{"id":383186,"date":"2025-08-30T01:00:14","date_gmt":"2025-08-30T01:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/383186\/"},"modified":"2025-08-30T01:00:14","modified_gmt":"2025-08-30T01:00:14","slug":"ki-spuert-kleinste-polypen-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/383186\/","title":{"rendered":"KI sp\u00fcrt kleinste Polypen auf"},"content":{"rendered":"<p>            <a href=\"https:\/\/lokalklick.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/VIE_PM_KI-spuert-kleinste-Polypen-auf_low.jpg\" data-caption=\"KI in der Endoskopie: Chefarzt der Klinik f\u00fcr Innere Medizin Dr. Ulrich Bauser (re.) und Pflegefachleitung der Endoskopie Michel Scholten-Buhro zeigen Klaus Lehmgr\u00fcbner, wie k\u00fcnstliche Intelligenz bei der Darmspiegelung unterst\u00fctzt (Foto: St. Irmgardis-Krankenhaus S\u00fcchteln)\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"696\" height=\"392\" class=\"entry-thumb td-modal-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/VIE_PM_KI-spuert-kleinste-Polypen-auf_low-696x392.jpg\"   alt=\"\" title=\"VIE_PM_KI spuert kleinste Polypen auf_low\"\/><\/a>KI in der Endoskopie: Chefarzt der Klinik f\u00fcr Innere Medizin Dr. Ulrich Bauser (re.) und Pflegefachleitung der Endoskopie Michel Scholten-Buhro zeigen Klaus Lehmgr\u00fcbner, wie k\u00fcnstliche Intelligenz bei der Darmspiegelung unterst\u00fctzt (Foto: St. Irmgardis-Krankenhaus S\u00fcchteln)<br \/>\n            Anzeigen<a href=\"https:\/\/www.mheg-containershop.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/MH_Anzeige_Container_1456x180.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p>\n<a href=\"https:\/\/www.rugana.de\/de\/Mecklenburg-Vorpommern\/Insel.Ruegen\/D41\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/FeWo-Dranske-2-1456.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p><\/p>\n<p><strong>Viersen. <\/strong>Blut im Stuhl: f\u00fcr viele Menschen eine be\u00e4ngstigende Vorstellung, bei der nicht wenige sofort an Darmkrebs oder andere schwere Darmerkrankungen denken \u2013 insbesondere dann, wenn sich die Betroffenen in einem Alter jenseits der 50 Jahre befinden. So wie der 66-j\u00e4hrige Klaus Lehmgr\u00fcbner, den eine blutige Stuhlprobe bei einer haus\u00e4rztlichen Untersuchung in diesem Jahr ins St. Irmgardis-Krankenhaus S\u00fcchteln f\u00fchrte. Der Viersener erhielt in der Klinik f\u00fcr Innere Medizin, gef\u00fchrt von Chefarzt Dr. Ulrich Bauser, einen schnellen Termin zur Abkl\u00e4rung durch eine Darmspiegelung. \u201eIch habe mich nicht sonderlich verr\u00fcckt gemacht, aber man macht sich in dieser Situation aufgrund des Alters schon Gedanken und Sorgen um die eigene Gesundheit\u201c, sagt Lehmgr\u00fcbner.<\/p>\n<p>Diese Sorgen kennt der erfahrene Mediziner Dr. Bauser aus den t\u00e4glichen Gespr\u00e4chen mit seinen Patientinnen und Patienten gut. Daher nimmt er sich bereits vor den Untersuchungen ausreichend Zeit, um das genaue Vorgehen zu besprechen und offene Fragen zu kl\u00e4ren \u2013 etwa zum Thema K\u00fcnstliche Intelligenz. Denn seit Anfang des Jahres kann sein Team in der Endoskopie, also dort, wo im Krankenhaus unter anderem die Darmspiegelungen durchgef\u00fchrt werden, auf einen neuen, hochmodernen Endoskopie-Park inklusive KI-Technologie zugreifen. Das Krankenhaus investierte daf\u00fcr rund 550.000 Euro. Die KI unterst\u00fctzt insbesondere beim Aufsp\u00fcren von risikobehafteten Polypen, wie den sogenannten Adenomen. \u201eDiese zun\u00e4chst gutartige Polypenform hat das Potenzial zu wachsen und kann im ung\u00fcnstigen Fall zu einem Dickdarmtumor entarten\u201c, wei\u00df Dr. Bauser. Daher sei die Identifizierung von Adenomen das Hauptziel einer jeden Darmspiegelung, bei der das neue KI-System eine wichtige Rolle spielt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend den Untersuchungen analysiert es die mit der Endoskop-Kamera erfassten Darmbereiche, vergleicht die Kamerabilder in Millisekunden mit einer riesigen im Computernetzwerk hinterlegten Datenmenge und zeigt auf dem Monitor an, ob sich auff\u00e4llige Befunde im Kamerablickfeld befinden. \u201eDie KI ist hierbei eine hilfreiche Erg\u00e4nzung und unterst\u00fctzt dabei, die Erkennungsrate von potenziell risikobehafteten Polypen zu erh\u00f6hen, indem sie wie ein zweites Augenpaar funktioniert\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Bauser. Dabei erkennt die KI kleinste L\u00e4sionen von wenigen Millimeter Gr\u00f6\u00dfe und sogar solche, die sehr flach wachsen \u2013 Polypen, die mit blo\u00dfem Auge nur sehr schwer zu sehen sind. Sobald die KI einen auff\u00e4lligen Bereich identifiziert, wird dieser auf dem Kamerabild farbig markiert und vom untersuchenden Arzt per Vergr\u00f6\u00dferung genauer betrachtet. Die hochaufl\u00f6senden Bilder in 4K-Qualit\u00e4t bringen kleinste Ver\u00e4nderungen im Millimeterbereich zum Vorschein.