{"id":379208,"date":"2025-08-28T07:53:11","date_gmt":"2025-08-28T07:53:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/379208\/"},"modified":"2025-08-28T07:53:11","modified_gmt":"2025-08-28T07:53:11","slug":"ocean-race-europe-spass-am-kampf-wie-ein-langes-inshore-rennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/379208\/","title":{"rendered":"Ocean Race Europe: Spa\u00df am Kampf \u2013 \u201cWie ein langes Inshore-Rennen\u201d"},"content":{"rendered":"<p>Endspurt auf Etappe drei im Ocean Race Europe! Die Teams k\u00e4mpfen gruppenweise in Sichtweite miteinander. W\u00e4hrend \u201cBiotherm\u201d sich an der Spitze des Feldes ein kleines Polster auf \u201cHolcim-PRB\u201d erarbeitet hat, geht es in der Gruppe mit Allagrande Mapei Racing, Team Malizia und \u201cPaprec Ark\u00e9a\u201d oft Bug an Bug zur Sache. Boris Herrmann hat Spa\u00df am Kampf.<\/p>\n<p class=\"\">\u201cEs macht ziemlich viel Spa\u00df, mit zwei, drei Konkurrenten so eng beieinander zu segeln. Gewinne und Verluste. Es ist wie ein langes Inshore-Rennen mit gutem Spinnaker-Wind. Wir halsen in einem schmalen Korridor entlang der Nordk\u00fcste Mallorcas\u201d, vermeldete Boris Herrmann mitten in der Nacht von See. Am Donnerstagmorgen hatte sich am Dreikampf nicht viel ge\u00e4ndert. <a href=\"https:\/\/www.yacht.de\/regatta\/the-ocean-race\/the-ocean-race-europe-zum-live-tracker-hier-klicken\/\" class=\"\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Hier geht es zum Live-Tracker.<\/a><\/p>\n<p>Ocean Race Europe: kniffliger Endspurt voraus<\/p>\n<p class=\"\">Immer noch ringen auf den R\u00e4ngen drei bis f\u00fcnf Allagrande Mapei Racing, Team Malizia und Team Paprec Ark\u00e9a bei marginalen Gewinnen oder Verlusten um Anschluss an die rund zehn Seemeilen voraus segelnde \u201cHolcim-PRB\u201d mit Skipperin Rosalin Kuiper. Deren Team wiederum hatte zuletzt nur noch rund sieben Seemeilen R\u00fcckstand auf die wieder einmal leicht enteilte \u201cBiotherm\u201d angesammelt, die am Donnerstagmorgen dem n\u00e4chsten Etappenhafen Nizza mit fast 25 Knoten Geschwindigkeit entgegenbrauste.<\/p>\n<p class=\"\">Nachdem sie Ibiza und dann Mallorca passiert haben, steuert die Flotte nun einen Wegpunkt vor Porquerolles an, der als \u201eWaypoint Charlie\u201d bekannt ist. Der Wind wird voraussichtlich zunehmend st\u00e4rker werden, mit unbest\u00e4ndigen Bedingungen, die es der Verfolgergruppe erm\u00f6glichen k\u00f6nnten, wieder aufzuholen. Da das Ziel in Nizza nur noch einen Tag entfernt ist, ist noch alles offen.<\/p>\n<p class=\"\">Seit sie Cartagena am Dienstag verlassen haben, segeln die Imoca-Crews an sonnenverw\u00f6hnten Urlaubszielen vorbei \u2013 der Costa Blanca, Ibiza, Mallorca \u2013, aber das Leben an Bord ist alles andere als entspannt. \u201eWir haben nicht wirklich viel Zeit f\u00fcr einen Ap\u00e9ro oder ein Barbecue auf dem Achterdeck\u201d, scherzte Nicolas Lunven von Holcim-PRB. \u201eSeit Beginn werden wir jedes Mal, wenn wir versuchen zu schlafen, nach f\u00fcnfzehn Minuten f\u00fcr Man\u00f6ver geweckt.\u201c<\/p>\n<p>Hei\u00dfe Schlussphase, Man\u00f6ver auf Man\u00f6ver<\/p>\n<p class=\"\">\u201cMalizia \u2013 Seaexplorers\u201d-Etappennavigator Lo\u00efs Berrehar stimmt zu: \u201eEs gab so viele Segelwechsel, Kurskorrekturen, Wenden und Halsen \u2013 wir waren in den letzten 24 Stunden wirklich sehr besch\u00e4ftigt.