{"id":377686,"date":"2025-08-27T17:50:22","date_gmt":"2025-08-27T17:50:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/377686\/"},"modified":"2025-08-27T17:50:22","modified_gmt":"2025-08-27T17:50:22","slug":"harnweg-infiziert-herz-riskiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/377686\/","title":{"rendered":"Harnweg infiziert \u2013 Herz riskiert"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Auf den ersten Blick hat die Blase nicht viel mit dem Herzen zu tun \u2013 doch jetzt zeigt sich: Harnwegsinfekte steigern das kardiovaskul\u00e4re Risiko akut. Warum es sich lohnt, hier genau hinzuschauen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Bei der Pr\u00e4vention <a href=\"https:\/\/flexikon.doccheck.com\/de\/Kardiovaskul%C3%A4re_Erkrankung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">kardiovaskul\u00e4rer Erkrankungen<\/a> spielen sowohl beeinflussbare als auch nicht beeinflussbare Risikofaktoren eine Rolle. W\u00e4hrend <a href=\"https:\/\/flexikon.doccheck.com\/de\/Genetische_Pr%C3%A4disposition?utm_source=www.doccheck.com&amp;utm_medium=DC%2520Search&amp;utm_campaign=DC%2520Search%2520content_type%253Aall&amp;utm_content=DC%2520Search%2520genetische%2520Dispositionen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">genetische Dispositionen<\/a> und Alter nicht modifiziert werden k\u00f6nnen, lassen sich bestimmte Verhaltensweisen gezielt ver\u00e4ndern, um das Risiko f\u00fcr kardiovaskul\u00e4re Ereignisse zu senken. Aktuelle <a href=\"https:\/\/academic.oup.com\/eurjpc\/article-abstract\/32\/8\/661\/7831546\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Forschungsergebnisse<\/a> deuten darauf hin, dass <a href=\"https:\/\/flexikon.doccheck.com\/de\/Infektionskrankheit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Infektionskrankheiten<\/a> als potenziell modifizierbare Risikofaktoren f\u00fcr kardiovaskul\u00e4re Ereignisse betrachtet werden sollten. Insbesondere akute Infektionen wie Influenza stehen im Zusammenhang mit einem erh\u00f6hten Risiko f\u00fcr <a href=\"https:\/\/flexikon.doccheck.com\/de\/Myokardinfarkt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Myokardinfarkte<\/a>.\u00a0<\/p>\n<p>Studien (<a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/29365305\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/38916418\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">hier<\/a>) konnten zeigen, dass das kardiovaskul\u00e4re Risiko in den ersten Tagen bis Wochen nach einer Infektion signifikant erh\u00f6ht sein kann. Eine k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichte <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/40588386\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Studie<\/a>, erschienen im The British Medical Journal<strong id=\"dc_isPasted\">,\u00a0<\/strong>untersucht, ob auch mikrobiologisch best\u00e4tigte <a href=\"https:\/\/flexikon.doccheck.com\/de\/Harnwegsinfekt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Harnwegsinfektionen<\/a> (HWI) ein vergleichbares Risiko darstellen.<\/p>\n<p>HWI trifft Herz &amp; Hirn<\/p>\n<p>In die Studie wurden Einwohner aus Wales \u00fcber 30 Jahre mit dem Nachweis einer Krankenhausaufnahme aufgrund eines Myokardinfarkts oder Schlaganfalls und dem Nachweis einer mikrobiologisch best\u00e4tigten HWI im Zeitraum vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2020 eingeschlossen. Der prim\u00e4re Endpunkt der Studie war das Auftreten eines akuten Myokardinfarkts oder eines <a href=\"https:\/\/flexikon.doccheck.com\/de\/Schlaganfall\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Schlaganfalls<\/a>. Zur Identifikation wurden station\u00e4re Diagnosen herangezogen. Diese basierten auf der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (<a href=\"https:\/\/flexikon.doccheck.com\/de\/ICD\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">ICD<\/a>). Die entsprechenden Daten wurden der Patientenepisoden-Datenbank f\u00fcr Wales entnommen. Das Forscherteam um Reeve verwendete die <a href=\"https:\/\/flexikon.doccheck.com\/de\/Poisson-Regression-Analyse\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Poisson-Regressionsanalyse<\/a>, um Inzidenzratios und 95 Prozent-Konfidenzintervalle f\u00fcr einen Myokardinfarkt und einen Schlaganfall w\u00e4hrend vordefinierter Risikoperioden im Vergleich zu Basisperioden zu ermitteln.