{"id":376197,"date":"2025-08-27T04:07:11","date_gmt":"2025-08-27T04:07:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/376197\/"},"modified":"2025-08-27T04:07:11","modified_gmt":"2025-08-27T04:07:11","slug":"elbvertiefung-der-taegliche-newsletter-aus-hamburg-ein-alter-tresor-und-die-erinnerung-an-mut-in-dunkler-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/376197\/","title":{"rendered":"Elbvertiefung: Der t\u00e4gliche Newsletter aus Hamburg: Ein alter Tresor und die Erinnerung an Mut in dunkler Zeit"},"content":{"rendered":"<p>        Liebe Leserin, lieber Leser,        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\nein<br \/>\nalter Tresor in einem der gr\u00f6\u00dften Hotels der Stadt wird nach<br \/>\nJahrzehnten zum ersten Mal ge\u00f6ffnet. Das klang verhei\u00dfungsvoll, wie<br \/>\nder Beginn eines Romans. Die Szene spielte sich am Dienstagmorgen im<br \/>\nHotel Reichshof ab: In einer Ecke der Eingangshalle dr\u00e4ngten sich<br \/>\nneugierige Mitarbeiter und Journalisten vor einem fast zwei Meter<br \/>\ngro\u00dfen, schwarz lackierten Tresor. Ein Techniker hantierte schon<br \/>\nseit Stunden an den Schl\u00f6ssern. Als die st\u00e4hlerne T\u00fcr langsam<br \/>\naufschwang, war die Spannung greifbar. Im Inneren lagen dann aber<br \/>\nkeine verborgenen Sch\u00e4tze \u2013 sondern Quittungen, alte Dienstpl\u00e4ne<br \/>\nund ein paar Gutscheine aus den Sechzigern, Coupons f\u00fcr<br \/>\nHafenrundfahrten.  <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\nSie<br \/>\nwisse nicht recht, ob sie jetzt entt\u00e4uscht oder erleichtert sei,<br \/>\nsagte Hoteldirektorin Kathrin Wirth-Uebersch\u00e4r. Und f\u00fcgte dann nach<br \/>\nkurzem \u00dcberlegen hinzu: Sie sei doch erleichtert \u2013 denn im Tresor<br \/>\nfanden sich keine St\u00fccke aus der NS-Zeit. &#8222;Das<br \/>\nw\u00e4re eine gro\u00dfe Hypothek gewesen.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\nDie<br \/>\nDirektorin spielte damit auf ein besonderes Kapitel Hotelgeschichte<br \/>\nan: Es h\u00e4tte gut sein k\u00f6nnen, dass in dem Tresor die Habseligkeiten<br \/>\nemigrierter Juden und J\u00fcdinnen liegen. Denn w\u00e4hrend der NS-Zeit<br \/>\nhielt die damalige Hotelbesitzerin Martha Langer j\u00fcdische Menschen<br \/>\nversteckt. Sie lie\u00df daf\u00fcr neue W\u00e4nde hochziehen, wodurch geheime<br \/>\nR\u00e4ume entstanden. Innerhalb des Hotels konnten sich die heimlichen<br \/>\nG\u00e4ste bewegen, doch wann immer Gestapo-Leute auftauchten oder<br \/>\ngr\u00f6\u00dfere Empf\u00e4nge stattfanden, zogen sie sich in die sechste Etage<br \/>\nzur\u00fcck. Martha Langer versorgte die verfolgten Juden mit Nahrung,<br \/>\nGeld und Papieren, mit denen diese das Land verlassen konnten.<br \/>\nWertgegenst\u00e4nde, die sie nicht mitnahmen, wurden sicher verwahrt \u2013<br \/>\nin mehreren Safes und Tresoren im Hotel. Dass dieses Geheimnis nie<br \/>\naufflog, grenzt an ein Wunder. Nach au\u00dfen galt Langer als &#8222;Grande<br \/>\nDame der Hotellerie&#8220;,<br \/>\nsie trat der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/nsdap\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NSDAP<\/a> bei, spielte \u2013 so erz\u00e4hlte es sp\u00e4ter der<br \/>\nlangj\u00e4hrige Empfangschef Ary Schwantes \u2013 im Hotel mit<br \/>\nGestapo-M\u00e4nnern Karten, w\u00e4hrend sie im selben Haus Juden<br \/>\nversteckte. Die Grande Dame starb 1973. Noch Jahrzehnte sp\u00e4ter<br \/>\nriefen Angeh\u00f6rige aus den USA im Hotel an und fragten nach den<br \/>\nSachen ihrer Verwandten.