{"id":37885,"date":"2025-04-17T01:08:08","date_gmt":"2025-04-17T01:08:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/37885\/"},"modified":"2025-04-17T01:08:08","modified_gmt":"2025-04-17T01:08:08","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-2310-maedchen-und-frau-sterben-bei-drohnenangriff-auf-dnipro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/37885\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 23:10 M\u00e4dchen und Frau sterben bei Drohnenangriff auf Dnipro +++"},"content":{"rendered":"<p>Die s\u00fcdukrainische Industriestadt Dnipro wird abends zum Ziel eines gro\u00dfen russischen Drohnenangriffs. Dabei seien ein M\u00e4dchen und eine \u00e4ltere Frau get\u00f6tet worden, teilt Gebietsgouverneur Serhij Lyssak auf Telegram mit. Au\u00dferdem gebe es mindestens sieben Verletzte. Es brenne an mehreren Stellen, Wohnh\u00e4user seien besch\u00e4digt worden, schreibt er. \u00dcber der Stadt, die vor dem Krieg knapp eine Million Einwohner hatte, waren in kurzer Zeit zahlreiche Explosionen zu h\u00f6ren, wie der Rundfunksender Suspilne berichtet. Dnipro ist ein Zentrum der ukrainischen R\u00fcstungsindustrie. <\/p>\n<p><b>+++ 21:57 Putin schw\u00e4rmt von Musk +++<\/b><br \/>Wladimir Putin lobt Elon Musk als einen Pionier des Weltalls. Musks Ideen seien &#8222;genau wie die Ideen von (Sergej) Korolew, von unseren Pionieren&#8220;, sagt Putin vor Studenten einer Moskauer Universit\u00e4t. &#8222;Diese Art von Menschen gibt es in der menschlichen Bev\u00f6lkerung nicht oft.&#8220; Korolew war ein sowjetischer Raketenwissenschaftler und gilt als Vater des Weltraum-Programms der UdSSR. Ideen wie die von Musk m\u00f6gen heute unglaublich erscheinen, sagt der russische Pr\u00e4sident. Doch sie w\u00fcrden &#8222;oft nach einer Weile verwirklicht&#8220;. Musk leitet unter anderem das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX. Die Aussagen Putins erfolgten vor dem Hintergrund der Ann\u00e4herung Russlands und der Vereinigten Staaten unter US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Musk, ein enger Verb\u00fcndeter Trumps, hatte in der Vergangenheit h\u00e4ufiger die Ukraine kritisiert.<\/p>\n<p><b>+++ 21:15 Selenskyj: 40 Prozent der Front-Waffen werden in der Ukraine hergestellt +++<br \/><\/b>Nach Angaben des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj wird ein erheblicher Teil im Krieg eingesetzten Waffen mittlerweile im eigenen Land hergestellt. &#8222;Mehr als 40 Prozent aller Waffen, die an der Front zur Verteidigung der Ukraine eingesetzt werden, sind in der Ukraine produziert&#8220;, sagt Selenskyj bei einem Treffen mit Mitarbeitern der R\u00fcstungsbetriebe. Die Tendenz sei klar: &#8222;Die Ukraine wird immer mehr tun, um ihre Sicherheit zu garantieren \u2013 eigenst\u00e4ndig und gemeinsam mit Partnern&#8220;, so Selenskyj weiter. Zugleich unterstreicht er die Notwendigkeit einer starken, technologisch eigenst\u00e4ndigen Armee: &#8222;Die Ukraine wird immer ihre eigene starke Waffe brauchen, damit wir unseren eigenen starken ukrainischen Staat haben. Die Ukraine wird immer einen eigenen technologischen Vorsprung brauchen, damit man in Russland wei\u00df: Wir werden auf jeden Schlag antworten.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 20:38 Historiker: &#8222;Fleischwolf&#8220; zeigt, dass &#8222;bei Russen nicht alles l\u00e4uft&#8220; +++<br \/><\/b>Wilfried Jilge ist Historiker und Osteuropaexperte. Bei den Verhandlungen zwischen den USA und Russland beobachtet er ein &#8222;absehbares&#8220; Verhalten Putins, dem sich die US-Amerikaner aber nicht gewachsen zeigen. Im Kriegsverlauf hingegen offenbare sich derweil immer wieder eine Schw\u00e4che der Russen.<\/p>\n<p><b>+++ 20:23 Kreml &#8222;noch nicht bereit&#8220; \u00fcber Verl\u00e4ngerung der Energie-Waffenruhe zu sprechen +++<br \/><\/b>Russland h\u00e4lt sich zur Frage einer m\u00f6glichen Fortsetzung der 30-t\u00e4gigen Aussetzung von Angriffen auf die Energieinfrastruktur in der Ukraine bedeckt. &#8222;Ich bin noch nicht bereit, Ihnen zu sagen, welche Entscheidung getroffen wurde&#8220;, sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow vor Journalisten. Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin hatte am 18. M\u00e4rz erkl\u00e4rt, seine Armee angewiesen zu haben, Angriffe auf Energieanlagen in der Ukraine f\u00fcr 30 Tage einzustellen. Kiew beschuldigt Moskau jedoch, weiterhin Energieanlagen in der Ukraine anzugreifen. <\/p>\n<p><b>+++ 19:50 Ukraine: Russland hat Energie-Waffenruhe mehr als 30 Mal gebrochen +++<br \/><\/b>Die Ukraine wirft Russland vor, den Ende M\u00e4rz vereinbarten Teilwaffenstillstand, der die Energieinfrastruktur betreffe, mehr als 30 Mal verletzt zu haben. Kremls Armee nehme dabei gezielt kritische Infrastruktur ins Visier, sagte ein Sprecher des ukrainischen Au\u00dfenministeriums. &#8222;Wir \u00fcbermitteln regelm\u00e4\u00dfig detaillierte Informationen zu jedem dieser Verst\u00f6\u00dfe an Partnerl\u00e4nder und die Hauptquartiere internationaler Organisationen&#8220;, sagte der Sprecher. Der Waffenstillstand im Energiebereich sollte die Energieinfrastruktur vor Angriffen sch\u00fctzen und gilt seit dem 25. M\u00e4rz. Kiew warf Moskau wiederholt vor, die Vereinbarung zu missachten.<\/p>\n<p><b>+++ 19:08 Russen greifen Cherson mit Lenkbomben an +++<br \/><\/b>Seit Beginn des Krieges in der Ukraine ist Cherson schwer umk\u00e4mpft. Nun greift Russland die Frontstadt erneut an und soll dabei auch Lenkbomben einsetzen. Mindestens eine Person stirbt bei den Angriffen, weitere werden verletzt. Zudem werden Infrastruktur und Privateigentum besch\u00e4digt.<\/p>\n<p><b>+++ 18:41 Rubio und Witkoff reisen zu Gespr\u00e4chen \u00fcber Ukraine nach Paris +++<br \/><\/b>US-Au\u00dfenminister Marco Rubio will am Donnerstag mit seinem franz\u00f6sischen Kollegen Jean-No\u00ebl Barrot in Paris \u00fcber die Lage in der Ukraine, im Nahen Osten und im Iran beraten. Nach Angaben des Elys\u00e9e-Palasts wird Rubio auch von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron empfangen. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte nach Beginn seiner zweiten Amtszeit im Januar Verhandlungen \u00fcber eine Waffenruhe in der Ukraine eingeleitet und mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin telefoniert &#8211; ohne sich dabei mit EU-Staaten abzustimmen. Rubio wird begleitet von dem US-Sondergesandten Steve Witkoff. <\/p>\n<p><b>+++ 18:05 Ukrainischer Geheimdienst: Zahl der Br\u00e4nde an russischen Eisenbahnen im M\u00e4rz gestiegen +++<br \/><\/b>Die Zahl der Br\u00e4nde an Eisenbahnanlagen in Russland ist im M\u00e4rz gestiegen, teilt der ukrainische Milit\u00e4rgeheimdienst HUR mit. Der Geheimdienst vermutet Sabotageakte pro-ukrainischer Partisanen. Laut dem Geheimdienst zerst\u00f6rten die Br\u00e4nde im M\u00e4rz sechs Einheiten von Traktionsfahrzeugen in den Regionen Moskau, Samara und Twer sowie neun Bahnanlagen in den Regionen Mari El, Stawropol und Krasnojarsk. Im Gebiet Moskau seien au\u00dferdem ein Stromtransformator und ein Kesselwagen mit Treibstoff in Brand geraten. &#8222;Der Kampf gegen die Versorgung der russischen Besatzungsarmee mit Munition und milit\u00e4rischer Ausr\u00fcstung per Eisenbahn geht weiter&#8220;, hei\u00dft es in der Mitteilung des HUR.<\/p>\n<p><b>+++ 17:23 Ex-Gouverneur der Region Kursk festgenommen +++<br \/><\/b>Der fr\u00fchere Gouverneur der westrussischen Region Kursk, Alexej Smirnow, ist wegen angeblichen Betrugs festgenommen worden. Bei einer Verurteilung drohen ihm der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge bis zu zehn Jahren Haft. Smirnow wurde im Mai 2024 Gouverneur von Kursk. Nur wenige Monate sp\u00e4ter \u00fcberrannten ukrainische Truppen einen Teil des Gebietes bei einem \u00fcberraschenden Gegensto\u00df und brachten damit erstmals Russlands Angriffskrieg auf den Boden des Aggressors zur\u00fcck. Im Dezember 2024 trat Smirnow vorzeitig vom Amt zur\u00fcck. Gemeinsam mit dem Ex-Gouverneur wurde auch sein fr\u00fcherer Stellvertreter Alexej Dedow festgenommen. <\/p>\n<p><b>+++ 16:58 Thiele: So machen wir Putin das Kriegf\u00fchren unbequemer +++<br \/><\/b>US-Pr\u00e4sident Trump will der Ukraine keine weiteren Patriots-Raketen \u00fcberlassen oder verkaufen. Dabei bleibt die Bedrohungslage durch Russland weiter hoch. Auch f\u00fcr Europa, sagt Milit\u00e4rexperte und Oberst a.D. Ralph Thiele und nennt Ans\u00e4tze, Putin auf Augenh\u00f6he zu begegnen.