{"id":379750,"date":"2025-08-28T12:51:11","date_gmt":"2025-08-28T12:51:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/379750\/"},"modified":"2025-08-28T12:51:11","modified_gmt":"2025-08-28T12:51:11","slug":"eu-bestellt-russischen-gesandten-nach-angriff-auf-eu-vertretung-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/379750\/","title":{"rendered":"EU bestellt russischen Gesandten nach Angriff auf EU-Vertretung ein"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 28.08.2025 14:00 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Bei den massiven russischen Angriffen auf Kiew wurden die Geb\u00e4ude der EU-Vertretung und des British Council schwer besch\u00e4digt. EU-Vertreter sprechen von Vorsatz. Der russische Gesandte wurde einbestellt. Dem Kreml drohen weitere Sanktionen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach dem Einschlag von russischen Raketen in unmittelbarer N\u00e4he der EU-Vertretung in Kiew will die Europ\u00e4ische Union den russischen Gesandten, Wladimir Tschischow, einbestellen. &#8222;Keine diplomatische Vertretung sollte jemals ein Ziel sein&#8220;, schrieb die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas zur Begr\u00fcndung auf der Plattform X.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen k\u00fcndigte zudem eine schnelle Vorlage von neuen Sanktionsvorschl\u00e4gen gegen Russland an. &#8222;Wir werden in K\u00fcrze unser 19. Paket mit harten Sanktionen vorlegen&#8220;, sagte von der Leyen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Arbeiten an einem 19. Paket mit Russland-Sanktionen waren bereits vor einigen Wochen angek\u00fcndigt worden. Nach Angaben von Diplomaten k\u00f6nnte der j\u00fcngste russische Angriff nun aber dazu f\u00fchren, dass sie beschleunigt werden. Die Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnten zudem deutlich st\u00e4rker ausfallen.<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/bilder\/kiew-rettungskraefte-truemmer-100.html\" class=\"copytext-galerie columns twelve m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n        Russische Angriffe<br \/>\n        Bilder der Zerst\u00f6rung aus Kiew<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p>    Mindestens 15 Tote und viele Verletzte<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZu den <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ukraine-russische-angriffe-108.html\" title=\"Mindestens 14 Tote bei russischen Angriffen auf Kiew\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ereignissen in der Nacht in Kiew<\/a> sagte von der Leyen, zwei Raketen h\u00e4tten innerhalb von 20 Sekunden in einer Entfernung von 50 Metern von der EU-Vertretung in Kiew eingeschlagen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Es zeigt, dass der Kreml vor nichts zur\u00fcckschreckt, um die Ukraine zu terrorisieren, indem er blindlings Zivilisten, M\u00e4nner, Frauen und Kinder t\u00f6tet und sogar die Europ\u00e4ische Union ins Visier nimmt&#8220;, sagte sie. Insgesamt sei es der t\u00f6dlichste Drohnen- und Raketenangriff auf die Hauptstadt seit Juli gewesen, so von der Leyen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUkrainischen Angaben zufolge wurden mindestens 15 Menschen get\u00f6tet. Mehrere Menschen werden noch vermisst. Mindestens 50 Menschen wurden demnach verletzt, einige von ihnen schwer. Mitarbeitende der EU-Vertretung seien nicht darunter, erkl\u00e4rte die Kommissionspr\u00e4sidentin.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nRussland griff die Ukraine nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe mit 629 Drohnen, Raketen und Marschflugk\u00f6rpern an. 589 anfliegende Ziele habe die Flugabwehr zerst\u00f6rt. Russland habe auch 2 Hyperschallraketen vom Typ &#8222;Kinschal&#8220; (&#8222;Dolch&#8220;), 9 ballistische Raketen vom Typ &#8222;Iskander&#8220; sowie 20 Marschflugk\u00f6rper vom Typ &#8222;X-101&#8220; eingesetzt, hie\u00df es weiter. Einschl\u00e4ge habe es an 13 Orten im Land gegeben, zudem seien an 26 Stellen Tr\u00fcmmer abgeschossener Waffen eingeschlagen.<\/p>\n<p>    Ratspr\u00e4sident Costa spricht von vors\u00e4tzlichem Angriff<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie EU-Au\u00dfenbeauftragte Kallas forderte Russland auf, das T\u00f6ten zu beenden und sich an den Verhandlungstisch zu begeben. &#8222;W\u00e4hrend die Welt einen Weg zum Frieden sucht, antwortet Russland mit Raketen&#8220;, schrieb sie auf der Plattform X. Mit seinen n\u00e4chtlichen Angriffen auf Kiew verspotte Russland die Friedensbem\u00fchungen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch EU-Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa zeigte sich entsetzt \u00fcber die n\u00e4chtlichen Angriffe auf die Ukraine. Er dr\u00fcckte zudem seine Solidarit\u00e4t mit den Opfern und den Mitarbeitenden der EU-Delegation in der Ukraine aus und bezeichnete den russischen Angriff auf die diplomatische Vertretung der Union als vors\u00e4tzlich. &#8222;Die EU l\u00e4sst sich nicht einsch\u00fcchtern. Russlands Aggression best\u00e4rkt uns nur in unserer Entschlossenheit, an der Seite der Ukraine und ihrer Bev\u00f6lkerung zu stehen&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBundesau\u00dfenminister Johann Wadephul forderte weitere Konsequenzen f\u00fcr Russland. Dass weiter Zivilisten angegriffen w\u00fcrden und auch Kinder unter den Opfern seien, k\u00f6nne nicht ohne Folgen bleiben, sagte Wadephul bei einem Besuch in Estland.