{"id":379959,"date":"2025-08-28T15:40:18","date_gmt":"2025-08-28T15:40:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/379959\/"},"modified":"2025-08-28T15:40:18","modified_gmt":"2025-08-28T15:40:18","slug":"sanktionen-fuer-den-iran-deutschland-grossbritannien-und-frankreich-loesen-snapback-mechanismus-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/379959\/","title":{"rendered":"Sanktionen f\u00fcr den Iran &#8211; Deutschland, Gro\u00dfbritannien und Frankreich l\u00f6sen Snapback-Mechanismus aus"},"content":{"rendered":"<p>\n  Von&amp;nbsp<b>Euronews &amp; AP<\/b>\n<\/p>\n<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            28\/08\/2025 &#8211; 17:18 MESZ\n            <\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Au\u00dfenminister Johann Wadephul hat mit seinen Amtskollegen aus Gro\u00dfbritannien und Frankreich mit Sanktionen f\u00fcr den Iran gedroht. Gemeinsam l\u00f6sten die E3-L\u00e4nder den sogenannten Snapback-Mechanismus des Atomabkommens aus. <\/p>\n<p>Dieser sorgt daf\u00fcr, dass der Iran binnen 30 Tagen wieder alle Bedingungen des Wiener Abkommens \u00fcber das Atomprogramm (JCPoA) erf\u00fcllen muss. Nach Ablauf der Frist kann der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen Sanktionen auferlegen und weitere Restriktionen gegen den Iran ausf\u00fchren.<\/p>\n<p>Nuklearprogramm Irans: &#8222;eindeutige Bedrohung des Weltfriedens&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Heute ist die Nichteinhaltung des JCPoA durch Iran klar und vors\u00e4tzlich&#8220;, hei\u00dft es in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung vom Ausw\u00e4rtigen Amt. Irans &#8222;Nuklearprogramm stellt daher weiterhin eine eindeutige Bedrohung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit dar.&#8220;<\/p>\n<p>Die E3-Staaten begr\u00fcnden ihren Schritt mit der Sorge, dass Iran inzwischen gro\u00dfe Best\u00e4nde an hoch angereichertem Uran ohne eine &#8222;zivile Rechtfertigung&#8220; bes\u00e4\u00dfe und einer \u00dcberwachung durch die Internationale Atomaufsichtsbeh\u00f6rde (IAEA) ausgewichen sei.<\/p>\n<p>In einem vorherigen Angebot stellten Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien unter anderem die Forderung an den Iran, erneut Verhandlungen aufzunehmen und die Verpflichtungen gegen\u00fcber der IAEA wahrzunehmen. <\/p>\n<p>&#8222;Snapback&#8220;-Mechanismus: Das steckt dahinter<\/p>\n<p>Durch die gemeinsame Erkl\u00e4rung vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen wurde eine Frist von 30 Tagen ausgel\u00f6st. Innerhalb dieser Zeit kann Iran eine diplomatische L\u00f6sung anbieten und seinen Verpflichtungen nach dem JCPoA-Abkommen wieder nachkommen.<\/p>\n<p>Geschieht dies nicht, hat der Sicherheitsrat die M\u00f6glichkeit Sanktionen und weitere Ma\u00dfnahmen per Resolution zu verabschieden. Der Mechanismus w\u00fcrde unter anderem erneut iranische Verm\u00f6genswerte im Ausland einfrieren, Waffenverk\u00e4ufe an Teheran stoppen und jede Weiterentwicklung seines Programms f\u00fcr ballistische Raketen sanktionieren, was die schwankende Wirtschaft des Landes weiter unter Druck setzen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>\u201eDiese Ma\u00dfnahme bedeutet nicht das Ende der Diplomatie&#8220;, ordnete der franz\u00f6sische Au\u00dfenminister Jean-No\u00ebl Barrot auf der sozialen Plattform X ein. &#8222;Wir sind entschlossen, die nun beginnende 30-t\u00e4gige Frist bestm\u00f6glich zu nutzen, um den Dialog mit dem Iran aufzunehmen\u201c, schrieb er. <\/p>\n<p>Der iranische Au\u00dfenminister Abbas Araghchi verurteilte die Ma\u00dfnahme in einer Erkl\u00e4rung als \u201eungerechtfertigt, illegal und ohne jegliche Rechtsgrundlage\u201d in einem Telefonat mit seinen europ\u00e4ischen Amtskollegen.