<\/p>\n<p><b>+++ 16:21 Bedrohung aus Russland: Lettland steigt aus Ottawa-Abkommen aus +++<br \/><\/b>Der Nato-Staat Lettland steigt aus dem Antipersonenminen-Abkommen aus: Das Parlament in Riga stimmt f\u00fcr einen R\u00fcckzug aus dem sogenannten Ottawa-Abkommen. Als Grund wird die wachsende Bedrohungslage durch Moskau angef\u00fchrt. &#8222;Der Austritt aus dem Ottawa-Abkommen wird unseren Streitkr\u00e4ften im Falle einer milit\u00e4rischen Bedrohung den Spielraum geben, alle verf\u00fcgbaren Mittel zur Verteidigung unserer B\u00fcrger einzusetzen&#8220;, sagt die Vorsitzende des Ausw\u00e4rtigen Ausschusses, Inara Murniece. Das Parlament stimmte mit gro\u00dfer Mehrheit f\u00fcr den Austritt. Dieser tritt jedoch erst sechs Monate nach der formellen Unterrichtung der Vereinten Nationen in Kraft. Das Ottawa-Abkommen verbietet den Einsatz, die Lagerung, die Herstellung und die Weitergabe von Antipersonenminen. Es wurde von 160 Staaten unterzeichnet, darunter von der Ukraine. Russland, die USA und China geh\u00f6ren nicht zu den Unterzeichner-Staaten.<\/p>\n<p><b>+++ 15:45 Ukrainischer Botschafter kritisiert russische Teilnahme an Weltkriegs-Gedenken +++<br \/><\/b>Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, kritisiert die Teilnahme des russischen Botschafters beim Gedenken an die Weltkriegs-Schlacht auf den Seelower H\u00f6hen in Brandenburg scharf. Es sei &#8222;unangebracht&#8220;, dass &#8222;ein Vertreter eines Verbrecherregimes, das mein Land jeden Tag mit Raketen, Bomben und Drohnen angreift&#8220;, bei diesem Gedenken an die Kriegsopfer dabei sei, sagt Makeiev dem Sender &#8222;Welt&#8220;. &#8222;Somit entschuldigen wir die Kriegsverbrechen, die seit 2014 von den Russen begangen werden&#8220;, sagt Makeiev. Die Teilnahme des russischen Botschafters Sergej Netschajew am Gedenken an die Opfer auf den Seelower H\u00f6hen sei &#8222;ein Zeichen daf\u00fcr, wie die Russen diesen Zweiten Weltkrieg f\u00fcr sich selber instrumentalisieren&#8220;, sagt Makeiev weiter.<\/p>\n<p><b>+++ 15:07 Selenskyj betont &#8222;rote Linien&#8220; nach US-Vorsto\u00df +++<br \/><\/b>Einen Tag nach dem Besuch von Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte in Kiew r\u00fcckt die ukrainische Hafenstadt Odessa ins Fadenkreuz der russischen Angriffe. Pr\u00e4sident Selenskyj antwortet auf den Vorschlag des US-Sondergesandten Witkoff, die besetzten Gebiete Russland anzugliedern. <\/p>\n<p><b>+++ 14:31 Kreml-Botschafter bei Kriegsgedenken ohne Einladung +++<br \/><\/b>Der russische Botschafter in Berlin, Sergej Netschajew, nimmt an einem stillen Gedenken an die Schlacht auf den Seelower H\u00f6hen teil &#8211; trotz einer Empfehlung zum Ausschluss. Das Gedenken zum 80. Jahrestag in Brandenburg wird von der Debatte \u00fcber eine Handreichung des Ausw\u00e4rtigen Amts \u00fcberschattet, keine Vertreter von Russland und Belarus zu solchen Veranstaltungen einzuladen. Auch der Gesandte Botschaftsrat von Belarus in Deutschland, Andrej Schupljak, nahm teil. Der Landkreis M\u00e4rkisch-Oderland und die Stadt Seelow, die die Veranstaltung organisieren, hatten die Vertreter von Russland und Belarus nicht aktiv eingeladen. Sie legten ihnen aber auch nicht nahe, das Gedenken zu verlassen, sondern kritisieren die Handreichung. Vize-Landrat Friedemann Hanke von der CDU hatte sie als &#8222;Quatsch&#8220; bezeichnet. Die SPD-Landtagsabgeordnete Sina Sch\u00f6nbrunn nannte die Handlungsempfehlung des Ausw\u00e4rtigen Amts &#8222;absurd&#8220;. &#8222;Nat\u00fcrlich kann man alles instrumentalisieren, aber uns sollte es doch heute vor allen Dingen darum gehen, der Toten zu gedenken&#8220;, sagte sie dem Inforadio des RBB. Dem Sender zufolge wurde direses Jahr niemand explizit eingeladen.<\/p>\n<p><b>+++ 13:57 Finnland h\u00e4lt Grenze zu Russland weiter geschlossen +++<br \/><\/b>Finnland h\u00e4lt seine Grenze zu Russland weiter geschlossen. Die Ma\u00dfnahme wurde bis auf Weiteres verl\u00e4ngert, wie die Regierung in Helsinki beschlie\u00dft. &#8222;Das Risiko, dass die instrumentalisierte Migration wie zuvor wieder aufgenommen und ausgeweitet wird, bleibt wahrscheinlich&#8220;, teilt sie in einer Erkl\u00e4rung mit. Finnland hatte seine etwa 1300 Kilometer lange Landgrenze zu Russland Ende 2023 geschlossen, nachdem dar\u00fcber vermehrt Menschen aus L\u00e4ndern wie Syrien und Somalia eingereist waren. Die Regierung wirft Russland vor, diese Migration zu steuern und als Waffe gegen das nordische Land einzusetzen, als Vergeltung f\u00fcr den Nato-Beitritt. Russland bestreitet dies.