{"id":37515,"date":"2025-04-16T21:47:08","date_gmt":"2025-04-16T21:47:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/37515\/"},"modified":"2025-04-16T21:47:08","modified_gmt":"2025-04-16T21:47:08","slug":"nahost-liveblog-polizei-beendet-pro-palaestinensischen-protest-an-berliner-uni","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/37515\/","title":{"rendered":"Nahost-Liveblog: ++ Polizei beendet pro-pal\u00e4stinensischen Protest an Berliner Uni ++"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong>liveblog<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 16.04.2025 23:39 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Aus Protest gegen Ausweisungen pro-pal\u00e4stinensischer Aktivisten haben Studierende einen H\u00f6rsaal der Humboldt-Universit\u00e4t in Berlin besetzt. Die Terrororganisation &#8222;Islamischer Dschihad&#8220; hat ein Video einer deutsch-israelischen Geisel ver\u00f6ffentlicht. <\/strong>\n    <\/p>\n<p>23:39 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Ende-des-Liveblogs\"><br \/>\n        Ende des Liveblogs<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDamit schlie\u00dfen wir den Liveblog f\u00fcr heute. Vielen Dank f\u00fcr Ihr Interesse.<\/p>\n<p>23:18 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Zahl-der-seit-Maerz-in-Gaza-vertriebenen-Menschen-steigt-auf-eine-halbe-Million\"><br \/>\n        Zahl der seit M\u00e4rz in Gaza vertriebenen Menschen steigt auf eine halbe Million<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Zahl der im Gazastreifen seit dem Wiederaufflammen der K\u00e4mpfe Mitte M\u00e4rz vertriebenen Pal\u00e4stinenser ist einer UN-Sch\u00e4tzung zufolge auf eine halbe Million angestiegen. Das teilte eine UN-Sprecherin in New York unter Berufung auf das UN-Nothilfeb\u00fcro (OCHA) mit. Zuletzt waren die UN noch von rund 400.000 Vertriebenen ausgegangen. Insgesamt leben im dicht besiedelten Gazastreifen mehr als zwei Millionen Menschen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEs fehle in dem abgeriegelten K\u00fcstengebiet an der grundlegendsten humanit\u00e4ren Versorgung, erkl\u00e4rte die UN-Sprecherin. Zelte seien nicht mehr verf\u00fcgbar, viele Familien erhielten lediglich Decken und Planen. Notunterk\u00fcnfte seien \u00fcberf\u00fcllt, es mangele an Nahrung, Wasser und Medikamenten. Auch F\u00e4lle akuter Mangelern\u00e4hrung bei Kindern n\u00e4hmen zu, schilderte sie. Seit etwa eineinhalb Monaten l\u00e4sst Israel keine lebenswichtigen humanit\u00e4ren Hilfsg\u00fcter mehr in den abgeriegelten K\u00fcstenstreifen, um Druck auf die Hamas auszu\u00fcben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSeit Beginn des Gaza-Kriegs nach dem Massaker der Hamas in Israel vom 7. Oktober 2023 wurden UN-Angaben zufolge rund 90 Prozent der Bewohner des Gazastreifens vertrieben, viele von ihnen mehrfach.<\/p>\n<p>21:47 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Huthi-nahe-Medien-melden-einen-Toten-bei-US-Luftangriffen-im-Jemen\"><br \/>\n        Huthi-nahe Medien melden einen Toten bei US-Luftangriffen im Jemen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei einem US-Luftangriff auf die jemenitische Hauptstadt Sanaa ist nach Angaben Huthi-naher Medien ein Mensch get\u00f6tet worden. Der Angriff habe &#8222;der Wohngegend al-Nahda&#8220; gegolten, berichteten der von der Huthi-Miliz betriebene Fernsehsender Al-Masirah und die der Miliz nahestehende Nachrichtenagentur Saba. Zuvor hatten die Medien 14 US-Luftangriffe auf den Jemen gemeldet.