{"id":383744,"date":"2025-08-30T06:18:11","date_gmt":"2025-08-30T06:18:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/383744\/"},"modified":"2025-08-30T06:18:11","modified_gmt":"2025-08-30T06:18:11","slug":"der-zwoelfzylinder-bleibt-faszination-aston-martin-vanquish-unterwegs-mit-traum-v12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/383744\/","title":{"rendered":"Der Zw\u00f6lfzylinder bleibt: Faszination Aston Martin Vanquish &#8211; unterwegs mit Traum-V12"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Aston-Martin-Topmodell besticht vor allem durch das, was unter der leichten Carbonhaube steckt. Und durch stilvolles Design. ntv.de war mit dem starken Gran Turismo unterwegs, das man nicht so oft auf den Stra\u00dfen sehen wird.<\/strong><\/p>\n<p>Aston Martin hat seine Kundschaft durchaus \u00fcberrascht, als klar wurde, dass im Topmodell Vanquish wieder ein Zw\u00f6lfzylinder f\u00fcr Bewegung sorgen w\u00fcrde. Denn eigentlich, so war die Botschaft zu verstehen, war der Abschied von dieser immer rarer werdenden Motorenart ja bereits mit dem auf 333 Exemplare limitierten Vantage V12 gefeiert worden. <\/p>\n<p>Doch vermutlich w\u00e4re die Kundschaft Sturm gelaufen, h\u00e4tte der DBS-Nachfolger blo\u00df den vergleichsweise schn\u00f6den Vierliter-Achtzylinder eingepflanzt bekommen. Und man h\u00f6rt nat\u00fcrlich schon am charakteristischen Anlasserger\u00e4usch, wenn der 5,2-Liter seine Arbeit aufnimmt. Erst summt es kurz, dann schnaubt sich der Doppelturbo mit markant-kehligen Laut\u00e4u\u00dferungen sofort in die Herzen der beiden Passagiere, wenn sie denn einen Sinn f\u00fcr Maschinenbau haben.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/AM-Vanquish-2025-HI.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Durch das markante Heck wird der Vanquish V12 zum absoluten Hingucker.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/AM-Vanquish-2025-HI.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Durch das markante Heck wird der Vanquish V12 zum absoluten Hingucker.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: Patrick Broich)<\/p>\n<p> Und das ist es noch mehr als die schieren Zahlen, wobei Aston auch hier offenbar Zeichen setzen wollte. Wo sonst gibt es schlie\u00dflich 1000 Newtonmeter auf der Hinterachse oder 345 km\/h Topspeed? Doch alles Nebensache im Grunde. Wenn man mit dem gro\u00dfen Coup\u00e9 gepflegt \u00fcber die Stra\u00dfen cruist, erwischt man sich dabei, immer wieder Last anzulegen, blo\u00df um zu h\u00f6ren, wie s\u00e4mig der Zw\u00f6lfzylinder sein Moment in Richtung ZF-Achtg\u00e4nger flie\u00dfen l\u00e4sst. <\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/AM-Vanquish-2025-SE.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Mit 4,85 Metern L\u00e4nge f\u00e4llt der Ausnahmeathlet eher kurz aus. Die lange Motorhaube und das kurze Heck sind quasi die Traumproportionen eines ideal gebauten Sportwagens.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/AM-Vanquish-2025-SE.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Mit 4,85 Metern L\u00e4nge f\u00e4llt der Ausnahmeathlet eher kurz aus. Die lange Motorhaube und das kurze Heck sind quasi die Traumproportionen eines ideal gebauten Sportwagens.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: Patrick Broich)<\/p>\n<p> Okay, ganz so ist es nicht: Die Briten haben dem Flaggschiff schon auch eine zornige Note mit auf den Weg gegeben. So mischt sich in den seidigen Klang zudem eine rauchig-grollende Schattierung. Und l\u00e4sst man der Kurbelwelle freien Lauf, entwickelt sich eine rei\u00dfende Soundflut, die mit brachialer Beschleunigung einhergeht. Und hier haben die Ingenieure offenbar Arbeit investiert, um das Traktionsverhalten deutlich zu verbessern gegen\u00fcber dem Vorg\u00e4nger DBS. Klar, es ist und bleibt schwierig, 835 PS \u00fcber einen Hinterradantrieb auf die Stra\u00dfe zu bringen, vor allem um unteren Tempobereich. Da k\u00f6nnen warme 325er-Pirellis noch so kleben und das Sperrdifferenzial kann noch so ausgekl\u00fcgelt arbeiten.<\/p>\n<p>Der Vanquish hat eine Performance-Sonderstellung inne<\/p>\n<p>Wer die performante Sonderstellung des Vanquish erleben m\u00f6chte, braucht nicht Landstra\u00dfe oder Track (er ist kein ausgepr\u00e4gter Querdynamiker), sondern German Autobahn. Richtig w\u00fctend wird der Ausnahme-Sportler erst oberhalb von 150 km\/h, und gar erst \u00fcber 200 km\/h sp\u00fcrt man, dass hier wesentlich mehr geht als anderswo. Denn erst in Geschwindigkeitsbereichen, da der brutale Luftwiderstand markantem Vortrieb eigentlich einen Riegel vorschieben will, bl\u00fcht der Top-Aston auf. Stemmt sich sein Maschinenmonster mit aller Gewalt gegen die Physik und schmettert den 1,9-Tonner so heftig gen 300 Sachen, sodass dieses Tempo nicht blo\u00df als Papiermarke existiert.