{"id":379707,"date":"2025-08-28T12:27:13","date_gmt":"2025-08-28T12:27:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/379707\/"},"modified":"2025-08-28T12:27:13","modified_gmt":"2025-08-28T12:27:13","slug":"einbuergerung-in-muenchen-und-umgebung-antragsteller-muessen-lange-warten-landkreis-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/379707\/","title":{"rendered":"Einb\u00fcrgerung in M\u00fcnchen und Umgebung: Antragsteller m\u00fcssen lange warten &#8211; Landkreis M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">F\u00fcr Menschen wie Hajjar bedeutet das zum einen gro\u00dfe Unsicherheit: Sind die Unterlagen wirklich vollst\u00e4ndig? Waren alle Angaben in den Formularen korrekt? Vom Amt kommt im Normalfall nur eine Best\u00e4tigung, dass der Antrag eingegangen ist. Dar\u00fcber hinaus erhalte man eigentlich keine R\u00fcckmeldung, sagt die Kamerafrau aus Libanon: \u201eMan f\u00fchlt sich einfach alleingelassen.\u201c Sie w\u00fcrde sich ein System w\u00fcnschen, bei dem man zumindest den aktuellen Stand seiner Anfrage abrufen kann. Speziell f\u00fcr Freiberufler wie sie sei es auch kompliziert gewesen, \u00fcberhaupt herauszufinden, welche Dokumente und Nachweise notwendig sind.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Zum anderen bringt die lange Wartezeit berufliche Einschr\u00e4nkungen mit sich. Hajjar w\u00fcrde nach zehn Jahren in Deutschland und einem erfolgreichen Studium an der Hochschule f\u00fcr Fernsehen und Film in M\u00fcnchen gerne international in der Filmproduktion durchstarten. Viele ihrer Auftr\u00e4ge bekommt sie allerdings relativ kurzfristig, meist bleibe dann nicht gen\u00fcgend Zeit, um ein Visum zu beantragen. Deshalb hat Hajjar nach eigenen Angaben schon einige Jobs ablehnen m\u00fcssen, die sie mit einem deutschen Pass h\u00e4tte wahrnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/fce93a50-8f0c-4ee9-9ceb-0527f8f4cf6f.jpg\"   alt=\"Rita Hajjar ist freiberufliche Kamerafrau und hat beim KVR M\u00fcnchen einen Antrag auf Einb\u00fcrgerung gestellt. Nun wartet die Libanesin auf eine Antwort.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Rita Hajjar ist freiberufliche Kamerafrau und hat beim KVR M\u00fcnchen einen Antrag auf Einb\u00fcrgerung gestellt. Nun wartet die Libanesin auf eine Antwort. (Foto: privat)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Auch die Einschr\u00e4nkung des Wohnorts f\u00fcr die Zeit der Bearbeitung des Einb\u00fcrgerungsantrags kann zu Problemen f\u00fchren. Omar Mourad (Name von der Redaktion ge\u00e4ndert) aus Marokko erz\u00e4hlt, dass er seine Stelle bei einem gro\u00dfen Wirtschaftspr\u00fcfer verlor, da er nicht aus M\u00fcnchen wegziehen konnte. Als er im November 2023 seinen Antrag stellte, wurde ihm noch eine voraussichtliche Dauer von acht bis zw\u00f6lf Monaten angegeben, daraus sollten beinahe zwei Jahre werden. Mittlerweile ist Mourad deutscher Staatsb\u00fcrger und hat eine neue Arbeit, dennoch hat er das Gef\u00fchl, dass seine Karrierem\u00f6glichkeiten durch die Verz\u00f6gerung eingeschr\u00e4nkt wurden. \u201eMein Leben war einfach on hold.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Es gibt jedoch auch Gegenbeispiele, die von einem angenehmen und schnelleren Einb\u00fcrgerungsverfahren berichten. Sladana Petrovic wurde in M\u00fcnchen geboren und lebt seit ihrem zehnten Lebensjahr dauerhaft hier. Nun hat sie sich mit Ende 40 dazu entschlossen, auch offiziell Deutsche zu werden. Der Grund daf\u00fcr ist die in der Staatsangeh\u00f6rigkeitsreform vom vergangenen Jahr enthaltene \u201eHinnahme von Mehrstaatigkeit\u201c. Da sie ihren serbischen Pass nicht zur\u00fcckgeben wollte, freute sich Petrovic \u00fcber die M\u00f6glichkeit, beide Staatsb\u00fcrgerschaften zu haben.