<\/p>\n<p>21:02 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Ex-Diplomaten-kritisieren-bedingungslose-Unterstuetzung-Israels\"><br \/>\n        Ex-Diplomaten kritisieren &#8222;bedingungslose Unterst\u00fctzung&#8220; Israels<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMehrere ehemalige deutsche Botschafter im Nahen und Mittleren Osten halten der Bundesrepublik Doppelmoral im Umgang mit Israels Regierung vor. &#8222;Seit Jahrzehnten sehen wir zu, wie Pal\u00e4stinenser von der israelischen Armee und Siedlern schikaniert, vertrieben oder get\u00f6tet werden und wie Israel v\u00f6lkerrechtswidrig immer mehr Land besetzt &#8211; dies im offenkundigen Widerspruch zu unserem sonstigen Eintreten f\u00fcr das V\u00f6lkerrecht und zur regelbasierten Weltordnung&#8220;, schreiben die fr\u00fcheren Diplomaten in einem Gastbeitrag f\u00fcr die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Das stimme nicht mit der ansonsten deutlichen Positionierung Deutschlands etwa gegen Russland \u00fcberein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Ex-Botschafter kritisieren eine aus ihrer Sicht &#8222;bedingungslose Unterst\u00fctzung&#8220; der aktuellen israelischen Regierung als &#8222;falsch verstandene Freundschaft, weil sie wichtige Teile der israelischen Gesellschaft ignoriert&#8220;. Deutschland trage auf Grund seiner Geschichte eine besondere moralische Verantwortung f\u00fcr Israel wie f\u00fcr die Menschlichkeit. &#8222;F\u00fcr beide einzutreten und Vergehen an beiden entgegenzutreten, muss unser Anspruch sein. Das betrifft Hamas, aber auch die aktuelle Regierung Israels.&#8220; Israels Vorgehen im Gazastreifen sowie im Westjordanland und in Syrien lie\u00dfen &#8222;kein Weiter-so mehr zu, auch nicht von Deutschland&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Verfasser fordern Deutschland zudem auf, sich an internationale Statuten, wie die Urteile des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) zu halten. Dieser hatte Haftbefehle <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/haftbefehl-netanjahu-100.html\" title=\"Strafgerichtshof: Haftbefehle gegen Netanjahu und Hamas-F\u00fchrer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gegen Hamas-F\u00fchrer sowie gegen Israels Premierminister Benjamin Netanjahu und den ehemaligen Verteidigungsminister Joav Gallant<\/a> erlassen. Der Vorwurf lautet auf Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.<\/p>\n<p>20:42 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#HU\"><br \/>\n        Polizei r\u00e4umt besetzten H\u00f6rsaal der Berliner HU<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEinsatzkr\u00e4fte der Polizei r\u00e4umen <a href=\"#Hoersaal\">einen besetzten H\u00f6rsaal<\/a> an der Humboldt-Universit\u00e4t in Berlin. Studierende hatten mit der Besetzung dagegen protestiert, dass Aktivisten aus Deutschland ausgewiesen werden sollen, die an pro-pal\u00e4stinensischen Protesten, insbesondere einer gewaltsamen Uni-Besetzung, teilgenommen haben sollen.<\/p>\n<p>18:46 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Malediven-schliesst-Israelis-von-Einreise-aus\"><br \/>\n        Malediven schlie\u00dft Israelis von Einreise aus<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Malediven untersagen israelischen Staatsb\u00fcrgerinnen und Staatsb\u00fcrgern die Einreise. Das teilt das Pr\u00e4sidialamt des bei Touristen beliebten Inselstaates mit. Die Regierung wirft Israel V\u00f6lkermord an den Pal\u00e4stinensern im Gaza-Streifen und Gr\u00e4ueltaten vor. Israel hat diese Anschuldigung wiederholt zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPr\u00e4sident Mohamed Muizzu hat ein Einreiseverbot f\u00fcr israelische Passinhaber erstmals im Juni 2024 gefordert. Daraufhin riet das israelische Au\u00dfenministerium seinen B\u00fcrgern, den f\u00fcr seine unber\u00fchrten Str\u00e4nde und luxuri\u00f6sen Resorts bekannten Inselstaat zu meiden.