{"id":381721,"date":"2025-08-29T11:45:12","date_gmt":"2025-08-29T11:45:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/381721\/"},"modified":"2025-08-29T11:45:12","modified_gmt":"2025-08-29T11:45:12","slug":"ukraine-eu-ausbildungsmission-erst-nach-waffenruhe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/381721\/","title":{"rendered":"Ukraine: EU-Ausbildungsmission erst nach Waffenruhe"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Die Mehrzahl der EU-Staaten will erst nach einem Waffenstillstand ukrainische Soldaten in der <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Ukraine\" data-rtr-id=\"acb898af5ea66a22c43878bf8691be74ce4ecd86\" data-rtr-score=\"98.62235208181154\" data-rtr-etype=\"location\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/ukraine\" title=\"Ukraine\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> ausbilden. Bei Beratungen am Freitag in Kopenhagen zeigten sich viele EU-Verteidigungsminister f\u00fcr eine entsprechende \u00c4nderung des Mandats der Ausbildungsmission der Europ\u00e4ischen Union offen. Nach Angaben von Teilnehmern machten einige Staaten auch nationale Vorbehalte geltend. Keine Unterst\u00fctzung fand die Forderung der EU-Au\u00dfenbeauftragten Kaja Kallas, schon jetzt die Mission in die Ukraine hinein auszuweiten. Sogar Estland und Lettland \u00e4u\u00dferten sich dazu reserviert. Nur Litauen unterst\u00fctzte den Vorsto\u00df der fr\u00fcheren estnischen Ministerpr\u00e4sidentin.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Kallas hatte vor dem Treffen der Zeitung \u201eWelt\u201c gesagt, die Regierung in Kiew w\u00fcnsche sich eine Ausbildung auf ihrem Gebiet, \u201eweil dann praxisn\u00e4her trainiert werden kann und die dringend ben\u00f6tigten Soldaten nicht mehr f\u00fcr mehrere Wochen au\u00dfer Landes sind\u201c. Sie sei deshalb f\u00fcr eine Ausweitung des Mandats. Spezialausbildungen f\u00fcr ukrainische Soldaten, etwa im Bereich Logistik, k\u00f6nnten aber weiter auf dem Boden der <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Europ\u00e4ische Union\" data-rtr-id=\"9fc100f4f3574fbb952072eb333eee33a582a1ed\" data-rtr-score=\"355.26150474799124\" data-rtr-etype=\"organisation\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/europaeische-union\" title=\"Europ\u00e4ische Union\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU<\/a> stattfinden. In Kopenhagen gestand sie ein, dass dies nicht ausreichend Unterst\u00fctzung findet. \u201eEs besteht Interesse an einer Ausbildung, wenn es einen Waffenstillstand gibt\u201c, sagte sie.<\/p>\n<p>Frankreich und Litauen w\u00fcrden eigene Ausbilder entsenden<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Die Mission EUMAM Ukraine wurde Ende 2022 eingerichtet und hat seither 80.000 ukrainische Soldaten f\u00fcr den Krieg gegen Russland ausgebildet. Das Mandat der Mission, die bis Ende n\u00e4chsten Jahres verl\u00e4ngert wurde, sieht eine <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Ausbildung\" data-rtr-id=\"f46dd173c7dc1b1abc0427edf894eb0893ecea4e\" data-rtr-score=\"26.778670562454344\" data-rtr-etype=\"keyword\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/karriere-hochschule\/thema\/ausbildung\" title=\"Ausbildung\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ausbildung<\/a> nur auf dem Gebiet der Mitgliedstaaten vor. Das k\u00f6nnte nur mit einem einstimmigen Ratsbeschluss ge\u00e4ndert werden, wozu auch Deutschland bisher nicht bereit war. Die Staaten k\u00f6nnten aber eine bilaterale Vereinbarung mit Kiew treffen. Frankreich und Litauen zeigten sich mehrmals zur Entsendung eigener Ausbilder bereit, doch blieb es bei Ank\u00fcndigungen. Inzwischen fassen die Europ\u00e4er eine Unterst\u00fctzungstruppe f\u00fcr Kiew ins Auge, die nach einem Waffenstillstand im Westen des Landes stationiert werden soll und dort auch Soldaten ausbilden k\u00f6nnte. Daf\u00fcr k\u00f6nnte das jetzige Mandat angepasst werden.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Der niederl\u00e4ndische Verteidigungsminister Ruben Brekelmans sagte in <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Kopenhagen\" data-rtr-id=\"7781eab187181142fc7b12aadc974c9b345daba3\" data-rtr-score=\"13.765522279035793\" data-rtr-etype=\"location\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/reise\/thema\/kopenhagen\" title=\"Kopenhagen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kopenhagen<\/a>, ein Waffenstillstand sei eine \u201eBedingung\u201c f\u00fcr die Ausbildung in der Ukraine. Sein belgischer Kollege Theo Francken nannte das Risiko \u201ezu hoch\u201c unter den jetzigen Umst\u00e4nden, in das Land zu gehen. Hanno Pevkur aus Estland sprach von einer \u201egewaltigen Operation\u201c, was die Logistik und die Sicherheit angehe: \u201eZuerst m\u00fcssen die Ukrainer darauf vorbereitet sein.\u201c Auch nach einem Waffenstillstand m\u00fcsse man damit rechnen, dass Russland sich nicht daran halte. Die litauische Verteidigungsministerin Dovil\u0117 \u0160akalien\u0117 gestand zwar ein, dass die Lage wegen der russischen Bombardements gef\u00e4hrlich sei. Gleichwohl beteuerte sie: \u201eWir m\u00fcssen da sein, wo uns die Ukraine ben\u00f6tigt und wo wir tats\u00e4chlich so wirksam wie m\u00f6glich sein k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">In Kopenhagen waren nur 17 der 27 Mitgliedstaaten mit ihren Ressortchefs vertreten. Die gro\u00dfen Staaten Deutschland, Frankreich, Italien schickten Staatssekret\u00e4re oder Botschafter. Boris Pistorius nahm am Ministerrat in Toulon teil.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Mehrzahl der EU-Staaten will erst nach einem Waffenstillstand ukrainische Soldaten in der Ukraine ausbilden. 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