{"id":376743,"date":"2025-08-27T09:23:11","date_gmt":"2025-08-27T09:23:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/376743\/"},"modified":"2025-08-27T09:23:11","modified_gmt":"2025-08-27T09:23:11","slug":"fussball-roboter-auch-in-china-erfolgreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/376743\/","title":{"rendered":"Fu\u00dfball-Roboter auch in China erfolgreich"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Leipzig. Die Robotik-Forschung verfolgt ein ehrgeiziges Ziel, das irgendwie auch gruselig ist: Im Jahr 2050 sollen Roboter in der Lage sein, gegen die Menschen-Mannschaft zu gewinnen, die dann Fu\u00dfball-Weltmeister ist. \u201eEs wird vermutlich noch fr\u00fcher passieren\u201c, sagt Jens Wagner, Professor f\u00fcr mobile Robotik an der Leipziger Hochschule f\u00fcr Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK).<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Ein Team aus Wagners Studierenden und Absolventen ist gerade von den ersten \u201eWorld Humanoid Robot Games\u201c aus Peking zur\u00fcckgekehrt. Die \u201eHTWK Robots\u201c haben von dort den zweiten beeindruckenden Erfolg innerhalb eines Monats mitgebracht: den Vizetitel. Im Juli hatte es beim Robo-Cup im brasilianischen Salvador sogar f\u00fcr den Platz ganz oben auf dem Treppchen gereicht: Weltmeister.<\/p>\n<p>Roboter-Entwicklung enorm beschleunigt<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Aus zwei Gr\u00fcnden habe sich die Entwicklung von Robotern zuletzt enorm beschleunigt, sagt Wagner: wegen der gro\u00dfen Fortschritte auf dem Gebiet K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) und weil sich die Kosten der Roboter-Fertigung \u201ein f\u00fcnf Jahren gezehntelt haben\u201c.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Etwa 1,20 Meter gro\u00df und 30 Kilogramm schwer ist der Roboter-Typ \u201eBooster T1\u201c, ein neues chinesisches Fabrikat. Erst im April 2025 hat HTWK zwei dieser Roboter erhalten, um mit ihnen zu \u00fcben. Momentan sind die beiden Spieler noch auf der R\u00fcckreise.<\/p>\n<blockquote><p>Es kommt ja sowieso auf die Software an.<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"Quotestyled__Author-sc-q277fq-1 hfNZxo\">Jens Wagner<\/p>\n<p class=\"Quotestyled__AuthorDescription-sc-q277fq-2 kncpVQ\">Professor f\u00fcr mobile Robotik an der HTWK Leipzig<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Im Roboter-Fu\u00dfball treten alle Mannschaften mit denselben Modellen an: f\u00fcnf gegen f\u00fcnf. Den Unterschied macht die Programmierung. Roboter-Fu\u00dfball wird auch als \u201eKampf der Algorithmen\u201c bezeichnet. 280 Teams aus 16 L\u00e4ndern nahmen an dem Turnier in Peking teil. Damit in jedem Spiel zehn Roboter auf dem Platz standen, borgte man einander die Hardware. \u201eEs kommt ja sowieso auf die Software an\u201c, betont Wagner.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Seit 2009 nimmt die HTWK an internationalen Roboter-Wettbewerben teil. Bereits 2018 schafften es die Leipziger, Weltmeister zu werden \u2013 allerdings mit einem kleineren Modell, dem sogenannten Nao-Roboter. Er verhalf dem HTWK-Team \u00fcberdies zu acht Vizetiteln. Die f\u00fcr ihn programmierte Software \u00fcbertrug das Team auf die neue Maschine. Mithilfe von KI brachte man ihr das Laufen, Ausweichen, Aufstehen, Zielen und Toreschie\u00dfen bei. Auch beim Leipziger Firmenlauf trat einer der beiden Roboter an \u2013 trottete den menschlichen L\u00e4uferinnen und L\u00e4ufern allerdings gem\u00e4chlich hinterher.<\/p>\n<p>Eins\u00e4tze als Assistenten und Haushaltshilfen<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">\u201eNat\u00fcrlich geht es um viel mehr als Fu\u00dfball\u201c, sagt Faouzi Derbel, HTWK-Prorektor f\u00fcr Forschung und Nachhaltigkeit. \u201eBewegungsabl\u00e4ufe und r\u00e4umliche Flexibilit\u00e4t zu koordinieren, hat beispielsweise Potenzial f\u00fcr die Weiterentwicklung industrieller Anwendungen.\u201c<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Robotik-Experte Wagner zufolge sind humanoide Roboter ausschlie\u00dflich daf\u00fcr gedacht, um sich in Umgebungen zurechtzufinden, die f\u00fcr den Menschen gemacht sind: T\u00fcrklinken zu dr\u00fccken, Schraubenzieher zu drehen, Auto zu fahren. \u201eOder um schwere Gegenst\u00e4nde in den f\u00fcnften Stock zu tragen.\u201c Au\u00dfer als Assistenten und Haushaltshilfen seien sie etwa in milit\u00e4rischen Eins\u00e4tzen denkbar.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">In Peking taten sich die <a href=\"https:\/\/robots.htwk-leipzig.de\/startseite\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\" title=\"https:\/\/robots.htwk-leipzig.de\/startseite\" data-vars-event-category=\"intext_link\" data-vars-event-action=\"click\" data-vars-event-label=\"https:\/\/robots.htwk-leipzig.de\/startseite\">\u201eHTWK Robots\u201c<\/a> mit den \u201eNao Devils\u201c der Technischen Universit\u00e4t Dortmund zusammen. In den Vorrunden blieben sie ohne Gegentor. Erst im Finale gelang es einem Team der Pekinger Qinghua-Uni, gegen die Deutschen zu treffen und <a href=\"https:\/\/blog.htwk-robots.de\/\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\" title=\"https:\/\/blog.htwk-robots.de\/\" data-vars-event-category=\"intext_link\" data-vars-event-action=\"click\" data-vars-event-label=\"https:\/\/blog.htwk-robots.de\/\">1:0 zu gewinnen<\/a>. \u201eZahlreiche internationale Medien, darunter allein knapp 30 asiatische Tageszeitungen und sogar CNN berichteten dar\u00fcber\u201c, erz\u00e4hlt Wagner. Knapp einen Monat zuvor hatten die \u201eHTWK Robots\u201c in Brasilien gegen eine Mannschaft derselben chinesischen Hochschule noch mit 11:0 gewonnen.<\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-5u8rgl-0 cBUuy\">LVZ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Leipzig. 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