<\/p>\n<p>18:30 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Hamas\"><br \/>\n        Tausende protestieren gegen Hamas<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTausende Pal\u00e4stinenser haben im n\u00f6rdlichen Gazastreifen gegen die islamistische Hamas und den fortw\u00e4hrenden Krieg gegen Israel protestiert. Augenzeugen sprachen von einer der gr\u00f6\u00dften Protestaktionen seit Jahren in dem K\u00fcstenstreifen. Menschen aller Altersgruppen schlossen sich der Kundgebung in Beit Lahia an, darunter auch viele Kinder und \u00c4ltere.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Demonstranten hielten Schilder mit der Aufschrift &#8222;Stoppt die Aggression&#8220;, &#8222;Wir wollen in Freiheit leben&#8220; und &#8222;Nein zum Terror, ja zum Frieden&#8220; in die H\u00f6he. Andere hissten wei\u00dfe Flaggen und forderten ein Ende des Kriegs, der seit mehr als eineinhalb Jahren im Gazastreifen tobt. Bei ihrem Milit\u00e4reinsatz geht Israels Armee gegen die islamistische Hamas vor, deren Herrschaft sie zerschlagen will.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEinige Teilnehmer des Protests forderten eine nationale Einheit der Pal\u00e4stinenser und eine neue pal\u00e4stinensische F\u00fchrung. Andere forderten internationalen Schutz f\u00fcr Zivilisten in Gaza und ein Ende der Blockade, die den Gazastreifen von Hilfsg\u00fctern abgeschnitten hat.\u00a0<\/p>\n<p>18:01 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Dementi-zu-Offensive-gegen-Huthi\"><br \/>\n        Dementi zu Offensive gegen Huthi<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Vereinigten Arabischen Emirate dementieren Medienberichte, wonach sie Gespr\u00e4che mit den USA f\u00fchren \u00fcber eine Bodenoffensive milit\u00e4rischer Gruppen im Jemen gegen die dortige Huthi-Miliz. Es handle sich um &#8222;wilde, unbegr\u00fcndete Geschichten&#8220;, erkl\u00e4rt eine ranghohe Vertreterin des Golfstaats. Das &#8222;Wall Street Journal&#8220; hatte am Montag berichtet, dass jemenitische Fraktionen im Zuge der US-Bombardements auf die Huthi eine Bodenoffensive entlang der K\u00fcste des Roten Meeres gegen die Miliz planten. Die Vereinigten Arabischen Emirate h\u00e4tten das Vorhaben gegen\u00fcber US-Vertretern angesprochen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBloomberg berichtete wiederum, dass jemenitischen Einheiten Gespr\u00e4che mit den USA und Verb\u00fcndeten in der Golf-Region \u00fcber eine m\u00f6gliche Bodenoffensive f\u00fchrten. Die Huthi haben enge Verbindungen zum Iran und sind mit Israel verfeindet. Die USA greifen die Miliz seit M\u00e4rz verst\u00e4rkt aus der Luft an, weil sie aus Solidarit\u00e4t mit den Pal\u00e4stinensern immer wieder Schiffe im Roten Meer attackiert.<\/p>\n<p>18:00 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Bericht-ueber-Tote-bei-Angriffen-im-Libanon\"><br \/>\n        Bericht \u00fcber Tote bei Angriffen im Libanon<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei zwei israelischen Drohnenangriffen im Libanon sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Beirut zwei Menschen get\u00f6tet worden. Das israelische Milit\u00e4r gab dazu zun\u00e4chst keinen Kommentar ab. Es greift immer wieder Extremisten im Nachbarland an. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden seit Inkrafttreten einer Waffenruhe mit der Hisbollah-Miliz bei israelischen Angriffen im Libanon aber auch mehr als 70 Zivilisten get\u00f6tet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIsrael h\u00e4lt auch weiterhin mehrere strategische Positionen im S\u00fcd-Libanon besetzt, obwohl es sich in dem Abkommen zu einem Abzug verpflichtet hatte. Der libanesische Pr\u00e4sident Joseph Aoun sagte, das hindere die libanesische Armee daran, so wie vereinbart die milit\u00e4rische Kontrolle im Einsatzgebiet zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>17:09 