{"id":38378,"date":"2025-04-17T05:33:12","date_gmt":"2025-04-17T05:33:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/38378\/"},"modified":"2025-04-17T05:33:12","modified_gmt":"2025-04-17T05:33:12","slug":"leipzig-befindet-sich-weiter-im-klimanotstand-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/38378\/","title":{"rendered":"Leipzig befindet sich weiter im Klimanotstand \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Der Leipziger Stadtrat hat am Mittwoch, dem 16. April, einen Antrag der AfD abgelehnt, die Ausrufung des Klimanotstandes r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen. Laut AfD ist ein solcher Notstand in Leipzig nicht zu erkennen. CDU und BSW stimmten f\u00fcr den AfD-Antrag; Linke, Gr\u00fcne, SPD und Freie dagegen.<\/p>\n<p>Aus Sicht der AfD handelt es sich <a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/politik\/leipzig\/2025\/01\/leipzig-afd-klimanotstand-613875\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">beim Klimanotstand um Symbolpolitik<\/a>. Sie m\u00f6chte in \u00f6kologischen Themen \u201esensibel\u201c sein, aber Verwaltungskosten sparen. Zudem argumentiert die AfD, dass \u201eUnwetter-Ereignisse in entfernten Regionen\u201c f\u00fcr Leipzig nicht relevant seien.<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/6297b3c622bd4d4ca78ca248e766669d.gif\" width=\"https:\/\/www.l-iz.de\/politik\/leipzig\/2025\/04\/1\" height=\"https:\/\/www.l-iz.de\/politik\/leipzig\/2025\/04\/1\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>Das Klimadezernat hatte den Vorsto\u00df in seiner Stellungnahme deutlich zur\u00fcckgewiesen: \u201eDer Antrag stellt nicht nur die wissenschaftliche Sachlage zum menschgemachten Klimawandel infrage, sondern verkennt auch deren globale Wirkungszusammenh\u00e4nge in den Bereichen internationaler Migration beziehungsweise Ern\u00e4hrungs- und Versorgungssicherheit.\u201c<\/p>\n<p>In der Ratsversammlung am Mittwoch konnte AfD-Stadtr\u00e4tin Sylvia Deubel die Zweifel nicht beseitigen, dass ihre Partei die Klimakrise kleinredet. So sagte sie beispielsweise, dass durch die milden Winter die Heizkosten gesenkt werden konnten. Oberb\u00fcrgermeister Burkhard Jung (SPD) verfolgte das Gesagte mit ungl\u00e4ubigem Blick.<\/p>\n<p>CDU und BSW bezweifeln Sinn des Klimanotstands<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzt wurde die AfD von CDU und BSW. Redner dieser Fraktionen betonten, dass klimapolitische Entscheidungen in Leipzig wenig Einfluss auf das Weltgeschehen h\u00e4tten. Zudem w\u00fcrde der Klimanotstand grunds\u00e4tzliche Klimadebatten im Stadtrat einschr\u00e4nken. Der genaue Zusammenhang wurde aus den Reden allerdings nicht ersichtlich.<\/p>\n<p>Der fraktionslose Stefan Rieger (WVL) behauptete, dass die Verwaltung selbst den Klimanotstand nicht ernst nehme. So w\u00fcrde beispielsweise die LWB zahlreiche Fl\u00e4chen versiegeln. Jung quittierte die Aussage mit einem Kopfsch\u00fctteln.<\/p>\n<p>Aus den Fraktionen der Linken und Gr\u00fcnen gab es Beispiele f\u00fcr die zerst\u00f6rerischen Auswirkungen der Klimakrise. Nicole Schreyer (Gr\u00fcne) sagte, dass Stadtr\u00e4t*innen, die f\u00fcr den Antrag stimmen, \u201eim Bereich von Fake News und Schwurblern angekommen\u201c seien.<\/p>\n<p>Letztlich stellte sich eine knappe Mehrheit der Ratsversammlung gegen den AfD-Antrag. Leipzig gibt Klimaschutz und Klimaanpassung somit offiziell weiterhin h\u00f6chste Priorit\u00e4t.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Leipziger Stadtrat hat am Mittwoch, dem 16. 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