{"id":379118,"date":"2025-08-28T07:05:18","date_gmt":"2025-08-28T07:05:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/379118\/"},"modified":"2025-08-28T07:05:18","modified_gmt":"2025-08-28T07:05:18","slug":"so-entstand-das-legendaere-zeltdach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/379118\/","title":{"rendered":"So entstand das legend\u00e4re Zeltdach"},"content":{"rendered":"<p>Seile, Masten, Acrylglas: Wie das Zeltdach 1972 entstand und warum es bis heute ein Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst ist.<\/p>\n<p>                        <img width=\"1200\" height=\"600\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/541559450-e1756361665133-1200x600.jpg\" class=\"single__post-image wp-post-image\" alt=\"Zeltdach des Olympiastadions\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"high\"  \/><\/p>\n<p>Das Zeltdach des Olympiastadions in M\u00fcnchen setzte Anfang der 1970er-Jahr Ma\u00dfst\u00e4be in vielerlei Hinsicht. <\/p>\n<p class=\"wp-caption-source\">Foto: picture alliance \/ SVEN SIMON | Frank Hoermann \/ SVEN SIMON<\/p>\n<p>                <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/3c7d45fc0d7e442f84f9f14074690e00.gif\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"\" class=\"vg-wort-pixel\" style=\"position: absolute;\" loading=\"eager\" data-no-lazy=\"1\" data-skip-lazy=\"1\"\/><\/p>\n<p>Als M\u00fcnchen im Jahr 1966 den Zuschlag f\u00fcr die Olympischen Sommerspiele 1972 erhielt, stand die Stadt vor einer gro\u00dfen Aufgabe. Ein neues Stadion musste her, dazu weitere Sportst\u00e4tten. Doch es sollte mehr sein als nur ein Bauprojekt. Die Architektur sollte Demokratie und Offenheit symbolisieren \u2013 ein bewusster Gegenentwurf zu den Olympischen Spielen von 1936 in Berlin.<\/p>\n<p>Die Verantwortlichen entschieden sich f\u00fcr das Oberwiesenfeld, ein weitgehend unbebautes Areal in Zentrumsn\u00e4he. Hier sollte ein Park entstehen, eingebettet in k\u00fcnstlich modellierte H\u00fcgel und mit einem See. Und mittendrin: Stadion, Olympiahalle und Schwimmhalle. Was all diese Geb\u00e4ude zusammenhalten sollte, war eine Dachidee, die es in dieser Form noch nie gegeben hatte.<\/p>\n<p>Das Zeltdach des Olympiastadions entstand mit Hilfe damals neuartiger, speziell f\u00fcr dieses Bauwerk entwickelter Techniken. Viele dieser Innovationen setzten sp\u00e4ter Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr den Bau von D\u00e4chern und Br\u00fccken. Die beim Projekt gewonnenen Erfahrungen wurden systematisch ausgewertet und wissenschaftlich vertieft. In Kooperation mit den beteiligten Planungsb\u00fcros richtete die Universit\u00e4t Stuttgart daf\u00fcr eigene Sonderforschungsbereiche ein.<\/p>\n<p>Vom Strumpfmodell zur Realit\u00e4t<\/p>\n<p>Den entscheidenden Impuls gab Cord Wehrse, ein Mitarbeiter im B\u00fcro von G\u00fcnter Behnisch. Er hatte <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/gallery.jahrhundert-architektur-der-deutsche-expo-pavillon-1967-ein-zelt-fuer-swinging-germany.62e76d99-6c49-4bc8-a1c6-23877537b14f.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Frei Ottos Zeltdach auf der Weltausstellung 1967<\/a> in Montreal gesehen und schlug eine \u00e4hnliche L\u00f6sung f\u00fcr M\u00fcnchen vor.<\/p>\n<p>Das Modell, das Behnisch &amp; Partner im Wettbewerb einreichten, war unkonventionell. Statt fester Materialien nutzten sie Holzst\u00e4bchen f\u00fcr die Masten und einen Nylonstrumpf f\u00fcr das Dach. Die Jury war skeptisch, doch der renommierte Architekt Egon Eiermann setzte sich f\u00fcr das Konzept ein. Schlie\u00dflich gewann der Entwurf den Wettbewerb \u2013 trotz aller Zweifel.