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Geisel\"><br \/>\n        Video von deutsch-israelischer Geisel<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie militante Pal\u00e4stinenserorganisation &#8222;Islamischer Dschihad&#8220; hat ein Video einer lebenden deutsch-israelischen Geisel ver\u00f6ffentlicht. Es handele sich um den deutschen Staatsb\u00fcrger Rom Braslavski, erkl\u00e4rte der deutsche Botschafter in Israel, Steffen Seibert, im Onlinedienst X. &#8222;Die Terroristen m\u00fcssen ihn und alle Geiseln jetzt freilassen&#8220;, forderte Seibert.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn dem fast siebenmin\u00fctigen Video zeigt der in Jerusalem geborene Braslavski Sch\u00fcrfwunden auf seinem Oberk\u00f6rper und beschreibt die harten Bedingungen, unter denen er festgehalten wird. Ihm mangele es an Wasser und Essen, sagt er in dem Video. Gestikulierend ruft er zudem US-Pr\u00e4sident Donald Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu auf, seine Freilassung zu bewirken. Unklar ist noch, wann das Video aufgenommen wurde.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBraslavski war w\u00e4hrend des \u00dcberfalls der Hamas und mit ihr verb\u00fcndeter Gruppierungen auf Israel am 7. Oktober 2023 von dem Festival Supernova entf\u00fchrt worden, wo er als Sicherheitskraft arbeitete.<\/p>\n<p>17:07 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Hoersaal\"><br \/>\n        Propal\u00e4stinensische Aktivisten besetzen H\u00f6rsaal<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPropal\u00e4stinensische Aktivisten haben einen H\u00f6rsaal der Berliner Humboldt-Universit\u00e4t besetzt. Menschen seien in den H\u00f6rsaal eingedrungen und h\u00e4tten dort ersten Erkenntnissen zufolge W\u00e4nde beschmiert und Mobiliar besch\u00e4digt, teilte die Berliner Polizei mit. Auch Banner seien aus dem Fenster geh\u00e4ngt worden, deren Inhalt strafrechtlich gepr\u00fcft werde.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn einer E-Mail teilten die Aktivisten mit,\u00a0dass mit der Besetzung gegen die &#8222;unabl\u00e4ssige Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels v\u00f6lkerrechtswidriges Vorgehen in Pal\u00e4stina&#8220; protestiert werden solle. Auch gegen die angedrohte Abschiebungen solle damit ein Zeichen gesetzt werden. Die Polizeibeamten verhinderten eigenen Angaben zufolge, dass am Nachmittag weitere Menschen in das Universit\u00e4tsgeb\u00e4ude kamen. Vor dem Geb\u00e4ude sei spontan eine Versammlung angezeigt worden.<\/p>\n<p>16:56 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Israelische-Armee-toetet-zwei-Palaestinenser-im-Westjordanland\"><br \/>\n        Israelische Armee t\u00f6tet zwei Pal\u00e4stinenser im Westjordanland<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie israelische Armee hat im besetzten Westjordanland zwei Pal\u00e4stinenser get\u00f6tet. Die israelische Armee erkl\u00e4rte, Soldaten h\u00e4tten den wegen eines t\u00f6dlichen Angriffs gegen Israelis im Januar gesuchten Mohammed Sakarneh festnehmen wollen. &#8222;W\u00e4hrend der Operation kreisten die Soldaten eine H\u00f6hle in der Gegend von Misilja ein, in der Sakarneh sich versteckt hielt&#8220;, erkl\u00e4rte die Armee. Die Soldaten h\u00e4tten sich ein Feuergefecht mit Sakarneh und zwei weiteren &#8222;Terroristen&#8220; geliefert und seien dabei mit Panzerf\u00e4usten beschossen worden. Sakarneh und ein weiterer Pal\u00e4stinenser seien schlie\u00dflich get\u00f6tet worden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBeide h\u00e4tten der Islamistengruppe Islamischer Dschihad angeh\u00f6rt. Der Islamische Dschihad best\u00e4tigte den Tod der beiden M\u00e4nner. Sie waren demnach 19 und 23 Jahre alt. Sakarneh war nach Angaben der israelischen Armee am 6. Januar an einem Angriff nahe des Dorfes Al-Funduk beteiligt, bei dem drei Israelis get\u00f6tet und sechs weitere Menschen verletzt worden waren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer zweite jetzt get\u00f6tete Pal\u00e4stinenser war der israelischen Armee zufolge bei einem Austausch zwischen israelischen Geiseln im Gazastreifen und in Israel inhaftierten Pal\u00e4stinensern im November 2023 freigekommen. Nach ihm sei in der Folge wegen der &#8222;Planung weiterer terroristischer Aktivit\u00e4ten&#8220; gefahndet worden.