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Studienzeitraums wurden 51.660 Personen aufgrund eines Myokardinfarkts station\u00e4r aufgenommen. Von diesen Personen hatten 2.320 (4,5 Prozent) 3.900 mikrobiologisch best\u00e4tigte HWIs. Die Herzinfarkt-F\u00e4lle waren zu 63 Prozent m\u00e4nnlich. Das Alter betrug im Median 77 Jahre (25. bis 75. Perzentil 66\u201385 Jahre) f\u00fcr Frauen und 69 Jahre (25. bis 75. Perzentil 59\u201378 Jahre) f\u00fcr M\u00e4nner.\u00a0<\/p>\n<tr>\n<td style=\"width:24.1772%;vertical-align:top;border:medium none;\"><a href=\"https:\/\/www.doccheck.com\/de\/detail\/videos\/6665-mach-gesund-was-dich-gesund-macht?utm_source=DocCheck&amp;utm_medium=teaser&amp;utm_campaign=Mach+gesund&amp;utm_content=phase+1\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/kanalhinweis_haltung-180x180.png\" style=\"width:87.96%;\" class=\"fr-fic fr-dib\" data-dc-name=\"kanalhinweis_haltung-180x180\" data-dc-image-position=\"alignImageCenter\" alt=\"kanalhinweis_haltung-180x180\"\/><\/a><\/td>\n<td style=\"vertical-align:top;border:medium none;width:75.8228%;\"><strong>Mach gesund, was dich gesund macht!<\/strong><br \/>Du kennst die Schw\u00e4chen unseres Gesundheitssystems aus dem Alltag \u2013 und genau deshalb bist du gefragt! Was muss sich jetzt \u00e4ndern?<br \/><a class=\"btn btn-success\" href=\"https:\/\/redirect.doccheck.com\/mach-gesund_kanalhinweis\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zur Umfrage<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<p>Au\u00dferdem wurden 58.150 Personen aufgrund eines Schlaganfalls station\u00e4r aufgenommen, von denen 2.840 (4,9 Prozent) 4.600 mikrobiologisch best\u00e4tigte HWIs hatten. Bei den Schlaganfall-F\u00e4llen waren 49 Prozent m\u00e4nnlich, die Frauen waren im Median 79 Jahre alte (25. bis 75. Perzentil 69\u201387 Jahre). Das Alter der M\u00e4nner betrug im Median 74 Jahre (25. bis 75. Perzentil 64\u201382 Jahre).<\/p>\n<p>Es gab 120 Myokardinfarkte w\u00e4hrend der Risikoperioden und 2.190 w\u00e4hrend der Basisperioden, mit einem erh\u00f6hten Risiko f\u00fcr einen Infarkt in den ersten 7 Tagen nach einer HWI (IRR 2,49, 95% CI (1,65 bis 3,77)). Es gab keinen statistisch signifikanten Anstieg des Risikos 8\u201314 Tage nach einer HWI, jedoch einen weiteren Zeitraum mit erh\u00f6htem Risiko w\u00e4hrend der 15\u201328 Tage nach einer HWI (adjustierte IRR 1,60, 95% CI 1,10\u20132,33). Zudem traten 200 Schlaganf\u00e4lle w\u00e4hrend der Risikoperioden und 2.640 w\u00e4hrend der Basisperioden, mit einem erh\u00f6hten Risiko f\u00fcr einen Schlaganfall in den ersten 7 Tagen nach einer HWI auf (IRR 2,34, 95% CI (1,61 bis 3,40)). Es gab keinen statistisch signifikanten Anstieg des Risikos 8\u201328 Tage nach einer Harnwegsinfektion, aber einen weiteren Zeitraum mit erh\u00f6htem Risiko w\u00e4hrend 29\u201390 Tage nach der HWI (adjustierte IRR 1,26, 95 % CI 1,05 bis 1,52).<\/p>\n<p>Studie braucht Nachsch\u00e4rfung<\/p>\n<p>Eine St\u00e4rke der Studie sind die hohen Einschlusszahlen. Allerdings handelt es sich um eine epidemiologische Studie mit einem Self-Controlled-Case-Series-Design. Es besteht somit Bedarf an weiterf\u00fchrenden Untersuchungen, um die Ursachen besser zu verstehen und m\u00f6gliche vorbeugende Ma\u00dfnahmen in der Prim\u00e4rversorgung zu entwickeln. Zudem ist die zeitliche N\u00e4he der HWI-Diagnose zum tats\u00e4chlichen Infektionsbeginn nicht ganz klar, was die Risikobewertung und die Eingrenzung der Risikoperiode beeinflussen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Die Datenlage im Hinblick auf einer HWI im Zusammenhang mit einem erh\u00f6hten kardiovaskul\u00e4ren Risiko ist sp\u00e4rlich. In einer im Jahr 2004 im New England Journal publizierten <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/15602021\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Studie<\/a> wurden 20.486 Personen mit einem ersten Myokardinfarkt und 19.063 Personen mit einem ersten Schlaganfall, die eine Influenza-Impfung erhalten hatten, in die Analyse einbezogen. In der Auswertung war das Risiko f\u00fcr einen Myokardinfarkt oder einen Schlaganfall nach einer Influenza-, Tetanus- oder <a href=\"https:\/\/flexikon.doccheck.com\/de\/Pneumokokkenimpfung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Pneumokokkenimpfung<\/a> nicht erh\u00f6ht. Die Risiken beider Ereignisse waren jedoch nach einer Diagnose einer systemischen Atemwegserkrankung erheblich h\u00f6her und erreichten w\u00e4hrend der ersten drei Tage ihren H\u00f6hepunkt.