<\/p>\n<p>Behnisch holte Frei Otto ins Team. Otto war Pionier des Leichtbaus. Er arbeitete mit Strukturen, die sich an Spinnennetzen oder Pflanzen orientierten. Wenig Material, viel Fl\u00e4che \u2013 das war sein Prinzip. Mit Bauingenieuren wie Fritz Leonhardt, Wolfhardt Andr\u00e4 und J\u00f6rg Schlaich entwickelte er das Dach, das sp\u00e4ter zum Wahrzeichen M\u00fcnchens wurde.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium_large wp-image-791725\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/456689278-768x499.jpg\" alt=\"Teilweise hochgezogenes Stahlnetz des Olympiadaches\" width=\"768\" height=\"499\"  \/><\/p>\n<p class=\"wp-caption-text\">Teilweise hochgezogenes Stahlnetz des Olympiadaches. Aufnahme von 1971. <\/p>\n<p class=\"wp-caption-source\">Foto: picture alliance \/ SZ Photo | Aldiami<\/p>\n<p>Konstruktion wie ein Spinnennetz<\/p>\n<p>Das Olympiadach \u00fcberspannt insgesamt 74.800 Quadratmeter. Es deckt die Olympiahalle, die Schwimmhalle, Teile des Stadions und die dazwischenliegenden Wege ab. Allein \u00fcber dem Stadion sind es 34.550 Quadratmeter \u2013 also fast die H\u00e4lfte der Gesamtfl\u00e4che.<\/p>\n<p>Anders als klassische D\u00e4cher ist es keine massive Fl\u00e4che, sondern ein vorgespannter Seilk\u00f6rper. Die Grundidee: Seile \u00fcbernehmen Zugkr\u00e4fte, Masten leiten Druckkr\u00e4fte in den Boden ab. Dazwischen entsteht ein Netz, das leicht wirkt, aber enorme Lasten tragen kann.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium_large wp-image-791724\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/456687175-768x501.jpg\" alt=\"Winden f\u00fcr die Vorspannung des Daches des Olympiastadions mit den provisorischen St\u00fctzen f\u00fcr das Ringseil im Hintergrund\" width=\"768\" height=\"501\"  \/><\/p>\n<p class=\"wp-caption-text\">Winden f\u00fcr die Vorspannung des Daches des Olympiastadions mit den provisorischen St\u00fctzen f\u00fcr das Ringseil im Hintergrund. Aufnahme von 1971. <\/p>\n<p class=\"wp-caption-source\">Foto: picture alliance \/ SZ Photo | Aldiami<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Die technischen Besonderheiten im \u00dcberblick<\/p>\n<p>Das Zeltdach des Olympiastadions hat einige technischen Neuerungen zu bieten und war somit Vorreiter f\u00fcr zahlreiche Nachfolgebauten. Hier ein kurzer \u00dcberblick:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Das Seilnetz: <\/strong>Die Ingenieure flochten am Boden ein Netz aus Stahlseilen. Jedes Seil war hochfest, die Knotenpunkte lagen im Abstand von 75 Zentimetern. So entstanden \u00fcber 137.000 Verbindungen. Erst als das Netz fertig war, hoben Kr\u00e4ne es St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck in die H\u00f6he.<\/li>\n<li><strong>Knoten und Beweglichkeit: <\/strong>Die Knoten mussten zweierlei leisten: Sie sollten die Seile festhalten, gleichzeitig aber minimale Bewegungen zulassen. Wind oder Schnee bringen das Dach st\u00e4ndig in Bewegung. Diese Elastizit\u00e4t war bewusst eingeplant, um Sch\u00e4den zu vermeiden.<\/li>\n<li><strong>Masten und Pylonen: <\/strong>58 Stahlmasten tragen das Netz. Zw\u00f6lf von ihnen sind konische Pylonen mit bis zu 80 Metern H\u00f6he. Besonders \u00fcber dem Stadion mussten die Kr\u00e4fte gezielt verteilt werden, da St\u00fctzen im Zuschauerbereich unerw\u00fcnscht waren. \u00dcber der Haupttrib\u00fcne spannten die Ingenieure deshalb ein 440 Meter langes Rundseil, das die Dachlast aufnimmt und nach au\u00dfen ableitet.