{"id":382915,"date":"2025-08-29T22:32:11","date_gmt":"2025-08-29T22:32:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/382915\/"},"modified":"2025-08-29T22:32:11","modified_gmt":"2025-08-29T22:32:11","slug":"ukraine-krieg-ungarn-blockiert-eu-erklaerung-zu-russischem-raketenangriff-usa-drohen-russland-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/382915\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: ++ Ungarn blockiert EU-Erkl\u00e4rung zu russischem Raketenangriff \u2013 USA drohen Russland ++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p>Eine gemeinsame Erkl\u00e4rung der 27 EU-Staaten zur Verurteilung der russischen Angriffe auf die Kiew scheitert an Ungarn. Die USA drohen im UN-Sicherheitsrat dem Kreml mit Sanktionen: \u201eRussland muss sich jetzt daf\u00fcr entscheiden, sich in Richtung Frieden zu bewegen.\u201c Mehr im Liveticker.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">US-Pr\u00e4sident Trump wollte ein rasches Ende des Ukraine-Krieges erreichen. Doch Moskaus Angriffe sprechen eine andere Sprache. Was wird aus seinen diplomatischen Bem\u00fchungen?<\/p>\n<p><b>Alle Ereignisse zum Ukraine-Krieg im Liveticker:<\/b><\/p>\n<p>22:59 Uhr \u2013 USA drohen Russland im UN-Sicherheitsrat mit Sanktionen<\/p>\n<p>In einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats haben die USA Russland erneut mit Sanktionen gedroht. Der amerikanische Vertreter John Kelley sagte am Freitag in New York, Russland m\u00fcsse seine Angriffe auf die Ukraine umgehend einstellen. Die j\u00fcngsten Drohnen- und Raketenangriffe mit zahlreichen zivilen Opfern h\u00e4tten Zweifel an der Ernsthaftigkeit von Russlands Friedensabsichten aufkommen lassen.<\/p>\n<p>\u201eRussland muss sich jetzt daf\u00fcr entscheiden, sich in Richtung Frieden zu bewegen\u201c, sagte Kelley. \u201eDie Regierungschefs Russlands und der Ukraine m\u00fcssen sich auf ein bilaterales Treffen einigen.\u201c Er verwies auf die Warnung von Pr\u00e4sident Donald Trump, die USA k\u00f6nnten wirtschaftliche Ma\u00dfnahmen ergreifen, falls Russland sich stattdessen f\u00fcr eine Fortsetzung des Krieges entscheide \u2013 \u201eMa\u00dfnahmen, die weitreichende Auswirkungen auf Russlands zuk\u00fcnftigen wirtschaftlichen Wohlstand haben k\u00f6nnten\u201c. Russland k\u00f6nne diese Folgen vermeiden, indem es die Gewalt einstelle und sich konstruktiv f\u00fcr eine Beendigung des Krieges einsetze. <\/p>\n<p>19:49 Uhr \u2013 Selenskyj warnt vor neuer russischer Gro\u00dfoffensive<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj warnt vor einer weiteren gro\u00df angelegten Offensive der russischen Truppen im Donbass. Der Raum um Pokrowsk sei weiterhin am st\u00e4rksten gef\u00e4hrdet. \u201eDie Konzentration (an Truppen) dort liegt bei bis zu 100.000, das ist das, was wir heute Morgen haben\u201c, sagte Selenskyj der Nachrichtenagentur Interfax Ukraine zufolge bei einem Gespr\u00e4ch mit Medienvertretern.<\/p>\n<p>Die russischen Truppen bereiteten in jedem Fall einen Vorsto\u00df vor. Aber die Ukraine sei darauf vorbereitet, sagte Selenskyj. Er sch\u00e4tzte die Lage als unter Kontrolle ein.<\/p>\n<p>Pokrowsk ist eine Bergarbeiterstadt im S\u00fcden der Region Donezk \u2013 sie z\u00e4hlte vor dem Krieg rund 60.000 Einwohnern. Nach monatelanger Belagerung und st\u00e4ndigem Beschuss sind nur noch wenige Einwohner dort. Allerdings ist es den russischen Truppen bislang nicht gelungen, den strategisch wichtigen Verkehrsknotenpunkt einzunehmen.