{"id":382727,"date":"2025-08-29T20:45:12","date_gmt":"2025-08-29T20:45:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/382727\/"},"modified":"2025-08-29T20:45:12","modified_gmt":"2025-08-29T20:45:12","slug":"aussage-im-block-prozess-angeklagter-schildert-minutioes-geplante-tat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/382727\/","title":{"rendered":"Aussage im Block-Prozess &#8211; Angeklagter schildert minuti\u00f6s geplante Tat"},"content":{"rendered":"<p>                    Alte Mossad-Agenten beauftragt?<br \/>\n                Block-Kindesentf\u00fchrer berichtet von minuti\u00f6s geplanter Tat<\/p>\n<p>\t\t\t\t              29.08.2025, 21:20 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Im Prozess gegen Christina Block schildert ein Mitangeklagter eine minuti\u00f6s geplante Tat durch eine beauftragte israelische Sicherheitsfirma. Sowohl deren Chef als auch er sollen f\u00fcr den israelischen Geheimdienst Mossad gearbeitet haben.<\/strong><\/p>\n<p>Im Prozess um die gewaltsame Entf\u00fchrung von zwei Kindern der Steakhaus-Ketten-Erbin Christina Block hat sich der gest\u00e4ndige Mitangeklagte erneut zu seiner Rolle und den Tatabl\u00e4ufen ge\u00e4u\u00dfert. Demnach war es eine minuti\u00f6s geplante Aktion. Er habe nicht dar\u00fcber nachgedacht, ob er sich strafbar machen k\u00f6nnte, sagte der 36-j\u00e4hrige Israeli Tal S.<\/p>\n<p>Er habe auch erst nach seiner Festnahme im Urlaub auf Zypern im vergangenen Jahr erfahren, dass die deutschen Beh\u00f6rden deshalb \u00fcberhaupt gegen ihn ermittelten. Der Beschuldigte hatte bereits an den vorigen Prozesstagen ausf\u00fchrlich ausgesagt und seine Beteiligung an der Entf\u00fchrungsaktion in der Silvesternacht 2023\/24 gestanden. Erneut stellte er sich detaillierten Nachfragen von Gericht und weiteren Verfahrensbeteiligten.<\/p>\n<p>Im Prozess geht es um die Verschleppung von zwei der vier gemeinsamen Kinder von Block und ihrem fr\u00fcheren Ehemann. Mehrere maskierte M\u00e4nner sollen den Vater in D\u00e4nemark in der Silvesternacht \u00fcberw\u00e4ltigt und die bei ihm lebenden Kinder in Autos zur Mutter nach Deutschland gebracht haben. Sp\u00e4ter wurden sie der Polizei \u00fcbergeben. Hintergrund ist ein erbitterter Sorgerechtsstreit.<\/p>\n<p>Anwalt: Block wusste nichts von der Tat<\/p>\n<p>Block soll die Entf\u00fchrung laut Anklage mit einer israelischen Sicherheitsfirma und einem Anwalt organisiert haben. Neben ihr sind noch mehrere mutma\u00dfliche Mitt\u00e4ter angeklagt &#8211; darunter der nach eigener Aussage an der Entf\u00fchrungsaktion beteiligte S.. Wegen des Vorwurfs der Beihilfe steht auch Blocks neuer Lebensgef\u00e4hrte, der fr\u00fchere ARD-Sportkommentator Gerhard Delling, vor Gericht. Block bestreitet, die Entf\u00fchrung in Auftrag gegeben und vorab davon gewusst zu haben.<\/p>\n<p>Blocks Verteidiger wertete das Aussagen von S. als Beleg f\u00fcr deren Unschuld. Die Ausf\u00fchrungen unterstrichen, dass die Mutter in die Planung der Entf\u00fchrung &#8222;in keiner Form und zu keinem Zeitpunkt eingebunden&#8220; gewesen sei, sagte er.<\/p>\n<p>Organisiert wurde die Entf\u00fchrung laut S. vom Chef einer mit der Unternehmerfamilie Block in Kontakt stehenden israelischen Sicherheitsfirma, mit dem er \u00fcber einen Freund in Kontakt gekommen war. Dieser habe ein Team aus Israelis zusammengestellt, welches die Kinder in einer minuti\u00f6s geplanten quasi-milit\u00e4rischen Aktion in ihre Gewalt brachten, als sie mit ihrem Vater im Freien das Silvesterfeuerwerk anschauten.<\/p>\n<p>Angeklagter soll f\u00fcr Mossad gearbeitet haben<\/p>\n<p>In der Planungsphase sei unter anderem die Idee diskutiert worden, den Vater zu bet\u00e4uben &#8211; was aber wegen des medizinischen Risikos verworfen worden sei. Informationen zu den Auftraggebern der Aktion oder der etwaigen Rolle der Familie Block liegen S. nach eigener Aussage nicht vor.<\/p>\n<p>Ihm sei lediglich berichtet worden, die Familie w\u00fcnsche eine R\u00fcckholung der beiden Kinder, weil der Vater f\u00fcr diese eine Gefahr darstelle und Beh\u00f6rdenentscheidungen ignoriere. Er habe das damals nicht weiter hinterfragt, sagte er aus.<\/p>\n<p>In dem Fall spielen m\u00f6gliche Verbindungen zur Geheimdienstszene eine Rolle. Der Chef der von Block beauftragten Sicherheitsfirma arbeitete nach der Aussage des Mitangeklagten S. nach eigenen Angaben fr\u00fcher beim israelischen Geheimdienst Mossad. S. selbst soll Berichten zufolge fr\u00fcher ebenfalls f\u00fcr den Mossad t\u00e4tig gewesen sein. Nach eigenen Angaben war er Polizist und arbeitete bei einem israelischen Energieunternehmen in der Sicherheitsabteilung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Alte Mossad-Agenten beauftragt? 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