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\nAuch<br \/>\nwenn sich diesmal nichts Spektakul\u00e4res fand \u2013 keine Fotos oder<br \/>\nvergilbten Briefe \u2013, ist der ge\u00f6ffnete Tresor ein Anlass, daran zu<br \/>\nerinnern, dass es in dieser Stadt immer auch Mut und Menschlichkeit<br \/>\ngab. Und das wiegt schwerer als jeder Schatz.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ich w\u00fcnsche Ihnen einen<br \/>\nsch\u00f6nen Tag!\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Ihre<br \/>\nAnnika Lasarzik<\/strong>\n<\/p>\n<p>        WAS HEUTE WICHTIG IST            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Marcus Golejewsk\/\u200bdpa<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach<br \/>\ndem verheerenden <strong>Gro\u00dfbrand<br \/>\nauf der Veddel<\/strong><br \/>\nist das gr\u00f6\u00dfte Feuer in einer Lagerhalle gel\u00f6scht, doch die<br \/>\nNachl\u00f6scharbeiten dauern an. Rund 120 Feuerwehrleute bek\u00e4mpfen<br \/>\nweiterhin Glutnester, Explosionen von Gasdruckbeh\u00e4ltern machen den<br \/>\nEinsatz gef\u00e4hrlich. Sechs Menschen wurden verletzt, darunter drei<br \/>\nFeuerwehrleute; eine Frau, die zun\u00e4chst in Lebensgefahr schwebte,<br \/>\nist inzwischen au\u00dfer Lebensgefahr. Laut <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/polizei\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Polizei<\/a> war das Feuer durch<br \/>\nein brennendes Auto ausgel\u00f6st worden, explodierende Gasflaschen<br \/>\nwurden teils mehrere Hundert Meter durch die Luft geschleudert und<br \/>\nentfachten weitere Br\u00e4nde in der Umgebung.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZON<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Elbvertiefung \u2013 Der t\u00e4gliche Newsletter f\u00fcr Hamburg<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Erfahren Sie aus der Redaktion der ZEIT, was in Hamburg wichtig ist \u2013 pr\u00e4gnant, pers\u00f6nlich und pointiert, jeden Werktag um 6 Uhr.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a><br \/>\n     zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/hamburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburg<\/a><br \/>\nwill in den kommenden Jahren vor allem <strong>mehr<br \/>\nLehrerinnen, Lehrer, Polizistinnen und Polizisten<\/strong><br \/>\neinstellen. Laut Personalbericht 2025 des Senats stieg die Zahl der<br \/>\nVollkr\u00e4fte im Jahr 2024 in der Schulbeh\u00f6rde um 559 und in der<br \/>\nInnenbeh\u00f6rde \u2013 vor allem bei Polizei und Feuerwehr \u2013 um 292.<br \/>\nTrotz insgesamt stabiler Besch\u00e4ftigtenzahlen sieht der Senat<br \/>\nweiterhin Probleme bei der Besetzung von Stellen im Bauingenieurwesen<br \/>\nund bei sozialp\u00e4dagogischen Fachkr\u00e4ften.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\nMit<br \/>\nsieben Kilo Fisch pro Kopf liegt Hamburg beim <strong>Fischverzehr<br \/>\n<\/strong>bundesweit<br \/>\nvorn \u2013 ein Anstieg um 13 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr.<br \/>\nSchleswig-Holstein und Niedersachsen belegen die Pl\u00e4tze zwei und<br \/>\ndrei. Am liebsten essen die Deutschen weiterhin Lachs, dicht gefolgt<br \/>\nvom Alaska-Seelachs.