<\/p>\n<p>    Macron wirft Russland &#8222;Terror und Barbarei&#8220; vor<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron verurteilte die massiven russischen Angriffe auf die Ukraine auf das Sch\u00e4rfste. &#8222;Das ist die Idee Russlands von Frieden: Terror und Barbarei&#8220;, so Macron.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer spanische Premierminister Pedro S\u00e1nchez bezeichnete jede weitere Aggression Russlands als &#8222;einen neuen Schlag gegen den Frieden&#8220;. Er betonte, der Angriff auf das Geb\u00e4ude der EU-Vertretung in Kiew sei zudem &#8222;ein neuerlicher eklatanter Versto\u00df gegen das V\u00f6lkerrecht&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer litauische Pr\u00e4sident Gitanas Nauseda betonte, dass die EU sich nicht entzweien lasse. &#8222;Russlands Terror wird uns nicht brechen. Wir stehen fest an der Seite der Ukraine und ihrer Bev\u00f6lkerung&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p>    Kulturinstitut British Council schwer besch\u00e4digt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer britische Premierminister Keir Starmer warf Russland vor, jegliche Hoffnung auf Frieden zu sabotieren. Das Blutvergie\u00dfen m\u00fcsse enden, mahnte er. Bei den russischen Angriffen auf Kiew wurde nicht nur das Geb\u00e4ude der EU-Vertretung besch\u00e4digt sondern auch der British Council. Das Geb\u00e4ude befindet sich unweit der EU-Vertretung in der Zhylyanska Stra\u00dfe im Zentrum der Hauptstadt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer British Council ist eine\u00a0gemeinn\u00fctzige Einrichtung zur F\u00f6rderung internationaler Beziehungen. Die Organisation teilte mit, dass ihre B\u00fcros schwer besch\u00e4digt seien, die Kultureinrichtung bleibe vorerst geschlossen. Man werde versuchen, die Arbeit mit den ukrainischen Partnern und die Sprach- und Kulturkurse fortzusetzen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSch\u00e4den in ihren B\u00fcros meldete auch die Redaktion der Onlinezeitung Ukrajinska Prawda. Auf von Beh\u00f6rden ver\u00f6ffentlichten Videos und Fotos waren schwere Verw\u00fcstungen in einem teils eingest\u00fcrzten Wohnhaus und ausgebrannte Autos zu sehen. Es gab Berichte \u00fcber zahlreiche Sch\u00e4den und mehrere Br\u00e4nde.<\/p>\n<p>    Kreml spricht von Angriffen auf milit\u00e4rische Ziele<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer ukrainische Au\u00dfenminister Andrij Sybiha warf Russland auf der Plattform X vor, gezielt Diplomaten ins Visier genommen zu haben. Die russischen Drohnen- und Raketenschl\u00e4ge seien Moskaus Antwort auf den seit Wochen und Monaten geforderten Waffenruhe und die Aufrufe zu echter Diplomatie, sagte der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj. Russland nutze es aus, dass ein Teil der Welt sich blind stelle, wenn Kinder get\u00f6tet w\u00fcrden &#8211; unter den Toten befinden sich laut Beh\u00f6rdenangaben vier Kinder.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas russische Verteidigungsministerium widersprach den Vorw\u00fcrfen der EU und der Ukraine, gezielt Wohngeb\u00e4ude und diplomatische Einrichtungen angegriffen zu haben. Ziele seien R\u00fcstungsbetriebe und ukrainische Luftwaffenst\u00fctzpunkte gewesen, hie\u00df es aus dem Ministerium. Alle Ziele seien getroffen worden. Auf Fotos von v\u00f6llig zerst\u00f6rten Wohngeb\u00e4uden und Videos, die das enorme Ausma\u00df der Sch\u00e4den in der ukrainischen Hauptstadt zeigen, reagierte der Kreml bislang nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 28.08.2025 14:00 Uhr Bei den massiven russischen Angriffen auf Kiew wurden die Geb\u00e4ude der EU-Vertretung und des&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":379751,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[13,5793,14,15,307,12,10,8,9,11,317],"class_list":{"0":"post-379750","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-headlines","9":"tag-kiew","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-russland","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-top-news","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-topmeldungen","17":"tag-topnews","18":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115106485561478563","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/379750","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=379750"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/379750\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/379751"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=379750"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=379750"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=379750"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}