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">F\u00fcr die Sachbearbeiterin, die mit einem Deutschen verheiratet ist, ging die Einb\u00fcrgerung dann sogar schneller als gedacht. Statt der urspr\u00fcnglich veranschlagten 18 dauerte es nur 15\u00a0 Monate, bis sie ihre Urkunde beim KVR M\u00fcnchen abholen konnte. Das beschleunigte Verfahren f\u00fchrt Petrovic auf ihre vorherige Niederlassungserlaubnis zur\u00fcck. F\u00fcr sie war der Prozess nicht mit besonderem Stress verbunden. Man m\u00fcsse jedoch \u201edifferenzieren zwischen Leuten, die erst f\u00fcnf, sechs Jahre hier sind und Leuten wie mir\u201c, betont die Mutter eines Kindes. Sie habe keinen Zeitdruck, einen sicheren Job und ihre Familie am Ort gehabt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/072710c9-4be4-4ec6-8b63-c4cf4a4c8734.jpg\"   alt=\"Sladana Petrovic wurde vor Kurzem auch offiziell Deutsche. Sie ist in M\u00fcnchen geboren und berichtet positiv on ihrem Einb\u00fcrgerungsverfahren. Neben der deutschen besitzt die 48-J\u00e4hrige auch die serbische Staatsb\u00fcrgerschaft.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Sladana Petrovic wurde vor Kurzem auch offiziell Deutsche. Sie ist in M\u00fcnchen geboren und berichtet positiv on ihrem Einb\u00fcrgerungsverfahren. Neben der deutschen besitzt die 48-J\u00e4hrige auch die serbische Staatsb\u00fcrgerschaft. (Foto: privat)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Noch schneller als Petrovic bekam Patcharin Ortner die Nachricht, dass ihre Einb\u00fcrgerungsurkunde ausgestellt wurde. Die geb\u00fcrtige Thail\u00e4nderin hatte ihren Antrag erst Anfang dieses Jahres in Bad T\u00f6lz gestellt und musste lediglich vier Monate warten. Auch sie hatte bereits eine Niederlassungserlaubnis, ist mit einem deutschen Mann verheiratet und profitierte ebenfalls von der Novellierung des Staatsangeh\u00f6rigkeitsgesetzes. Ortner konnte schon nach f\u00fcnf statt wie bisher acht Jahren eingeb\u00fcrgert werden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Ein Blick in die Datenbank des Bayerischen Landesamts f\u00fcr Statistik zeigt: Die Anzahl der Einb\u00fcrgerungen im Freistaat steigt bereits seit zehn Jahren kontinuierlich an, mit einem deutlichen Sprung 2024. Im vergangenen Jahr wurde bayernweit 54 518 Menschen die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft verliehen. Das bedeutet einen Anstieg von 51 Prozent im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2023. Und dieses Jahr wird diese Zahl aller Voraussicht nach noch einmal \u00fcbertroffen, wie aus den Antworten auf eine Anfrage an das KVR M\u00fcnchen und die Landkreise im M\u00fcnchner Umland hervorgeht.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Das liegt vor allem an der erw\u00e4hnten Reform der Ampel-Regierung vom Juni 2024, also der Hinnahme von Doppelstaatsb\u00fcrgerschaften und der Verk\u00fcrzung der Mindestaufenthaltsdauer von bisher acht Jahren auf f\u00fcnf, beziehungsweise bei der sogenannten \u201eTurboeinb\u00fcrgerung\u201c sogar auf drei Jahre. Die Antragszahlen stiegen allerdings schon zuvor, der Grund ist denkbar einfach. Das Herkunftsland, aus dem die mit Abstand meisten eingeb\u00fcrgerten Personen in den vergangenen beiden Jahren kamen, ist Syrien. Viele, die 2015 vor dem B\u00fcrgerkrieg in ihrer Heimat geflohen waren, konnten nun, rund acht Jahren sp\u00e4ter, schon nach altem Recht die deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit beantragen. Die Gesetzes\u00e4nderung verst\u00e4rkte also einen bereits bestehenden Trend, indem zu einer ohnehin gro\u00dfen Antragswelle noch mehr Einb\u00fcrgerungsberechtigte hinzukamen.