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/AM-Vanquish-2025-IN.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Vielleicht f\u00e4llt das Interieur des Testwagens ein bisschen zu blau aus. Aber manchmal soll es eben auff\u00e4llig sein.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/AM-Vanquish-2025-IN.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Vielleicht f\u00e4llt das Interieur des Testwagens ein bisschen zu blau aus. Aber manchmal soll es eben auff\u00e4llig sein.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: Patrick Broich)<\/p>\n<p> Doch genug davon, der Vanquish lebt auch und gerade von seiner \u00c4sthetik. Und w\u00e4hrend es Menschen, die Formensprache nicht so gut lesen k\u00f6nnen, durchaus schwerf\u00e4llt, die verschiedenen Aston-Variationen zu unterscheiden, setzen die Briten mit dem neuen Vanquish-Heck ein deutliches Statement. Den Vanquish erkennt wirklich jeder an seiner fl\u00e4chigen, in schwarzer Hochglanzlackierung gehaltenen Partie, um die herum an den jeweiligen \u00e4u\u00dferen Seiten die R\u00fcckleuchten-LED-Segmente angebracht sind. Hat au\u00dferdem ein bisschen was Spaciges.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/AM-Vanquish-2025-Tacho.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Das Kombiinstrument arbeitet auch bei Aston Martin inzwischen nicht mehr mechanisch. Daf\u00fcr gibt es verschiedene Layouts dank Apple CarPlay Ultra. Das abgebildete ist eines davon.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/AM-Vanquish-2025-Tacho.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Das Kombiinstrument arbeitet auch bei Aston Martin inzwischen nicht mehr mechanisch. Daf\u00fcr gibt es verschiedene Layouts dank Apple CarPlay Ultra. Das abgebildete ist eines davon.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: Patrick Broich)<\/p>\n<p> Auch f\u00fcr Digital Natives hat der neue Aston etwas zu bieten. Und zwar geh\u00f6rt er zu den ersten Offerten mit Apple CarPlay Ultra. Damit erh\u00e4lt die Smartphone-Integration einen deutlich erweiterten Funktionsumfang. Beispielsweise kann der User jetzt auch die Fahrerassistenz per CarPlay deaktivieren. Auf Wunsch hat Apple dar\u00fcber hinaus verschiedene grafische Oberfl\u00e4chen f\u00fcr das Kombiinstrument parat. Ziemlich coole sogar! Allerdings ist das System in der Praxis w\u00e4hrend des Benutzens immer mal wieder eingefroren. Hier braucht es wohl noch das eine oder andere Update &#8211; in der Fr\u00fchphase ist das jedoch verzeihlich.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/AM-Vanquish-2025-V12.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Eine kr\u00e4ftige Strebe im Motorraum stabilisiert den Hochdynamiker. Dennoch ist er mehr Cruiser als Racer.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/AM-Vanquish-2025-V12.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Eine kr\u00e4ftige Strebe im Motorraum stabilisiert den Hochdynamiker. Dennoch ist er mehr Cruiser als Racer.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: Patrick Broich)<\/p>\n<p> Bleibt es damit tats\u00e4chlich bei der einzigen Schw\u00e4che des Vanquish? Man darf nat\u00fcrlich nicht die gleichen Ma\u00dfst\u00e4be anlegen, die bei einem Gro\u00dfserienhersteller gelten. Kein Drama also, wenn mal eine Ziernaht nicht ganz sauber sitzt oder das Bedienmen\u00fc auf dem Touchscreen nicht ganz so logisch strukturiert erscheint. &#8222;Emotion schl\u00e4gt Perfektion&#8220; lautet das Motto bei Kunden, die es sich leisten k\u00f6nnen, 400.000 Euro und mehr f\u00fcr ein Auto auszugeben, w\u00e4hrend andere Menschen sich die gleiche Summe ein halbes Leben lang zusammensparen m\u00fcssen, um ein H\u00e4uschen zu bauen. <\/p>\n<p>Immerhin beherrscht Aston die Etikette und arbeitet sauber an den Komponenten. Wer das Heck mit dem fast \u00fcberdimensionierten Diffusor in Augenschein nimmt, entdeckt piekfein gearbeitete Auspuffendrohre statt krumm und schief gedengelter Bleche wie beim Ferrari 12 Cilindri, der in einer \u00e4hnlichen Preisregion zu Hause ist. <\/p>\n<p>Gut angelegt d\u00fcrfte das Geld f\u00fcr den Vanquish durchaus sein, denn der Hersteller selbst hat schon von vornherein angek\u00fcndigt, nicht mehr als 1000 Exemplare pro Jahr produzieren zu wollen f\u00fcr den Weltbedarf. Angesicht der wachsenden Zahl von Million\u00e4ren und Milliard\u00e4ren eine Chance f\u00fcr Aston Martin, einen Nachfrage\u00fcberhang zu erzeugen. Den k\u00f6nnten die Briten gerade gut gebrauchen. Mit dem Vanquish haben sie jedoch alles richtig gemacht, mehr Punktlandung bei einem Traumauto geht nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Aston-Martin-Topmodell besticht vor allem durch das, was unter der leichten Carbonhaube steckt. 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