<\/p>\n<p>16:55 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Weitere-Deutsche-aus-Gazastreifen-ausgereist\"><br \/>\n        Weitere Deutsche aus Gazastreifen ausgereist<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAus dem umk\u00e4mpften Gazastreifen sind unter Vermittlung der Bundesregierung weitere deutsche Staatsb\u00fcrger ausgereist. Es handele sich um 24 Deutsche und enge Familienangeh\u00f6rige, teilte eine Sprecherin des Ausw\u00e4rtigen Amtes am Mittwoch mit. Die Ausreise sei &#8222;in enger Abstimmung mit den israelischen Beh\u00f6rden&#8220; erfolgt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei den Ausgereisten handelt es sich nach AFP-Informationen um neun Deutsche und 15 Familienangeh\u00f6rige mit pal\u00e4stinensischer Volkszugeh\u00f6rigkeit. Die Familienangeh\u00f6rigen ohne deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft mussten das deutsche Visumsverfahren mit entsprechenden Sicherheits\u00fcberpr\u00fcfungen durchlaufen. Die Menschen wurden nach Angaben der Au\u00dfenamtssprecherin per Bus durch Israel und das Westjordanland bis nach Jordanien gebracht. Von dort sollten sie nach Deutschland fliegen.<\/p>\n<p>15:37 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Israel-Erneut-Hisbollah-Mitglied-getoetet\"><br \/>\n        Israel: Erneut Hisbollah-Mitglied get\u00f6tet<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie israelische Armee hat bei einem Luftangriff im S\u00fcden des Libanon nach eigenen Angaben erneut ein Mitglied der pro-iranischen Hisbollah-Miliz get\u00f6tet. Die israelischen Streitkr\u00e4fte erkl\u00e4rten, bei dem Angriff sei ein Angeh\u00f6riger der Hisbollah-Spezialeinheit Radwan &#8222;getroffen und ausgeschaltet&#8220; worden.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas libanesische Gesundheitsministerium sprach von einem Toten bei einem israelischen Drohnenangriff auf ein Fahrzeug in der Gegend von Wadi al-Hudschair. Das Gebiet liegt rund zw\u00f6lf Kilometer entfernt von der Grenze zu Israel. Erst am Dienstag hatte Israel nach eigenen Angaben im S\u00fcdlibanon einen Hisbollah-Anf\u00fchrer get\u00f6tet.<\/p>\n<p>14:10 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Geisel-Angehoerige-Katz-Plan-ist-Illusion\"><br \/>\n        Geisel-Angeh\u00f6rige: Katz&#8216; Plan ist Illusion<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAngeh\u00f6rige der verschleppten Geiseln haben Zweifel am Erfolg der israelischen Strategie im Gazastreifen ge\u00e4u\u00dfert. Der Plan von Verteidigungsminister Katz sei eine Illusion, teilte das Forum der Geisel-Familien laut Nachrichtenagentur dpa in einer Erkl\u00e4rung mit. Israel gebe der Eroberung von Gebieten Vorrang vor dem Schicksal der Geiseln. Die Angeh\u00f6rigen forderten erneut einen Deal mit der Hamas, um die Freilassung der Geiseln zu erreichen, auch wenn ein Abkommen das Ende des Krieges bedeute. Katz hatte zuvor angek\u00fcndigt, dass die Armee dauerhaft in Teilen des Gazastreifens bleiben solle.