<\/p>\n<p>\u201eDie Islamische Republik Iran wird auf diese unrechtm\u00e4\u00dfige und ungerechtfertigte Ma\u00dfnahme angemessen reagieren\u201c, sagte er, ohne n\u00e4her darauf einzugehen.<\/p>\n<p>Unzul\u00e4ssige Urananreicherung: Spannungen mit Iran<\/p>\n<p>Die E3-L\u00e4nder hatten bereits Anfang des Monats mit dem &#8222;Snapback&#8220;-Mechanismus gedroht. Die Anwendung des \u201eSnapback\u201c-Mechanismus d\u00fcrfte die Spannungen zwischen dem Iran und dem Westen in einer Region, die noch immer unter dem Krieg zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen leidet, weiter versch\u00e4rfen.<\/p>\n<p>&#8222;Die USA und ihre europ\u00e4ischen Partner sehen in der Anwendung des \u201aSnapback\u2018 ein Mittel, um den Iran strategisch schwach zu halten und ihn daran zu hindern, sein durch die Angriffe der USA und Israels besch\u00e4digtes Atomprogramm wieder aufzubauen&#8220;, erkl\u00e4rte der in New York ans\u00e4ssige Think Tank Soufan Center am Donnerstag gegen\u00fcber AP.<\/p>\n<p>&#8222;Die iranischen F\u00fchrer betrachten die Wiedereinf\u00fchrung der Sanktionen als einen Versuch des Westens, die iranische Wirtschaft auf unbestimmte Zeit zu schw\u00e4chen und m\u00f6glicherweise ausreichende Unruhen in der Bev\u00f6lkerung zu sch\u00fcren, um das iranische Regime zu st\u00fcrzen&#8220;, so der Think Tank weiter.<\/p>\n<p>Iran hatte Teile seines Urans bis zu 60 Prozent Reinheit angereichert, bevor im Juni die Spannungen mit Israel eskalierten. Zudem hatte der Iran Vorr\u00e4te angelegt, die genug hochangereichertes Uran enthalten, um mehrere Atombomben zu bauen, falls er sich dazu entschlie\u00dfen sollte.<\/p>\n<p>Die iranische Regierung hat lange behauptet, das Programm sei friedlich, obwohl westliche Nationen und die IAEO davon ausgehen, dass Teheran bis 2003 ein aktives Atomwaffenprogramm hatte. Es bleibt unklar, inwieweit die Angriffe Israels und der USA auf Nuklearstandorte im Juni das iranische Programm gest\u00f6rt haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von&amp;nbspEuronews &amp; AP Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 28\/08\/2025 &#8211; 17:18 MESZ WERBUNG Au\u00dfenminister Johann Wadephul hat mit seinen Amtskollegen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":379960,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,66326,662,1157,3364,29,30,13,345,14,3923,15,3921,12],"class_list":{"0":"post-379959","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-aktuelle-news-aus-deutschland","12":"tag-atomabkommen-mit-iran","13":"tag-atomwaffen","14":"tag-aussenpolitik","15":"tag-de","16":"tag-deutschland","17":"tag-germany","18":"tag-headlines","19":"tag-iran","20":"tag-nachrichten","21":"tag-nachrichten-aus-deutschland","22":"tag-news","23":"tag-news-aus-deutschland","24":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115107150558354644","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/379959","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=379959"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/379959\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/379960"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=379959"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=379959"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=379959"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}