{"id":375101,"date":"2025-08-26T17:56:15","date_gmt":"2025-08-26T17:56:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/375101\/"},"modified":"2025-08-26T17:56:15","modified_gmt":"2025-08-26T17:56:15","slug":"grossbritanniens-inflation-steigt-staerker-als-erwartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/375101\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfbritanniens Inflation steigt st\u00e4rker als erwartet"},"content":{"rendered":"<p>Deutlich \u00fcber Zielmarke<\/p>\n<p>Analysten hatten f\u00fcr Juli im Schnitt lediglich mit einer Jahresrate von 3,7 Prozent gerechnet. Zu den st\u00e4rksten Preistreibern z\u00e4hlten die Statistiker die Kosten f\u00fcr Flugreisen, Hotels und Kraftstoffe.<\/p>\n<p>Die Inflation in der zweitgr\u00f6\u00dften Volkswirtschaft in Europa liegt damit deutlich \u00fcber der Marke von 2 Prozent, die von der britischen Notenbank angestrebt wird. Die Bank of England (BoE) wird Mitte September \u00fcber ihren geldpolitischen Kurs entscheiden. Beobachtern zufolge erh\u00f6hen die Daten den Druck auf die W\u00e4hrungsh\u00fcter, das Tempo ihrer Zinssenkungen zu \u00fcberdenken. Besonders die f\u00fcr die britische Notenbank (BoE) wichtige Teuerung im Dienstleistungssektor zog auf 5 Prozent an, nach einem Plus von 4,7 Prozent im Vormonat.<\/p>\n<p>Die Daten d\u00fcrften die Notenbank jedenfalls in ihrem vorsichtigen Kurs best\u00e4rken. Die Bank of England hatte in diesem Monat &#8211; in einer sehr knappen Entscheidung &#8211; die Zinsen gesenkt, jedoch angesichts der hartn\u00e4ckigen Inflation eine Verlangsamung des Tempos bei weiteren Zinssenkungen angedeutet. &#8222;Die heutigen Inflationsdaten werden den vorsichtigen Ansatz des geldpolitischen Ausschusses bei k\u00fcnftigen Zinssenkungen best\u00e4rken&#8220;, sagte Martin Sartorius, Chef\u00f6konom beim Industrieverband CBI. Obwohl f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr ein R\u00fcckgang der Inflation erwartet werde, bedeute das Risiko von Zweitrundeneffekten, dass der Ausschuss der BoE die Geldpolitik kurzfristig nicht \u00fcberst\u00fcrzt lockern werde.<\/p>\n<p>R\u00fcckgang gegen\u00fcber Vormonat<\/p>\n<p>Im Monatsvergleich ging die Inflation von 0,3 auf 0,1 Prozent zur\u00fcck. Hier hatten Analysten damit gerechnet, dass sich die Preise nicht ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Die Kernrate der britischen Inflation, bei der schwankungsanf\u00e4llige Preise f\u00fcr Energie und Lebensmittel herausgerechnet werden, stieg im Juli auf 3,8 Prozent, nach 3,7 Prozent im Vormonat. Bei dieser Kennziffer hatten Analysten im Schnitt mit 3,7 Prozent gerechnet. Am Devisenmarkt legte das britische Pfund nach den Daten gegen\u00fcber dem US-Dollar und dem Euro etwas zu.<\/p>\n<p>Die Teuerung in Gro\u00dfbritannien liegt deutlich \u00fcber jener in den USA, wo sie im Juli bei 2,7 Prozent verharrte, und jener in der Eurozone. Hier bewegt sich die Inflation um die Zielmarke der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) von 2 Prozent. Als Gr\u00fcnde f\u00fcr die hohe Rate im Vereinigten K\u00f6nigreich gelten unter anderem die Regulierung der Energiepreise, ein nach dem Brexit angespannter Arbeitsmarkt sowie ein Lohnwachstum von rund f\u00fcnf Prozent. Den gr\u00f6\u00dften Beitrag zum Anstieg im Juli leistete der Verkehrssektor, insbesondere die Flugpreise. Die Preise f\u00fcr Lebensmittel und alkoholfreie Getr\u00e4nke lagen 4,9 Prozent \u00fcber dem Vorjahr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Deutlich \u00fcber Zielmarke Analysten hatten f\u00fcr Juli im Schnitt lediglich mit einer Jahresrate von 3,7 Prozent gerechnet. 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