{"id":378275,"date":"2025-08-27T23:17:11","date_gmt":"2025-08-27T23:17:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/378275\/"},"modified":"2025-08-27T23:17:11","modified_gmt":"2025-08-27T23:17:11","slug":"angela-merkel-ich-habe-nicht-gesehen-wie-schwierig-es-ist-ausreisepflichtige-auch-wieder-ausser-landes-zu-bringen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/378275\/","title":{"rendered":"Angela Merkel: \u201eIch habe nicht gesehen, wie schwierig es ist, Ausreisepflichtige auch wieder au\u00dfer Landes zu bringen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Zehn Jahre nach ihrem Satz \u201eWir schaffen das\u201c stellt Angela Merkel ihre damalige Entscheidung als alternativlos dar. Bei einer Veranstaltung spricht sie eine Warnung aus. Mit Blick auf eine m\u00f6gliche Bundespr\u00e4sidentin \u00e4u\u00dfert sie sich zuversichtlich.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) h\u00e4lt es selbstredend f\u00fcr denkbar, dass erstmals eine Frau Bundespr\u00e4sidentin wird. \u201eDas finde ich richtig\u201c, sagte Merkel bei einer Veranstaltung der \u201eAugsburger Allgemeinen\u201c. Sie k\u00f6nne sich das \u201esehr gut vorstellen\u201c. \u201eDass man da auch schon wieder dar\u00fcber sprechen muss, ist ja auch schon wieder komisch\u201c, f\u00fcgte sie hinzu. Es gebe viele Frauen mit gro\u00dfer politischer Erfahrung. Merkel betonte aber, sie wolle sich in die im Jahr 2027 anstehende Entscheidung nicht einmischen.<\/p>\n<p>Merkel verteidigte erneut ihren ebenso popul\u00e4ren wie umstrittenen Satz \u201eWir schaffen das\u201c. Jene drei Worte hatte Merkel vor zehn Jahren, am 31. August 2015, gew\u00e4hlt, nachdem gerade bekannt geworden war, dass f\u00fcr das laufende Jahr 800.000 Fl\u00fcchtlinge in Deutschland erwartet wurden \u2013 und Tausende Fl\u00fcchtlinge von Ungarn kommend in Richtung Deutschland unterwegs waren.<\/p>\n<p>Merkel: Viel geschafft, aber noch vieles zu tun<\/p>\n<p>\u201eWir haben vieles geschafft \u2013 aber wir haben noch vieles zu tun\u201c, sagte Merkel nun. Nat\u00fcrlich gebe es Defizite, die man nicht aus dem Auge verlieren d\u00fcrfe. Man d\u00fcrfe aber auch einen Blick darauf werfen, wie viele der damals angekommenen Fl\u00fcchtlinge es geschafft h\u00e4tten, beispielsweise hier in Arbeit seien. \u201eDas ist schon auch eine riesige Leistung, die dort vollbracht wurde.\u201c Einerseits von den Menschen, die hierhergekommen seien, und andererseits von Deutschland als aufnehmendem Land, betonte die CDU-Politikerin. Sie r\u00e4umte aber beispielsweise ein: \u201eIch habe damals nicht gesehen, wie schwierig es ist, ausreisepflichtige Menschen auch wieder au\u00dfer Landes zu bringen.\u201c<\/p>\n<p>Ihre damalige Entscheidung stellte Merkel als alternativlos dar. \u201eH\u00e4tten wir uns mit Wasserwerfern an die Grenze gestellt?\u201c, fragte sie. \u201eWas w\u00e4re da mit unseren Werten gewesen?\u201c Sie mahnte erneut, die Probleme, auch die Fluchtursachen, gemeinsam auf europ\u00e4ischer Ebene zu bek\u00e4mpfen. \u201eNicht unsere Europ\u00e4ische Union dadurch schw\u00e4chen, dass wir an dieser Stelle keine gemeinsame L\u00f6sung finden\u201c, warnte sie. Eine Zur\u00fcckweisung von Asylbewerbern an der Grenze lehnte sie erneut klar ab.<\/p>\n<p>Merkel: Menschen nicht gegeneinander ausspielen<\/p>\n<p>Merkel warnte entschieden davor, der AfD die Deutungshoheit \u00fcber bestimmte Themen zu \u00fcberlassen. Oder hinzunehmen, dass die AfD eine Aufspaltung des deutschen Staatsvolks wolle. Man d\u00fcrfe einer Partei nicht die Definition \u00fcberlassen, was da gerade noch zul\u00e4ssig sei. Es sei auch gef\u00e4hrlich zu sagen, dass Bayern \u201eetwas mehr Deutschland\u201c sei als Berlin-Kreuzberg. Sie kritisierte aber auch, wenn Lastenfahrr\u00e4der gegen \u201eflei\u00dfige Bauern\u201c ausgespielt w\u00fcrden.<\/p>\n<p>DPA\/dol<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zehn Jahre nach ihrem Satz \u201eWir schaffen das\u201c stellt Angela Merkel ihre damalige Entscheidung als alternativlos dar. Bei&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":378276,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[34097,29,7883,30,13,19814,14,15,110,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-378275","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-angela","9":"tag-deutschland","10":"tag-fluechtlingskrise","11":"tag-germany","12":"tag-headlines","13":"tag-merkel","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-newsteam","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-top-news","19":"tag-top-meldungen","20":"tag-topmeldungen","21":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115103284895528558","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/378275","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=378275"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/378275\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/378276"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=378275"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=378275"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=378275"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}