<\/li>\n<li><strong>Anker im Boden: <\/strong>Die enormen Zugkr\u00e4fte enden in Betonbl\u00f6cken von bis zu 4000 Tonnen Gewicht. Einige sind 30 Meter tief im Boden eingelassen. Diese Anker verhindern, dass das Dach aus dem Boden gezogen wird. Sie wirken wie Gegengewichte, die den Seilk\u00f6rper stabilisieren.<\/li>\n<li><strong>Die Dachhaut: <\/strong>\u00dcber das Netz legte man 4 mm dicke Acrylglasplatten. Jede misst etwa 3 \u00d7 3 Meter. Sie wurden mit Klemmen an den Seilknoten befestigt und leicht \u00fcberlappend montiert. Das Material war schwer entflammbar, lichtdurchl\u00e4ssig und dennoch robust. F\u00fcr Sonnenschutz sorgte eine leichte Graut\u00f6nung.<\/li>\n<li><strong>Lasten und Sicherheit: <\/strong>Das Dach ist f\u00fcr extreme Bedingungen ausgelegt. Es h\u00e4lt Windgeschwindigkeiten \u00fcber 100 km\/h stand und tr\u00e4gt Schneelasten von mehreren Hundert Kilogramm pro Quadratmeter. Statt starr zu sein, bewegt es sich mit \u2013 wie ein Segel im Wind.<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium_large wp-image-791730\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/456683266-768x498.jpg\" alt=\"Verankerung des Zeltdach\" width=\"768\" height=\"498\"  \/><\/p>\n<p class=\"wp-caption-text\">Im Vordergrund ist einer der Betonbl\u00f6cke zu sehen, mit denen die enormen Zugkr\u00e4fte des Zeltdachs abgefangen werden. <\/p>\n<p class=\"wp-caption-source\">Foto: picture alliance \/ SZ Photo | Aldiami<\/p>\n<p>Bau mit Experimentcharakter<\/p>\n<p>Die Realisierung war ein Wagnis. Vergleichbare D\u00e4cher gab es bis dahin nur in viel kleinerem Ma\u00dfstab. Urspr\u00fcnglich kalkulierte die Olympia-Baugesellschaft mit 40 bis 45 Millionen D-Mark. Am Ende kostete das Dach 170,6 Millionen. Ein geplanter Ostdach-Abschnitt konnte deshalb nicht umgesetzt werden.<\/p>\n<p>Trotz der Kostenexplosion blieb der Zeitplan erhalten. Am 21. April 1972 \u2013 wenige Monate vor Beginn der Spiele \u2013 war das Dach fertig.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium_large wp-image-791729\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/456665095-768x512.jpg\" alt=\"Acrylglasplatten Zeltdach\" width=\"768\" height=\"512\"  \/><\/p>\n<p class=\"wp-caption-text\">Hier werden die Acrylglasplatten am Stahlnetz befestigt. <\/p>\n<p class=\"wp-caption-source\">Foto: picture alliance \/ SZ Photo | Ulrich Schneckenberger<\/p>\n<p>Ein Symbol f\u00fcr heitere Spiele<\/p>\n<p>Die Spiele von 1972 standen unter dem Motto \u201eheitere Spiele\u201c. Das Dach sollte Transparenz und Leichtigkeit symbolisieren. Es verband die Sportst\u00e4tten miteinander und stand f\u00fcr das Konzept der \u201ekurzen Wege\u201c.<\/p>\n<p>David Binder von der New York Times schrieb damals: \u201eDas auffallende strukturelle Symbol der Spiele bietet durch anmutigende Vertiefungen und k\u00fchne Kurven die aufregendsten Perspektiven des Olympiaparks.\u201c<\/p>\n<p>Damit war das Dach nicht nur Ingenieurleistung, sondern auch politisches Statement: Es sollte einen klaren Bruch mit der Architektur der NS-Zeit markieren. Die Bauten f\u00fcr die Olympiade 1936 in Berlin waren doch eher monumental.