{"id":37840,"date":"2025-04-17T00:43:08","date_gmt":"2025-04-17T00:43:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/37840\/"},"modified":"2025-04-17T00:43:08","modified_gmt":"2025-04-17T00:43:08","slug":"fed-chef-powell-warnt-vor-negativen-zoll-folgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/37840\/","title":{"rendered":"Fed-Chef Powell warnt vor negativen Zoll-Folgen"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 17.04.2025 01:47 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Schon in der Vergangenheit hatte sich Fed-Chef Powell negativ zu US-Z\u00f6llen ge\u00e4u\u00dfert. Nun warnte er erneut: Die Folgen des Zollstreits k\u00f6nnten &#8222;gr\u00f6\u00dfer als erwartet&#8220; sein. Sein Verh\u00e4ltnis zu US-Pr\u00e4sident Trump gilt als belastet.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nFed-Chef Jerome Powell hat sich skeptisch zur Lage der US-Wirtschaft und dem Zollstreit ge\u00e4u\u00dfert. &#8222;Die bisher angek\u00fcndigten Zollerh\u00f6hungen sind deutlich gr\u00f6\u00dfer als erwartet, und das Gleiche d\u00fcrfte f\u00fcr die wirtschaftlichen Auswirkungen gelten, zu denen eine h\u00f6here Inflation und ein langsameres Wachstum geh\u00f6ren werden&#8220;, sagte der Fed-Chef bei einem Auftritt in Chicago.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEs gebe Hinweise, dass sich das US-Wachstum im ersten Vierteljahr im Vergleich zum Vorjahr verlangsamt habe. Au\u00dferdem werde der Handelsstreit h\u00f6chstwahrscheinlich zu einem zumindest vor\u00fcbergehenden Anstieg der Inflation f\u00fchren.<\/p>\n<p>    Powell nicht besorgt wegen B\u00f6rsenschwankungen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNoch sei die Konjunktur aber in einer &#8222;soliden Lage&#8220;, sagte Powell. Die hohe Unsicherheit durch die von den USA verh\u00e4ngten Z\u00f6lle wirke sich jedoch negativ auf Verbraucher, Unternehmen und Investoren aus. Die inflationstreibenden Effekte k\u00f6nnten aber auch hartn\u00e4ckiger sein, sagte Powell. &#8222;Unsere Aufgabe ist es, daf\u00fcr zu sorgen, dass es sich um einen einmaligen Preisanstieg handelt und nicht um etwas, das zu einem kontinuierlichen Inflationsprozess wird&#8220;, sagte der Notenbankchef der gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaft der Welt. Sein Notenbank-Kollege Christopher Waller hatte zuvor ebenfalls vor gravierenden Folgen f\u00fcr die amerikanische Wirtschaft gewarnt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPowell \u00e4u\u00dferte sich zudem erstmals \u00f6ffentlich zu den j\u00fcngsten Schwankungen auf den Finanzm\u00e4rkten. Die Anleihen- und Aktienm\u00e4rkte funktionierten gut, sagte er. Die Schwankungen zeigten, dass Investoren sich mit der neuen Situation befassten. Auf die Frage, ob die Notenbank bei einem Markteinbruch eingreifen w\u00fcrde &#8211; ein sogenannter &#8222;Fed put&#8220; &#8211; antwortete Powell mit Nein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAn der Wall Street bauten die US-Aktien im Verlauf w\u00e4hrend Powells Rede ihre Verluste aus. &#8222;Ich glaube, die Leute haben erwartet, dass Powell neutral auftreten w\u00fcrde, aber stattdessen war er falkenhaft&#8220;, erkl\u00e4rte Jim Carroll, Verm\u00f6gensberater bei Ballast Rock Private Wealth in Charleston, unter Verweis auf eine h\u00e4rtere, restriktivere Haltung.<\/p>\n<p>    Powell und Trump &#8211; das passt nicht<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPowell hat ein schwieriges Verh\u00e4ltnis zu US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Bereits in der Vergangenheit hatte er dessen Zollpolitik kritisiert. Bereits in seiner ersten Amtszeit als US-Pr\u00e4sident hatte sich Trump wiederholt \u00f6ffentlich \u00fcber Powell lustig gemacht. Einmal verglich Trump den Fed-Chef mit &#8222;einem Golfer, der nicht putten kann&#8220;. Und als die Fed-Banker sich weigerten, Trumps Wunsch nach aggressiveren und schnelleren Zinssenkungen nachzukommen, beschimpfte er sie als &#8222;Dummk\u00f6pfe&#8220; und &#8222;Feinde&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump hatte Anfang April einen Mindestzollsatz von zehn Prozent f\u00fcr alle Handelspartner verk\u00fcndet. F\u00fcr rund 60 L\u00e4nder verh\u00e4ngte er zun\u00e4chst noch teils deutlich h\u00f6here Aufschl\u00e4ge, darunter 20 Prozent f\u00fcr die EU. Eine Woche sp\u00e4ter vollzog der US-Pr\u00e4sident jedoch eine Kehrtwende und verk\u00fcndete eine &#8222;Pause&#8220; f\u00fcr 90 Tage. Der Mindestsatz von zehn Prozent blieb jedoch bestehen. Trumps Vorgehen im von ihm angezettelten Zollkonflikt l\u00f6ste massive Kurseinbr\u00fcche an den B\u00f6rsen aus.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Federal Reserve hatte den Leitzins zuletzt in der Spanne von 4,25 bis 4,50 Prozent belassen. Die n\u00e4chste Leitzinsentscheidung steht im Mai an. US-Pr\u00e4sident Trump fordert von Powell immer wieder, die hohen Zinsen zu senken. Allgemein wird aber erwartet, dass die Notenbank den Leitzins bei ihrer n\u00e4chsten Sitzung nicht antasten wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 17.04.2025 01:47 Uhr Schon in der Vergangenheit hatte sich Fed-Chef Powell negativ zu US-Z\u00f6llen ge\u00e4u\u00dfert. 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