{"id":380375,"date":"2025-08-28T20:33:10","date_gmt":"2025-08-28T20:33:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/380375\/"},"modified":"2025-08-28T20:33:10","modified_gmt":"2025-08-28T20:33:10","slug":"gmp-als-sanierer-in-greven-gefragt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/380375\/","title":{"rendered":"GMP als Sanierer in Greven gefragt"},"content":{"rendered":"<p>Erst Nordhorn, dann Rheine und jetzt Greven \u2013 die Revitalisierung ehemaliger Textilfl\u00e4chen ist l\u00e4ngst ein Kompetenzschwerpunkt der Nordhorner GMP-Unternehmensgruppe. Die Kompetenz der Nordhorner ist aktuell bei einem Stadtteilprojekt in Greven gefragt: Die Sanierung und Revitalisierung des knapp sieben Hektar gro\u00dfen Betriebsgel\u00e4ndes Textilfirma Setex. In Abstimmung mit der Stadt Greven wird GMP die Fl\u00e4che entlang der Ems zu einem \u201eurbanen Quartier mit Schwerpunkt Wohnen\u201c entwickeln. <\/p>\n<p>Noch geh\u00f6ren die Gewerbefl\u00e4chen an der Ems der Setex-Textilgruppe aus Hamminkeln-Dingden. Doch die Produktion dort ist ausgelaufen, Setex wird den Standort sp\u00e4testens zum Jahresende abwickeln. Anschlie\u00dfend will die Stadt Greven die zwischen M\u00fcnsterdamm und Ems gelegenen Gewerbefl\u00e4chen f\u00fcr den Wohnungsbau nutzbar machen \u2013 und setzt dabei auf die Kompetenzen der Nordhorner GMP-Unternehmensgruppe. <\/p>\n<p>\u201eUnsere ganze Region war ja sehr stark textilgepr\u00e4gt. Wir verf\u00fcgen aus verschiedenen Projekten \u00fcber reichlich Erfahrung in der Sanierung und Vermarktung ehemaliger Textilfl\u00e4chen\u201c, sagt GMP-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer David Korte. \u201eDeshalb setzt die Region immer wieder auf unser Know-How, und wir k\u00f6nnen es nun auch nach Greven transferieren.\u201c <\/p>\n<p>GMP wird die Fl\u00e4chen Ende 2025 von Setex erwerben und zun\u00e4chst aufstehende Geb\u00e4ude abtragen, Bodenverunreinigungen sanieren lassen und die notwendigen Erschlie\u00dfungsarbeiten organisieren. Danach wird sie die Grundst\u00fccke parzellieren und f\u00fcr den Bau von Geschosswohnungen in verschiedenen Gr\u00f6\u00dfen und Geb\u00e4udetypen vermarkten. Der Bau von Einfamilienh\u00e4usern ist in dieser Kernstadtrandlage nicht vorgesehen. <\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n            &#13;<br \/>\n              \u201eUrbane Bl\u00f6cke\u201c und ein gr\u00fcner Uferpark <\/p>\n<p>Wie das st\u00e4dtebauliche \u201eGesicht\u201c dieses \u201eEms-Auen-Quartiers Greven\u201c einmal aussehen soll, steht seit Kurzem fest. In einem Planungswettbewerb hatte die von GMP gegr\u00fcndete Projektgesellschaft Ems Auen Greven GmbH Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die Gestaltung und Bebauung der bisherigen Firmenfl\u00e4chen gesammelt. Ziel dieses sogenannten Einladungswettbewerbs war laut Auslobungstext, \u201edurch eine zuk\u00fcnftige Bebauung dieses Areals (&#8230;) eine st\u00e4dtebauliche Aufwertung sowie eine st\u00e4rkere Verkn\u00fcpfung der Ems \u00fcber das neue Quartier mit dem Stadtkern\u201c zu erreichen. <\/p>\n<p>Entw\u00fcrfe f\u00fcr das Quartierskonzept hatten sieben Teams aus Stadtplanern und Landschaftsarchitekten aus ganz Deutschland eingereicht. Seit dem 10. Juni liegt das Ergebnis des Wettbewerbs vor. Den ersten Preis sprach das Preisgericht dem Gestaltungs- und Bebauungskonzept einer K\u00f6lner Bewerbergemeinschaft zu: Der Stadtplaner Philipp Skoda und der Landschaftsarchitekt Johannes B\u00f6ttger wollen mit \u201eurbanen Bl\u00f6cken\u201c ein \u201ekompaktes, lebendiges und nachhaltiges Quartier\u201c