{"id":382934,"date":"2025-08-29T22:43:22","date_gmt":"2025-08-29T22:43:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/382934\/"},"modified":"2025-08-29T22:43:22","modified_gmt":"2025-08-29T22:43:22","slug":"fw-bn-erfolgreicher-abschluss-des-waldbrandeinsatzes-des-nrw-waldbrandmoduls-gfff-v","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/382934\/","title":{"rendered":"FW-BN: Erfolgreicher Abschluss des Waldbrandeinsatzes des NRW-Waldbrandmoduls GFFF-V &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">29.08.2025 \u2013 17:27<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/nr\/115888\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox-pseudo event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/6e5d4990-c68f-40ff-a1cc-6ef229bbd8fc\/367e4acb-fe82-4456-b45a-20ae9ad5c27e.JPG.jpg\" data-description=\"Die deutsche Botschafterin in Spanien dankt den Einsatzkr\u00e4ften vor der Abreise\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"68b1c708270000fd2c544364\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/fw-bn-erfolgreicher-abschluss-des-waldbrandeinsatzes-des-nrw-waldbrandmoduls-gfff-v-de1-in-spanien.jpeg\"   alt=\"FW-BN: Erfolgreicher Abschluss des Waldbrandeinsatzes des NRW-Waldbrandmoduls GFFF-V DE1 in Spanien\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Bonn\" title=\"News aus Bonn \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bonn<\/a> (ots)<\/p>\n<p>Nach zwei intensiven Einsatzwochen in Spanien kehrt die deutsche Waldbrandeinheit GFFF-V DE1, bestehend aus Feuerwehrkr\u00e4ften der St\u00e4dte Bonn, D\u00fcsseldorf, Leverkusen, K\u00f6nigswinter und Ratingen, nach Nordrhein-Westfalen zur\u00fcck. Planm\u00e4\u00dfige Unterst\u00fctzung erhielt die Einheit dabei durch Einsatzkr\u00e4fte mit Waldbrand-Tankl\u00f6schfahrzeugen des Landes Niedersachsen, Fachberatern der Hilfsorganisation @fire sowie der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. aus Bonn, die die Verpflegung im Einsatz sichergestellt haben. Das vom Land NRW f\u00fcr den EU-Katastrophenschutz gemeldete Modul war auf Anforderung der spanischen Beh\u00f6rden zur Unterst\u00fctzung bei gro\u00dffl\u00e4chigen Wald- und Vegetationsbr\u00e4nden in den Regionen Extremadura sowie Kastilien und Le\u00f3n eingesetzt worden.<\/p>\n<p>Am Sonntag, den 17. August, hatte sich der 67 Kr\u00e4fte umfassende Konvoi mit 21 Fahrzeugen und drei Anh\u00e4ngern auf den Weg nach Nordwest-Spanien gemacht. Nach der Ankunft errichteten die Einsatzkr\u00e4fte in der Ortschaft Aldeanueva del Camino (Extremadura) ihre Basis auf dem \u00f6rtlichen Sportgel\u00e4nde und nahmen am 20. August die ersten L\u00f6schma\u00dfnahmen auf. In schwei\u00dftreibender Handarbeit und unter schwierigen Gel\u00e4ndebedingungen wurden Glutnester aufgesp\u00fcrt, Kontrolllinien angelegt und Brandherde abgel\u00f6scht. Durch die Kombination aus Boden- und Luftunterst\u00fctzung konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers in dieser Region verhindert werden.<\/p>\n<p>Nachdem der Brand in der Extremadura weitgehend unter Kontrolle gebracht war, verlegte die Einheit in enger Abstimmung mit den spanischen Beh\u00f6rden rund 300 Kilometer weiter nach Puebla de Sanabria in der Provinz Kastilien und Le\u00f3n. Von hier aus erfolgten weitere Eins\u00e4tze in der Region. Besonders gefordert waren die deutschen Kr\u00e4fte im Bereich der Ortschaften La Ba\u00f1a und San Cipri\u00e1n, wo sich ein gro\u00dffl\u00e4chiger Waldbrand in bergigem Gel\u00e4nde ausbreitete. W\u00e4hrend die Ortschaften bereits evakuiert wurden, bereiteten die Einsatzkr\u00e4fte gemeinsam mit spanischen Spezialeinheiten und einer Vielzahl eingesetzter L\u00f6schflugzeuge und -hubschrauber den Schutz der Ortschaften unter Nutzung verschiedener Waldbrandbek\u00e4mpfungstaktiken vor. Flammenl\u00e4ngen von mehr als 10 Metern und eine durch Wind und bergisches Gel\u00e4nde sehr hohe Brandintensit\u00e4t an bis zu drei Feuerfronten forderten den vollen Einsatz. In dieser Phase des Einsatzes arbeiteten die L\u00f6schfahrzeugbesatzungen im Schichtbetrieb. Dank der eigenen Logistik- und Versorgungskr\u00e4fte vor Ort ist aber auch in solchen Einsatzphasen eine durchgehende Versorgung mit Kraftstoff und Verpflegung sichergestellt. Unter teils schwierigen Bedingungen, wechselnden Windverh\u00e4ltnissen und starker Rauchentwicklung konnten die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen und eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden. Dabei bew\u00e4hrte sich die enge Zusammenarbeit mit den spanischen Einsatzkr\u00e4ften sowie weiteren Einheiten des europ\u00e4ischen Katastrophenschutzes, um die St\u00e4rken jeder Einheit bestm\u00f6glich zu nutzen.