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium_large wp-image-791726\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/221075991-768x512.jpg\" alt=\"Zeltdach Olympiastadion\" width=\"768\" height=\"512\"  \/><\/p>\n<p class=\"wp-caption-text\">Das Zeltdach des Olympiastadions hat auch 50 Jahre nach der Fertigstellung nichts von seiner Eleganz und Leichtigkeit verloren. <\/p>\n<p class=\"wp-caption-source\">Foto: picture alliance \/ imageBROKER | Nathalie Lieckfeld<\/p>\n<p>Nutzung und Kritik<\/p>\n<p>So innovativ das Dach war, es hatte auch Nachteile. Nur ein Teil der Trib\u00fcnen ist \u00fcberdacht. Zuschauerinnen und Zuschauer waren oft Regen oder Sonne ausgesetzt. Die Stimmung bei Fu\u00dfballspielen litt darunter.<\/p>\n<p>Trotzdem schrieb das Stadion Geschichte: 1974 gewann die deutsche Nationalmannschaft hier den WM-Titel. Der FC Bayern M\u00fcnchen spielte bis 2005 im Olympiastadion, bevor er in die Allianz Arena umzog. Auch Konzerte, Leichtathletik-Wettk\u00e4mpfe und kulturelle Veranstaltungen fanden statt.<\/p>\n<p>Seit 1997 stehen Stadion und Dach unter Denkmalschutz. 2002 mussten die Acrylglasplatten ersetzt werden, da sie durch Oxidation milchig geworden waren. Heute ist das Dach nicht nur architektonisch interessant, sondern auch touristisch: Besucherinnen und Besucher k\u00f6nnen es kletternd erkunden und per Seilrutsche ins Stadion hinabgleiten.<\/p>\n<p>Internationale Wirkung<\/p>\n<p>Das M\u00fcnchner Dach wurde weltweit zum Vorbild. In Riad entstand das K\u00f6nig-Fahd-Stadion mit \u00e4hnlicher Konstruktion. Auch moderne Projekte wie der geplante Google-Campus in Kalifornien erinnern an M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Frei Otto erhielt 2015 posthum den Pritzker-Preis, die bedeutendste Auszeichnung f\u00fcr Architekt*innen. Die Jury w\u00fcrdigte ihn als \u201eErschaffer von denkw\u00fcrdigen Geb\u00e4uden und R\u00e4umen\u201c. Das M\u00fcnchner Olympiadach ist sein bekanntestes Werk.<\/p>\n<p>Ein Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst<\/p>\n<p>2023 wurde das Zeltdach offiziell als \u201eHistorisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland\u201c ausgezeichnet. Damit w\u00fcrdigte die Bundesingenieurkammer ein Bauwerk, das nicht nur Sportgeschichte schrieb, sondern auch Ingenieurgeschichte.<\/p>\n<p>Heute, \u00fcber 50 Jahre nach seiner Fertigstellung, wirkt das Dach immer noch modern. Es zeigt, wie viel Mut, Experimentierfreude und technische Pr\u00e4zision in den Bau geflossen sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seile, Masten, Acrylglas: Wie das Zeltdach 1972 entstand und warum es bis heute ein Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst ist.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":379119,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[772,29,30,1268],"class_list":{"0":"post-379118","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-bayern","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-muenchen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115105125323702166","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/379118","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=379118"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/379118\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/379119"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=379118"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=379118"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=379118"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}