{"id":383021,"date":"2025-08-29T23:29:10","date_gmt":"2025-08-29T23:29:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/383021\/"},"modified":"2025-08-29T23:29:10","modified_gmt":"2025-08-29T23:29:10","slug":"insgesamt-acht-klagen-anhaengig-us-gericht-erklaert-grossteil-von-trumps-zoellen-fuer-illegal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/383021\/","title":{"rendered":"Insgesamt acht Klagen anh\u00e4ngig: US-Gericht erkl\u00e4rt Gro\u00dfteil von Trumps Z\u00f6llen f\u00fcr illegal"},"content":{"rendered":"<p>                    Insgesamt acht Klagen anh\u00e4ngig<br \/>\n                US-Gericht erkl\u00e4rt Gro\u00dfteil von Trumps Z\u00f6llen f\u00fcr illegal<\/p>\n<p>\t\t\t\t              30.08.2025, 00:34 Uhr<\/p>\n<p><strong>Ein Berufungsgericht in den USA hat das zentrale wirtschaftspolitische Instrument von Trump ausgehebelt. Demnach h\u00e4tte der US-Pr\u00e4sident auf Grundlage des Notstandsgesetzes keine Z\u00f6lle verh\u00e4ngen d\u00fcrfen. Sie bleiben trotzdem vorerst bis Oktober in Kraft.<\/strong><\/p>\n<p>Ein US-Berufungsgericht hat die meisten der von Pr\u00e4sident Donald Trump verh\u00e4ngten Z\u00f6lle f\u00fcr illegal erkl\u00e4rt. Es hebelte damit ein zentrales wirtschaftspolitisches Instrument des Republikaners aus. &#8222;Das Gesetz r\u00e4umt dem Pr\u00e4sidenten zwar erhebliche Befugnisse ein, um auf einen ausgerufenen nationalen Notstand zu reagieren&#8220;, hie\u00df es in der Urteilsbegr\u00fcndung. &#8222;Aber keine dieser Ma\u00dfnahmen schlie\u00dft ausdr\u00fccklich die Befugnis ein, Z\u00f6lle, Abgaben oder \u00c4hnliches zu erheben oder die Befugnis, Steuern zu erheben.&#8220; <\/p>\n<p>Das Gericht lie\u00df die Z\u00f6lle bis zum 14. Oktober bestehen, um eine Berufung vor dem Obersten Gerichtshof zu erm\u00f6glichen. Eine Stellungnahme der US-Regierung lag zun\u00e4chst nicht vor. Nicht von der Entscheidung betroffen sind Z\u00f6lle, die auf anderer rechtlicher Grundlage erlassen wurden, wie etwa die Abgaben auf Stahl- und Aluminiumimporte. <\/p>\n<p>Trump hatte die Z\u00f6lle mit dem International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) von 1977 begr\u00fcndet. Dieses Gesetz erm\u00e4chtigt den Pr\u00e4sidenten, auf &#8222;ungew\u00f6hnliche und au\u00dferordentliche&#8220; Bedrohungen w\u00e4hrend eines nationalen Notstands zu reagieren. Z\u00f6lle werden darin jedoch nicht erw\u00e4hnt. &#8222;Es sei unwahrscheinlich, dass der Kongress bei der Verabschiedung des IEEPA beabsichtigt hatte, von seiner bisherigen Praxis abzuweichen und dem Pr\u00e4sidenten eine unbegrenzte Zollbefugnis zu erteilen&#8220;, hie\u00df es in dem Urteil weiter. <\/p>\n<p>Schmuggel von Fentanyl <\/p>\n<p>Trump hatte im April wegen des Handelsdefizits der USA einen nationalen Notstand ausgerufen. Die im Februar verh\u00e4ngten Z\u00f6lle gegen China, Kanada und Mexiko hatte er damit begr\u00fcndet, dass diese L\u00e4nder nicht genug gegen den Schmuggel von Fentanyl untern\u00e4hmen. <\/p>\n<p>Bereits am 28. Mai hatte der US-Gerichtshof f\u00fcr internationalen Handel mit Sitz in New York gegen Trumps Zollpolitik entschieden. Dem dreik\u00f6pfigen Gremium geh\u00f6rte auch ein Richter an, der von Trump in seiner ersten Amtszeit ernannt worden war. Auch ein anderes Gericht in Washington hat geurteilt, dass das IEEPA-Gesetz die Z\u00f6lle nicht erlaubt. Geklagt hatten f\u00fcnf kleine US-Unternehmen sowie zw\u00f6lf von den Demokraten regierte Bundesstaaten. Sie argumentierten, die Verfassung r\u00e4ume dem Kongress und nicht dem Pr\u00e4sidenten die Befugnis zur Erhebung von Steuern und Z\u00f6llen ein. Insgesamt sind mindestens acht Klagen gegen Trumps Aufschl\u00e4ge anh\u00e4ngig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Insgesamt acht Klagen anh\u00e4ngig US-Gericht erkl\u00e4rt Gro\u00dfteil von Trumps Z\u00f6llen f\u00fcr illegal 30.08.2025, 00:34 Uhr Ein Berufungsgericht in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":383022,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[227,106,13,53,208,14,15,16,12,10,8,9,11,103,104,211],"class_list":{"0":"post-383021","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-china","9":"tag-donald-trump","10":"tag-headlines","11":"tag-kanada","12":"tag-mexiko","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-politik","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews","21":"tag-welt","22":"tag-world","23":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115114656745099308","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/383021","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=383021"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/383021\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/383022"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=383021"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=383021"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=383021"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}