<\/p>\n<p>13:18 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Deutsche\"><br \/>\n        Bundesregierung fliegt weitere Deutsche aus Gazastreifen aus<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Ausw\u00e4rtige Amt hat best\u00e4tigt, dass derzeit zwei Dutzend Deutsche aus dem Gazastreifen herausgeholt werden. Details zu der Mission k\u00f6nne er zurzeit nicht nennen, sagte ein Sprecher des Au\u00dfenministeriums. Sie finde in Abstimmung mit den israelischen Beh\u00f6rden statt. Man sei weiterhin bem\u00fcht, allen Deutschen, die den Gazastreifen verlassen wollten, bei der Ausreise zu helfen, so das Ausw\u00e4rtige Amt. Eine kleine einstellige Zahl an Deutschen halte sich noch in der Region auf und stehe mit den deutschen Beh\u00f6rden im Kontakt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAnfang April waren bereits 19 Deutsche und ihre engsten Angeh\u00f6rigen mit Hilfe der Bundesregierung aus dem Gazastreifen nach Leipzig ausgeflogen wurden. Das Au\u00dfenamt hatte in diesem Zusammenhang von langwierigen Verhandlungen berichtet, die zum Erfolg gef\u00fchrt h\u00e4tten.<\/p>\n<p>11:51 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Aerzte-ohne-Grenzen-Gazastreifen-ist-zum-Massengrab-geworden\"><br \/>\n        \u00c4rzte ohne Grenzen: Gazastreifen ist zum Massengrab geworden<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Hilfsorganisation \u00c4rzte ohne Grenzen (MSF) prangert die Zust\u00e4nde im Gazastreifen nach rund eineinhalb Jahren Krieg an. Das K\u00fcstengebiet sei zu einem &#8222;Massengrab&#8220; von Pal\u00e4stinensern und jenen geworden, die ihnen helfen wollten, erkl\u00e4rte MSF-Gaza-Koordinatorin Amande Bazerolle laut der Nachrichtenagentur Reuters. &#8222;Wir werden in Echtzeit Zeugen der Zerst\u00f6rung und Vertreibung der gesamten Bev\u00f6lkerung in Gaza.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nHumanit\u00e4re Eins\u00e4tze werden demnach stark von der allgegenw\u00e4rtigen Unsicherheit und den kritischen Versorgungsengp\u00e4ssen beeintr\u00e4chtigt &#8211; zulasten der Zivilbev\u00f6lkerung. &#8222;Den Menschen bleiben &#8211; wenn \u00fcberhaupt &#8211; nur wenige M\u00f6glichkeiten, medizinische Hilfe zu bekommen.&#8220;<\/p>\n<p>11:38 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Israel-blockiert-Hilfslieferungen-weiter\"><br \/>\n        Israel blockiert Hilfslieferungen weiter<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat angek\u00fcndigt, Israel werde Hilfslieferungen f\u00fcr die Menschen im Gazastreifen weiter blockieren. &#8222;Israels Politik ist klar: Es kommt keine humanit\u00e4re Hilfe nach Gaza&#8220;, erkl\u00e4rte Katz. Die Blockade dieser Hilfe sei eines der wichtigsten Druckmittel gegen die islamistische Pal\u00e4stinenserorganisation Hamas.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie UN hatte angesichts der ausbleibenden Hilfslieferungen f\u00fcr das Pal\u00e4stinensergebiet am Montag vor der schlimmsten humanit\u00e4ren Krise im Gazastreifen seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas gewarnt. Es fehle an Wasser, medizinischen Produkten, Brennstoffen, Wasser und weiteren essenziellen G\u00fctern.<\/p>\n<p>10:51 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Truppen\"><br \/>\n        Israel will Truppen auf Dauer in Teilen von Gaza stationieren<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIsrael will seine Truppen auf unbefristete Zeit in den von ihnen benannten &#8222;Sicherheitszonen&#8220; des Gazastreifens belassen. Sie sollten als &#8222;Puffer zwischen dem Feind und den (israelischen) Gemeinden&#8220; in jeder Situation im Gazastreifen bleiben, sagte Verteidigungsminister Israel Katz. Anders als in der Vergangenheit werde die Armee keine Gebiete mehr r\u00e4umen, teilte er weiter mit. Sollte die Terrororganisation Hamas die Geiseln nicht freilassen, w\u00fcrden die Eins\u00e4tze ausgeweitet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIsrael will damit eigenen Angaben zufolge Druck auf die Hamas aus\u00fcben. Die Hamas pocht hingegen auf einen Abzug der israelischen Truppen als Voraussetzung daf\u00fcr, weitere Geiseln freizulassen.