\n<\/p>\n<p>        Nachricht des Tages            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Axel Heimken\/\u200bdpa<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Es<br \/>\nwar kein Fan des <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/fc-st-pauli\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">FC St. Pauli<\/a>, der am Samstagabend einen <strong>BVB-Fan<br \/>\ngesto\u00dfen und dabei t\u00f6dlich verletzt<\/strong><br \/>\nhaben soll (wir berichteten). Das teilte die Staatsanwaltschaft<br \/>\nHamburg der ZEIT mit. Der mutma\u00dfliche T\u00e4ter soll stattdessen<br \/>\nBesucher des Hamburger Doms gewesen sein, wie eine Sprecherin<br \/>\nerkl\u00e4rte. Zudem gab die Staatsanwaltschaft n\u00e4here Details zum<br \/>\nTathergang bekannt: Nach<br \/>\ndem Spiel des FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund kam es gegen 23.20<br \/>\nUhr auf dem Harald-Stender-Platz zu einer Auseinandersetzung. Ein 39<br \/>\nJahre alter, alkoholisierter BVB-Fan trat an eine Gruppe Dom-Besucher<br \/>\nheran und wollte sie nach Zeugenaussagen umarmen. Diese reagierten<br \/>\nablehnend. Wie genau, lie\u00df die Staatsanwaltschaft offen. Der Mann<br \/>\nn\u00e4herte sich der Gruppe immer wieder. Schlie\u00dflich stie\u00df ihn ein<br \/>\n22-J\u00e4hriger zu Boden; beim Sturz erlitt der Dortmunder eine schwere<br \/>\nKopfverletzung. Die Gruppe verschwand, Passanten leisteten Erste<br \/>\nHilfe. Sanit\u00e4ter reanimierten den Mann und brachten ihn mit einem<br \/>\nNotarzt ins Krankenhaus, wo der 39-J\u00e4hrige am Sonntag starb. Die<br \/>\nPolizei ermittelte den 22-j\u00e4hrigen mutma\u00dflichen T\u00e4ter und nahm ihn<br \/>\nin seiner Wohnung in Eimsb\u00fcttel fest. In Untersuchungshaft kam er<br \/>\nnicht, da keine Haftgr\u00fcnde wie Fluchtgefahr vorlagen. Man ermittle<br \/>\nnun wegen des Verdachts der K\u00f6rperverletzung mit Todesfolge\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Wir<br \/>\nsind tief best\u00fcrzt \u00fcber den Tod des Fans&#8220;, sagte FC-<br \/>\nSt.-Pauli-Pr\u00e4sident Oke G\u00f6ttlich der ZEIT. Der ganze Verein sei<br \/>\nschwer getroffen. In sozialen Medien spekulierten Nutzerinnen und<br \/>\nNutzer \u00fcber m\u00f6gliche Fanrivalit\u00e4ten. Auf Facebook finden sich<br \/>\nunter verlinkten Medienartikeln zum Vorfall auch w\u00fcste<br \/>\nBeschimpfungen auf den Kiez-Verein. Oke G\u00f6ttlich m\u00f6chte dies aus<br \/>\nR\u00fccksicht auf die Hinterbliebenen des Fans nicht kommentieren. &#8222;F\u00fcr<br \/>\nuns z\u00e4hlt jetzt das Beileid und nicht die Kommentierung von<br \/>\nVorverurteilungen unseres Vereins.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Tom<br \/>\nKroll\n<\/p>\n<p>        In aller K\u00fcrze        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\n\u2022 Die<br \/>\nStadtreinigung Hamburg bietet ab September Haushalten mit viel<br \/>\nHerbstlaub eine 770-Liter-<strong>Laubtonne<\/strong><br \/>\nan, die bis Heiligabend alle zwei Wochen geleert wird und gut 150<br \/>\nEuro kostet<br \/>\n\u2022<br \/>\nBei der Verleihung des <strong>Sport-Bild-Awards<\/strong><br \/>\nwurde Boris Becker f\u00fcr seine au\u00dfergew\u00f6hnliche Tenniskarriere<br \/>\ngeehrt, w\u00e4hrend der HSV als einmaliger Doppelaufsteiger mit M\u00e4nnern<br \/>\nund Frauen in die Bundesliga den Preis &#8222;Aufsteiger des Jahres&#8220; erhielt <\/p>\n<p>        THEMA DES TAGES            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Christian Charisius\/\u200bdpa<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>&#8222;Ich habe mich<br \/>\nschei\u00dfe gef\u00fchlt, dass eine schwangere Frau geb\u00fc\u00dft hat&#8220;<\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Sieben Monate lang<br \/>\nsa\u00df die Hamburgerin Yulady L. wegen Mordverdachts in<br \/>\nUntersuchungshaft \u2013 obwohl sie unschuldig war (in unserem Bild nach<br \/>\ndem Freispruch zu sehen). Nun begegnet sie im Gericht den wohl wahren<br \/>\nT\u00e4tern. ZEIT:Hamburg-Autorin Elke Spanner hat den Fall<br \/>\naufgeschrieben; lesen Sie hier einen Auszug.