{"id":3818,"date":"2025-04-03T03:18:26","date_gmt":"2025-04-03T03:18:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/3818\/"},"modified":"2025-04-03T03:18:26","modified_gmt":"2025-04-03T03:18:26","slug":"die-trump-regierung-zweifelt-offenbar-an-raschem-waffenstillstand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/3818\/","title":{"rendered":"Die Trump-Regierung zweifelt offenbar an raschem Waffenstillstand"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspB2mh tspB2mi\">Die von den Amerikanern vorgeschlagenen Modelle und L\u00f6sungen k\u00f6nnen \u201e<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/kein-platz-fur-unsere-hauptforderung-russland-will-us-vorschlage-zu-waffenruhe-nicht-akzeptieren-13469929.html\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">in ihrer jetzigen Form nicht akzeptiert<\/a>\u201c werden \u2013 mit diesen Worten \u00e4u\u00dferte sich der stellvertretende Au\u00dfenminister Russlands Sergej Rjabkow j\u00fcngst zu den festgefahrenen Verhandlungen im Ukrainekrieg. F\u00fcr Milit\u00e4rexperten kommt die russische Haltung nicht \u00fcberraschend, weisen sie doch schon lange darauf hin, dass Wladimir Putin nur unter Druck Zugest\u00e4ndnisse machen wird.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/abo.tagesspiegel.de\/tagesspiegel-app?icid=single-topic_13472002___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB7mz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Die Tagesspiegel-App Aktuelle Nachrichten, Hintergr\u00fcnde und Analysen direkt auf Ihr Smartphone. Dazu die digitale Zeitung. Hier gratis herunterladen.  <\/a><\/p>\n<p class=\"tspB2mh\">Allerdings hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump diesen Druck bisher faktisch nicht ausge\u00fcbt. Nun wird auch in Washington der von Trump versprochene rasche Waffenstillstand zwischen der Ukraine und Russland f\u00fcr immer unwahrscheinlicher gehalten. <\/p>\n<p class=\"tspB2mh\">Hochrangige Regierungsmitarbeiter haben in den vergangenen Tagen nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters die Wahrscheinlichkeit er\u00f6rtert, ob die USA in den n\u00e4chsten Monaten ein Friedensabkommen durchsetzen k\u00f6nnen. Besprochen wurden Wege, um sowohl die Regierung in Kiew als auch die in Moskau unter Druck zu setzen, sagten zwei mit den Gespr\u00e4chen vertraute Regierungsmitarbeiter Reuters.<\/p>\n<p class=\"tspVe1\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. 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Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich der seit drei Jahren andauernde Krieg weiter hinzieht. <strong>Bei Trump l\u00f6st dies erhebliche Ver\u00e4rgerung aus, da er wiederholt ein schnelles Ende eines Konflikts versprochen hat<\/strong>.<\/p>\n<p class=\"tspVe1\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspVe7\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspB2mh\">Nachdem US-Unterh\u00e4ndler sich zun\u00e4chst \u00fcber die ukrainische Regierung und vor allem \u00fcber Vorbehalte bei einem Abkommen \u00fcber den Zugang zu seltenen Rohstoffen beschwerten, wurde zuletzt die russische Haltung als Hindernis kritisiert. Man sei \u00fcber Russland zunehmend frustriert, berichteten hochrangige Regierungsmitarbeiter. Bei einer Reihe von Treffen und Telefonaten vergangenes Wochenende seien sich Mitarbeiter des Pr\u00e4sidialamtes und des Au\u00dfenministeriums einig gewesen, dass der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin aktiv amerikanische Bem\u00fchungen um ein Friedensabkommen abwehre.<\/p>\n<p class=\"tspB2mh\">US-Au\u00dfenminister Marco Rubio hat bei einem Treffen mit den baltischen Au\u00dfenministern einem Gespr\u00e4chsprotokoll zufolge vergangene Woche bereits einger\u00e4umt, dass es kaum Fortschritte gebe. Er deutete an, dass die USA noch weit davon entfernt seien, eine Einigung zu erzielen, hei\u00dft es in einer Zusammenfassung des Treffens, die Reuters vorliegt.<\/p>\n<p> Geheimdienste wussten es schon l\u00e4nger <\/p>\n<p class=\"tspB2mh\">Europ\u00e4ische und US-Geheimdienste gehen seit l\u00e4ngerem davon aus, dass Putin an echten Friedensverhandlungen nicht interessiert ist, solange seine Truppen auf den Schlachtfeldern im Vorteil sind. Wie gerade bekannt wurde, wird in der ukrainischen Armee im April oder Mai eine neue Offensive Russlands erwartet.<\/p>\n<p class=\"tspB2mh\"><strong>Putin stellt unterdessen Maximalforderungen wie den Verzicht auf Sicherheitsgarantien und eine Einschr\u00e4nkung der Nato-Aktivit\u00e4ten<\/strong>. F\u00fchrende Mitarbeiter der US-Regierung, darunter Rubio, der nationale Sicherheitsberater Mike Waltz und General Keith Kellogg, werfen deswegen die Frage auf, inwieweit Putin ohne erhebliche Zugest\u00e4ndnisse der USA und Europas umgestimmt werden kann.