{"id":378075,"date":"2025-08-27T21:22:10","date_gmt":"2025-08-27T21:22:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/378075\/"},"modified":"2025-08-27T21:22:10","modified_gmt":"2025-08-27T21:22:10","slug":"dortmund-setzt-auf-smarte-elektromobilitaet-ladebordsteine-in-der-betenstrasse-gehen-ans-netz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/378075\/","title":{"rendered":"Dortmund setzt auf smarte Elektromobilit\u00e4t: Ladebordsteine in der Betenstra\u00dfe gehen ans Netz"},"content":{"rendered":"<p>\t\t<a href=\"https:\/\/www.mengede-intakt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/304860V.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-108857\" class=\"size-medium wp-image-108857\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/304860V-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\"  \/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-108857\" class=\"wp-caption-text\">Ladebordsteine lohnen sich bislang nur, wenn sich gleich mehrere aneinander reihen k\u00f6nnen.<br \/>\u00a9 DEW21<\/p>\n<p class=\"ps_teaser\">In der Betenstra\u00dfe ist ein innovatives Smart-City-Projekt an den Start gegangen: Zehn Ladebordsteine mit je 11\u202fkW Ladeleistung sind entlang der Stellpl\u00e4tze installiert worden. Sechs davon sind ab sofort aktiv und erm\u00f6glichen das unkomplizierte Laden direkt am Bordstein. Dortmund geh\u00f6rt damit bundesweit zu den Vorreitern.<\/p>\n<p>Die Ladebordsteine befinden sich seitlich des Mercure Hotels R\u00f6mischer Kaiser. Vier wurden zun\u00e4chst mit Blinddeckeln versehen \u2013 vorbereitet f\u00fcr eine sp\u00e4tere Nachr\u00fcstung, sobald der Ladebedarf in der City weiter steigt.\u00a0Bei dem Projekt haben DEW21 und die Stadt Dortmund zusammengearbeitet. Der Dortmunder Energieversorger investiert hier gezielt in die neue Technologie \u2013 die Stadt Dortmund stellt \u00f6ffentliche Fl\u00e4chen bereit und bringt das Vorhaben als Baustein ihrer Mobilit\u00e4tsstrategie voran: als Teil eines modernen, stadtvertr\u00e4glichen Ladeinfrastruktur-Mixes.<\/p>\n<p>Das Konzept setzt auf einladende Alltagstauglichkeit: Elektrofahrzeuge k\u00f6nnen bequem w\u00e4hrend des Parkens geladen werden, ganz ohne st\u00f6rende Lades\u00e4ulen oder Eingriffe ins Stadtbild.<\/p>\n<p><strong>Die Vorteile von Ladebordsteinen<\/strong><\/p>\n<p>Gerade im urbanen, innerst\u00e4dtischen Raum z\u00e4hlt jeder Quadratmeter. Konventionelle Lades\u00e4ulen lassen sich dort h\u00e4ufig nur schwer unterbringen. Ladebordsteine bieten hier eine platzsparende und barrierearme L\u00f6sung. Die Ladeinfrastruktur wird direkt im Boden integriert und st\u00f6rt dadurch weder die Optik noch die Nutzung des \u00f6ffentlichen Raums. F\u00fcr Dortmund bedeutet dies einen echten Gewinn: Die neuen Ladepunkte f\u00fcgen sich unauff\u00e4llig ins Stra\u00dfenbild ein und erfordern keine zus\u00e4tzlichen, oft st\u00f6renden Aufbauten. Gleichzeitig bieten sie technisch dieselbe Leistung wie eine klassische AC-Lades\u00e4ule \u2013 nur eben mit mehr R\u00fccksicht auf den knappen Platz in engen Innenstadtbereichen.<\/p>\n<p><strong>Wasserschutz und Heizsystem<\/strong><\/p>\n<p>Trotz der fehlenden Aufbauten bieten die Borsteinlader technisch dieselbe Leistung wie eine klassische AC-Lades\u00e4ule. Sie kombinieren robuste Technik,\u00a0hohe Sicherheitsstandards\u00a0und\u00a0platzsparende Integration. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der\u00a0Wetterfestigkeit und Betriebssicherheit:<\/p>\n<ul>\n<li>Gekapselte Elektronik (IP68)\u00a0sch\u00fctzt alle sensiblen Komponenten vor Wasser und Schmutz.<\/li>\n<li>Die\u00a0Ladebuchse ist mit Dichtungen und Wasserabl\u00e4ufen\u00a0versehen, sodass auch bei starkem Regen ein sicherer Ladevorgang gew\u00e4hrleistet ist.<\/li>\n<li>Ein\u00a0integrierter Feuchtigkeitssensor\u00a0erkennt kritische Situationen wie \u00dcberflutungen und unterbricht den Ladevorgang automatisch, bevor es zu einem Fehlerstrom (FI-Ausl\u00f6sung) kommt.<\/li>\n<li>F\u00fcr den Winterbetrieb sorgt ein\u00a0Heizsystem daf\u00fcr, dass Eisbildung verhindert wird und die Bedienbarkeit auch bei Minusgraden sichergestellt ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Nicht \u00fcberall \u2013 aber dort genau richtig, wo es passt<\/strong><\/p>\n<p>Das Ladebordstein-Prinzip ist allerdings kein Allrounder. Es ist nur dort sinnvoll, wo eine gr\u00f6\u00dfere Zahl an Ladepunkten in Reihe entstehen kann \u2013 etwa entlang mehrerer nebeneinanderliegender Stellpl\u00e4tze mit geeigneter Anordnung. Einzelne, isolierte Ladepunkte lassen sich mit dieser Technik noch nicht wirtschaftlich realisieren.<\/p>\n<p><strong>Das Bordsteinladen ist eine Innovation<\/strong><\/p>\n<p>Nach ersten Tests in K\u00f6ln und einer Installation in D\u00fcsseldorf startet die Technik nun auch in Dortmund. Dortmund geh\u00f6rt damit bundesweit zu den Vorreitern. Zun\u00e4chst wird die Stadt Erfahrungen mit der neuen Technik sammeln. Daher werden die Ladebordsteine vor allem dort eingesetzt, wo sie st\u00e4dtebaulich und verkehrlich sinnvoll sind, um das bestehende Ladeangebot gezielt zu erg\u00e4nzen. Weitere Standorte sind derzeit noch nicht geplant.<\/p>\n<p>Mit dem Projekt in der Betenstra\u00dfe zeigen DEW21 und die Stadt Dortmund, wie intelligente, integrierte Mobilit\u00e4tsl\u00f6sungen im urbanen Raum aussehen k\u00f6nnen: bedarfsgerecht und platzsparend \u2013 ein n\u00e4chster Schritt auf dem Weg zur emissionsfreien Innenstadt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ladebordsteine lohnen sich bislang nur, wenn sich gleich mehrere aneinander reihen k\u00f6nnen.\u00a9 DEW21 In der Betenstra\u00dfe ist ein&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":378076,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1833],"tags":[3364,29,217,30,1209],"class_list":{"0":"post-378075","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dortmund","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-dortmund","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115102832764268272","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/378075","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=378075"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/378075\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/378076"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=378075"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=378075"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=378075"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}