{"id":383402,"date":"2025-08-30T03:05:10","date_gmt":"2025-08-30T03:05:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/383402\/"},"modified":"2025-08-30T03:05:10","modified_gmt":"2025-08-30T03:05:10","slug":"umstrittenes-angebot-auf-dortmunder-messe-tierschuetzer-sind-entsetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/383402\/","title":{"rendered":"Umstrittenes Angebot auf Dortmunder Messe? Tiersch\u00fctzer sind entsetzt"},"content":{"rendered":"\n<p>Tierschutzorganisationen wie ProWildlife kritisieren vor allem ein ganz bestimmtes Angebot auf der Dortmunder Messe \u201eJagd &amp; Hund\u201c. Zwar findet die n\u00e4chste Veranstaltung erst vom 27. Januar bis zum 1. Februar 2026 statt, doch passend zur Kommunalwahl in NRW am 14. September 2025 nutzte die Tierschutzorganisation die Chance, die verschiedenen Parteien um Stellung zu dem heiklen Thema zu bitten. <\/p>\n<p>Konkret geht es dabei um die vermeintlichen Troph\u00e4enjagd-Angebote auf der Messe in Dortmund. Neben der Kritik von ProWildlife haben wir auch die Veranstalter angefragt und spannende Antworten erhalten.<\/p>\n<p> Troph\u00e4enjagd-Angebote auf Dortmunder Messe? Tiersch\u00fctzer sind entr\u00fcstet <\/p>\n<p>ProWildlife kritisiert vor allem die Reiseveranstalter, die sich auf Jagdreisen spezialisiert haben. Sie sollen den Abschuss bedrohter Tierarten anbieten. Im Zusammenhang mit der Messe in Dortmund hei\u00dft es von der <a href=\"https:\/\/www.prowildlife.de\/aktuelles\/hintergrund\/grosswildjagd-trophaenjagd\/?utm_source=pm&amp;utm_medium=pm&amp;utm_term=schutz-statt-nutzung&amp;utm_content=trophaeenjagd\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Tierschutzorganisation auf der eigenen Webseite<\/a>: \u201eEldorado der Branche ist die allj\u00e4hrlich in Dortmund stattfindende<strong>\u00a0<\/strong>Jagdmesse \u201aJagd &amp; Hund\u2018:\u00a0Auf Fotow\u00e4nden und in Katalogen sieht man stolze J\u00e4ger*innen, die hinter erlegten L\u00f6wen posieren, denen das Blut aus dem Mund trieft oder zwischen den Sto\u00dfz\u00e4hnen eines Elefanten. Auf den wie Men\u00fckarten ausliegenden Preislisten k\u00f6nnen sich Interessenten ihre Troph\u00e4enauswahl nach Wunsch zusammenstellen.\u201c<\/p>\n<p>++ <a href=\"https:\/\/www.derwesten.de\/staedte\/dortmund\/dortmund-messe-jagd-und-hund-protest-tierschuetzer-id300396666.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Messe sorgte schon 2023 f\u00fcr Proteste auf dem Dortmunder Wall<\/a> ++<\/p>\n<p>Und da am 14. September in NRW die Kommunalwahlen anstehen, haben insgesamt 15 Natur-, Tier- und Artenschutzorganisationen alle demokratischen Parteien und den parteilosen OB-Kandidaten um Stellungnahmen zu den in ihren Augen umstrittenen Troph\u00e4enjagd-Angeboten auf der Messe \u201eJagd &amp; Hund\u201c gebeten. <\/p>\n<p> Die Politik soll handeln <\/p>\n<p>In einer Pressemitteilung der Tierschutzorganisationen wird deutlich, dass sich fast alle Parteien \u201ef\u00fcr ein Vermarktungsverbot von Troph\u00e4enjagd-Angeboten bez\u00fcglich international gesch\u00fctzter Arten\u201c aussprechen. Nur die CDU hat in ihrem Statement angegeben, die Jagdmesse in <a href=\"https:\/\/www.derwesten.de\/staedte\/dortmund\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dortmund<\/a> nicht ver\u00e4ndern zu wollen. Auch der parteilose OB-Kandidat Martin Cremer\u00a0lehnt ein generelles Verbot ab. Doch auch \u201eAbsch\u00fcsse auf nach EU-Recht besonders gesch\u00fctzter Arten wie Braunb\u00e4r und Luchs\u201c sowie die Bogenjagden werden von den meisten Parteien laut Pressemitteilung von ProWildlife abgelehnt.