<\/p>\n<p>UN sehen m\u00f6glichen Bruch des V\u00f6lkerrechts<\/p>\n<p>            Die Vereinten Nationen hatten das Vorhaben Israels bereits kritisiert. Laut dem UN-Menschenrechtsb\u00fcro k\u00f6nne die &#8222;vor\u00fcbergehende Evakuierung von Zivilisten in bestimmten Gebieten unter strengen Auflagen&#8220; zwar legal sein. Aber &#8222;die Art und der Umfang der Evakuierungsbefehle geben Anlass zu ernsthafter Besorgnis, dass Israel beabsichtigt, die Zivilbev\u00f6lkerung dauerhaft aus diesen Gebieten zu entfernen, um eine sogenannte Pufferzone zu schaffen&#8220;, so Sprecherin Ravina Shamdasani. Die dauerhafte Vertreibung der Zivilbev\u00f6lkerung innerhalb der besetzten Gebiete komme einer Zwangsumsiedlung gleich, die einen schweren Bruch der Vierten Genfer Konvention und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstelle.<\/p>\n<p>10:51 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Hunger\"><br \/>\n        Diakonie Katastrophenhilfe warnt vor akutem Hunger im Gazastreifen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Diakonie Katastrophenhilfe hat vor einem erneuten Versorgungskollaps im Gazastreifen gewarnt. &#8222;Die Ausweitung der K\u00e4mpfe vertieft die Not der Menschen und macht Hilfe immer gef\u00e4hrlicher&#8220;, erkl\u00e4rte der Leiter des Hilfswerks, Martin Ke\u00dfler. Er forderte eine politische und milit\u00e4rische Deeskalation sowie eine neue Waffenruhe, um auch eine Freilassung der israelischen Geiseln zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Zivilbev\u00f6lkerung in dem pal\u00e4stinensischen K\u00fcstengebiet ist seit fast sechs Wochen von Hilfslieferungen abgeschnitten. Das strikte Einfuhrverbot durch Israel versch\u00e4rfe die Versorgungslage f\u00fcr die mehr als zwei Millionen Menschen und gef\u00e4hrde ihr \u00dcberleben, warnte das humanit\u00e4re Hilfswerk. So habe das Weltern\u00e4hrungsprogramm wegen fehlenden Mehls k\u00fcrzlich die Schlie\u00dfung von 25 B\u00e4ckereien angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZudem warnte die Organisation vor &#8222;einer schleichenden Normalisierung von Verst\u00f6\u00dfen gegen das humanit\u00e4re V\u00f6lkerrecht durch die Konfliktparteien in Gaza&#8220;. Seit Wiederaufnahme der K\u00e4mpfe seien Hunderte Zivilisten get\u00f6tet und auch medizinische Einrichtungen wie das christliche Al-Ahli-al-Arabi-Krankenhaus in Gaza-Stadt angegriffen worden. Das dortige Krebsdiagnostikzentrum, das die Diakonie Katastrophenhilfe unterst\u00fctzt, blieb unversehrt.<\/p>\n<p>10:51 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Bericht-Zehn-Tote-nach-israelischem-Luftangriff-in-Gaza\"><br \/>\n        Bericht: Zehn Tote nach israelischem Luftangriff in Gaza<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei einem israelischen Luftangriff auf ein Haus im n\u00f6rdlichen Gazastreifen sind einem Bericht zufolge mindestens zehn Menschen get\u00f6tet worden. Es habe zudem Verletzte gegeben, meldete die pal\u00e4stinensische Nachrichtenagentur Wafa unter Berufung auf medizinische Kreise. Konkretere Angaben zu den Get\u00f6teten gibt es bisher nicht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIsraels Armee teilte auf Anfrage mit, dem Bericht nachzugehen. Pal\u00e4stinensische Medien ver\u00f6ffentlichten Aufnahmen, die zeigen sollen, wie nach dem Angriff in einem Viertel im Osten der Stadt Gaza in der Nacht Verletzte versorgt und abtransportiert werden. Das israelische Milit\u00e4r hatte in der Gegend vergangenes Wochenende nach eigenen Angaben einen Einsatz begonnen, auch um eine israelische &#8222;Sicherheitszone&#8220; zu erweitern. Zivilisten wurden demnach zuvor zur Flucht aufgerufen.