<\/p>\n<p>18:09 Uhr \u2013 Merz strebt Gespr\u00e4che mit USA \u00fcber Ukraine an<\/p>\n<p>Merz strebt f\u00fcr kommende Woche Gespr\u00e4che zwischen Europ\u00e4ern und den USA \u00fcber das weitere Vorgehen bei den Bem\u00fchungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs an. \u201eIch pl\u00e4diere sehr daf\u00fcr, dass wir gemeinsam \u2013 wir, das hei\u00dft die Europ\u00e4er zusammen mit der amerikanischen Regierung \u2013 die n\u00e4chsten Schritte sorgf\u00e4ltig besprechen\u201c, sagte er auf einer Pressekonferenz mit dem franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron nach dem deutsch-franz\u00f6sischen Ministerrat in Toulon.<\/p>\n<p>Ziel m\u00fcsse es weiter sein, dass sich der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj treffe &#8211; \u201egegebenenfalls mit weiteren Gespr\u00e4chsteilnehmern\u201c. Und es m\u00fcsse zu diesem Treffen ein Waffenstillstand vereinbart werden. <\/p>\n<p>\u201eIch mache mir allerdings auch gar keine Illusionen. M\u00f6glicherweise wird dieser Krieg noch viele Monate dauern\u201c, f\u00fcgte Merz hinzu. \u201eDarauf sollten wir jedenfalls vorbereitet sein. Wir sind darauf vorbereitet &#8211; in enger Abstimmung mit den europ\u00e4ischen Partnern, mit den Amerikanern und auch mit der Koalition der Willigen.\u201c Diese Koalition mit rund 30 Staaten zusammenzuhalten sei eine vordringliche Aufgabe.<\/p>\n<p>17:36 Uhr \u2013 Ungarn blockiert EU-Erkl\u00e4rung zu russischem Raketenangriff<\/p>\n<p>Eine gemeinsame Erkl\u00e4rung aller 27 EU-Staaten zur Verurteilung der j\u00fcngsten russischen Luftangriffe auf die Ukraine ist am Widerstand Ungarns gescheitert. Die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas konnte den Text deswegen nur im Namen von 26 Staaten ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>Als ein m\u00f6glicher Hauptgrund f\u00fcr die ungarische Blockade gilt die in der Erkl\u00e4rung enthaltene Zusage, die Unterst\u00fctzung der Ukraine in allen Bereichen auszubauen und dabei auch die Arbeiten an einem 19. Paket mit Sanktionen gegen Russland zu beschleunigen. Die Regierung in Budapest behauptet immer wieder, dass die Strafma\u00dfnahmen der EU mehr schadeten als n\u00fctzten.<\/p>\n<p>F\u00fcr besonders gro\u00dfen Frust sorgt das ungarische Veto, weil bei den russischen Luftschl\u00e4gen auch die EU-Vertretung in Kiew schwer besch\u00e4digt wurde. In der Erkl\u00e4rung hei\u00dft es dazu, die Angriffe zeigten erneut die R\u00fccksichtslosigkeit der russischen Vorgehensweise und die Missachtung des V\u00f6lkerrechts. Das Leben von Diplomaten und diplomatischem Personal zu gef\u00e4hrden, stelle einen klaren Versto\u00df gegen das Wiener \u00dcbereinkommen \u00fcber diplomatische Beziehungen dar.<\/p>\n<p>17:15 Uhr \u2013 Merz und Macron pochen auf rasche Entscheidung zu Ukraine<\/p>\n<p>Kanzler Merz und Frankreichs Pr\u00e4sident Macron dr\u00fccken aufs Tempo bei den Bem\u00fchungen um ein Ende der K\u00e4mpfe. Da das von US-Pr\u00e4sident Trump angek\u00fcndigte Treffen der Pr\u00e4sidenten Russlands und der Ukraine offensichtlich nicht zustande komme, m\u00fcsse man in der kommenden Woche Entscheidungen f\u00e4llen, sagt Merz. Auch Macron verweist darauf, dass die Zweiwochen-Frist, die Trump f\u00fcr das Treffen gesetzt habe, auslaufe. \u201eOffensichtlich hat sich Putin \u00fcber Trump hinweggesetzt, das kann nicht ohne Folgen bleiben\u201c, betont der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident mit Blick auf den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin. Beide fordern neue Sanktionen gegen Russland, das die Ukraine t\u00e4glich bombardiert.<\/p>\n<p>16:39 Uhr \u2013 Selenskyj fordert schnellere Lieferung von US-Waffen<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj fordert eine schnellere Lieferung von US-Waffen f\u00fcr sein Land. Er wolle, dass die Lieferung funktioniere, \u201edass sie ein bisschen schneller funktioniert\u201c, sagte Selenskyj am Freitag bei einer Pressekonferenz in Kiew und bezog sich damit auf vereinbarte Waffenlieferungen der USA, die von anderen Nato-Staaten finanziert werden.