zwischen Repression und Pr\u00e4vention zu finden.<\/p>\n<p>Dieser Beitrag stammt von presseportal.de und wurde mit Hilfe von KI erstellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sicherer, sauberer, sozialer: Dortmund zieht Bilanz zur Zusammenarbeit von Stadt und Polizei im Sonderstab \u201eOrdnung und Stadtleben\u201c. 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