<\/p>\n<p>Konfliktparteien als Quelle<\/p>\n<p>            Angaben zu\u00a0Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch Konfliktparteien k\u00f6nnen\u00a0in der aktuellen Lage zum Teil nicht unmittelbar von unabh\u00e4ngiger Stelle \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p>\n<p>10:36 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Juden-Zentralrat-kritisiert-weitere-Hilfen-fuer-UN-Palaestinenserhilfswerk\"><br \/>\n        Juden-Zentralrat kritisiert weitere Hilfen f\u00fcr UN-Pal\u00e4stinenserhilfswerk<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Zentralrat der Juden in Deutschland kritisiert die von Union und SPD erkl\u00e4rte Bereitschaft, in einer k\u00fcnftigen Bundesregierung das UN-Pal\u00e4stinenserhilfswerk UNRWA weiter zu unterst\u00fctzen. &#8222;Sp\u00e4testens seit dem 7. Oktober 2023 ist klar: UNRWA darf in seiner derzeitigen keine Zukunft haben&#8220;, sagte Zentralratspr\u00e4sident Josef Schuster der Zeitung Die Welt. Es sei fahrl\u00e4ssig, wenn deutsche Steuergelder in Strukturen versickerten, &#8222;die am Ende bei islamistischen Terroristen enden k\u00f6nnten&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnion und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, man mache den Umfang einer k\u00fcnftigen Unterst\u00fctzung f\u00fcr das UN-Pal\u00e4stinenserhilfswerk &#8222;von umfassenden Reformen abh\u00e4ngig&#8220;. Kritiker werfen der UNRWA vor, keine neutrale Beh\u00f6rde zu sein, sondern eine antiisraelische Agenda zu verfolgen und etwa in Schullehrpl\u00e4nen Antisemitismus zu f\u00f6rdern und Gewalt zu verherrlichen. Zudem h\u00e4tten UNRWA-Mitarbeiter sich nachweislich am Terror\u00fcberfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 beteiligt oder es gefeiert. Laut Welt ist Deutschland der gr\u00f6\u00dfte Einzelgeldgeber der Organisation und zahlte 2024 insgesamt 142 Millionen Euro an das Hilfswerk.<\/p>\n<p>10:27 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#UN-Fast-70-Prozent-des-Gazastreifens-unter-Befehl-Israels\"><br \/>\n        UN: Fast 70 Prozent des Gazastreifens unter Befehl Israels<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAnderthalb Jahre nach Beginn des Kriegs im Gazastreifen stehen rund zwei Drittel des abgeriegelten K\u00fcstengebiets nach UN-Angaben unter Israels Evakuierungsbefehl oder werden von der Armee als Sperrzone betrachtet. Das gelte f\u00fcr fast 70 Prozent des Gazastreifens, schrieb UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres auf der Plattform X. &#8222;Ich bin sehr besorgt, da die (humanit\u00e4re) Hilfe weiterhin blockiert wird, mit verheerenden Folgen.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"liveblog Stand: 16.04.2025 23:39 Uhr Aus Protest gegen Ausweisungen pro-pal\u00e4stinensischer Aktivisten haben Studierende einen H\u00f6rsaal der Humboldt-Universit\u00e4t in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":37516,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,29,30,411,3272,1940,6000,1938],"class_list":{"0":"post-37515","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-israel","15":"tag-liveblog","16":"tag-nachrichten-aus-berlin","17":"tag-nahost","18":"tag-news-aus-berlin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114349843686071546","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37515","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=37515"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37515\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/37516"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=37515"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=37515"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=37515"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}