{"id":377205,"date":"2025-08-27T13:30:15","date_gmt":"2025-08-27T13:30:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/377205\/"},"modified":"2025-08-27T13:30:15","modified_gmt":"2025-08-27T13:30:15","slug":"kommunalwahl-in-koeln-ob-kandidat-von-volt-setzt-auf-digitalisierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/377205\/","title":{"rendered":"Kommunalwahl in K\u00f6ln: OB-Kandidat von Volt setzt auf Digitalisierung"},"content":{"rendered":"<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"0\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">\u201eDie Politik braucht mehr Unternehmergeist\u201c, meint Lars Wolfram. Sein Credo  lautet: Nicht meckern, sondern machen. Wenn alle immer nur jammern w\u00fcrden, aber keiner das Heft des Handelns in die Hand nehme, k\u00f6nne sich ja nichts verbessern, ist der 48-J\u00e4hrige \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"1\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Deshalb sei er vor einem Jahr bei Volt eingetreten und deshalb bewerbe er sich f\u00fcr Volt um das Amt des K\u00f6lner Oberb\u00fcrgermeisters, erz\u00e4hlt der Unternehmer und Familienvater. Die junge Partei mit ihrer europ\u00e4ischen Ausrichtung habe ihn \u00fcberzeugt. Als man ihn gefragt habe, ob er OB-Kandidat werden wolle, sei das eine gro\u00dfe Ehre gewesen. \u201eAls K\u00f6lner ist das so, als w\u00fcrde man gefragt: Willst du f\u00fcr den FC spielen?\u201c Ihm sei sofort klar gewesen: \u201eDas muss ich machen.\u201c Er habe \u00a0 aber erst mit seiner Familie dar\u00fcber gesprochen, denn es sei ja  so, dass Politiker, die in der \u00d6ffentlichkeit stehen, mitunter angefeindet w\u00fcrden.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"2\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Wolfram ist in  Porz geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur hat er eine Ausbildung zum Industriekaufmann gemacht und danach in der Werbebranche gearbeitet. Als Experte f\u00fcr Digitalisierung gr\u00fcndete er 2013 mit zwei Freunden die Firma \u201eTalentsconnect\u201c, die Unternehmen per Software bei der Personalgewinnung unterst\u00fctzt und inzwischen rund 100 Mitarbeiter aus 17 Nationen besch\u00e4ftigt. \u201eWir bringen Menschen zusammen\u201c, so Wolfram.<\/p>\n<p>Volt verfolgt \u201eBest Practice\u201c-Ansatz: K\u00f6ln muss nicht alles neu erfinden<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"4\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">An Volt gefalle ihm nicht nur die Betonung der europ\u00e4ischen Perspektive, sondern auch, \u201edass man Politik evidenzbasiert auf der Basis von Daten macht und einen \u201aBest Practice\u2018-Ansatz verfolgt\u201c. Sprich: Man m\u00fcsse in K\u00f6ln nicht alles neu erfinden, sondern k\u00f6nne sich gute Beispiele aus anderen St\u00e4dten anschauen. Bei den Drogenproblemen am Neumarkt sei es das \u201eZ\u00fcrcher Modell\u201c, bei Fahrradverkehr und Mobilit\u00e4tswende k\u00f6nne man nach Kopenhagen und Paris blicken, bei Digitalisierung nach Tallinn.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rundschau-online.de\/koeln\/kommunalwahl-in-koeln-mark-benecke-will-buerger-mehr-beteiligen-1084928\" class=\"dm-imagefeat__imagecontainer dm-imagefeat relative\" aria-label=\"\" tabindex=\"-1\" data-v-d81621e6=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" width=\"4000\" height=\"2668\" alt=\"Der Forensik-Experte Mark Benecke\" loading=\"lazy\" onerror=\"this.setAttribute('data-error', 1)\" class=\"dm-imagefeat__image w-full aspect-square sm:aspect-auto aspect-video\" style=\"aspect-ratio:1;\" data-nuxt-pic=\"\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/b6b29504-3682-4172-8682-a41d7740acd0.jpeg\"  \/><\/a><\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"6\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Digitalisierung sei f\u00fcr ihn ein zentrales Thema \u2013 nicht nur um ineffiziente Verwaltungsprozesse zu optimieren, sondern auch um Kosten zu sparen, damit mehr Geld f\u00fcr sinnvolle Ausgaben zur Verf\u00fcgung stehe. \u201eDigitalisierung, Unternehmertum, das ist das, wo ich mich am besten auskenne, wo mein Herz schl\u00e4gt. Und das ist das Fundament, was wir brauchen, um diese Stadt wieder nach vorne zu bringen\u201c, unterstreicht Wolfram.<\/p>\n<p>Volt: Bei der Verwaltungsreform in K\u00f6ln ist \u201eviel zu wenig passiert\u201c<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"8\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Er sei \u201efest davon \u00fcberzeugt, dass wir den Haushalt damit mindestens ausgleichen, wenn nicht positiv gestalten k\u00f6nnen.\u201c Die fr\u00fchere K\u00f6lner Sozialamtsleiterin habe gesagt, \u201edass 60 Prozent der Arbeitszeit nur in B\u00fcrokratie flie\u00dft\u201c.  Bei der Verwaltungsreform von Oberb\u00fcrgermeisterin  Reker sei in zehn Jahren \u201eviel zu wenig passiert\u201c,  in der Stadtverwaltung hapere  es an der F\u00fchrung. Das wolle er \u00e4ndern.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"9\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Auch das riesige Defizit der KVB von rund 180 Millionen Euro im Jahr  d\u00fcrfe man nicht hinnehmen, so Wolfram. Durch Optimierung \u00a0 der Prozesse  k\u00f6nne man viel effizienter werden. F\u00fcr soziale Hilfsangebote im Kampf gegen das Drogenelend am Neumarkt soll die Stadt nach seiner Ansicht aber durchaus tief in die Tasche greifen. \u201eWir m\u00fcssen diesen Menschen helfen. Und es w\u00e4re doch ein echter Befreiungsschlag f\u00fcr die Stadt, wenn wir die Probleme dort endlich in den Griff bek\u00e4men.\u201c Generell m\u00fcsse die Stadt ihre Potenziale besser nutzen. \u201eK\u00f6ln braucht Entscheidungskraft, und das muss ein Oberb\u00fcrgermeister vorleben.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eDie Politik braucht mehr Unternehmergeist\u201c, meint Lars Wolfram. 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