{"id":377843,"date":"2025-08-27T19:15:15","date_gmt":"2025-08-27T19:15:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/377843\/"},"modified":"2025-08-27T19:15:15","modified_gmt":"2025-08-27T19:15:15","slug":"pilot-telefonierte-50-minuten-mit-technikern-vor-crash","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/377843\/","title":{"rendered":"Pilot telefonierte 50 Minuten mit Technikern vor Crash"},"content":{"rendered":"<p>Pilot \u00fcberlebt <\/p>\n<p>F-35-Jet st\u00fcrzt ab \u2013 nach 50-Minuten-Call mit Kundenservice<\/p>\n<p>27.08.2025 &#8211; 20:28 UhrLesedauer: 2 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors duration-200 focus-within:text-magenta block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2025\/08\/Y6ABUgZ5MwdT\/223x174:1685x948\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/der-zankapfel-ein-f-35-jet-der-us-air-force.jpg')\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/der-zankapfel-ein-f-35-jet-der-us-air-force.jpg\" alt=\"Der Zankapfel: Ein F-35-Jet der US Air Force.\" title=\"Der Zankapfel: Ein F-35-Jet der US Air Force.\" width=\"1685\" height=\"948\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex h-full w-full max-w-full\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>Ein F-35-Jet der US Air Force (Archivbild): Ein solcher war im Januar in Alaska abgest\u00fcrzt. (Quelle: Alberto Pezzali)<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Ein F-35-Kampfjet der US-Luftwaffe st\u00fcrzte im Januar ab. Nun wird klar: Dem vorangegangen war eine 50-min\u00fctige Telefonkonferenz zwischen Pilot und Ingenieuren.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Es war ein dramatischer, aber auch kurioser Vorfall: Ein Pilot der US-Luftwaffe war 50 Minuten lang in einer Telefonkonferenz mit Ingenieuren, w\u00e4hrend er versuchte, ein technisches Problem seines F-35-Kampfjets zu l\u00f6sen. Kurz darauf musste er sich mit dem Schleudersitz retten, bevor das Flugzeug abst\u00fcrzte. All das ereignete sich am 28. Januar auf dem Eielson-Luftwaffenst\u00fctzpunkt in Fairbanks, Alaska, wie aus einem diese Woche ver\u00f6ffentlichten Untersuchungsbericht hervorgeht, \u00fcber den der Sender <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/cnn\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">CNN<\/a> berichtet.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der Vorfall wurde auf Video festgehalten und zeigt, wie das Flugzeug senkrecht abst\u00fcrzt und in einem Feuerball explodierte. Der Pilot \u00fcberlebte den Absturz mit nur leichten Verletzungen, doch das rund 200 Millionen Dollar teure Flugzeug wurde zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die Untersuchung ergab, dass vereiste Hydraulikleitungen im Bug- und Hauptfahrwerk des F-35-Jets den Unfall verursachten. Diese verhinderten die vollst\u00e4ndige Ausfahrt des Fahrwerks. Nach dem Start hatte der Pilot versucht, das Fahrwerk einzuziehen, was jedoch nicht komplett gelang. Beim erneuten Ausfahren blockierte es schr\u00e4g zur linken Seite.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der Pilot suchte nach L\u00f6sungen im Systemhandbuch und kontaktierte schlie\u00dflich f\u00fcnf Ingenieure des Herstellers Lockheed Martin \u00fcber eine Telefonkonferenz. Diese umfasste unter anderem einen leitenden Software-Ingenieur sowie drei Spezialisten f\u00fcr Fahrwerksysteme.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">In einem Versuch, das blockierte Bugfahrwerk zu l\u00f6sen, f\u00fchrte der Pilot zwei sogenannte &#8222;Touch-and-Go&#8220;-Landungen aus \u2013 also Landungen mit sofortigem Wiederstart \u2013, jedoch ohne Erfolg. Dadurch froren auch die Hauptfahrwerke ein und konnten nicht vollst\u00e4ndig ausgefahren werden. Letztlich glaubten die Sensoren des Jets f\u00e4lschlicherweise, dass sich das Flugzeug am Boden befand. Dies versetzte die Computersysteme des F-35 in den &#8222;automatisierten Bodenbetriebsmodus&#8220;, wodurch die Maschine unkontrollierbar wurde und der Pilot zum Ausstieg per Schleudersitz gezwungen war.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Eine Inspektion der Wrackteile ergab, dass etwa ein Drittel der Hydraulikfl\u00fcssigkeit im Bug- und rechten Hauptfahrwerk aus Wasser bestand \u2013 wo eigentlich kein Wasser sein sollte.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Nur neun Tage nach dem Unfall trat bei einem weiteren F-35-Jet am selben St\u00fctzpunkt ein \u00e4hnliches Problem auf; dieses Flugzeug konnte jedoch sicher landen. Lockheed Martin hatte bereits neun Monate vor dem Unfall in einem Wartungsrundschreiben auf m\u00f6gliche Probleme der Sensortechnik bei extrem kaltem <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/wetter\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wetter<\/a> hingewiesen. Darin hie\u00df es: &#8222;Es k\u00f6nnte f\u00fcr den Piloten schwierig werden, die Kontrolle \u00fcber das Flugzeug zu behalten.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Zum Zeitpunkt des Absturzes betrug die Temperatur -1 Grad Fahrenheit (ca. -18 \u00b0C). Laut Bericht h\u00e4tten Hinweise auf das Rundschreiben den Konferenzteilnehmern nahegelegt, entweder eine geplante Vollstopp-Landung oder einen kontrollierten Ausstieg vorzunehmen anstatt eines zweiten &#8222;Touch-and-Go&#8220;, was letztlich zum Absturz f\u00fchrte.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Das Air Force Accident Investigation Board, eine Kommission zur Untersuchung von Flugunf\u00e4llen, kam zu dem Schluss: &#8222;Die Entscheidungen der Crew einschlie\u00dflich jener w\u00e4hrend der In-Flight-Konferenz&#8220; sowie &#8222;mangelnde Aufsicht \u00fcber das Gefahrstoffprogramm&#8220;, das f\u00fcr Lagerung und Verteilung von Hydraulikfl\u00fcssigkeiten zust\u00e4ndig ist, sowie unzureichende Befolgung von Wartungsverfahren trugen zum Absturz bei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Pilot \u00fcberlebt F-35-Jet st\u00fcrzt ab \u2013 nach 50-Minuten-Call mit Kundenservice 27.08.2025 &#8211; 20:28 UhrLesedauer: 2 Min. 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