<\/p>\n<p><b>+++ 13:26 Georgien will keine diplomatischen Beziehungen mit Russland aufnehmen +++<\/b><br \/>Georgien will vorerst keine diplomatischen Beziehungen mit Russland aufnehmen. Der georgische Au\u00dfenminister erkl\u00e4rt, es sei &#8222;unm\u00f6glich, \u00fcber die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zu Moskau zu sprechen&#8220;, solange Russland seine &#8222;Besetzung&#8220; von Teilen des Landes fortsetze. Russland war 2008 in Georgien einmarschiert und hat dabei die Spannungen zwischen Tiflis und den beiden separatistischen Regionen Abchasien und S\u00fcdossetien des Schwarzmeerlandes verst\u00e4rkt. Infolge eines Konflikts, der als F\u00fcnftagekrieg bekannt wurde, erkl\u00e4rten die beiden Regionen, die von Russlands milit\u00e4rischer und wirtschaftlicher Macht unterst\u00fctzt wurden, ihre Unabh\u00e4ngigkeit. Sie werden jedoch vom Westen weitgehend nicht anerkannt. In der Praxis sind die beiden Regionen, die zusammen etwa 20 Prozent des international anerkannten georgischen Territoriums ausmachen, zu russischen Marionettenstaaten geworden. &#8222;Jeder wei\u00df genau, was das Problem zwischen Georgien und Russland ist &#8211; die Besetzung unserer Gebiete, und genau das ist das gr\u00f6\u00dfte Hindernis f\u00fcr die Normalisierung der Beziehungen zu Russland&#8220;, sagt der georgische Au\u00dfenminister Maka Botchorischwili.<\/p>\n<p><b>+++ 12:40 Bericht: Trump-Beamte haben die Nase voll von Europas Ukraine-Bem\u00fchungen +++<\/b><br \/>Einige Beamte der Trump-Administration sind unzufrieden mit der anhaltenden Unterst\u00fctzung der europ\u00e4ischen L\u00e4nder f\u00fcr die Ukraine und unterstreichen damit die wachsende Kluft zwischen Washington und Europa, berichtete &#8222;The Economist&#8220; unter Berufung auf ungenannte diplomatische Quellen. Kiews europ\u00e4ische Partner haben sich bem\u00fcht, in Bezug auf die Ukraine eine geschlossene Front zu bilden, indem sie zus\u00e4tzliche Hilfe zusagten und Friedenstruppen vorbereiteten, die einen m\u00f6glichen Waffenstillstand \u00fcberwachen sollten. Trotz der Bem\u00fchungen, die USA in den Prozess einzubinden, lehnt US-Pr\u00e4sident Donald Trump ab, Kiew Sicherheitsgarantien zu geben, und keine neuen Hilfspakete angek\u00fcndigt, sondern versucht, einen Waffenstillstand mit Russland zu vermitteln.<\/p>\n<p><b>+++ 12:15 Kreise: Gespr\u00e4che \u00fcber Rohstoffabkommen gehen &#8222;ziemlich schnell&#8220; voran +++<\/b><br \/>Die Gespr\u00e4che zwischen den USA und der Ukraine \u00fcber ein geplantes Rohstoffabkommen gehen nach Angaben aus Verhandlungskreisen rasch voran. Die Verhandlungen w\u00fcrden &#8222;ziemlich schnell&#8220; fortschreiten, sagt ein Regierungsvertreter in Kiew der Nachrichtenagentur AFP. &#8222;Sobald die Verhandlungen \u00fcber den Text abgeschlossen sind, wird er unterzeichnet.&#8220; US-Finanzminister Scott Bessent hatte am Montag gesagt, das Rohstoffabkommen k\u00f6nnte wom\u00f6glich schon diese Woche unterzeichnet werden. Der Regierungsvertreter in Kiew wollte kein Datum nennen. Das Abkommen soll den USA im Gegenzug f\u00fcr ihre Unterst\u00fctzung der Ukraine im Verteidigungskrieg gegen Russland Zugang zu ukrainischen Rohstoffen wie beispielsweise Seltenen Erden sichern. Ein solches Abkommen h\u00e4tte eigentlich schon Ende Februar bei einem Besuch des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj in Washington unterzeichnet werden sollen. Es kam jedoch zu einem Eklat, als US-Pr\u00e4sident Donald Trump und Vizepr\u00e4sident JD Vance dem ukrainischen Staatschef im Oval Office vor laufenden Kameras Respektlosigkeit und fehlende Dankbarkeit f\u00fcr die US-Milit\u00e4rhilfen vorwarfen.<\/p>\n<p><b>+++ 11:44 Ukraine: Russischer Angriff mit fast 100 Drohnen +++<\/b><br \/>Die Ukraine meldet wieder einen gr\u00f6\u00dferen russischen Drohnenangriff mit fast 100 Drohnen. Russland habe in der Nacht mit 97 Drohnen angegriffen, teilt das ukrainische Milit\u00e4r mit. 57 Drohnen habe die Luftabwehr abgeschossen. Weitere 34 Drohnen h\u00e4tten ihr Ziel vermutlich wegen elektronischer Gegenma\u00dfnahmen nicht erreicht. Was mit den \u00fcbrigen sechs Drohnen geschah, lie\u00df das Milit\u00e4r offen.