{"id":379311,"date":"2025-08-28T08:50:24","date_gmt":"2025-08-28T08:50:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/379311\/"},"modified":"2025-08-28T08:50:24","modified_gmt":"2025-08-28T08:50:24","slug":"zahl-der-beschuldigen-priester-steigt-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/379311\/","title":{"rendered":"Zahl der beschuldigen Priester steigt weiter"},"content":{"rendered":"<p>Missbrauch im Bistum Aachen <\/p>\n<p>Zahl der beschuldigen Priester steigt weiter<\/p>\n<p>28.08.2025 &#8211; 10:24 UhrLesedauer: 2 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors duration-200 focus-within:text-magenta block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2025\/08\/OBJPxd8YBYiF\/0x209:4000x2250\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/schattiger-aachener-dom-archivbild-die.jpg')\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/schattiger-aachener-dom-archivbild-die.jpg\" alt=\"imago images 135752676\" title=\"imago images 135752676\" width=\"4000\" height=\"2250\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex h-full w-full max-w-full\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>Schattiger Aachener Dom (Archivbild): Das Bistum Aachen gab neue Zahlen bekannt. (Quelle: Wassilis Aswestopoulos via www.imago-images.de)<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Das Bistum z\u00e4hlt weitere Beschuldigte und Betroffene im Missbrauchskandal. Bislang wurden mehr als vier Millionen Euro an Betroffene gezahlt.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die Zahl der Beschuldigten im Zusammenhang mit sexualisiertem Missbrauch im Bistum <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/aachen\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aachen<\/a> hat sich erh\u00f6ht. Zum Stichtag 30. Juni waren 149 T\u00e4ter, mutma\u00dfliche T\u00e4ter und Beschuldigte namentlich bekannt. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Bistums hervor.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Unter den Beschuldigten befinden sich 135 Geistliche, darunter Pfarrer, Kapl\u00e4ne, Patres und Diakone, au\u00dferdem eine Ordensschwester. 13 weitere Beschuldigte stammen aus nicht-klerikalen Bereichen wie Erzieher, Hausmeister, K\u00fcster, Organisten, Religionslehrer oder ehrenamtlich T\u00e4tige.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der Aachener Bischof Helmut Dieser gab im Oktober 2023 die Namen von 53 Priestern \u2013 T\u00e4tern und mutma\u00dflichen T\u00e4tern \u2013 bekannt. Vorausgegangen war die Ver\u00f6ffentlichung erster Namen von der &#8222;Aachener Zeitung&#8220;, die den Bischof unter Druck gesetzt hatte.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der namentlich bekannten Betroffenen. Zum 30. Juni z\u00e4hlte das Bistum 385 Personen. Das sind sieben mehr als noch im ersten Quartal.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Seit 2011 wurden 193 Erstantr\u00e4ge auf Anerkennung des Leids gestellt. 175 davon sind bislang beschieden. Allein im zweiten Quartal 2025 gingen vier neue Antr\u00e4ge ein. Diese wurden an die Unabh\u00e4ngige Kommission f\u00fcr Anerkennungsleistungen weitergeleitet.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Bis Ende Juni 2025 hat das Bistum Aachen 4,5 Millionen Euro an Anerkennungsleistungen gezahlt. Kosten f\u00fcr Therapien sind darin nicht enthalten. Eine H\u00f6chstgrenze f\u00fcr die Zahlungen gibt es nicht.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Das Verfahren zur Anerkennung wurde 2020 von der Deutschen Bischofskonferenz eingef\u00fchrt, da viele Missbrauchstaten Jahrzehnte zur\u00fcckliegen und eine juristische Entsch\u00e4digung oft scheitert. Die Unabh\u00e4ngige Kommission in Bonn bewertet die von den Bist\u00fcmern gepr\u00fcften F\u00e4lle und legt die H\u00f6he der Zahlungen fest. Kritiker bem\u00e4ngeln seit Beginn mangelnde Transparenz und eine schwer nachvollziehbare Bemessung der Summen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Im Sommer 2024 waren zwei Schmerzensgeldklagen gegen das Bistum vor dem Aachener Landgericht gescheitert \u2013 eine wegen Verj\u00e4hrung, eine wegen fehlender Zuordnung der Taten. Bei dem verj\u00e4hrten Fall handelt es sich um einen heute 60-j\u00e4hrigen Mann, der wegen mutma\u00dflichen sexuellen Missbrauchs durch zwei Pfarrer in seiner Zeit als Messdiener ein Schmerzensgeld von 600.000 Euro verlangt hatte. Der Bischof Dieser hatte vor Gericht eine Einrede zur Verj\u00e4hrung gehalten, weitere Mitglieder des Di\u00f6zesanrates folgten ihm. Beide Betroffenen gingen in Berufung.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Im November 2024 protestierten aus diesem Anlass rund 400 Menschen am Elisenbrunnen gegen Dieser. Er war vor Ort, verzichtete jedoch auf ein geplantes Gru\u00dfwort des Betroffenenrats.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Missbrauch im Bistum Aachen Zahl der beschuldigen Priester steigt weiter 28.08.2025 &#8211; 10:24 UhrLesedauer: 2 Min. 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