{"id":380107,"date":"2025-08-28T17:37:10","date_gmt":"2025-08-28T17:37:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/380107\/"},"modified":"2025-08-28T17:37:10","modified_gmt":"2025-08-28T17:37:10","slug":"russischer-angriff-auf-eu-gebaeude-in-kiew-loest-international-empoerung-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/380107\/","title":{"rendered":"Russischer Angriff auf EU-Geb\u00e4ude in Kiew l\u00f6st international Emp\u00f6rung aus"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 28.08.2025 18:38 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Bei den massiven russischen Angriffen auf Kiew starben mindestens 18 Menschen. Das B\u00fcro der EU-Vertretung wurde schwer besch\u00e4digt. Die internationale Emp\u00f6rung \u00fcber Russlands &#8222;Skrupellosigkeit&#8220; und &#8222;Barbarei&#8220; ist gro\u00df. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach den russischen Luftangriffen auf Kiew mit mindestens 18 Toten und Einschl\u00e4gen in unmittelbarer N\u00e4he der EU-Vertretung ist der europaweite Aufschrei gro\u00df &#8211; und die Drohungen mit Konsequenzen werden lauter.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen k\u00fcndigte eine schnelle Vorlage von neuen Sanktionsvorschl\u00e4gen gegen Russland an. Nach Angaben von Diplomaten k\u00f6nnte der j\u00fcngste russische Angriff dazu f\u00fchren, dass die Arbeiten an einem 19. Paket mit Russland-Sanktionen beschleunigt werden &#8211; und die Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnten deutlich st\u00e4rker ausfallen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVon der Leyen gab an, nach dem Angriff mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj und US-Pr\u00e4sident Donald Trump telefoniert zu haben. Sie forderte, die Ukraine in ein &#8222;st\u00e4hlernes Stachelschwein&#8220; zu verwandeln. Die sogenannte Stachelschwein-Strategie (&#8222;Porcupine Strategy&#8220;) w\u00fcrde bedeuten, der Ukraine Waffensysteme zu liefern, mit denen sie im Fall einer erneuten russischen Aggression deutlich st\u00e4rker zur\u00fcckschlagen k\u00f6nnte als bislang.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Europ\u00e4ische Union will als Reaktion auf die Attacke au\u00dferdem den russischen Gesandten, Wladimir Tschischow, einbestellen. London bestellte ebenfalls den russischen Botschafter ins Au\u00dfenministerium ein &#8211; denn auch das britische Kulturinstitut in Kiew wurde besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/bilder\/kiew-rettungskraefte-truemmer-100.html\" class=\"copytext-galerie columns twelve m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n        Russische Angriffe<br \/>\n        Bilder der Zerst\u00f6rung aus Kiew<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p>    Mindestens 18 Tote nach Angriffen auf Kiew<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNeben 629 Drohnen setzte Russland bei den j\u00fcngsten Angriffen an 13 Orten auch 2 Hyperschallraketen vom Typ &#8222;Kinschal&#8220; (&#8222;Dolch&#8220;), 9 ballistische Raketen vom Typ &#8222;Iskander&#8220; sowie 20 Marschflugk\u00f6rper vom Typ &#8222;X-101&#8220; ein, hie\u00df es von der ukrainischen Luftwaffe. Bei den Angriffen sind nach offiziellen Angaben mindestens 18 Menschen in der Hauptstadt Kiew get\u00f6tet worden. Dazu z\u00e4hlten auch vier Kinder, erkl\u00e4rte der Chef der Kiewer Milit\u00e4rverwaltung, Tymur Tkatschenko, auf Telegram.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLaut Beh\u00f6rden gab es rund 50 Verletzte. Von der Leyen zufolge seien zwei Raketen innerhalb von 20 Sekunden 50 Meter von der EU-Vertretung entfernt eingeschlagen. Mitarbeitende seien nicht unter den Verletzten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Es zeigt, dass der Kreml vor nichts zur\u00fcckschreckt, um die Ukraine zu terrorisieren, indem er blindlings Zivilisten, M\u00e4nner, Frauen und Kinder t\u00f6tet und sogar die Europ\u00e4ische Union ins Visier nimmt&#8220;, erkl\u00e4rte die Kommissionspr\u00e4sidentin.<\/p>\n<p>    Merz verurteilt &#8222;Skrupellosigkeit&#8220;, Macron spricht von &#8222;Barbarei&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilte die russischen Angriffe &#8222;aufs Sch\u00e4rfste&#8220;. Er schrieb auf der Plattform X: &#8222;Dass nun auch die EU-Vertretung ins Fadenkreuz geraten ist, zeugt von der wachsenden Skrupellosigkeit des russischen Regimes.