<\/p>\n<p><b>+++ 11:20 Miersch zu Taurus-Lieferung: Entscheidung gemeinsam treffen +++<\/b><br \/>In der Debatte um eine Lieferung von Taurus-Marschflugk\u00f6rpern an die Ukraine fordert SPD-Generalsekret\u00e4r Matthias Miersch eine gemeinsame Entscheidung der absehbaren schwarz-roten Koalition. Der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Verteidigungsminister Boris Pistorius habe zuletzt betont, dass bei dieser Entscheidung auch Erkenntnisse, die im Geheimhaltungsbereich liegen, eine Rolle spielten. &#8222;Ich gehe davon aus, dass Friedrich Merz, wenn er vollumfassend in Kenntnis gesetzt wird von den Diensten, dass er dann noch mal sehr deutlich abw\u00e4gt. Und wir werden diese Entscheidung gemeinsam treffen&#8220;, sagt Miersch im RTL\/ntv-&#8222;Fr\u00fchstart&#8220;. <\/p>\n<p><b>+++ 10:58 D\u00e4nemark will Soldaten zum Training in die Ukraine schicken +++<\/b><br \/>Das Nato-Mitglied D\u00e4nemark will unbewaffnete Soldaten zum Training in die von Russland angegriffene Ukraine schicken. Das sagt der Chef des d\u00e4nischen Heeres, Peter Boysen, dem Fernsehsender TV 2. Demnach sollen die d\u00e4nischen Soldaten von den ukrainischen Milit\u00e4rs und vor allem von deren Erfahrungen im Drohnenkrieg lernen. Boysen sagt zu TV 2, die D\u00e4nen w\u00fcrden sich weit von der Front entfernt aufhalten, vermutlich in Trainingszentren im Westen der Ukraine. Das Training k\u00f6nnte dem Heereschef zufolge schon im Sommer beginnen.<\/p>\n<p><b>+++ 10:34 Kriewald sieht &#8222;schmutzigen Deal&#8220;: Witkoffs Aufgabe ist &#8222;f\u00fcr Superman&#8220; +++<\/b><br \/>Donald Trumps Sonderberater Steve Witkoff kann weder politische Erfahrungen vorweisen noch wurde er offiziell gew\u00e4hlt, und dennoch soll er gleich mehrere internationale Krisensituationen l\u00f6sen. ntv-Reporterin Nadja Kriewald blickt auf dessen letzte Vorst\u00f6\u00dfe f\u00fcr einen Frieden in der Ukraine.<\/p>\n<p><b>+++ 10:03 Rubio und Witkoff reisen zu Gespr\u00e4chen nach Frankreich +++<\/b><br \/>US-Au\u00dfenminister Marco Rubio und der Sondergesandte Steve Witkoff werden im Laufe dieser Woche zu Gespr\u00e4chen \u00fcber die Ukraine und eine breitere transatlantische Koordination nach Paris reisen. Das berichtet Politicounter Berufung auf zwei ungenannte offizielle Quellen. Es wird erwartet, dass Witkoff direkt mit dem franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron zusammentreffen wird, w\u00e4hrend Rubio separate Gespr\u00e4che mit dem franz\u00f6sischen Au\u00dfenminister Jean-Noel Barrot f\u00fchren wird. Nach dem Treffen soll Rubio nach Afrika abreisen. Der Besuch erfolgt im Anschluss an Witkoffs Treffen mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin am 11. April in St. Petersburg. Bei den Gespr\u00e4chen ging es Berichten zufolge um einen m\u00f6glichen Waffenstillstand in der Ukraine, wobei Witkoff die Diskussion sp\u00e4ter als &#8222;zwingend&#8220; bezeichnete.<\/p>\n<p><b>+++ 09:22 USA senken Kostensch\u00e4tzung f\u00fcr Ukraine-Milit\u00e4rhilfe +++<\/b><br \/>Die USA haben einem Medienbericht zufolge in den Verhandlungen mit der Ukraine \u00fcber ein Mineralien-Abkommen ihre Kostensch\u00e4tzung f\u00fcr geleistete Milit\u00e4rhilfe gesenkt. Die Regierung von Pr\u00e4sident Donald Trump habe ihre Kalkulation f\u00fcr die US-Hilfen an die Ukraine seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 von etwa 300 Milliarden auf rund 100 Milliarden Dollar reduziert, meldet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. US-Pr\u00e4sident Donald Trump strebt ein Abkommen \u00fcber den Zugang zu Mineralien wie Seltene Erden als Teil einer Friedensinitiative zur Beendigung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine an. Trump sieht darin auch eine M\u00f6glichkeit, dass die USA Milliarden Dollar an Milit\u00e4rhilfe zur\u00fcckerhalten, obwohl die Hilfen nicht als Kredit ausgelegt waren. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Gespr\u00e4che mit den USA \u00fcber ein Mineralien-Abkommen am Dienstag als &#8222;positiv&#8220;. Eine Stellungnahme der US-Regierung lag zun\u00e4chst nicht vor.<\/p>\n<p><b>+++ 08:25 Munz: Kommentar zum Taurus &#8222;ist routinem\u00e4\u00dfige Drohung&#8220; +++<\/b><br \/>Friedrich Merz spielt offen mit dem Gedanken, der Ukraine doch die umstrittenen Taurus-Marschflugk\u00f6rper zu liefern &#8211; und aus dem Kreml folgen prompt w\u00fctende T\u00f6ne. \u00c4hnliches habe man schon \u00f6fter in der Vergangenheit geh\u00f6rt, wie ntv-Russlandkorrespondent Rainer Munz unterstreicht.