<\/p>\n<p>Die Tierschutzorganisationen fordern nun L\u00f6sungen. Dr. Mona Schweizer von Pro Wildlife \u00e4u\u00dfert dazu: \u201eDie von den Parteien mehrheitlich vorgetragene Ablehnung von Troph\u00e4enjagdreisen-Angeboten muss sich endlich in Verboten niederschlagen \u2013 das ist auch eine Frage der Glaubw\u00fcrdigkeit.\u201c<\/p>\n<p>++ <strong>Noch mehr spannende News aus Dortmund:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.derwesten.de\/staedte\/dortmund\/dortmund-junggesellenabschied-hamburg-schwanger-suche-vater-id301783343.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frau nach Junggesellenabschied schwanger \u2013 wohnt der Vater in Dortmund?<\/a> ++<\/p>\n<p> Dortmunder Messe betont, sich an gesetzliche Vorgaben zu halten <\/p>\n<p>Doch was sagt die Messe Dortmund zu den Vorw\u00fcrfen der Tierschutzorganisationen? Unsere Redaktion hat einmal nachgefragt und spannende Antworten einer Sprecherin erhalten. Sie macht deutlich, dass man zwischen ethischen und juristischen Aspekten unterscheiden m\u00fcsse. Zudem sei die Messe als Veranstalter verpflichtet, sich an Gesetze zu halten \u2013 und das w\u00fcrden sie auch tun. \u201eDemnach d\u00fcrfen auf der Jagd &amp; Hund keine Exponate, Dienstleistungen, Reisen oder Angebote gegen Gesetze der Bundesrepublik Deutschland, der Europ\u00e4ischen Union, rechtliche Bestimmungen der jeweiligen Reisel\u00e4nder oder das Washingtoner Artenschutz\u00fcbereinkommen (CITES) versto\u00dfen. Darauf weist die Messe Dortmund s\u00e4mtliche Aussteller in den Zulassungsbedingungen ausdr\u00fccklich hin.\u201c<\/p>\n<p>Weitere News:<\/p>\n<p>Da aber die Rechtslage des jeweiligen Jadgreiselandes entscheidend f\u00fcr den Schutzstatus einer Wildtierart sei, kann es hier durchaus zu unterschiedlichen Handhabungen kommen. Konkret hei\u00dft das: \u201eTierarten, die in bestimmten Regionen durchaus selten und gesch\u00fctzt sein k\u00f6nnen, k\u00f6nnen in anderen Regionen derart zahlreich sein, dass eine nachhaltige Bejagung im Sinne der nationalen und internationalen Artenschutzbestimmungen m\u00f6glich ist.\u201c Des Weiteren sei die Messe Dortmund \u201egem\u00e4\u00df der gesetzlich vorgeschriebenen Gleichbehandlung\u201c dazu verpflichtet, alle Aussteller, die sich an geltende Gesetze halten, zuzulassen.<\/p>\n<p>Die Fronten bei diesem heiklen Thema scheinen verh\u00e4rtet. Man darf gespannt sein, welche Entwicklungen es diesbez\u00fcglich noch geben wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Tierschutzorganisationen wie ProWildlife kritisieren vor allem ein ganz bestimmtes Angebot auf der Dortmunder Messe \u201eJagd &amp; Hund\u201c. Zwar&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":383403,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1833],"tags":[3364,29,217,30,1209],"class_list":{"0":"post-383402","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dortmund","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-dortmund","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115115506037502439","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/383402","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=383402"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/383402\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/383403"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=383402"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=383402"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=383402"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}