{"id":376698,"date":"2025-08-27T08:58:10","date_gmt":"2025-08-27T08:58:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/376698\/"},"modified":"2025-08-27T08:58:10","modified_gmt":"2025-08-27T08:58:10","slug":"usa-verdoppeln-zoelle-gegen-indien-auf-50-prozent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/376698\/","title":{"rendered":"USA verdoppeln Z\u00f6lle gegen Indien auf 50 Prozent"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 27.08.2025 10:35 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Indien kauft immer noch russisches \u00d6l und finanziert damit indirekt Moskaus Krieg gegen die Ukraine mit. Als Strafe verlangen die USA jetzt hohe Z\u00f6lle gegen indische Einfuhren wie Textilien, Schmuck oder Leder.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n50 statt 25 Prozent &#8211; so hoch sind seit Mittwoch die Z\u00f6lle auf viele indische Produkte, die in die USA geliefert werden. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/usa-indien-zoll-100.html\" title=\"Wegen Gesch\u00e4ften mit dem Kreml: Trump verh\u00e4ngt neue Z\u00f6lle gegen Indien\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">US-Pr\u00e4sident hatte die Verdopplung bereits angek\u00fcndigt<\/a>. Laut dem Handelsberater des Wei\u00dfen Hauses, Peter Navarro, sind sie nun in Kraft getreten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Aufschlag von 50 Prozent ist einer der h\u00f6chsten der von der US-Regierung verh\u00e4ngten Z\u00f6lle gegen Handelspartner. Donald Trump will Indien damit nach eigenen Angaben f\u00fcr seine anhaltenden \u00d6limporte aus Russland bestrafen.\u00a0Die USA erhoben die sogenannte Sekund\u00e4rsanktion im Zusammenhang mit den diplomatischen Bem\u00fchungen f\u00fcr ein Friedensabkommen in der Ukraine. Russland finanziert seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine auch \u00fcber seine Energieexporte.<\/p>\n<p>    Indien ist einer der gr\u00f6\u00dften \u00d6lkunden Russlands<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach China ist Indien der gr\u00f6\u00dfte \u00d6lkunde Russlands. Seit dem Angriff auf die Ukraine Anfang 2022 ist der Anteil russischen \u00d6ls an den indischen Importen von zwei auf fast 36 Prozent im vergangenen Jahr gestiegen. Auch k\u00fcnftig k\u00f6nnte Neu-Delhi nach Darstellung Moskaus weiter auf russisches \u00d6l setzen. Die Z\u00f6lle h\u00e4tten ihr Ziel verfehlt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Wir liefern weiter Treibstoff (an Indien), darunter auch Roh\u00f6l und \u00d6lprodukte, Heiz- und H\u00fcttenkohle&#8220;, sagte Russlands Vizeregierungschef Denis Manturow k\u00fcrzlich bei einer gemeinsamen russisch-indischen Regierungssitzung. Er sehe zudem Potenzial bei der Erweiterung des Exports von Fl\u00fcssiggas, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nErst in der vergangenen Woche besuchte Indiens Au\u00dfenminister Subrahmanyam Jaishankar Moskau und wurde im Kreml von Pr\u00e4sident Wladimir Putin empfangen. Es gibt zwar Medienberichte, wonach Indien die russischen \u00d6llieferungen drosseln will. Offiziell betonte Delhi aber mehrfach, dass es seine Rohstoffe weiter von dort beziehen werde, wo es g\u00fcnstig sei. Russland muss sein \u00d6l &#8211; auch wegen der westlichen Sanktionen &#8211; mit Rabatt verkaufen.<\/p>\n<p>    Ausnahmen von Z\u00f6llen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie 50-Prozent-Z\u00f6lle der USA gelten nicht f\u00fcr alle Einfuhren aus Indien. Ausnahmen bestehen unter anderem f\u00fcr Pharma-Produkte und Computer-Chips. Trump hat angek\u00fcndigt, in den kommenden Monaten weltweit separate Aufschl\u00e4ge f\u00fcr diese Produkte zu erlassen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr Einfuhren aus Indien in die USA galt bereits seit fast drei Wochen ein Strafzoll von 25 Prozent. Indiens Premierminister Narendra Modi hatte Mitte August verk\u00fcndet, sein Land in Sachen Energie unabh\u00e4ngiger machen zu wollen.<\/p>\n<p>    Viele Warenexporte betroffen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Handelskonflikt belastet die Beziehungen zwischen den USA und Indien. Beide L\u00e4nder teilen als wichtige Sicherheitspartner gemeinsame Bedenken gegen\u00fcber China.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLaut Exportverb\u00e4nden k\u00f6nnten die Zollerh\u00f6hungen fast 55 Prozent der indischen Warenexporte in die USA im Wert von 87 Milliarden US-Dollar betreffen. Zudem k\u00f6nnte die Attraktivit\u00e4t Indiens als alternativer Produktionsstandort zu China Schaden nehmen.<\/p>\n<p>    Indien wendet sich st\u00e4rker China zu<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie indische Regierung wandte sich zuletzt demonstrativ dem Nachbarn China zu. So wurden Linienfl\u00fcge nach Washington gestrichen und solche nach Peking sollen nach langer Pause wiederaufgenommen werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas US-Au\u00dfenministerium und das indische Au\u00dfenministerium teilten gestern in gleichlautenden Erkl\u00e4rungen mit, dass hochrangige Beamte beider L\u00e4nder ihre Absicht bekr\u00e4ftigt h\u00e4tten, die bilateralen Beziehungen weiter zu vertiefen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit Informationen von Peter Hornung, ARD-Studio S\u00fcdasien<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 27.08.2025 10:35 Uhr Indien kauft immer noch russisches \u00d6l und finanziert damit indirekt Moskaus Krieg gegen die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":376699,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,699,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020,211],"class_list":{"0":"post-376698","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-indien","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-united-states","16":"tag-united-states-of-america","17":"tag-us","18":"tag-usa","19":"tag-vereinigte-staaten","20":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika","21":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115099907102817777","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/376698","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=376698"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/376698\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/376699"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=376698"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=376698"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=376698"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}