<\/p>\n<p><b>+++ 08:00 Bulgarien macht R\u00fcckzieher bei Verkauf von Kernreaktoren an die Ukraine +++<br \/><\/b>Wie &#8222;Forbes&#8220; berichtet, macht Bulgarien einen R\u00fcckzieher beim Verkauf von zwei in Russland hergestellten Kernreaktoren, die die Ukraine f\u00fcr den Ausbau des Kernkraftwerks Chmelnyzkyj ben\u00f6tigt. Dieser Schritt stellt eine Kehrtwende in einem Gesch\u00e4ft dar, das seit 2023 diskutiert und Anfang des Jahres vom ukrainischen Parlament gebilligt worden war. Der stellvertretende bulgarische Ministerpr\u00e4sident und Vorsitzende der mitregierenden Bulgarischen Sozialistischen Partei (BSP), Atanas Zafirov, argumentiert, dass Sofia seine Kernenergiekapazit\u00e4ten ausbauen m\u00fcsse, insbesondere angesichts der steigenden Strompreise.<\/p>\n<p><b>+++ 07:31 Russland: 26 ukrainische Drohnen abgefangen +++<\/b><br \/>Die russische Luftabwehr hat nach Angaben des Moskauer Verteidigungsministeriums in der Nacht 26 ukrainische Drohnen abgeschossen. Neun Drohnen seien \u00fcber der s\u00fcdlichen Region Woronesch und acht \u00fcber der Grenzregion Belgorod zerst\u00f6rt worden, teilt das Ministerium auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Die anderen Drohnen wurden demnach \u00fcber den Regionen Kursk, Lipezk und Moskau sowie \u00fcber der annektierten Halbinsel Krim abgefangen.4<\/p>\n<p><b>+++ 07:00 Finnischer Freiwilligensoldat in der Ukraine get\u00f6tet +++<\/b><br \/>Wie die finnische Zeitung &#8222;Turun Sanomat&#8220; berichtet, wurde ein 20-j\u00e4hriger finnischer Freiwilligensoldat im Kampf f\u00fcr die Ukraine get\u00f6tet. Der Soldat hatte Finnland vor einigen Monaten verlassen, um sich den ukrainischen Streitkr\u00e4ften als Freiwilliger anzuschlie\u00dfen. Er wurde in der Ostukraine get\u00f6tet, aber die genauen Umst\u00e4nde bleiben unklar. Das finnische Au\u00dfenministerium best\u00e4tigt, dass ein finnischer Staatsb\u00fcrger am 13. April entweder get\u00f6tet wurde oder vermisst wird.<\/p>\n<p><b>+++ 06:36 Ukraine: Drei Verletzte bei russischem Drohnenangriff auf Odessa +++<\/b><br \/>Bei einem russischen Drohnenangriff auf die ukrainische Schwarzmeerhafenstadt Odessa sind in der Nacht nach Angaben der Beh\u00f6rden drei Menschen verletzt worden. Der Angriff habe Br\u00e4nde ausgel\u00f6st und Wohnh\u00e4user sowie zivile Infrastruktur besch\u00e4digt, teilt der ukrainische Katastrophenschutz mit. &#8222;Der Feind hat Odessa erneut mit einem massiven Drohnenangriff attackiert&#8220;, schreibt Regionalgouverneur Oleh Kiper auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Das volle Ausma\u00df des Angriffs sei noch nicht klar. Odessas B\u00fcrgermeister Hennadij Truchanow ver\u00f6ffentlichte Fotos, die ein fast zerst\u00f6rtes Wohngeb\u00e4ude und andere besch\u00e4digte Geb\u00e4ude zeigten. Auf weiteren Bildern durchsuchten Rettungskr\u00e4fte Tr\u00fcmmer. <\/p>\n<p><b>+++ 06:09 Ehemalige DW-Journalisten in Russland zu Haftstrafen verurteilt +++<\/b><br \/>Die wegen &#8222;Extremismus&#8220; angeklagte Journalistin Antonina Faworskaja und die drei Journalisten Konstantin Gabow, Sergej Karelin und Artjom Kriger wurden in Moskau zu mehrj\u00e4hrigen Haftstrafen verurteilt. Die Deutsche Welle verurteilt dies als einen weiteren schweren Schlag gegen die Meinungs- und Pressefreiheit. Peter Limbourg, Intendant der Deutschen Welle: &#8222;Mit dem Urteil gegen die vier Journalisten zeigt Russland mit aller H\u00e4rte, dass es ein Unrechtsstaat ist. Das russische Regime versucht mit aller Kraft, Fakten zu verbiegen &#8211; und stellt mutige Journalistinnen und Journalisten wie Schwerkriminelle vor Gericht. Jeder Tag, den Antonina Faworskaja, Konstantin Gabow, Sergej Karelin und Artjom Kriger in Haft verbringen, ist einer zu viel. Ihnen und ihren Familien gilt unsere volle Solidarit\u00e4t.&#8220; F\u00fcnfeinhalb Jahre in russischer Haft stehen allen vier Angeklagten nun bevor. Konstantin Gabow und Sergej Karelin waren in der Vergangenheit f\u00fcr die DW t\u00e4tig. Ebenso wie das Urteil gegen die anderen beiden Angeklagten bezieht sich der Fall auf den Vorwurf, sie geh\u00f6rten einer &#8222;extremistischen Vereinigung&#8220; an, der Anti-Korruptions-Stiftung (FBK) von Alexej Nawalny, der unter ungekl\u00e4rten Umst\u00e4nden im Februar 2024 in russischer Lagerhaft ums Leben kam. Die Angeklagten bestreiten die Vorw\u00fcrfe: Sie seien nicht f\u00fcr die Stiftung t\u00e4tig gewesen, sondern h\u00e4tten \u00fcber deren Arbeit berichtet.