\u00a0<\/p>\n<p>Die Risiken waren ebenfalls nach einer Diagnose einer HWI erh\u00f6ht, jedoch in geringerem Ma\u00dfe als bei den Atemwegsinfekten. Auch wenn diese Studie einen anderen Schwerpunkt hatte als die Arbeit von Reeve et al. konnte der Zusammenhang zwischen einem kardiovaskul\u00e4ren Ereignis und einer HWI mit ebenfalls einem besonders erh\u00f6hten Risiko in den ersten Tagen belegt werden. Das erh\u00f6hte Risiko f\u00fcr einen Myokardinfarkt in dem Zeitraum nach einer HWI belegte auch eine <a href=\"https:\/\/academic.oup.com\/eurjpc\/article-abstract\/32\/8\/661\/7831546\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">d\u00e4nische Kohortenstudie<\/a>. Die h\u00f6chsten relativen Raten wurden in den ersten 30 Tagen nach einer HWI festgestellt (HR 2.44 (95% CI 2.21-2.70)).<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Zusammenfassend liefern die Ergebnisse der Studie wichtige Hinweise darauf, dass mikrobiologisch best\u00e4tigte Harnwegsinfektionen mit einem kurzfristig erh\u00f6hten Risiko f\u00fcr Myokardinfarkt und Schlaganfall assoziiert sind. Diese Beobachtung unterst\u00fctzt die Annahme, dass akute Infektionen als potenzielle Ausl\u00f6ser kardiovaskul\u00e4rer Ereignisse in der Pr\u00e4vention st\u00e4rker ber\u00fccksichtigt werden sollten. Es sind jedoch wie so oft weitere Studien notwendig, um die zugrunde liegenden Mechanismen zu kl\u00e4ren und m\u00f6gliche pr\u00e4ventive Interventionsstrategien zu entwickeln.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<tr>\n<td style=\"width:100%;background-color:rgb(238,238,238);\">Quellen:Kwong et al.: Acute Myocardial Infarction after Laboratory-Confirmed Influenza Infection.\u00a0N England J Med., 2018. doi:\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" href=\"https:\/\/doi.org\/10.1056\/nejmoa1702090\">10.1056\/NEJMoa1702090<\/a><\/p>\n<p>de Boer et al.: Influenza Infection and Acute Myocardial Infarction. NEJM Evid., 2024. doi:\u00a0<a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/38916418\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">10.1056\/EVIDoa2300361<\/a><\/p>\n<p>Reeve et al.: Risk of myocardial infarction and stroke following microbiologically confirmed urinary tract infection: a self-controlled case series study using linked electronic health data.\u00a0BMJ Open, 2025.\u00a0<br \/>doi:\u00a0<a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/40588386\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">10.1136\/bmjopen-2024-097754\u00a0<\/a><\/p>\n<p>Smeeth et al.: Risk of myocardial infarction and stroke after acute infection or vaccination. N Engl J Med, 2004.\u00a0doi:\u00a0<a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/15602021\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">10.1056\/NEJMoa041747<\/a><\/p>\n<p>Juelstorp Pedersen et al.: Severe infections as risk factors for acute myocardial infarction: a nationwide, Danish cohort study from 1987 to 2018. European Journal of Preventive Cardiology,\u00a02024.\u00a0doi: <a href=\"https:\/\/academic.oup.com\/eurjpc\/article-abstract\/32\/8\/661\/7831546\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">10.1093\/eurjpc\/zwae344<\/a><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<p>Bildquelle: <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/de\/fotos\/blase-in-der-luft-wahrend-des-tages-GfUTXoTS7bg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Ramin Karbassi, Unsplash<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auf den ersten Blick hat die Blase nicht viel mit dem Herzen zu tun \u2013 doch jetzt zeigt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":377687,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[137],"tags":[29,30,141,232],"class_list":{"0":"post-377686","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-gesundheit","11":"tag-health"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115101999080851995","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/377686","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=377686"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/377686\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/377687"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=377686"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=377686"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=377686"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}