&#8220; Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul forderte, der russische Angriff d\u00fcrfe nicht ohne Folgen bleiben. Er gehe davon aus, dass auch die USA ernsthaft \u00fcber weitere Sanktionen nachdenken w\u00fcrden.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Das ist die Idee Russlands von Frieden: Terror und Barbarei&#8220;, erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron. Der spanische Premierminister Pedro S\u00e1nchez betonte, der Angriff auf das Geb\u00e4ude der EU-Vertretung in Kiew sei zudem &#8222;ein neuerlicher eklatanter Versto\u00df gegen das V\u00f6lkerrecht&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr NATO-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte ist die &#8222;schreckliche Attacke&#8220; auf &#8222;unschuldige Zivilisten und zivile Infrastruktur&#8220; ein klarer Hinweis darauf, dass die NATO gest\u00e4rkt werden m\u00fcsse. &#8222;Wir sollten nicht naiv in Bezug auf Wladimir Putin sein. Und die vergangene Nacht ist Beweis daf\u00fcr.&#8220; Russland werde mit seiner Kriegsf\u00fchrung nicht zum Ziel kommen, weil die Unterst\u00fctzung der Ukraine weitergehe.<\/p>\n<p>    Ratspr\u00e4sident Costa spricht von vors\u00e4tzlichem Angriff<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch EU-Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa zeigte sich entsetzt \u00fcber die n\u00e4chtlichen Angriffe auf die Ukraine. Er bezeichnete den russischen Angriff auf die diplomatische Vertretung der Union als vors\u00e4tzlich. &#8222;Die EU l\u00e4sst sich nicht einsch\u00fcchtern. Russlands Aggression best\u00e4rkt uns nur in unserer Entschlossenheit, an der Seite der Ukraine und ihrer Bev\u00f6lkerung zu stehen&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer ukrainische Au\u00dfenminister Andrij Sybiha warf Russland auf der Plattform X vor, gezielt Diplomaten ins Visier genommen zu haben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie russischen Drohnen- und Raketenschl\u00e4ge seien Moskaus Antwort auf den seit Wochen und Monaten geforderten Waffenruhe und die Aufrufe zu echter Diplomatie, sagte der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj. Russland nutze es aus, dass ein Teil der Welt sich blind stelle, wenn Kinder get\u00f6tet w\u00fcrden. Mit Blick auf die am Sonntag beginnende mehrt\u00e4gige China-Reise von Kremlchef Wladimir Putin forderte Selenskyj Peking zu einer Reaktion auf die russischen Angriffe auf.<\/p>\n<p>    Kulturinstitut British Council schwer besch\u00e4digt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer britische Premierminister Keir Starmer warf Russland vor, jegliche Hoffnung auf Frieden zu sabotieren. Bei den russischen Angriffen auf Kiew wurde nicht nur das Geb\u00e4ude der EU-Vertretung besch\u00e4digt, sondern auch der British Council. Das Geb\u00e4ude befindet sich unweit der EU-Vertretung in der Zhylyanska Stra\u00dfe im Zentrum der Hauptstadt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer British Council ist eine\u00a0gemeinn\u00fctzige Einrichtung zur F\u00f6rderung internationaler Beziehungen. Die Organisation teilte mit, dass ihre B\u00fcros schwer besch\u00e4digt seien, die Kultureinrichtung bleibe vorerst geschlossen. Ein Mitarbeiter des Wachpersonals sei verletzt worden. Man werde versuchen, die Arbeit mit den ukrainischen Partnern und die Sprach- und Kulturkurse fortzusetzen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSch\u00e4den in ihren B\u00fcros meldete auch die Redaktion der Onlinezeitung Ukrajinska Prawda.<\/p>\n<p>    Kreml spricht von Angriffen auf milit\u00e4rische Ziele<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas russische Verteidigungsministerium widersprach den Vorw\u00fcrfen der EU und der Ukraine, gezielt Wohngeb\u00e4ude und diplomatische Einrichtungen angegriffen zu haben. Ziele seien R\u00fcstungsbetriebe und ukrainische Luftwaffenst\u00fctzpunkte gewesen, hie\u00df es aus dem Ministerium. Alle Ziele seien getroffen worden. Auf Fotos von v\u00f6llig zerst\u00f6rten Wohngeb\u00e4uden und Videos, die das enorme Ausma\u00df der Sch\u00e4den in der ukrainischen Hauptstadt zeigen, reagierte der Kreml bislang nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 28.08.2025 18:38 Uhr Bei den massiven russischen Angriffen auf Kiew starben mindestens 18 Menschen. 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