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/trotz-musks-geldgeschenken-in-millionenhohe-liberale-crawford-siegt-bei-richterwahl-in-wisconsin-13471324.html?icid=single-topic_13472002___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB7mz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Trotz Musks Geldgeschenken in Millionenh\u00f6he Liberale Crawford siegt bei Richterwahl in Wisconsin  <\/a><\/p>\n<p class=\"tspB2mh\">Ein hochrangiger Regierungsmitarbeiter sagte Reuters, dass das Wei\u00dfe Haus zwar Z\u00f6lle und Sanktionen in Erw\u00e4gung ziehe, <strong>dass sich Russland aber wahrscheinlich nicht von solchen wirtschaftlichen Strafen beeindrucken lassen werde<\/strong>.<\/p>\n<p class=\"tspB2mh\">Hatte Trump nach seinem Amtsantritt Putin noch ausdr\u00fccklich gelobt, \u00e4u\u00dferte sich der US-Pr\u00e4sident vergangenen Sonntag erstmals \u00f6ffentlich negativ \u00fcber Putin. Im Sender NBC News sagte Trump, er sei \u201ever\u00e4rgert\u201c, nachdem Putin die Glaubw\u00fcrdigkeit des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj infrage gestellt hatte. In dem Interview drohte Trump auch gleich den Abnehmern russischen \u00d6ls Geb\u00fchren an. <\/p>\n<p> Lesen Sie au\u00dferdem <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/aus-protest-gegen-trump-us-senator-cory-booker-halt-im-kongress-25-stundige-rekord-rede-13470826.html?icid=topic-list_13472002___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB7mz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Aus Protest gegen Trump US-Senator Cory Booker h\u00e4lt im Kongress 25-st\u00fcndige Rekord-Rede <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/selenskyj-legt-einkommen-offen-ukrainische-prasidentenfamilie-soll-im-vergangenen-jahr-335000-euro-eingenommen-haben-13459816.html?icid=topic-list_13472002___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB7mz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Selenskyj legt Einkommen offen Ukrainische Pr\u00e4sidentenfamilie soll im vergangenen Jahr 335.000 Euro eingenommen haben <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/kann-er-nicht-trump-soll-den-finnischen-prasidenten-gefragt-haben-ob-er-putin-vertrauen-kann-13460278.html?icid=topic-list_13472002___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB7mz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u201eKann er nicht\u201c Trump soll den finnischen Pr\u00e4sidenten gefragt haben, ob er Putin vertrauen kann <\/a> Senat will die Sache nun selbst in die Hand nehmen <\/p>\n<p class=\"tspB2mh\">Unterdessen haben sich im US-Senat \u2013 einer Kammer des amerikanischen Parlaments \u2013 25 Republikaner und 25 Demokraten zusammengeschlossen, um Sanktionen gegen Russland vorzuschlagen, f\u00fcr den Fall, dass sich Moskau weiterhin den Friedensverhandlungen verweigert. Die Politiker machen gemeinsam die H\u00e4lfte des Senats aus. Es ist eine seltene Zusammenarbeit zwischen den tief gespaltenen Lagern. <\/p>\n<p class=\"tspB2mh\">Die vorgeschlagenen Sanktionen sehen Z\u00f6lle f\u00fcr L\u00e4nder vor, die russisches \u00d6l, Gas, Uran und andere Produkte kaufen.\u00a0Bisher ist aber nicht bekannt, ob es zu einer Abstimmung kommen wird, an der auch die andere Kammer \u2013 das Repr\u00e4sentantenhaus \u2013 beteiligt werden m\u00fcsste. (Reuters\/Tsp)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die von den Amerikanern vorgeschlagenen Modelle und L\u00f6sungen k\u00f6nnen \u201ein ihrer jetzigen Form nicht akzeptiert\u201c werden \u2013 mit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3819,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[106,13,14,15,307,12,10,8,9,11,64,306,107],"class_list":{"0":"post-3818","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-donald-trump","9":"tag-headlines","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-russland","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-top-news","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-topmeldungen","17":"tag-topnews","18":"tag-usa","19":"tag-wladimir-putin","20":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114271872923409572","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3818","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3818"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3818\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3819"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3818"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3818"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3818"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}