{"id":379138,"date":"2025-08-28T07:15:19","date_gmt":"2025-08-28T07:15:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/379138\/"},"modified":"2025-08-28T07:15:19","modified_gmt":"2025-08-28T07:15:19","slug":"albertina-zeigt-pop-art-und-dixi-klo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/379138\/","title":{"rendered":"Albertina zeigt Pop Art und Dixi-Klo"},"content":{"rendered":"<p>Unter dem Jahresmotto \u201eDe Sculptura\u201c zeigt das Museum allerdings keine klassische Bildhauerei, sondern teils abstrakte Objektkunst aus Bestandteilen wie Kunststoff oder Metall. 70 Werke in der Galerie 1 komplettieren nun die Gesamtschau, die noch bis zum 16. November ge\u00f6ffnet hat.<\/p>\n<p>Zum einen h\u00e4ngen Warhol-Klassiker wie die Maos und die Suppendosen an den W\u00e4nden der Eingangshalle in der neuen Ausstellung \u201eVon Roy Lichtenstein bis Andreas Slominski\u201c. Daneben aber verfrachten Skulpturen den comic-artigen Stil in die dritte Dimension.<\/p>\n<p>Comic-Stil in der Albertina Klosterneuburg<\/p>\n<p>Die gezeigten Brush Strokes des Pop-Art-Pioniers Lichtenstein, also Pinselstriche mit dicken schwarzen Umrandungen wie in alten Comics, entstanden urspr\u00fcnglich als Gem\u00e4lde. In der Albertina stehen nun die h\u00fcft- bis schultergro\u00dfen Skulpturenvarianten. \u00c4hnlich wie bei Pablo Picasso sei bei Roy Lichtenstein die Skulptur \u201eunendlich nah\u201c mit seiner Malerei verbunden, erkl\u00e4rt Kuratorin Constanze Malissa bei der Pr\u00e4sentation am Mittwoch.<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" class=\"lazy-loading\" bad-src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg%20xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg'%20viewBox%3D'0%200%205000%203333'%2F%3E\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/2746215_bigpicture_1058066_andreas-slominski-ggg-pantone-187c-2024-albertina-_c_-foto-albertina.jpg\"  alt=\"Andreas Slominski Albertina\"\/><\/p>\n<p>   ALBERTINA, Wien<\/p>\n<p>      Die Schau wird durch farbenfrohe Werke von Andreas Slominski erg\u00e4nzt<\/p>\n<p>Den Kontrast zwischen den frontal sichtbaren Gem\u00e4lden und der R\u00e4umlichkeit der Skulpturen heben auch die St\u00fccke von Alex Katz hervor, der als Vorl\u00e4ufer der Pop Art gilt. Zwischen den Gem\u00e4lden des inzwischen 98-j\u00e4hrigen US-Amerikaners finden sich seine sogenannten Cut-outs \u00fcber den Raum verteilt, auf glatte Metallfl\u00e4chen gemalte Frauen in Badekleidung oder im Kleinen Schwarzen. Durch die kr\u00e4ftigen Farben und klaren Formen wirken die Skulpturen so wie lebensgro\u00dfe Reklamefiguren aus Retroheftchen.<\/p>\n<p>Werkschau von Andreas Slominski<\/p>\n<p>Zwischen Lichtenstein und Katz widmet sich ein Raum ganz einer Schenkung von Andreas Slominski, der zur Abender\u00f6ffnung am morgigen Donnerstag selbst vor Ort sein soll. F\u00fcr Albertina-Generaldirektor Ralph Gleis liegt auf den 17 ausgestellten St\u00fccken ein besonderer Fokus, weil sie die Grenzen des Skulpturalen ausloten w\u00fcrden: \u201eEs sind bearbeitete Industrieprodukte, Alltagsgegenst\u00e4nde, die uns fragen lassen \u2013 was ist Skulptur?\u201c<\/p>\n<p>Bei den Ausstellungsst\u00fccken vom als Fallensteller bekannten Slominski handelt es sich n\u00e4mlich um vermeintlich gew\u00f6hnliche Gegenst\u00e4nde und Materialien, die als bunte Kunstobjekte auftreten und somit einen Konnex zur Pop Art erzeugen. Unter den St\u00fccken finden sich etwa Garagentore und gro\u00dfe 3D-Dioramen aus Polystyrol (Styropor), auf die knallige Muster gesprayt sind.<\/p>\n<p>Kaum zu \u00fcbersehen ist ein von Slominski eigens designtes Dixi-Klo in knalligem Gr\u00fcn und Orange. Kuratorin Malissa sieht dieses als \u201eFalle f\u00fcr die breite Masse\u201c, aber auch \u201eMahnmal\u201c f\u00fcr die Jetztzeit, in der \u201ealles voll von Baustellen ist und nie enden wollenden Gro\u00dfveranstaltungen\u201c, oder f\u00fcr prek\u00e4re sanit\u00e4re Unterbringungen f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge. Gleich daneben h\u00e4ngen Reliefs mit gewundenen K\u00f6rpern, aus demselben Plastik wie die Toilette geformt.<\/p>\n<p>Bilanz nach Neuer\u00f6ffnung vor einem Jahr<\/p>\n<p>Im Vorjahr wurde das ehemalige Essl Museum am Strandbad bei der Donau als Albertina Klosterneuburg neu er\u00f6ffnet. Der Plan sei nun, j\u00e4hrlich vom Fr\u00fchling bis in den sp\u00e4ten Herbst hinein Mottos zu setzen, wie heuer \u201eDe Sculptura\u201c, stellte Gleis in Aussicht.<\/p>\n<p>Mit den bisherigen Besucherzahlen ist man laut dem Generaldirektor zufrieden. Man sei weniger stark frequentiert als die Albertina-H\u00e4user in der Hauptstadt, aber es handle sich bei der Klosterneuburger Ausgabe um eine \u201eExperimentierb\u00fchne\u201c. Genaue Daten wurden nicht genannt, aber an Wochenenden gebe es \u201eganz erfreuliche Zahlen\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Unter dem Jahresmotto \u201eDe Sculptura\u201c zeigt das Museum allerdings keine klassische Bildhauerei, sondern teils abstrakte Objektkunst aus Bestandteilen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":379139,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[1793,29,214,30,1794,215],"class_list":{"0":"post-379138","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-art-and-design","9":"tag-deutschland","10":"tag-entertainment","11":"tag-germany","12":"tag-kunst-und-design","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115105164596894772","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/379138","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=379138"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/379138\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/379139"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=379138"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=379138"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=379138"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}