{"id":381041,"date":"2025-08-29T03:31:14","date_gmt":"2025-08-29T03:31:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/381041\/"},"modified":"2025-08-29T03:31:14","modified_gmt":"2025-08-29T03:31:14","slug":"streit-um-pfosten-mitten-auf-der-radleitroute","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/381041\/","title":{"rendered":"Streit um Pfosten mitten auf der Radleitroute"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mit dem Bau durchg\u00e4ngiger Achsen f\u00fcr den Radverkehr durch die Stadt ist ein gro\u00dfes Versprechen verbunden: Von einem \u201ePremium-Produkt\u201c und einer Kostenpflichtiger Inhalt <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/nrw\/staedte\/duesseldorf\/verkehr\/duesseldorf-wo-die-erste-radleitroute-vorankommt-und-wo-nicht_aid-132618825\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eneuen Art des Fahrradfahrens\u201c schw\u00e4rmte Oberb\u00fcrgermeister Stephan Keller (CDU) neulich<\/a>. Doch mancher sieht genau diese Ank\u00fcndigung gleich auf dem ersten gebauten St\u00fcck der Radleitroute 1 konterkariert. Denn am Anfang und am Ende des extra breiter und in Rot gepflasterten St\u00fccks zwischen F\u00fcrstenwall und Ernst-Gno\u00df-Stra\u00dfe (am Portobello-Hochhaus und Park entlang) steckt pl\u00f6tzlich jeweils mittendrin ein Pfosten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nicht sinnvoll findet das Christian R\u00fctz, CDU-Ratsherr und Vorsitzender der Kleinen Kommission Radverkehr. \u201eDie Poller bergen Unfallgefahren\u201c, sagt er. Gut findet er immerhin, dass inzwischen eine Markierung auf dem Boden die Poller deutlicher hervorhebt. Am Donnerstag strichen dort Arbeiter eine lang gezogene Rautenform in wei\u00dfer Farbe um die Pfosten herum. Dennoch, im Dunkeln oder auch beim \u00dcberholen k\u00f6nnte der Pfosten auch mal \u00fcbersehen werden, f\u00fcrchtet R\u00fctz.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Stadt erkl\u00e4rt auf Nachfrage unserer Redaktion, was es mit dem neuen Hindernis auf sich hat. \u201eDie Steckpfosten mussten kurzfristig installiert werden, da seit der Inbetriebnahme des neuen Zweirichtungsradweges t\u00e4glich Pkw und sogar 40-Tonner-Lkw den Radweg als Abk\u00fcrzung nutzten, auf diesem fuhren und auch hielten.\u201c In Abstimmung mit dem Ordnungsamt sowie der Polizei habe sich das Amt f\u00fcr Verkehrsmanagement zum Schutz von Radfahrern und Fu\u00dfg\u00e4ngern entschieden, die Absperrung zu installieren. \u201eEine Entscheidung, die nicht leichtfertig getroffen wurde\u201c, sagt ein Sprecher der Stadt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">R\u00fctz h\u00e4lt wiederum entgegen, dass dieser Schritt der Stadt nicht mit dem Erlass des Landes zu Sperreinrichtungen wie dieser auf Radinfrastruktur vereinbar sei. \u201eSperrpfosten oder \u00e4hnliche Einrichtungen auf Radwegen bergen oftmals eine erhebliche Kollisionsgefahr \u2013 gerade auch in der Dunkelheit\u201c, hatte das Verkehrsministerium zu seinem Erlass mitgeteilt. Nur in Ausnahmef\u00e4llen und bei zwingender Notwendigkeit sollten Kommunen Sperrungen wie diese einsetzen. Vorher seien zudem mildere Mittel wie Verkehrszeichen zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Stadt wiederum entgegnet, keine Alternative mehr gesehen zu haben. Die sogenannten milderen Mittel habe man gepr\u00fcft, auch eine gewisse Gew\u00f6hnungszeit habe man den Verkehrsteilnehmern einger\u00e4umt. Zudem habe es vermehrt Kontrollen von Polizei und Ordnungsamt gegeben. \u201eNichtsdestotrotz erreichten die Stadt auch nach einigen Wochen Hinweise auf vermehrten motorisierten Verkehr auf diesem Abschnitt, obwohl der Radweg durch Beschilderung und Markierung als solcher deutlich zu erkennen ist.\u201c R\u00fctz wiederum sagt, dass ein Abbiegeschild als deutlicherer Hinweis f\u00fcr Autofahrer etwas bewegen k\u00f6nne.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit dem Bau durchg\u00e4ngiger Achsen f\u00fcr den Radverkehr durch die Stadt ist ein gro\u00dfes Versprechen verbunden: Von einem&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":381042,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[3364,29,3405,30,1209,14250],"class_list":{"0":"post-381041","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-duesseldorf","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen","13":"tag-radleitroute"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115109946277839742","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/381041","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=381041"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/381041\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/381042"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=381041"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=381041"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=381041"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}