<\/p>\n<p>15:47 Uhr \u2013 EU-Minister f\u00fcr Milit\u00e4rausbildung in Ukraine nach Waffenruhe<\/p>\n<p>Die EU-Verteidigungsminister sprechen sich f\u00fcr eine Ausweitung der milit\u00e4rischen Ausbildungsmission auf die Ukraine aus, sollte es zu einer Waffenruhe kommen. Es gebe \u201ebreite Unterst\u00fctzung\u201c f\u00fcr den Schritt, sagt die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas nach einem Treffen der Minister in Kopenhagen. F\u00fcr eine \u00c4nderung des Mandats ist Diplomaten zufolge die Zustimmung aller 27 EU-Staaten erforderlich.<\/p>\n<p>15:44 Uhr \u2013 Deutschland und Frankreich drohen Putin mit Sanktionen<\/p>\n<p>Als Reaktion auf die j\u00fcngsten russischen Luftangriffe auf die Ukraine sichern Deutschland und Frankreich der Regierung in Kiew weitere Hilfe bei der Luftverteidigung zu und drohen Russland mit einer Versch\u00e4rfung von Sanktionen. \u201eTrotz intensiver internationaler diplomatischer Bem\u00fchungen zeigt Russland keinerlei Bereitschaft, seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu beenden\u201c, hei\u00dft es in einer Erkl\u00e4rung, auf die sich beide Regierungen beim deutsch-franz\u00f6sischen Ministerrat in Toulon verst\u00e4ndigt haben. <\/p>\n<p>Deswegen erw\u00e4ge man neben verst\u00e4rkter milit\u00e4rischer Hilfe die Versch\u00e4rfung von Strafma\u00dfnahmen, um \u201emaximalen Druck\u201c auf Russland auszu\u00fcben, den Krieg gegen die Ukraine zu beenden. Frankreich und Deutschland w\u00fcrden sich daf\u00fcr in der G 7 und der EU einsetzen. Die Sanktionen sollten sich auch gegen Unternehmen aus Drittstaaten richten, die den russischen Krieg gegen die Ukraine unterst\u00fctzten. <\/p>\n<p>Die beiden L\u00e4nder sichern der Ukraine auch Sicherheitsgarantien zu, beschr\u00e4nken sie allerdings zun\u00e4chst auf die Unterst\u00fctzung der ukrainischen Streitkr\u00e4fte. Von der Entsendung von Bodentruppen im Fall eines Waffenstillstands oder Friedensabkommens ist in der gemeinsamen Erkl\u00e4rung keine Rede.<\/p>\n<p>15:21 Uhr \u2013\u00a0Kreml kritisiert Macron f\u00fcr \u201eOger\u201c-\u00c4u\u00dferung \u00fcber Putin<\/p>\n<p>Russland kritisiert \u00c4u\u00dferungen des franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron \u00fcber Kreml-Chef Wladimir Putin. Macron hatte Putin in einem Interview in der vergangenen Woche als \u201eOger vor unseren Toren\u201c bezeichnet. Dies sei eines Staatschefs unw\u00fcrdig, sagt die Sprecherin des russischen Au\u00dfenministeriums, Maria Sacharowa. Macron mache st\u00e4ndig seltsame Aussagen, die sich zu \u201eniedertr\u00e4chtigen Beleidigungen\u201c steigerten.<\/p>\n<p>14:46 Uhr \u2013\u00a0Russland zieht laut Selenskyj bis zu 100.000 Soldaten vor umk\u00e4mpfter Stadt Pokrowsk zusammen<\/p>\n<p>Russland hat nach Angaben des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj nahe der ostukrainischen Stadt Pokrowsk \u201ebis zu 100.000\u201c Soldaten zusammengezogen. \u201eDort findet eine Aufstockung und Konzentration des Feindes statt\u201c, sagte Selenskyj vor Journalisten. \u201eSie bereiten in jedem Fall Offensivma\u00dfnahmen vor.\u201c <\/p>\n<p>In der Gegend um die Stadt in der Oblast Donezk wird seit Langem erbittert gek\u00e4mpft. <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/deepstatemap.live\/en#11\/48.3026086\/37.1293259\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/deepstatemap.live\/en#11\/48.3026086\/37.1293259&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">\u00d6ffentlich einsehbares Kartenmaterial<\/a> zeigt ebenfalls eine starke Konzentration russischer Verb\u00e4nde. Pokrowsk ist inzwischen von drei Seiten unter Druck der Russen.  <\/p>\n<p>14:19 Uhr \u2013\u00a0Selenskyj fordert Gespr\u00e4che \u00fcber Sicherheitsgarantien auf Chefebene<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj fordert, die Gespr\u00e4che der Partner \u00fcber Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine \u201edringend\u201c auf die Ebene der Staats- und Regierungschefs zu heben. Zudem sollen die Verb\u00fcndeten solche Garantien in ihren Parlamenten ratifizieren, sagt er bei einem Pressegespr\u00e4ch in Kiew.<\/p>\n<p>12:31 Uhr \u2013\u00a0Bericht: Hat er Putin missverstanden? Trumps Sondergesandter sorgt f\u00fcr Verwirrung<\/p>\n<p>In Europa gibt es einem Bericht zufolge Argwohn gegen\u00fcber Steve Witkoff, dem Sondergesandten von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, der beim Aushandeln eines Friedens zwischen Russland und der Ukraine vermitteln soll. Das Magazin \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.theatlantic.com\/national-security\/archive\/2025\/08\/us-russia-diplomacy-europe\/684034\/\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.theatlantic.com\/national-security\/archive\/2025\/08\/us-russia-diplomacy-europe\/684034\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">The Atlantic<\/a>\u201c beruft sich dabei auf mehrere europ\u00e4ische Regierungsvertreter, die es anonym zitiert. \u201eInzwischen gibt es haupts\u00e4chlich Verwirrung\u201c, sagte demnach einer der Gespr\u00e4chspartner. Man wisse nicht, ob Witkoff \u00a0\u2013 oder auch Trump selbst, der im August bei einem viel beachteten Gipfel in Alaska mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin sprach \u2013, den Kreml-Chef und dessen Forderungen in den Gespr\u00e4chen \u201erichtig verstanden\u201c habe. In wichtigen Details sei gelegentlich \u201eunklar, was Putin Witkoff oder Trump gesagt hat\u201c.<\/p>\n<p>Vor allem geht es um etwaige Gebietsabtretungen \u2013\u00a0\u201eGebietstausche\u201c, wie es im Wei\u00dfen Haus hei\u00dft. Zun\u00e4chst hatte Witkoff angedeutet, Putin w\u00fcrde sich im Gegenzug zum Verzicht auf die Oblaste Donezk und Luhansk und deren rechtlicher Anerkennung als russisch aus den teilweise besetzten Oblasten Saporischschja und Cherson zur\u00fcckziehen. Das \u00fcberraschte viele Beobachter, denn immerhin hatte Russland auch diese Gebiete im September 2022 formal annektiert.<\/p>\n<p>Wenig sp\u00e4ter h\u00f6rte es sich anders an: Putin w\u00fcrde auf die rechtliche Anerkennung von Cherson und Saporischschja als Teil Russlands verzichten. Witkoff hatte offenbar vers\u00e4umt, nachzufragen, was im Falle einer Einigung mit den russischen Soldaten passieren w\u00fcrde, die auch weite Teile der Oblaste Cherson und Saporischschja besetzen und speziell in Letzterem j\u00fcngst wieder verst\u00e4rkt angreifen. Die fortgef\u00fchrte Pr\u00e4senz russischer Truppen w\u00e4re f\u00fcr die Ukraine allerdings ein K.o.-Kriterium.<\/p>\n<p>Derartige Unsch\u00e4rfen erschweren Friedensbem\u00fchungen. Das Magazin f\u00fchrt an, europ\u00e4ische Offizielle h\u00e4tten Witkoffs Wissensl\u00fccken um die Geschichte des Konflikts als riskante Schwachstelle identifiziert. Tats\u00e4chlich stand der Immobilieninvestor deshalb bereits mehrfach in der Kritik. In einem Interview mit Moderator Tucker Carlson etwa <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/kyivindependent.com\/editorial-what-steve-witkoff-doesnt-get-about-ukraine-and-russia\/\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/kyivindependent.com\/editorial-what-steve-witkoff-doesnt-get-about-ukraine-and-russia\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">scheiterte Witkoff<\/a> daran, die vier von Russland annektierten, aber weiterhin umk\u00e4mpften ukrainischen Regionen (Luhansk, Donezk, Saporischschja, Cherson) aufzuz\u00e4hlen, um die sich die Verhandlungen im Wesentlichen drehen.