<\/p>\n<p>Zwischen den einzelnen Landkreisen gibt es gro\u00dfe Unterschiede<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Obwohl alle angefragten \u00c4mter einen, teils erheblichen R\u00fcckstau bei der Bearbeitung von Antr\u00e4gen best\u00e4tigten, zeigen deren Angaben zur durchschnittlichen Dauer des Verfahrens deutliche Unterschiede. Am schnellsten geht es in Dachau und Bad T\u00f6lz-Wolfratshausen mit drei bis sechs, beziehungsweise sechs Monaten Bearbeitungszeit. Dem gegen\u00fcber stehen die Stadt und der <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Landkreis_M%C3%BCnchen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Landkreis M\u00fcnchen<\/a>, sowie Erding und F\u00fcrstenfeldbruck. Hier m\u00fcssen Antragsstellende sich regelm\u00e4\u00dfig bis zu 18 Monate gedulden. Die Landkreise Starnberg, Freising und Ebersberg reihen sich dazwischen ein.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Aber was machen Betroffene deren Einb\u00fcrgerungsverfahren schon deutlich l\u00e4nger dauert, als von den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden angegeben? Omar\u00a0Mourad aus Marokko nahm sich einen Anwalt, der f\u00fcr ihn mit dem Amt kommunizierte. Er ist \u00fcberzeugt davon, dass der Prozess dadurch deutlich beschleunigt wurde. Es sei allerdings auch wichtig, einen Juristen zu engagieren, der sich in der Sache auskennt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/meinung\/zuwanderung-deutschland-chancen-herausforderungen-li.3265613\" aria-label=\"Artikelverlinkung:\" data-track-szde=\"{&quot;event&quot;:&quot;teaser_clicked&quot;,&quot;teaser_clicked&quot;:{&quot;article_title&quot;:&quot;lasst_die_menschen_kommen_deutschland_braucht_sie&quot;,&quot;doctype&quot;:&quot;&quot;,&quot;label&quot;:&quot;szplus,opinion&quot;,&quot;main_topic&quot;:&quot;flucht_und_migration&quot;,&quot;object_id&quot;:&quot;li.3265613&quot;,&quot;pcat&quot;:&quot;paid&quot;,&quot;section&quot;:&quot;meinung&quot;,&quot;teaser_type&quot;:&quot;article_teaser_top&quot;}}\" data-manual=\"teaser-url\" data-tb-link=\"\" aria-labelledby=\"teaser-httpswwwsueddeutschedemeinungzuwanderung-deutschland-chancen-herausforderungen-li3265613\" class=\"css-14tg8sh\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/11db7dc9-7cd5-4453-ad80-12d59a86cdce.jpeg\"   alt=\"\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/><\/p>\n<p>MeinungMigration<\/p>\n<p>:Lasst die Menschen kommen \u2013 Deutschland braucht sieSZ PlusKommentar von Kathrin Werner<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/53e35caa-9bca-47dc-8776-416c62c2e954.png\"  alt=\"Portrait undefined Kathrin Werner\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/><\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Auch Nour Dridi (Name von der Redaktion ge\u00e4ndert) aus Tunesien hat dar\u00fcber nachgedacht. F\u00fcr sie ist immer noch sehr undurchsichtig, welche Faktoren genau Einfluss auf die letztendliche Dauer der Einb\u00fcrgerung haben: \u201eMan hat das Gef\u00fchl, es ist Gl\u00fcckssache.\u201c Der Eindruck w\u00e4hrenddessen alleingelassen zu sein, habe sie \u201eschon fast paranoid\u201c werden lassen, erz\u00e4hlt Dridi. Nach 21 Monaten hat es bei der 29-j\u00e4hrigen Ingenieurin dann aber doch geklappt.