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dieses<br \/>\nMal sitzt Yulady L. auf der anderen Seite des Saals. Rechts vor der<br \/>\nFensterfront, auf der Bank f\u00fcr die Zeuginnen und Zeugen. Wei\u00dfe<br \/>\nBluse, Dutt auf dem Oberkopf, gro\u00dfe Creolen in den Ohren. Die<br \/>\nletzten Male, als die heute 40-J\u00e4hrige in Saal 237 des<br \/>\nStrafjustizgeb\u00e4udes am Hamburger Landgericht war, war ihr Platz auf<br \/>\nder Anklagebank.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Lange<br \/>\nsah es so aus, als w\u00fcrde sie den Saal nur noch durch die kleine T\u00fcr<br \/>\nverlassen, die direkt ins Untersuchungsgef\u00e4ngnis f\u00fchrt. Yulady L.<br \/>\nwar wegen Mordes angeklagt. Die Staatsanwaltschaft hatte ihr<br \/>\nvorgeworfen, im Mai 2022 den Rentner Benito R. in seiner Wohnung in<br \/>\nBorgfelde get\u00f6tet zu haben. Sieben Monate sa\u00df sie in<br \/>\nUntersuchungshaft. Ihr S\u00e4ugling, zu der Zeit noch kein Jahr alt,<br \/>\nwurde von einer Pflegestelle zur n\u00e4chsten gereicht, zum Vater des<br \/>\nKindes bestand kein Kontakt.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nun,<br \/>\nan diesem Tag Ende Juni, schaut sie von ihrer erh\u00f6hten Bank aus<br \/>\ndirekt auf die drei <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/maenner\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00e4nner<\/a>, die mit gro\u00dfer Sicherheit f\u00fcr dieses<br \/>\nDrama verantwortlich sind: die wohl wahren M\u00f6rder.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Was<br \/>\nYulady L. urspr\u00fcnglich zum Verh\u00e4ngnis wurde und wie<br \/>\ndie Polizei doch noch auf die richtige Spur kam,<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-07\/mordprozess-hamburg-unschuldig-untersuchungshaft-alibi-yulady-l?=&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">lesen Sie<br \/>\nweiter in der ungek\u00fcrzten Fassung auf zeit.de<\/a>.\u00a0<\/p>\n<p>        DER SATZ            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Lee-Ann Olwage<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Wenn<br \/>\nich schon bei f\u00fcnf Dates extrem dar\u00fcber nachgegr\u00fcbelt habe, warum<br \/>\nder kein Herzchen auf meine Nachricht schickt, sitze ich beim<br \/>\nn\u00e4chsten Date schon unter Hochspannung da, bevor ich die Nachricht<br \/>\nlosschicke \u2013 weil ich schon wieder erwarte, dass ich kein Herzchen<br \/>\nkriege. Da habe ich ja einen Haufen negative Gef\u00fchle, die habe ich<br \/>\nmir einfach selbst zugelegt.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ein<br \/>\nkomischer Blick, ein unbedachtes Wort \u2013 und schon drehen sich die<br \/>\nGedanken im Kreis. Im ZEIT-Sexpodcast &#8222;Ist das normal?&#8220; erkl\u00e4rt<br \/>\ndie Hamburger Psychologin Gitta Jacob, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesundheit\/2025-08\/emotionsregulation-negative-gefuehle-beziehungen-sexpodcast?