{"id":377898,"date":"2025-08-27T19:45:11","date_gmt":"2025-08-27T19:45:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/377898\/"},"modified":"2025-08-27T19:45:11","modified_gmt":"2025-08-27T19:45:11","slug":"besuch-von-merz-und-co-europaeer-wollen-moldau-vor-putin-bewahren-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/377898\/","title":{"rendered":"Besuch von Merz und Co. &#8211; Europ\u00e4er wollen Moldau vor Putin bewahren &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"teaserText\" data-schema-org-speakable=\"true\">Dieser Besuch ist eine klare Botschaft an den russischen Pr\u00e4sidenten: Drei der m\u00e4chtigsten Europ\u00e4er reisen in ein kleines Nachbarland der Ukraine, um zu sagen: Ihr geh\u00f6rt zu uns.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Chisinau (dpa) &#8211; Solche symboltr\u00e4chtigen Solidarit\u00e4tsbesuche hat es zuletzt nur in der Ukraine gegeben. Jetzt st\u00e4rken mit Bundeskanzler Friedrich Merz, dem franz\u00f6sischen Pr\u00e4sident Emmanuel Macron und der polnische Ministerpr\u00e4sident Donald Tusk drei der m\u00e4chtigsten Europ\u00e4er auch dem kleinen Nachbarland Moldau und seiner proeurop\u00e4ischen Regierung gemeinsam den R\u00fccken.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Am 34. Unabh\u00e4ngigkeitstag der ehemaligen Sowjetrepublik sicherten sie dem Land Unterst\u00fctzung auf dem Weg in die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Europ%C3%A4ische_Union\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Europ\u00e4ische Union<\/a> und bei der Abwehr russischer Destabilisierungsversuche zu. In einem Monat wird dort gew\u00e4hlt. Prorussische Parteien haben sich zum Ziel gesetzt, die proeurop\u00e4ische Regierung abzul\u00f6sen.<\/p>\n<p>Gemeinsamer Auftritt vor Tausenden Menschen<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Die drei prominenten Besucher aus der EU wollen dazu beitragen, dass genau das nicht passiert. Sie wurden bei ihrem Besuch mit hoher Symbolkraft von Pr\u00e4sidentin Maia Sandu zun\u00e4chst zu Gespr\u00e4chen im Pr\u00e4sidentenpalast in Chisinau empfangen, anschlie\u00dfend ging es weiter zu einem Abendessen auf einem Weingut.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Am Abend sprachen alle bei einer riesigen Party zum Unabh\u00e4ngigkeitstag auf dem Gro\u00dfen Nationalversammlungsplatz in Chisinau vor Tausenden Menschen. \u201eSie geh\u00f6ren zur europ\u00e4ischen Familie\u201c, rief Merz ihnen zu. \u201eUnser gemeinsames Ziel ist der Beitritt Moldaus zur Europ\u00e4ischen Union.\u201c Den meisten Applaus bekam aber Macron, der seine Rede wie Tusk fast komplett in der Landessprache hielt. Merz sprach Englisch.<\/p>\n<p>Kanzler \u00fcber Putin: \u201eAuch Moldau will er zur\u00fcckholen\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin hatte Merz schon kurz nach seiner Ankunft am Nachmittag hybride Attacken auf das Land vorgeworfen. \u201eAuch Moldau will er zur\u00fcckholen in die russische Einflusssph\u00e4re\u201c, sagte er und versprach der moldauischen Regierung: \u201eWir stehen Ihnen bei, Ihre Freiheit und Ihre Souver\u00e4nit\u00e4t zu bewahren.\u201c<\/p>\n<p>Macron ermutigt zu weitere Reformen<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Macron ermutigte Moldau zu weiteren Reformen. \u201eIch sehe, dass die B\u00fcrger Moldaus sehr wohl verstanden haben, dass der Beitritt zur Europ\u00e4ischen Union eine historische Chance f\u00fcr die Zukunft ihres Landes darstellt, eine Chance f\u00fcr Wohlstand und Sicherheit.\u201c\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Tusk betonte, ein EU-Beitritt Moldaus liege im Interesse ganz Europas. \u201eIn dieser gemeinsamen Anstrengung tut niemand jemand anderem einen Gefallen oder erweist ihm eine H\u00f6flichkeit\u201c, sagte er. Europa werde mit Moldau st\u00e4rker sein. \u201eEs gibt keine sichere EU, kein sicheres <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Polen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Polen<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Frankreich\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frankreich<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Deutschland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutschland<\/a> ohne ein unabh\u00e4ngiges Moldau.\u201c<\/p>\n<p>Moldaus Pr\u00e4sidentin h\u00e4lt EU-Beitritt f\u00fcr alternativlos<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Moldaus Pr\u00e4sidentin Sandu betonte, dass es keine Alternative f\u00fcr ihr Land zu Europa gebe. Gerade der russische Krieg gegen die Ukraine zeige, dass Europa Freiheit bedeute. Die proeurop\u00e4ische Pr\u00e4sidentin warnte vor versuchter russischer Einflussnahme auf die kommende Parlamentswahl am 28. September. Es gebe Desinformationskampagnen und bezahlte Proteste, sagte Sandu.<\/p>\n<p>Besuch am Unabh\u00e4ngigkeitstag<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Moldau, eins der \u00e4rmsten L\u00e4nder Europas, ist zwischen proeurop\u00e4ischen und prorussischen Kr\u00e4ften gespalten. In der abtr\u00fcnnigen Region Transnistrien, einem schmalen Landstreifen im Osten der Republik, sind seit den 1990er Jahren russische Soldaten stationiert.\u00a0<\/p>\n<p>Vier russlandorientierte Oppositionsparteien<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Die Regierung in Chisinau wirft Russland seit langem gezielte Desinformations- und Destabilisierungskampagnen vor. F\u00fcr die Parlamentswahl haben vier russlandorientierte Oppositionsparteien die Gr\u00fcndung eines Wahlblocks angek\u00fcndigt. 2021 hatte die EU-orientierte PAS von Pr\u00e4sidentin Sandu 63 der 101 Sitze im Parlament erlangt. Der Regierungspartei droht angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation nun aber der Verlust ihrer Mehrheit.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250827-930-963424\/3<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dieser Besuch ist eine klare Botschaft an den russischen Pr\u00e4sidenten: Drei der m\u00e4chtigsten Europ\u00e4er reisen in ein kleines&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":377899,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,147,1173,29,508,45429,548,663,158,3934,3935,156,13,845,14,15,3917,16,78134,12,149],"class_list":{"0":"post-377898","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-ausland","11":"tag-bundesregierung","12":"tag-deutschland","13":"tag-diplomatie","14":"tag-diplotmatie","15":"tag-eu","16":"tag-europa","17":"tag-europaeische-union","18":"tag-europe","19":"tag-european-union","20":"tag-frankreich","21":"tag-headlines","22":"tag-moldau","23":"tag-nachrichten","24":"tag-news","25":"tag-polen","26":"tag-politik","27":"tag-republik-moldau","28":"tag-schlagzeilen","29":"tag-sueddeutsche-zeitung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115102451418251225","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/377898","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=377898"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/377898\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/377899"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=377898"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=377898"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=377898"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}