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Doch eine Garantie f\u00fcr ein beschleunigtes Verfahren ist ein Rechtsbeistand trotzdem nicht. Ahmed Caqli Mohammed stellte Ende 2022 seinen Antrag und arbeitete von Anfang an mit einem Anwalt zusammen, welcher hartn\u00e4ckig Anfragen an das KVR M\u00fcnchen schrieb. Dennoch wurde dem urspr\u00fcnglichen Somalier erst\u00a0diesen April, zweieinhalb Jahre sp\u00e4ter, die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft verliehen. Zwischendurch wechselte seine Sachbearbeiterin, wodurch das Prozedere vermutlich verlangsamt wurde.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Betroffene suchen auch h\u00e4ufig in sozialen Medien bei Menschen mit \u00e4hnlichen Erfahrungen Rat. Einer von ihnen ist Karim Nabil (Name von der Redaktion ge\u00e4ndert), der laut eigenen Angaben bereits seit beinahe drei Jahren auf seine Einb\u00fcrgerung wartet. Er floh 2015 als Minderj\u00e4hriger aus Syrien nach Deutschland, arbeitet mittlerweile in einem Labor und spricht flie\u00dfend Deutsch. Die eingereichten Unterlagen seien vollst\u00e4ndig gewesen und niemand habe weitere Bescheinigungen oder Zeugnisse gefordert, erz\u00e4hlt der 27-J\u00e4hrige. Doch seit eineinhalb Jahren antworte das Amt ihm nicht mehr.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Da Nabil anonym bleiben wollte, aus Angst er k\u00f6nne sonst einen Nachteil bei seinem Einb\u00fcrgerungsverfahren haben, konnte das KVR keine Gr\u00fcnde f\u00fcr die lange Bearbeitungszeit in diesem konkreten Fall nennen. Sie entspreche aber nicht den eigenen Standards. Des Weiteren wurde auf die \u00dcberlastung des Personals hingewiesen. Im Februar 2023 musste demnach eine Vollzeitkraft durchschnittlich 637 Antr\u00e4ge bearbeiten, zwei Jahre sp\u00e4ter seien es im gleichen Monat 969 gewesen. H\u00e4ufig sei es auch sehr aufwendig und zeitintensiv, die Identit\u00e4t einzelner Personen zu kl\u00e4ren. Dadurch m\u00fcssten Menschen aus bestimmten Herkunftsl\u00e4ndern teils l\u00e4nger warten.<\/p>\n<p>Das M\u00fcnchner KVR verspricht mehr Transparenz<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Um die \u00c4mter zu entlasten, w\u00e4re vor allem zus\u00e4tzliches Personal notwendig. Die schlechte Haushaltssituation vieler Kommunen l\u00e4sst dies jedoch nicht zu. Die derzeitige Situation stellt also alle Beteiligten vor Probleme, auch Betriebe, die auf Einwanderer setzen, um den Fachkr\u00e4ftemangel zu lindern.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Die schwarz-rote Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, dass die \u201eTurboeinb\u00fcrgerung\u201c wieder abgeschafft werden soll. Sie war Teil der Reform 2024 und sollte besonders gut integrierten Menschen die Staatsb\u00fcrgerschaft bereits nach dreij\u00e4hrigem Aufenthalt in Deutschland erm\u00f6glichen. Da die Voraussetzungen daf\u00fcr allerdings kaum erf\u00fcllt werden, erwarten die Landkreise keine gro\u00dfartige Entlastung durch ihr wegfallen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Immerhin: Die Stadt M\u00fcnchen plant noch in diesem Jahr ein Ticketsystem auch f\u00fcr den Bereich der Einb\u00fcrgerungen einzuf\u00fchren. Dort w\u00fcrde dann \u201ejede Nachricht, jede R\u00fcckfrage und jede Antwort\u201c gespeichert. Und die Antragsstellenden k\u00f6nnten \u00fcber ein Portal den aktuellen Stand ihrer Anfragen verfolgen. Neben einer besseren Organisation des Prozesses k\u00f6nnte so Rita Hajjar und vielen anderen zumindest ein besserer \u00dcberblick \u00fcber das Verfahren gegeben werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr Menschen wie Hajjar bedeutet das zum einen gro\u00dfe Unsicherheit: Sind die Unterlagen wirklich vollst\u00e4ndig? 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