{"id":377512,"date":"2025-08-27T16:13:10","date_gmt":"2025-08-27T16:13:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/377512\/"},"modified":"2025-08-27T16:13:10","modified_gmt":"2025-08-27T16:13:10","slug":"20-millionen-unbezahlte-ueberstunden-in-muenchen-gewerkschaft-schlaegt-alarm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/377512\/","title":{"rendered":"20 Millionen unbezahlte \u00dcberstunden in M\u00fcnchen: Gewerkschaft schl\u00e4gt Alarm"},"content":{"rendered":"<p>Rund 35 Millionen Stunden haben Besch\u00e4ftigte in der Stadt im vergangenen Jahr zus\u00e4tzlich gearbeitet. Wie aus dem &#8222;Arbeitszeit-Monitor&#8220;, den das Pestel-Institut im Auftrag der <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/thema\/gewerkschaften\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gewerkschaft<\/a> Nahrung-Genuss-Gastst\u00e4tten (NGG) erstellt hat, au\u00dferdem hervorgeht, waren davon rund 20 Millionen Stunden unbezahlt.<\/p>\n<p>35 Millionen \u00dcberstunden in M\u00fcnchen: Besonders viel in der Gastronomie<\/p>\n<p>Besonders viel Mehrarbeit gebe es demnach in der Gastronomie. Mitarbeiter in M\u00fcnchens Hotels und <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/thema\/gaststaetten-und-restaurants\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gastst\u00e4tten<\/a> h\u00e4tten 2024 rund 757.000 \u00dcberstunden geleistet. Rund 53 Prozent der in M\u00fcnchen geleisteten \u00dcberstunden in der Gastronomie seien unbezahlt gewesen. Das hat das Pestel-Institut auf Basis einer Auswertung der <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/organisation\/bundesagentur-fuer-arbeit\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bundesagentur f\u00fcr Arbeit<\/a> ermittelt. Die Wissenschaftler haben dabei f\u00fcr M\u00fcnchen bundesweite Durchschnittswerte von Arbeitszeiten in der Gastronomie herangezogen.<\/p>\n<p>Pl\u00e4ne der Bundesregierung k\u00f6nnten Situation versch\u00e4rfen<\/p>\n<p>Die NGG warnt davor, dass der \u00dcberstundenberg in der Stadt k\u00fcnftig noch gr\u00f6\u00dfer werden k\u00f6nnte. Grund seien Pl\u00e4ne der Bundesregierung: &#8222;Schwarz-Rot will eine w\u00f6chentliche H\u00f6chstarbeitszeit und den 8-Stunden-Tag abschaffen. Betriebe k\u00f6nnten von ihren Besch\u00e4ftigten dann verlangen, auch zehn, elf oder in der Spitze sogar 12 Stunden und 15 Minuten pro Tag zu arbeiten&#8220;, sagt Tim L\u00fcnnemann von der NGG M\u00fcnchen. Die Gewerkschaft glaubt, dass viele Arbeitgeber die neuen Regeln ausnutzen werden.<\/p>\n<p>     <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/storage\/image\/5\/4\/2\/7\/1597245_japanese-chef-depressed-in-his-restaurant-127700126-publicationxnotxinxjpn_artikelbild-75proz_1EHOdG_jCSyCP.jpg\" alt=\"Laut Untersuchung gibt es besonders viele \u00dcberstunden in M\u00fcnchens Hotels und Gastst\u00e4tten.\" title=\"Laut Untersuchung gibt es besonders viele \u00dcberstunden in M\u00fcnchens Hotels und Gastst\u00e4tten.\" width=\"609\" height=\"406\"\/><\/p>\n<p>      Laut Untersuchung gibt es besonders viele \u00dcberstunden in M\u00fcnchens Hotels und Gastst\u00e4tten.<br \/>\n      \u00a9 Yosuke Tanaka\/imago<\/p>\n<p>    Laut Untersuchung gibt es besonders viele \u00dcberstunden in M\u00fcnchens Hotels und Gastst\u00e4tten.<\/p>\n<p>von Yosuke Tanaka\/imago <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>Fachkr\u00e4ftemangel verhindert \u00dcberstunden-Ausgleich<\/p>\n<p>&#8222;Es drohen dann v\u00f6llig \u00fcberladene Arbeitswochen, bei denen man die Stunden, in denen man nicht schl\u00e4ft, fast komplett im Job oder auf dem Weg zur Arbeit verbringt. Das macht Menschen dann aber fix und fertig&#8220;, sagt der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der NGG M\u00fcnchen. &#8222;Au\u00dferdem w\u00fcrde dabei ein Riesenberg an \u00dcberstunden auflaufen. Und ans Abfeiern der \u00dcberstunden ist sowieso nicht zu denken \u2013 bei dem Fachkr\u00e4ftemangel, der eigentlich \u00fcberall herrscht.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Rund 35 Millionen Stunden haben Besch\u00e4ftigte in der Stadt im vergangenen Jahr zus\u00e4tzlich gearbeitet. 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