{"id":375996,"date":"2025-08-27T02:10:16","date_gmt":"2025-08-27T02:10:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/375996\/"},"modified":"2025-08-27T02:10:16","modified_gmt":"2025-08-27T02:10:16","slug":"trump-droht-mit-zoellen-eu-kontert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/375996\/","title":{"rendered":"Trump droht mit Z\u00f6llen \u2013 EU kontert"},"content":{"rendered":"<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump will die EU dazu bringen, ihre strengen Digitalgesetze nicht gegen amerikanische Unternehmen anzuwenden. Dabei setzt er nun auch auf Drohungen. L\u00e4sst die EU sich erpressen?<\/p>\n<p>Die EU gibt sich unbeeindruckt von neuen Zolldrohungen und Forderungen des <a href=\"https:\/\/www.it-daily.net\/shortnews\/trump-firmenbeteiligungen-so-laeuft-business\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump<\/a>. Sprecher der f\u00fcr die EU-Handelspolitik zust\u00e4ndigen Europ\u00e4ischen Kommission machten in einer ersten Reaktion deutlich, dass sich die EU nicht von Trump vorschreiben lassen will, welche Regeln sie f\u00fcr digitale Plattformen und Unternehmen aufstellt. Zudem wurde auf die j\u00fcngsten Vereinbarungen zur Beilegung des Handelskonflikts verwiesen, die eine Zollobergrenze von 15 Prozent f\u00fcr fast alle Produkte vorsehen.<\/p>\n<p>Trump hatte am Montagabend (Ortszeit) auf der Plattform Truth Social angek\u00fcndigt, er werde sich als US-Pr\u00e4sident gegen L\u00e4nder wehren, die amerikanische Technologieunternehmen angreifen w\u00fcrden. Staaten, die eine Digitalsteuer oder Regulierungen f\u00fcr Digitales haben, drohte er mit zus\u00e4tzlichen Z\u00f6llen auf ihre Exporte in die USA sowie mit der Verh\u00e4ngung von Exportbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr amerikanische Technologie und Computerchips, sollten sie ihre Regelungen nicht \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Trump: US-Unternehmen sind kein Fu\u00dfabtreter<\/p>\n<p>Amerika und amerikanische Technologieunternehmen seien nicht l\u00e4nger das \u00abSparschwein\u00bb oder der \u00abFu\u00dfabtreter\u00bb der Welt, warnte er und f\u00fcgte hinzu: \u00abZeigen Sie Amerika und unseren gro\u00dfartigen Technologieunternehmen Respekt \u2013 oder tragen Sie die Konsequenzen!\u00bb<\/p>\n<p>Die EU oder einzelne EU-Staaten erw\u00e4hnte Trump nicht explizit. Die US-Regierung fordert allerdings schon l\u00e4nger \u00c4nderungen an den strengen EU-Digitalgesetzen,\u00a0die zum Beispiel die Verbreitung von Falschinformationen \u00fcber Plattformen wie X verhindern sollen und auch Unternehmen wie Amazon, Apple und Meta (Facebook), Alphabet (Google) und Microsoft betreffen.\u00a0<\/p>\n<p>In der Erkl\u00e4rung zur Zollvereinbarung zwischen den USA und der EU ist von einer beidseitigen Verpflichtung die Rede, \u00abungerechtfertigte Handelshemmnisse im digitalen Bereich zu beseitigen\u00bb. Die Interpretation dessen d\u00fcrfte aber auseinandergehen: Die EU h\u00e4lt ihre aktuellen Regeln \u2013 anders als die USA \u2013 nicht f\u00fcr ungerechtfertigt.<\/p>\n<p>Ein Kommissionssprecher betonte am Dienstag, dass es bei den Regeln nicht nur um fairen Wettbewerb, sondern auch um den Schutz von Kindern und demokratischen Wahlen gehe. Vorw\u00fcrfe, dass etwa das Gesetz \u00fcber digitale Dienste der EU ein Zensurinstrument sei, h\u00e4tten keinerlei Grundlage.<\/p>\n<p>dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Donald Trump will die EU dazu bringen, ihre strengen Digitalgesetze nicht gegen amerikanische Unternehmen anzuwenden. 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