<\/p>\n<p><b>+++ 05:31 Generalsekret\u00e4r Rutte: Weg der Ukraine in die Nato ist &#8222;unumkehrbar&#8220; +++<\/b><br \/>Nato-Generalsektret\u00e4r Rutte sieht den Weg der Ukraine in das B\u00fcndnis als &#8222;unumkehrbar&#8220; an. Das sagt der Niederl\u00e4nder in einem Interview mit dem Fernsehsender &#8222;We-Ukraine&#8220;. Die Entscheidung des Washingtoner Gipfels 2024, die der Ukraine den Weg in die Nato ebnet, bleibe weiterhin in Kraft. Allerdings werde die Nato-Mitgliedschaft nicht Teil eines m\u00f6glichen Friedensabkommens mit Russland sein, so Rutte weiter. Laut Rutte besteht das Ziel des Westens darin, einen &#8222;echten Frieden&#8220; f\u00fcr die Ukraine zu gew\u00e4hrleisten und nicht in einer weiteren Einfrierung des Konflikts, \u00e4hnlich den Minsker Abkommen.<\/p>\n<p><b>+++ 03:27 Odessa wird mit Drohnen angegriffen +++<\/b><br \/>Die russische Armee nimmt in der Nacht Odessa ins Visier. Bei einem Drohnenangriff seien zivile Infrastruktur, Wohngeb\u00e4ude und Lagerh\u00e4user besch\u00e4digt worden, schreibt der B\u00fcrgermeister der Stadt, Gennadi Truchanow, bei Telegram. Die Rettungsdienste sind im Einsatz, \u00fcber Verletzte ist bislang nichts bekannt. <\/p>\n<p><b>+++ 01:56 Finnland entwickelt Software gegen Angriffe auf GPS-Systeme +++<\/b><br \/>Nachdem es in Finnland wiederholt zu mutma\u00dflich durch Russland verursachten St\u00f6rungen von GPS-Signalen gekommen ist, haben finnische Wissenschaftler mit der Entwicklung einer Verteidigungssoftware gegen die Angriffe begonnen. Forschungsleiter Mika Saajasto erkl\u00e4rt, dass es &#8222;dringend notwendig&#8220; sei, gegen die Angriffe vorzugehen, da sie die Sicherheit und Wirtschaft Finnlands bedrohten. Im April wurde laut Saajasto mit der Entwicklung eines Programms begonnen, das gezielte St\u00f6rungen von Satellitensignalen erkennen und entsch\u00e4rfen soll. Mithilfe von &#8222;algorithmischen L\u00f6sungen&#8220; sollen demnach Endnutzer gewarnt werden, sobald &#8222;etwas in der Luft ist, das dort nicht hingeh\u00f6rt&#8220;. Zuletzt hatten St\u00f6rungen von Navigationssatellitensystemen wie GPS oder Galileo in Finnland massiv zugenommen.<\/p>\n<p><b>+++ 00:30 T\u00f6dliche Raketenangriffe: Slowakisches Parlament will Russland nicht verurteilen +++<\/b><br \/>Das slowakische Parlament lehnt einen Resolutionsentwurf ab, in dem die t\u00f6dlichen russischen Raketenangriffe auf die ukrainischen St\u00e4dte Kryvyi Rih und Sumy verurteilt werden. \u00dcberraschend ist das nicht. Tags zuvor hatte sich bereits der linkspopulistische Regierungschef Robert Fico geweigert, den verheerenden Angriff durch Russland zu verurteilen. Er begr\u00fcndete das mit &#8222;unzureichenden Informationen&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 23:00 Selenskyj: Nur wir d\u00fcrfen \u00fcber Grenzen der Ukraine reden +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat die US-Unterh\u00e4ndler in den Gespr\u00e4chen mit Russland vor unzul\u00e4ssigen Zugest\u00e4ndnissen bei den besetzten Gebieten der Ukraine gewarnt. &#8222;Alle Territorien geh\u00f6ren zum Einheitsstaat Ukraine&#8220;, sagt der Staatschef. Nur das ukrainische Volk entscheide \u00fcber sein Staatsgebiet. &#8222;Und Sie wissen, dass dies f\u00fcr uns eine rote Linie ist &#8211; alle vor\u00fcbergehend besetzten Gebiete nicht als ukrainisch, sondern als russisch anzuerkennen&#8220;, so Selenskyj \u00f6rtlichen Medien zufolge. Deshalb redeten die US-Vertreter \u00fcber Dinge jenseits ihrer Kompetenz, sagt er. Dies bezieht sich wohl vor allem auf Steve Witkoff, den Sondergesandten von US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Witkoff hatte vergangene Woche in St. Petersburg mit Kremlchef Wladimir Putin gesprochen. Danach sagte er, dass es bei einem Friedensabkommen auch um &#8222;die sogenannten f\u00fcnf Gebiete&#8220; gehen werde.