{"id":375403,"date":"2025-08-26T20:37:10","date_gmt":"2025-08-26T20:37:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/375403\/"},"modified":"2025-08-26T20:37:10","modified_gmt":"2025-08-26T20:37:10","slug":"tagelang-misshandelt-frankreich-geht-nach-tod-von-streamer-gegen-plattform-kick-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/375403\/","title":{"rendered":"Tagelang misshandelt: Frankreich geht nach Tod von Streamer gegen Plattform Kick vor"},"content":{"rendered":"<p>                    Tagelang misshandelt<br \/>\n                Frankreich geht nach Tod von Streamer gegen Plattform Kick vor<\/p>\n<p>\t\t\t\t              26.08.2025, 19:17 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Der Tod des Video-Streamers &#8222;JP&#8220; vor laufender Kamera sorgt f\u00fcr Entsetzen. Zuvor wird er zwei Tage lang von mindestens zwei M\u00e4nnern misshandelt. Jetzt will Frankreich gegen die australische Plattform Kick vorgehen, wo der Stream gelaufen ist. <\/strong><\/p>\n<p>Frankreich will nach dem Tod eines Video-Streamers vor laufender Kamera juristisch gegen die australische Plattform Kick vorgehen. Digitalministerin Clara Chappaz sagte, Kick habe &#8222;nicht alles unternommen, um die Ausstrahlung gef\u00e4hrlicher Inhalte zu stoppen&#8220;. Damit sei ein Gesetz von 2004 zur Regulierung von Online-Inhalten verletzt worden.<\/p>\n<p>Der als &#8222;Jean Pormanove&#8220; oder &#8222;JP&#8220; bekannte franz\u00f6sische Video-Streamer, mit b\u00fcrgerlichem Namen Raphael Graven, war am Montag vergangener Woche w\u00e4hrend einer Live\u00fcbertragung auf der Streaming-Plattform Kick gestorben, nachdem ihn mindestens zwei andere M\u00e4nner tagelang misshandelt hatten. Eine Autopsie schloss nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Nizza aber ein Fremdverschulden aus. Der Streamer sei nicht durch die Gewalteinwirkung Dritter, sondern aus einem medizinischen oder toxikologischen Grund gestorben. <\/p>\n<p>Noch untersucht werde der Ablauf der letzten \u00dcbertragung, w\u00e4hrend der der 46-J\u00e4hrige in der Nacht zum Montag vor den Augen der Zuschauer starb. Die franz\u00f6sische Staatsanwaltschaft teilte zudem mit, sie habe Ermittlungen gegen die Plattform eingeleitet. Es solle gepr\u00fcft werden, ob Kick &#8222;wissentlich Videos vors\u00e4tzlicher Angriffe auf die pers\u00f6nliche Integrit\u00e4t&#8220; ausgestrahlt habe, erkl\u00e4rte die Pariser Staatsanw\u00e4ltin Laure Beccuau.<\/p>\n<p>Ermittler sollen zudem untersuchen, ob Kick sich an die Richtlinien des Gesetzes f\u00fcr digitale Dienste (Digital Services Act &#8211; DSA) der Europ\u00e4ischen Union hinsichtlich der Moderation von Online-Inhalten h\u00e4lt. Bei Missachtung drohen bis zu zehn Jahre Haft und eine Geldstrafe in H\u00f6he von einer Million Euro.<\/p>\n<p>Schlagen, w\u00fcrgen und beleidigen<\/p>\n<p>Der Tod des 46-J\u00e4hrigen war am Montag w\u00e4hrend der \u00dcbertragung eines Livestreams auf der Plattform Kick festgestellt worden. Die Kameras liefen vor seinem Tod bereits seit fast zwei Wochen. W\u00e4hrend dieser Zeit habe sich Graven unter anderem schlagen, w\u00fcrgen und beleidigen lassen, sagten Internetnutzer, die Teile der Aufnahmen gesehen hatten.<\/p>\n<p>Nach Gravens Tod am Montag leitete die Staatsanwaltschaft im s\u00fcdfranz\u00f6sischen Nizza erneut Ermittlungen ein. Die letzten Videoaufnahmen hatten Nutzern zufolge gezeigt, wie der tote Streamer unbeweglich unter einer Decke lag. Im Raum waren demnach zwei M\u00e4nner, von denen einer mit einer kleinen Wasserflasche nach Graven warf. Das Video war kurz darauf nicht mehr verf\u00fcgbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Tagelang misshandelt Frankreich geht nach Tod von Streamer gegen Plattform Kick vor 26.08.2025, 19:17 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":358421,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,663,3934,3980,156,13,984,1015,14,15,12,154,5676,1997,1897,1719],"class_list":{"0":"post-375403","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-france","14":"tag-frankreich","15":"tag-headlines","16":"tag-international","17":"tag-justiz","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-social-media","22":"tag-soziale-netzwerke","23":"tag-staatsanwaltschaft","24":"tag-streaming","25":"tag-todesfaelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115096993934450564","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/375403","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=375403"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/375403\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/358421"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=375403"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=375403"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=375403"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}