{"id":375944,"date":"2025-08-27T01:39:11","date_gmt":"2025-08-27T01:39:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/375944\/"},"modified":"2025-08-27T01:39:11","modified_gmt":"2025-08-27T01:39:11","slug":"eskalation-droht-iran-warnt-europaeische-staaten-nach-atomgespraechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/375944\/","title":{"rendered":"Eskalation droht: Iran warnt europ\u00e4ische Staaten nach Atomgespr\u00e4chen"},"content":{"rendered":"<p>                    Eskalation droht<br \/>\n                Iran warnt europ\u00e4ische Staaten nach Atomgespr\u00e4chen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              26.08.2025, 21:46 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Nach Erkenntnissen der IAEA verf\u00fcgt der Iran \u00fcber ein Vielfaches an angereichertem Uran, als im Atomabkommen vereinbart. Nach den Bombardierungen der Atomanlagen im Juni f\u00fchrt Teheran erstmals wieder Gespr\u00e4che mit den Europ\u00e4ern. Doch sie f\u00fchren zu keinem Erfolg. <\/strong><\/p>\n<p>Die Atomgespr\u00e4che zwischen Regierungsvertretern aus Teheran, Berlin, London und Paris sind ohne Durchbruch beendet worden. Irans Au\u00dfenamtssprecher Ismail Baghai sagte im Staatsfernsehen, die Parteien h\u00e4tten bei dem Treffen in Genf ihre Sichtweisen er\u00f6rtert. Ohne einen Durchbruch droht eine politische Eskalation im Streit um Irans Atomprogramm.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund von Sanktionsdrohungen rief der iranische Vize-Au\u00dfenminister Kasem Gharibabadi, der an den Gespr\u00e4chen teilnahm, die sogenannten E3-Staaten und den UN-Sicherheitsrat im Anschluss auf, die &#8222;richtige Entscheidung&#8220; zu treffen. Sie m\u00fcssten &#8222;der Diplomatie Zeit und Raum geben&#8220;, schrieb er auf X.<\/p>\n<p>Der Sprecher des iranischen Au\u00dfenministeriums, Esmail Bakaei, hatte im Vorfeld der Gespr\u00e4che den Willen Teherans bekr\u00e4ftigt, drohende Sanktionen abzuwenden. &#8222;Unser Fokus liegt darauf, Handlungen oder Vorf\u00e4lle zu verhindern, die dem Land teuer zu stehen kommen k\u00f6nnten&#8220;, sagte er in Teheran. Die iranische F\u00fchrung verhandle deswegen &#8222;mit aller Kraft&#8220;.<\/p>\n<p>Der Iran und die sogenannten E3-Staaten Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien hatten Ende Juli zuletzt Atomgespr\u00e4che gef\u00fchrt. Ziel war es, den politischen Druck auf die Islamische Republik zu erh\u00f6hen, um die iranische F\u00fchrung zu einer diplomatischen Einigung im Atomstreit zu bewegen. Es war die erste Verhandlungsrunde nach dem zw\u00f6lf Tage langen Krieg, den Israel und der Iran im Juni gegeneinander gef\u00fchrt hatten.<\/p>\n<p>Warnung vor Snapback-Mechanismus<\/p>\n<p>Berlin, Paris und London haben gewarnt, sie k\u00f6nnten den sogenannten Snapback-Mechanismus zur Wiedereinrichtung der fr\u00fcheren Sanktionen gegen Teheran ausl\u00f6sen. Als Mitunterzeichner des Wiener Atomabkommens von 2015 k\u00f6nnen die E3 diesen Mechanismus aktivieren, der die Wiedereinf\u00fchrung harter Strafma\u00dfnahmen vorsieht.<\/p>\n<p>Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien sowie die USA, Russland und China hatten im Jahr 2015 das Atomabkommen mit dem Iran geschlossen, um das Land am Bau einer Atombombe zu hindern. Die USA stiegen allerdings 2018 w\u00e4hrend der ersten Amtszeit von US-Pr\u00e4sident Donald Trump einseitig aus dem Abkommen aus und verh\u00e4ngten danach erneut Sanktionen gegen den Iran.<\/p>\n<p>Daraufhin zog sich Teheran seinerseits schrittweise von seinen in dem Abkommen festgehaltenen Verpflichtungen zur\u00fcck und fuhr die Anreicherung von Uran hoch. Die europ\u00e4ischen Staaten und die UNO setzten ihre 2015 ausgesetzten Sanktionen bislang nicht wieder ein &#8211; und bem\u00fchten sich parallel dazu darum, ein neues Atomabkommen auszuhandeln. Diese Versuche blieben allerdings bislang erfolglos.<\/p>\n<p>IAEA vermutet Vielfaches an Uran<\/p>\n<p>Der Iran hat nach Erkenntnissen der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) mittlerweile eine um ein Vielfaches gr\u00f6\u00dfere Menge an angereichertem Uran angeh\u00e4uft als im Atomabkommen vereinbart. Im Juni griff Israel den Iran mit dem erkl\u00e4rten Ziel an, Teheran vom Bau einer Atombombe abzuhalten.<\/p>\n<p>Die USA griffen schlie\u00dflich an der Seite Israels in den Krieg ein und bombardierten die iranischen Atomanlagen Fordo, Natans und Isfahan. Nach zw\u00f6lf Tagen Krieg trat am 24. Juni eine Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran in Kraft. Der Iran weist den Vorwurf zur\u00fcck, eine Atombombe bauen zu wollen, und beteuert, Urananreicherung zu zivilen Zwecken zu betreiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eskalation droht Iran warnt europ\u00e4ische Staaten nach Atomgespr\u00e4chen 26.08.2025, 21:46 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":375945,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[662,29,508,106,156,551,13,345,13613,14,15,16,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-375944","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-atomwaffen","9":"tag-deutschland","10":"tag-diplomatie","11":"tag-donald-trump","12":"tag-frankreich","13":"tag-grossbritannien","14":"tag-headlines","15":"tag-iran","16":"tag-iranisches-atomprogramm","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-politik","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-top-news","22":"tag-top-meldungen","23":"tag-topmeldungen","24":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115098181095156915","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/375944","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=375944"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/375944\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/375945"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=375944"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=375944"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=375944"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}