schaffen, das etwa 630 Wohneinheiten erm\u00f6glicht. Grevens B\u00fcrgermeister Dietrich Aden lobte den Siegerentwurf als \u201emutigen Schritt\u201c, der \u201egut nach Greven hineinpasst\u201c. <\/p>\n<p>Als \u201eurbane Bl\u00f6cke\u201c bezeichnen Skoda und B\u00f6ttger eine verdichtete Bebauung mit verschiedenen Mehrgeschossbl\u00f6cken und Reihenh\u00e4usern. Entlang des M\u00fcnsterdamms sollen diese Bl\u00f6cke bis zu f\u00fcnf Geschosse aufweisen. Erhalten werden soll ein Teil der ortspr\u00e4genden Textil-Sheddachhallen. Sie werden zu \u201eTownhouses\u201c umgebaut. Damit erhalte das Quartier einen \u201eidentit\u00e4tsstiftenden Bezug zur Textilindustrie\u201c. Als \u201egr\u00fcner R\u00fccken des Quartiers\u201c ist entlang der Ems ein Uferpark mit Fu\u00df- und Radwegen sowie Sport- und Spielm\u00f6glichkeiten vorgesehen. Und es soll einen zentralen Quartiersplatz geben. <\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n            &#13;<br \/>\n              Bis Jahresende erster Entwurf f\u00fcr einen Bebauungsplan? <\/p>\n<p>Doch bis die ersten Baugrundst\u00fccke verkauft und bebaut werden k\u00f6nnen, ist noch viel zu tun. Nach dem Erwerb des Areals beginnt GMP sofort mit dem Abbruch der Textilgeb\u00e4ude und der Sanierung von Bodenaltlasten. \u201eWir haben keine Zeit zu verschwenden\u201c, betont GMP-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer David Korte. \u201e Zeit kostet Geld, und wir kaufen das Gel\u00e4nde sicher nicht f\u00fcr einen Euro.\u201c <\/p>\n<p>Auf der Grundlage des Wettbewerbsergebnisses arbeitet GMP bereits am k\u00fcnftigen Bebauungsplan. \u201eDer Siegerentwurf wird jetzt weiterentwickelt. Wir hoffen, dass zum Jahresende der erste Entwurf eines Bebauungsplanes fertig ist\u201c, meint GMP-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Henning Zwafink. \u201eMit einem gewissen Optimismus\u201c k\u00f6nne dann in der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2026 ein rechtskr\u00e4ftiger Bebauungsplan vorliegen. <\/p>\n<p>Parallel dazu beginnt GMP bereits 2026 mit dem Verkauf der parzellierten und erschlossenen Baugrundst\u00fccke an Investoren wie Bautr\u00e4ger und Wohnungsbaugesellschaften. Zwafink: \u201eWir k\u00f6nnen uns vorstellen, dass nicht nur gro\u00dfe, sondern auch kleinere Investoren zum Zuge kommen, die vielleicht nur ein einzelnes Mehrfamilienhaus bauen wollen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Erst Nordhorn, dann Rheine und jetzt Greven \u2013 die Revitalisierung ehemaliger Textilfl\u00e4chen ist l\u00e4ngst ein Kompetenzschwerpunkt der Nordhorner&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":380376,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1843],"tags":[102911,102912,3364,29,30,102909,8970,1209,102910],"class_list":["post-380375","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-muenster","tag-bebauungsplne","tag-david-korte","tag-de","tag-deutschland","tag-germany","tag-gmp","tag-muenster","tag-nordrhein-westfalen","tag-stadtplanerinnen-und-stadtplaner"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115108302363890668","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/380375","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=380375"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/380375\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/380376"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=380375"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=380375"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=380375"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}