<\/p>\n<p>Voraussetzung daf\u00fcr ist ein sauberer und zuvor gut gesp\u00fclter Darm sowie eine hohe Rechenleistung des angeschlossenen Computers. Stellt Dr. Bauser w\u00e4hrend der Darmspiegelung ein Adenom fest, kann er diesen noch w\u00e4hrend der Untersuchung entfernen und so das Risiko f\u00fcr eine Tumorentstehung beim Patienten mindern. \u201eJe fr\u00fcher wir ein Adenom bei einer Darmspiegelung erkennen, umso geringer ist das Darmkrebsrisiko f\u00fcr den untersuchten Patienten\u201c, so Dr. Bauser. Die Wahrscheinlichkeit bei einer Darmspiegelung eines 50-j\u00e4hrigen Patienten generell Polypen zu entdecken, l\u00e4ge bei bis zu 30 Prozent.<\/p>\n<p>F\u00fcr Klaus Lehmgr\u00fcbner bedeutete der KI-Einsatz w\u00e4hrend seiner Darmspiegelung zus\u00e4tzliche Sicherheit. Weil er auf eine Narkose verzichtete, konnte er mitverfolgen, wie die neue Technologie Auff\u00e4lligkeiten in seinem Darm erkennt \u2013 als IT-Experte im Ruhestand hat er eine besondere Affinit\u00e4t zur Computertechnik und auch zum Thema K\u00fcnstlichen Intelligenz. \u201eEs ist klasse, was man alles auf dem Monitor sehen kann und einen Eindruck davon bekommt, wie die KI bei einer solchen Untersuchung arbeitet. F\u00fcr mich war auch nichts Unangenehmes dabei, ganz im Gegenteil. Der KI-Einsatz gab mir ein zus\u00e4tzliches Sicherheitsgef\u00fchl. Vor allem finde ich gut, dass alles im Vorfeld sehr verst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt wird\u201c, sagt Lehmgr\u00fcbner.<\/p>\n<p>Im St. Irmgardis-Krankenhaus kommt die KI inzwischen bei Darmspiegelungen regelm\u00e4\u00dfig zum Einsatz. Einer, der ersten war Klaus Lehmgr\u00fcbner, dessen Untersuchung ohne schwerwiegenden Befund blieb. \u201eBlutiger Stuhl kann viele Ursachen haben und bedeutet nicht zwangsl\u00e4ufig, dass eine Darmerkrankung vorliegt. Es k\u00f6nnen auch harmlose Ursachen dazu f\u00fchren, dass Blut in den Stuhl ger\u00e4t. Trotzdem sollte in dieser Situation immer ein Arzt aufgesucht werden und eine abkl\u00e4rende Untersuchung erfolgen\u201c, r\u00e4t Dr. Bauser. Der Chefarzt legt die Vorsorgeuntersuchung insbesondere Menschen ans Herz, in deren Familien bereits eine Darmkrebserkrankungen aufgetreten ist und weist auf eine neue Regelung hin: \u201eSeit diesem Jahr k\u00f6nnen auch Frauen ab 50 Jahren eine kostenfreie Darmspiegelung in Anspruch nehmen. Zuvor war dies f\u00fcr Frauen erst ab 55 Jahren m\u00f6glich.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"KI in der Endoskopie: Chefarzt der Klinik f\u00fcr Innere Medizin Dr. Ulrich Bauser (re.) und Pflegefachleitung der Endoskopie&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":383187,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1849],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,13,4455,14,15,1209,12],"class_list":{"0":"post-383186","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-moenchengladbach","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-moenchengladbach","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-nordrhein-westfalen","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115115014673404896","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/383186","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=383186"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/383186\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/383187"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=383186"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=383186"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=383186"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}