<\/p>\n<p>11:13 Uhr \u2013\u00a0Kallas fordert st\u00e4rkeren Druck auf Putin<\/p>\n<p>Nach dem Einschlag russischer Raketen in unmittelbarer N\u00e4he der EU-Vertretung in Kiew wirbt die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas eindringlich f\u00fcr noch st\u00e4rkeren Druck auf Kremlchef Wladimir Putin. \u201eDiese Angriffe zeigen, dass sich Putin \u00fcber jegliche Friedensbem\u00fchungen einfach nur lustig macht\u201c, sagte die fr\u00fchere Regierungschefin Estlands bei einem EU-Verteidigungsministertreffen in Kopenhagen. Was man nun tun m\u00fcsse sei, den Druck auf Russland weiter zu erh\u00f6hen. \u201eGenau das ist es, was sie wirklich verstehen\u201c, sagte sie mit Blick auf Putin und dessen Regierung.<\/p>\n<p>08:20 Uhr \u2013 Ukraine meldet zwei Tote bei russischen Angriffen in Region Dnipropetrowsk<\/p>\n<p>Bei russischen Angriffen in der zentralukrainischen Region Dnipropetrowsk sind ukrainischen Angaben zufolge \u00fcber Nacht zwei Menschen get\u00f6tet worden. Es handele sich bei den Opfern um einen Mann und eine Frau, erkl\u00e4rte der Leiter der regionalen Milit\u00e4rverwaltung, Serhij Lysak, im Onlinedienst Telegram. Drei weitere Menschen seien verletzt worden, ein Mann befinde sich in einem \u201eernsten Zustand\u201c.<\/p>\n<p>08:15 Uhr \u2013 Bericht: EU-Staaten schlagen Pufferzone in der Ukraine<\/p>\n<p>Mehrere europ\u00e4ische Staaten diskutieren einem Bericht zufolge den Vorschlag, eine 40 Kilometer breite Pufferzone einzurichten, die die ukrainischen und russischen Truppen trennen soll, wenn ein Frieden geschlossen ist. Wie \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.politico.com\/news\/2025\/08\/28\/europe-buffer-zone-ukraine-russia-peace-deal-00534483\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.politico.com\/news\/2025\/08\/28\/europe-buffer-zone-ukraine-russia-peace-deal-00534483&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Politico<\/a>\u201c unter Berufung auf f\u00fcnf europ\u00e4ische Diplomaten berichtet, ist die Idee eine von mehreren, die in Europa in einem Nachkriegsszenario oder f\u00fcr einen Waffenstillstand ausgelotet werden. <\/p>\n<p>Es gibt jedoch noch einige Unsch\u00e4rfen: So seien sich die Beteiligten uneins, wie breit die etwaige Pufferzone konkret sein solle. Auch sei unklar, was die ukrainische Regierung von der Idee halte, die f\u00fcr sie wohl mit Gebietsverlusten einhergehen w\u00fcrde. In dem Bericht wird nicht spezifiziert, ob die Pufferzone zu gleichen Teilen in ukrainisches und in russisch besetztes Gebiet umfassen w\u00fcrde. Ebenso m\u00fcsse gekl\u00e4rt werden, wie sich Soldaten von Nato-Mitgliedsstaaten, die die Pufferzone sichern w\u00fcrden, im Falle einer Eskalation verhalten sollten, und ob auch Nicht-Nato-Staaten Kr\u00e4fte in die Region schicken w\u00fcrden. Europ\u00e4ische Staaten w\u00e4ren Experten zufolge kaum in der Lage, die mehr als 1000 Kilometer lange Frontlinie alleine zu sichern. Die USA, hei\u00dft es, seien in die Gespr\u00e4che nicht involviert.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4er \u201egreifen nach Strohhalmen\u201c, zitiert \u201ePolitico\u201c Jim Townsend, der unter der Obama-Regierung im Pentagon f\u00fcr die Nato- und Europapolitik zust\u00e4ndig war. \u201eDie Russen haben keine Angst vor den Europ\u00e4ern. Und wenn sie denken, dass ein paar britische und franz\u00f6sische Beobachter sie (die Russen) davon abhalten werden, (wieder) in die Ukraine einzumarschieren, dann liegen sie falsch\u201c. <\/p>\n<p>dpa\/afp\/AP\/rtr\/saha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine gemeinsame Erkl\u00e4rung der 27 EU-Staaten zur Verurteilung der russischen Angriffe auf die Kiew scheitert an Ungarn. 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