=&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">warum wir negative Gef\u00fchle<br \/>\nnicht bek\u00e4mpfen, sondern loslassen sollten \u2013 und wie das in<br \/>\nBeziehungen f\u00fcr mehr Gelassenheit sorgt<\/a>.\u00a0<\/p>\n<p>        DAS K\u00d6NNTE SIE INTERESSIEREN        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der J\u00fcdische Salon am<br \/>\nGrindel hat die Journalistin und Autorin Sarah Levy zu einer Lesung<br \/>\naus ihrem gerade erschienenen Buch <a href=\"https:\/\/www.salonamgrindel.de\/programm\/2025-09-18\/kein-anderes-land\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Kein<br \/>\nanderes Land&#8220;<\/a>\u00a0zu Gast. Sie lebt in Israel und beschreibt, wie sich das Land \u2013<br \/>\nund sie \u2013 ver\u00e4ndert.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Kein<br \/>\nanderes Land&#8220;, Lesung und Gespr\u00e4ch, 18. 9., 19.30 Uhr; nach<br \/>\nAnmeldung unter <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-08\/mailto:info@salonamgrindel.de\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">info@salonamgrindel.de<\/a> oder unter 0176-21 99 82 72<br \/>\nwird der Veranstaltungsort bekanntgegeben.\n<\/p>\n<p>        MEINE STADT            <\/p>\n<p>                            Lost Place am Billhafen            \u00a9\u00a0Nora Rademacher<\/p>\n<p>        HAMBURGER SCHNACK        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ein<br \/>\n\u00e4lteres Paar in Bergedorf, sie mit ihrem Rollator voraus, arbeitet<br \/>\nsich Schritt f\u00fcr Schritt zwischen den parkenden Autos vorw\u00e4rts auf<br \/>\nden Brookdeich. Der Mann hinter ihr ist etwas abgeschlagen, st\u00fctzt<br \/>\nsich auf Gehstock und das Gel\u00e4nder der Stegelbr\u00fccke \u2013 und ruft<br \/>\nihr zu: &#8222;Nicht so schnell, da vorne wird geblitzt!&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Geh\u00f6rt<br \/>\nvon Kornelia Matthes\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das war<br \/>\ndie Elbvertiefung, der t\u00e4gliche Hamburg-Newsletter der ZEIT. Wenn Sie<br \/>\nm\u00f6chten, dass er t\u00e4glich um 6 Uhr in Ihrem Postfach landet, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/serie\/elbvertiefung\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">k\u00f6nnen Sie<br \/>\nihn hier kostenlos abonnieren<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Liebe Leserin, lieber Leser, ein alter Tresor in einem der gr\u00f6\u00dften Hotels der Stadt wird nach Jahrzehnten zum&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":376198,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,2016,30,692,102147,1980,102148,27760,102151,102150,64,41179,102149],"class_list":{"0":"post-376197","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-elbvertiefung-der-taegliche-newsletter-aus-hamburg","10":"tag-germany","11":"tag-hamburg","12":"tag-kathrin-wirth-ueberschaer","13":"tag-mann","14":"tag-martha-langer","15":"tag-nsdap","16":"tag-reichshof","17":"tag-schwante","18":"tag-usa","19":"tag-veddel","20":"tag-yulady-l"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115098762777451675","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/376197","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=376197"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/376197\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/376198"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=376197"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=376197"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=376197"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}