{"id":376320,"date":"2025-08-27T05:21:13","date_gmt":"2025-08-27T05:21:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/376320\/"},"modified":"2025-08-27T05:21:13","modified_gmt":"2025-08-27T05:21:13","slug":"haeuser-erzaehlen-ihre-geschichte-buch-enthuellt-die-700-jaehrige-geschichte-jedes-hauses-in-cannstatter-altstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/376320\/","title":{"rendered":"H\u00e4user erz\u00e4hlen ihre Geschichte: Buch enth\u00fcllt die 700-j\u00e4hrige Geschichte jedes Hauses in Cannstatter Altstadt"},"content":{"rendered":"<p>Der in der <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/stuttgart\/bad-cannstatt\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Cannstatt<\/a>er Neckarvorstadt aufgewachsene Bauingenieur und Autor Peter Kieferle hat ein Machwerk vorgelegt, das staunen l\u00e4sst, und zwar nicht nur den Vorsitzenden Olaf Schulze vom Verein <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Pro_Alt-Cannstatt\" title=\"Pro Alt-Cannstatt\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Pro Alt-Cannstatt<\/a>, dem <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.ausstellung-im-stadtmuseum-bad-cannstatt-ein-reiterdenkmal-finanziert-vom-ganzen-land.29d54692-e52d-44bc-8e1e-27f71ff234bf.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">F\u00f6rderer des Mammut-Projekts.<\/a> Denn: Kieferle hat in den vergangenen zehn Jahren recherchiert und die Geschichte jedes Hauses ab 1300 bis ins 19. Jahrhundert dargestellt,<a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.historie-in-so-beschaulich-war-der-wilhelmsplatz-frueher.0d4675a5-714e-4b91-b7b7-8e1c28a26ae5.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> welches es in der Cannstatter Altstadt<\/a> hinter der Stadtmauer gab &#8211; also im Bereich zwischen Badstra\u00dfe, Wilhelmstra\u00dfe und bis hin zum Neckar. <\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/media.media.12831862-6ab5-4525-b7a2-0e7c92d4c882.original1024.media.jpeg\"\/>     Grundlage der Arbeit von Peter Kieferle: die Urkarte von 1823 von   <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Stuttgart-Bad_Cannstatt\" title=\"Cannstatt\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Cannstatt<\/a>. Sie ist auch im Buch abgebildet.    Foto: Iris Frey    <\/p>\n<p>Grundlage f\u00fcr ihn war die Urkarte von 1823 des Landesvermessungsamts. Dort sind alle Parzellen dargestellt. Sie tragen die Nummern von 1 bis 329. Dazwischen fehlen welche. Somit hat Kieferle nun mehr als 300 H\u00e4user in der historischen Zeit beschrieben. Orientiert hat er sich bei seiner Auflistung an den Nummern. Die Karte ist im Buch gleich vorne abgebildet und hilft somit auch dem Leser, sich zurecht zu finden, wenn er ein bestimmtes Haus sucht.<\/p>\n<p>Die Mammutaufgabe war auch deshalb schwierig, weil die Nummern vielfach ge\u00e4ndert worden sind. Zu jeder der Zahl gab es schriftliche \u00dcberlieferungen. Die hat Kieferle gesammelt und zugeordnet. Die \u00e4lteste Schrift \u00fcber die Altstadt Bad Cannstatts, die er fand, war von 1283 und bezog sich auf das Kl\u00f6sterle und den Bereich drumherum. <\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/media.media.e6ed3e0d-f9f5-46bc-8fe5-4941a3f8a817.original1024.media.jpeg\"\/>     Die \u00e4lteste Schrift, die Autor Peter Kieferle fand, bezog sich auf das Cannstatter Kl\u00f6sterle.    Foto: Iris Frey    <\/p>\n<p> <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.bad-cannstatt-kloesterle-hoch-drei.09e568d7-bb3d-4e01-bd05-e440346c6826.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Beim Kl\u00f6sterle ist heute das Stadtmuseum verankert<\/a>, in dem auch Pro Alt-Cannstatt regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber die Cannstatter Historie informiert. Deshalb gibt es das<a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.stadtmuseum-bad-cannstatt-schau-zeigt-ungebaendigte-loewen-eisfeste-und-andere-kuriositaeten.114fcea6-ff91-4121-96dc-a316e2d14444.