<\/p>\n<p><b>+++ 22:03 Trotz Angriffskrieg: Kreml erwartet mehr als 20 Staatschefs zur Milit\u00e4rparade +++<\/b><br \/>Der Kreml erwartet nach eigenen Angaben mehr als 20 Staats- und Regierungschefs bei der Milit\u00e4rparade zum 9. Mai. An diesem Tag wird der russische &#8222;Tag des Sieges&#8220; gefeiert &#8211; zum Gedenken an den Sieg \u00fcber Nazideutschland vor 80 Jahren im Zweiten Weltkrieg &#8222;Wir sind froh, alle zu sehen, die bereit sind, mit uns das grandiose Datum zu begehen&#8220;, betont Kremlsprecher Dmitri Peskow. Er kritisiert in dem Zusammenhang die Rhetorik der EU-Au\u00dfenbeauftragten Kaja Kallas. Kallas hatte die Staats- und Regierungschefs von EU-L\u00e4ndern und Beitrittskandidaten vor einer Teilnahme an der Siegesparade auf dem Roten Platz gewarnt. Die EU werde dies angesichts des gro\u00dfangelegten russischen Kriegs in der Ukraine nicht als Bagatelle betrachten, hatte sie gesagt. Moskau halte diese &#8222;harten \u00c4u\u00dferungen&#8220; Kallas&#8216; f\u00fcr falsch. Er sei sicher, dass nicht alle EU-L\u00e4nder diese Rhetorik akzeptierten, sagt Peskow dazu nun. Ihre Anwesenheit bei der Milit\u00e4rparade haben neben Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping und Brasiliens Pr\u00e4sident Lula da Silva unter anderem auch Serbiens Pr\u00e4sident Aleksandar Vucic und Armeniens Regierungschef Nikol Paschinjan zugesagt.<\/p>\n<p><b>+++ 21:30 Russland: Vier Journalisten m\u00fcssen wegen Nawalny-Arbeit in Haft +++<br \/><\/b>Ein Gericht in Moskau verurteilt vier russische Journalisten zu je f\u00fcnfeinhalb Jahren Gef\u00e4ngnis. Sie wurden f\u00fcr schuldig befunden, f\u00fcr eine verbotene Organisation des 2024 verstorbenen Oppositionspolitikers und Kreml-Kritikers Alexej Nawalny gearbeitet zu haben, wie russische Medien berichten. Der Prozess gegen die Verurteilten Antonina Faworskaja, Sergej Karelin, Konstantin Gabow und Artjom Kriger lief seit Oktober hinter verschlossenen T\u00fcren. Sie haben den Vorwurf, einer Extremisten-Gruppen anzugeh\u00f6ren, zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<p><b>+++ 21:00 Von der Leyen gibt d\u00fcstere Prognose zu Putin ab +++<br \/><\/b>Die EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen erwartet ein weiterhin expansiv agierendes Russland f\u00fcr die Zukunft. &#8222;Aus der Erfahrung mit Putin wissen wir: Er macht vielleicht Pausen, aber er wird in seinem imperialen Streben nicht aufh\u00f6ren&#8220;, erkl\u00e4rt die CDU-Politikerin bei der &#8222;Zeit&#8220;. &#8222;Er hat das leider in den letzten Jahren immer wieder bewiesen.&#8220; F\u00fcr den weiteren Abwehrkampf der Ukraine mit den europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten gegen die Truppen Moskaus sei es &#8222;ganz, ganz wichtig, den langen Atem zu haben&#8220;, so von der Leyen. &#8222;Denn Putin hat von Anfang an darauf gesetzt, dass die Unterst\u00fctzung der Ukraine br\u00f6ckeln w\u00fcrde. Das Gegenteil ist eingetreten.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 20:32 Selenskyj gibt Update zu Abkommen mit den USA +++<br \/><\/b>Die Gespr\u00e4che mit den USA \u00fcber ein Mineralabkommen mit der Ukraine laufen nach Angaben von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj &#8222;positiv&#8220;. Im Laufe der Woche werde es weitere Treffen auf technischer Ebene geben. Die Regierung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump fordert im Gegenzug f\u00fcr ihre Unterst\u00fctzung Kiews einen Zugriff auf ukrainische Mineralvorkommen, darunter auch Seltene Erden.<\/p>\n<p><b>+++ 20:00 Wei\u00dfes Haus stellt Russland &#8222;Anreiz&#8220; f\u00fcr Kriegsende in Aussicht +++<br \/><\/b>Die Sprecherin des Wei\u00dfen Hauses Karoline Leavitt hat m\u00f6gliche wirtschaftliche Deals zwischen den USA und Russland als &#8222;Anreiz&#8220; f\u00fcr ein Kriegsende in Aussicht gestellt. &#8222;Steve Witkoff glaubt, dass Russland diesen Krieg beenden will, und der Pr\u00e4sident glaubt das auch&#8220;, so Leavitt zum Fazit der Trump-Administration zum Besuch des Sonderbeauftragten Witkoff bei Wladimir Putin in Moskau. &#8222;Es gibt einen Anreiz f\u00fcr Russland, diesen Krieg zu beenden, und das k\u00f6nnte vielleicht eine Wirtschaftspartnerschaft mit den Vereinigten Staaten sein.&#8220;<\/p>\n<p>Alle fr\u00fcheren Entwicklungen <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-00-Selenskyj-Nur-wir-duerfen-ueber-Grenzen-der-Ukraine-reden--article25707714.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die s\u00fcdukrainische Industriestadt Dnipro wird abends zum Ziel eines gro\u00dfen russischen Drohnenangriffs. 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