\u201d Auch Ambrogio Beccaria best\u00e4tigte: \u201cWir reihen Man\u00f6ver aneinander und f\u00fchlen uns langsam ziemlich ersch\u00f6pft.\u201d Dazu tragen auch die Wetterbedingunegn im Mittelmeer bei, die Beccaria als \u201csehr hei\u00df und anstrengend\u201c beschrieb. Er erz\u00e4hlte: \u201eWir trinken vier bis f\u00fcnf Liter Wasser pro Tag, das ist nicht gerade angenehm!\u201c <\/p>\n<p class=\"\">Dass es auf Kurs Nizza so eng zugeht, bringt den Crews Herausforderung und Wettkampffieber zugleich. Lo\u00efs Berrehar beschrieb das Szenario: \u201cWir segeln schon seit langer Zeit in Sichtweite voneinander, es ist wirklich sehr intensiv. Das setzt uns unter Druck, aber es macht Spa\u00df \u2013 ein echtes Kleinraumrennen.\u201c Beccaria stimmte zu: \u201eWir sind froh, dass wir Paprec Ark\u00e9a und Team Malizia einholen konnten. Wir haben einen guten Schachzug gemacht, der uns wieder zusammengebracht hat. Hoffentlich k\u00f6nnen wir die beiden Spitzenreiter bei Porquerolles einholen!\u201c<\/p>\n<p class=\"\">Die spannende Schlussphase ist angelaufen. Weniger als 24 Stunden vor dem Ziel ist noch nichts entschieden. \u201eHier kann sich alles sehr schnell \u00e4ndern\u201c, sagte Beccaria. Die Flotte steht vor einem langen Abschnitt nach Porquerolles, bevor es zum Endspurt vorbei an der Giraglia, vor der Nordostspitze Korsikas, und weiter nach Nizza geht.<\/p>\n<p>Neues Bedingungen, neues Gl\u00fcck?<\/p>\n<p class=\"\">\u201eHeute \u00e4ndern sich die Bedingungen\u201c, k\u00fcndigte Nico Lunven an. \u201eDer Wind wird deutlich zunehmen, es geht mit 25 bis 30 Knoten gegen den Wind.\u201c Beccaria sieht es ebenso: \u201eEs wird windig werden, die Ruhe wird einer starken Brise weichen. Aber das Mittelmeer kann uns immer wieder \u00fcberraschen. In der N\u00e4he von Porquerolles k\u00f6nnte es wieder ruhig werden \u2013 oder auch nicht. Das Tiefdruckgebiet, hinter dem wir segeln, beeinflusst sowohl die Richtung als auch die St\u00e4rke des Windes. Hier kann sich alles sehr schnell \u00e4ndern!\u201c <\/p>\n<p class=\"\">Lo\u00efs Berrehar war \u00fcberzeugt, dass das Verfolger-Trio auch noch ganz vorne angreifen kann. Die J\u00e4ger bleiben mit Blick auf die voraussegelnden \u201cBiotherm\u201d und \u201cHolcim-PRB\u201d optimistisch. \u201eEs wird wahrscheinlich zu einer Neuordnung kommen, mit Optionen, die man nutzen kann, und Chancen, die man ergreifen kann\u201c, sagte Berrehar. Lunven stimmte zu: \u201eDas Wetter ist sehr t\u00fcckisch, kompliziert und wechselhaft bis zum Ziel. Wir m\u00fcssen konzentriert bleiben und Fehler vermeiden. Die Etappe ist noch lange nicht vorbei.\u201c<\/p>\n<p>\u201cWir k\u00e4mpfen mit Paprec\u201d \u2013\u00a0Szenen von Bord \u201cMalizia \u2013\u00a0Seaexplorer\u201d, die das enge Rennen zeigen. Dazu starke Aufnahmen von Anbordreporterin Flore Hartout:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Endspurt auf Etappe drei im Ocean Race Europe! Die Teams k\u00e4mpfen gruppenweise in Sichtweite miteinander. 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