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> neue Cannstatt-Buch auch nur dort.<\/a> Der Verein hat zudem das Projekt finanziell unterst\u00fctzt, erkl\u00e4rt der Vorsitzende Olaf Schulze, der den Flei\u00df und das Durchhalteverm\u00f6gen in der Erstellung des einmaligen Buches bewundert. \u201eDas passiert einmal in 100 Jahren\u201c, so Schulze, \u201edass sich einer so viel M\u00fche macht.\u201c <\/p>\n<p>H\u00e4userforschung \u00fcber die Zeit von 1283 bis 1823 in Bad Cannstatt <\/p>\n<p>Kieferle kann nun durch seine Forschungen \u00fcber die Zeit zwischen 1283 bis 1823 mit Eintr\u00e4gen bis 1850 feststellen, dass der genannte Bereich fr\u00fcher nicht dicht bebaut war und es dort auch keine hohen H\u00e4user gab. Hier war vor allem das Handwerk und die Landwirtschaft in kombinierter Form vertreten. \u201eCannstatt war damals wie ein gro\u00dfer Bauernhof\u201c, <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.neuer-historischer-pfad-erschienen-cannstatter-geschichte-hautnah.bee98cbd-8dfe-44e9-9406-14243e621669.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">formuliert es Matthias Busch von Pro Alt-Cannstatt<\/a>. Bezogen auf die heutige Altstadt.<\/p>\n<p>\u00c4cker gab es au\u00dferhalb der Altstadt. Und als Berufe waren Schneider, Weber, Weing\u00e4rtner, Fischer, Gerber, Hutmacher vertreten. Die Beschreibungen, die Kieferle gefunden hat, geben auch noch Hinweise auf Tiere. Es gibt Hausbeschreibungen zu Stallungen f\u00fcr Kleinvieh oder Schweine. <\/p>\n<p>Buch ist interessant f\u00fcr Cannstatter Hausbesitzer und Namensforscher <\/p>\n<p>Interessant sei das Buch insbesondere f\u00fcr Menschen, die die H\u00e4user heute besitzen oder bewohnen, so Schulze. Auch Familien- und Namensforscher finden hier eine Fundgrube: Es gebe im Buch rund 70 Seiten Namensregister, so Kieferle. G\u00e4ngige Cannstatter Namen, die eine weit zur\u00fcckliegende Geschichte haben, sind zu lesen, wie etwa Aldinger, Bader, Barth, Bauer, Maier (alle Schreibungen), K\u00e4rcher, Fischer, Zai\u00df und Reichert. Einige \u00e4ltere H\u00e4user gibt es noch heute in der Marktstra\u00dfe. Manche H\u00e4user waren lange in einer Hand, andere nicht. Das l\u00e4sst sich auch im Buch herauslesen und finden.<\/p>\n<p>Das Buch \u201eH\u00e4user von Alt-Cannstatt\u201c von Peter Kieferle gibt es im Stadtmuseum Bad Cannstatt, Marktstra\u00dfe 71\/1, samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 12 bis 18 Uhr und per E-Mail unter info@proaltcannstatt.de. Das Buch hat 424 Seiten mit rund 140 Abbildungen und kostet 37 Euro.<\/p>\n<p> Rubrik <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der in der Cannstatter Neckarvorstadt aufgewachsene Bauingenieur und Autor Peter Kieferle hat ein Machwerk vorgelegt, das staunen l\u00e4sst,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":376321,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[1634,102178,102177,3364,29,102181,30,102180,102179,16599,102175,102176,1441,5251],"class_list":{"0":"post-376320","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-buch-bad-cannstatt","10":"tag-cannstatt-geschichte","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-familienforschung-bad-cannstatt","14":"tag-germany","15":"tag-geschichte-cannstatter-haeuser","16":"tag-haeusergeschichte-bad-cannstatt","17":"tag-historie","18":"tag-peter-kieferle","19":"tag-pro-alt-cannstatt","20":"tag-stuttgart","21":"tag-stuttgart-bad-cannstatt"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115099053839849835","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/376320","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=376320"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/376320\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/376321"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=376320"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=376320"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=376320"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}