<\/p>\n<p>Der Einsatz der NRW-Einheit endete wie geplant nach einer Woche Einsatzt\u00e4tigkeit vor Ort. Der R\u00fcckmarsch erfolgte von Mittwoch, den 27. August bis zum heutigen Freitag in drei Tagesetappen. Besonders die spanischen und franz\u00f6sischen Beh\u00f6rden unterst\u00fctzten in besonderem Ma\u00dfe mit \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten sowie Polizeieskorte, um dem Tross eine sichere R\u00fcckfahrt zu erm\u00f6glichen. Mit der Ankunft in Deutschland am heutigen Freitagabend schlie\u00dft sich ein erfolgreicher Auslandseinsatz, der erneut die Einsatzf\u00e4higkeit und Bedeutung internationaler Zusammenarbeit bei Naturkatastrophen unter Beweis gestellt hat. Bereits zuvor war das Modul in Griechenland (2021) und Frankreich (2022) im Einsatz, im Jahr 2023 erfolgte die EU-Zertifizierung.<\/p>\n<p>Zufriedene Einsatzkr\u00e4fte kehren in ihre Heimatstandorte zur\u00fcck und berichten von \u00fcberw\u00e4ltigender Dankbarkeit der spanischen Bev\u00f6lkerung. Bei der Verabschiedung und Abreise der Einheit wurden die Einsatzkr\u00e4fte von applaudierenden Menschen am Stra\u00dfenrand begleitet. F\u00fcr die haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkr\u00e4fte beginnt bereits kommende Woche wieder der Arbeitsalltag. Gleichzeitig werden Fahrzeuge und Ger\u00e4te gereinigt und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt<\/p>\n<p>&#8222;Unsere Kr\u00e4fte haben in Spanien unter schwierigsten Bedingungen wertvolle Arbeit geleistet und einen wichtigen Beitrag zur Eind\u00e4mmung der Br\u00e4nde erbracht. Gleichzeitig nehmen die Einsatzkr\u00e4fte die gesammelten Erfahrungen mit nach Deutschland. Erkenntnisse aus diesem gemeinsamen Einsatz mit spanischen Einsatzkr\u00e4ften flie\u00dfen nun wiederum unmittelbar in Konzepte und Strukturen zur Waldbrandbew\u00e4ltigung in Deutschland ein&#8220;, erkl\u00e4rt Frank Frenser, Media Officer in der Teamleitung vor Ort.<\/p>\n<p>Hintergrundinformationen:<\/p>\n<p>Die NRW-Waldbrandeinheit ist bei der Europ\u00e4ischen Union als erste deutsche, zertifizierte Waldbrandeinheit mit L\u00f6schfahrzeugen unter dem Namen GFFF-V DE1 registriert. GFFF-V steht f\u00fcr &#8222;Ground Forest Firefighting using Vehicles&#8220; und bezeichnet eine im europ\u00e4ischen Katastrophenschutzverfahren \u00fcber alle Mitgliedsstaaten hinweg standardisierte Feuerwehrformation. Die anfordernden Staaten k\u00f6nnen verl\u00e4ssliche F\u00e4higkeiten sowie einen autarken, von \u00f6rtlichen Versorgungsstrukturen unabh\u00e4ngigen Einsatz erwarten.<\/p>\n<p>Die Einheit &#8211; das sogenannte &#8222;Waldbrandmodul&#8220; &#8211; setzt sich aus den Teilkomponenten F\u00fchrung, L\u00f6schfahrzeuge, Logistik und Verpflegung zusammen. Zur Logistik geh\u00f6rt stets auch ein Rettungswagen zur medizinischen Versorgung der Einheit sowie ein Werkstattwagen mit Kfz-Fachpersonal, um technische Defekte unmittelbar zu beheben.<\/p>\n<p>Insgesamt besteht die L\u00f6schfahrzeugkomponente aus sechs hochgel\u00e4ndeg\u00e4ngige Tankl\u00f6schfahrzeuge sowie zwei L\u00f6schfahrzeuge f\u00fcr den Katastrophenschutz, die in zwei Schichten rund um die Uhr mit jeweils 23 Einsatzkr\u00e4ften pro Schicht eingesetzt werden k\u00f6nnen. Die Einsatzkr\u00e4fte erhalten eine modularisierte Spezialausbildung zu den einsatztaktischen Besonderheiten des Waldbrandeinsatzes sowie zur pers\u00f6nlichen Vorbereitung auf einen EU-Auslandseinsatz.<\/p>\n<p class=\"contact-headline\">R\u00fcckfragen bitte an:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn<br \/>Pressestelle<br \/>David Bormann<br \/>Telefon: 0228 717-0<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/115888\/mailto: pressestelle.feuerwehr@bonn.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> pressestelle.feuerwehr@bonn.de<\/a><br \/><a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.bonn.de\/feuerwehr\">www.bonn.de\/feuerwehr<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"29.08.2025 \u2013 17:27 Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn Bonn (ots) Nach zwei intensiven Einsatzwochen in Spanien kehrt die deutsche&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":382935,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1842],"tags":[1741,3364,29,985,30,1209,176,178,180,179,181],"class_list":{"0":"post-382934","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bonn","8":"tag-bonn","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-feuerwehr","12":"tag-germany","13":"tag-nordrhein-westfalen","14":"tag-nrw","15":"tag-presse","16":"tag-pressemeldung","17":"tag-pressemitteilung","18":"tag-pressemitteilungen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115114475985711718","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/382934","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=382934"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/382934\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/382935"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=382934"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=382934"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=382934"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}