{"id":380592,"date":"2025-08-28T23:21:12","date_gmt":"2025-08-28T23:21:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/380592\/"},"modified":"2025-08-28T23:21:12","modified_gmt":"2025-08-28T23:21:12","slug":"gefahr-an-stuttgarter-seen-vorsicht-blaualgen-nun-ist-auch-der-baerensee-in-stuttgart-betroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/380592\/","title":{"rendered":"Gefahr an Stuttgarter Seen: Vorsicht Blaualgen: Nun ist auch der B\u00e4rensee in Stuttgart betroffen"},"content":{"rendered":"<p>Bereits im Juni diesen Jahres hatte das <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.gesundheitsrisiko-auch-fuer-hunde-gefaehrliche-blaualgen-in-drei-stuttgarter-seen.e503fb9f-e3d8-4780-b35a-27779c1bb0be.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tiefbauamt der Stadt Stuttgart eindringlich vor jeglichem Wasserkontakt an drei Seen gewarnt<\/a>. Nun ist mit dem <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/B%C3%A4rensee\" title=\"B\u00e4rensee\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">B\u00e4rensee<\/a> ein viertes Gew\u00e4sser hinzugekommen. Und von der Stadt hei\u00dft es erneut: Vorsicht Blaualgen! Zum Baden sind die Seen zwar ohnehin nicht freigegeben. Dennoch sollte jeglicher Wasserkontakt vermieden werden. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend im Juni der <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Feuersee\" title=\"Feuersee\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Feuersee<\/a> im Stuttgarter Westen, der Probstsee in M\u00f6hringen und der Rondellsee in Rohr betroffen waren, ist mit dem B\u00e4rensee im Rotwildpark nun also eines der beliebtesten Naherholungsziele Stuttgarts in Mitleidenschaft gezogen. <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.ausflugsziel-in-stuttgart-das-sagen-die-spaziergaenger-zum-baerensee-ohne-wasser.4029b657-c0d3-4fb4-9039-5cb11908e16d.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der See war Ende 2022 weitgehend abgelassen worden<\/a> \u2013 die unter Denkmalschutz stehende Damm-Anlage wurde saniert. Mehr als zwei Jahre lang war nur ein T\u00fcmpel in einer Mulde zu sehen. Inzwischen wurde der B\u00e4rensee aber wieder mit Wasser gef\u00fcllt. Zu den Parkseen geh\u00f6ren auch der Neue See und der Pfaffensee. <\/p>\n<p>Es habe sich in allen vier Gew\u00e4ssern eine hohe Konzentration giftiger Blaualgen gebildet, so die Stadt. Erkennbar sei das an den schlierigen und flockigen Gebilden an der Wasseroberfl\u00e4che. Kontakt mit dem Wasser sei zu vermeiden. Auch Hundebesitzer sollten ihre Tiere nicht in die N\u00e4he des Wassers lassen.<\/p>\n<p>  Wie warnt die Stadt vor Blaualgen? <\/p>\n<p>Bei erh\u00f6hten Konzentrationen weist die Stadt am jeweils betroffenen See vor Ort durch Schilder auf die <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Gefahr\" title=\"Gefahr\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gefahr<\/a> hin. Spazierg\u00e4nger sollten Hautkontakte mit dem Wasser dann wie gesagt vermeiden, Hundebesitzer ihre Tiere vom Ufer fernhalten. Das Tiefbauamt bittet dringend darum, die Hinweise zu beachten und die Warnschilder nicht zu entfernen. Sobald sich der Gew\u00e4sserzustand \u00e4ndert, werden die Schilder abgeh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/media.media.2f406410-0ffd-484b-ae78-cae67d80e281.original1024.media.jpeg\"\/>     Warnschild am Probstsee in M\u00f6hringen    Foto: LHS    Warum sind Blaualgen gef\u00e4hrlich? <\/p>\n<p>Zwar hei\u00dft es im Volksmund Blaualgen \u2013 tats\u00e4chlich handelt es sich aber nicht um eine Algenart, sondern um Cyanobakterien. Sie betreiben Fotosynthese, wodurch sich das Wasser h\u00e4ufig gr\u00fcnlich und blau f\u00e4rbt. Diese Einzeller produzieren aber auch Gifte, die beim Menschen unter Umst\u00e4nden \u00dcbelkeit, Erbrechen, Durchfall und Hautausschl\u00e4ge ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Besonders bei empfindlichen oder geschw\u00e4chten Menschen ist Vorsicht geboten. Auch Kinder sollte man von den schlierigen Bakterien-Teppichen fernhalten. F\u00fcr Tiere, die von mit Blaualgen-Giftstoffen angereichertem Wasser getrunken haben, kann es lebensgef\u00e4hrlich werden. Daher sollte man in dem Fall sofort einen Tierarzt aufsuchen. <\/p>\n<p>Wie kann man gegen Blaualgen vorgehen? <\/p>\n<p>Blaualgen kommen in Gew\u00e4ssern ganzj\u00e4hrig vor, hei\u00dft es seitens der Stadt. Ihre Konzentration kann aber bei entsprechenden Witterungsbedingungen, etwa erh\u00f6hten Wassertemperaturen, oder hohen N\u00e4hrstoffgehalten pl\u00f6tzlich stark ansteigen. <\/p>\n<p>Meist ist eine Bek\u00e4mpfung schwierig. Starkregen kann helfen. Oder auch eine anderweitige Durchmischung des Wassers. Wie lange eine Warnung vor einer besonders hohen Dichte an Blaualgen bestehen bleibt, h\u00e4ngt davon ab, wie schnell sich der See regeneriert. In manchen F\u00e4llen sinkt die Konzentration bereits innerhalb weniger Tage wieder auf ein unbedenkliches Niveau \u2013 manchmal dauert es Monate.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bereits im Juni diesen Jahres hatte das Tiefbauamt der Stadt Stuttgart eindringlich vor jeglichem Wasserkontakt an drei Seen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":380593,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[1634,4105,44381,102960,3364,29,61736,2464,30,86040,102958,102959,18981,1441],"class_list":{"0":"post-380592","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-baerensee","10":"tag-blaualgen","11":"tag-cyanobakterien","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-feuersee","15":"tag-gefahr","16":"tag-germany","17":"tag-hundebesitzer","18":"tag-probsts","19":"tag-rondellsee","20":"tag-spaziergaenger","21":"tag-stuttgart"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115108963109719998","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/380592","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=380592"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/380592\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/380593"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=380592"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=380592"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=380592"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}