{"id":383927,"date":"2025-08-30T08:03:11","date_gmt":"2025-08-30T08:03:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/383927\/"},"modified":"2025-08-30T08:03:11","modified_gmt":"2025-08-30T08:03:11","slug":"in-einer-sackgasse-russland-will-autoimporte-aus-china-stoppen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/383927\/","title":{"rendered":"In einer Sackgasse: Russland will Autoimporte aus China stoppen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/\u0410\u0440\u0442\u0443\u0440-\u041d\u043e\u0432\u043e\u0441\u0438\u043b\u044c\u0446\u0435\u0432-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22996\"  \/>Eine Stra\u00dfe in Moskau 2025 (Foto: Artur Nowoselzew \/ AGN Moskau)<\/p>\n<p>Drei Jahre lang gab der russische Automarkt chinesischen Autoherstellern gr\u00fcnes Licht. Die Verkaufszahlen schossen in die H\u00f6he, und auf den russischen Stra\u00dfen waren deutlich mehr Fahrzeuge aus dem Mittelreich zu sehen. Nun scheint sich die Lage jedoch allm\u00e4hlich zu \u00e4ndern. F\u00fcr chinesische Hersteller gab es gleich mehrere alarmierende Signale.<\/p>\n<p>Lebensgef\u00e4hrlich<\/p>\n<p>Die Nachricht, dass Wissenschaftler der Polytechnischen Universit\u00e4t Perm in chinesischen Hybridautos eine achtmal \u00fcber dem Normalwert liegende Strahlenbelastung festgestellt haben, verbreitete sich sofort \u00fcber Nachrichtenagenturen und soziale Netzwerke. Die Forscher haben die elektromagnetische Strahlung gemessen und waren entsetzt: Der Antriebsmotor, die Wechselrichter und die Lithium-Ionen-Batterie erzeugen starke Felder. Es wird darauf hingewiesen, dass ein l\u00e4ngerer Aufenthalt in einem solchen Auto zu neurologischen St\u00f6rungen, Depressionen und sogar Krebs f\u00fchren kann. Der Vizepr\u00e4sident der \u201eBewegung der Autofahrer Russlands\u201c, Leonid Olschanski, erkl\u00e4rte in einem Interview mit NSN, dass die Gefahr tats\u00e4chlich besteht. \u201eWir wissen nicht, wie Autos in China gepr\u00fcft werden. Diese Fahrzeuge m\u00fcssen sofort aus dem Verkauf genommen werden, unsere B\u00fcrger m\u00fcssen informiert werden. Alle verkauften Fahrzeuge m\u00fcssen zur\u00fcckgerufen und das Geld zur\u00fcckerstattet werden.\u201c<\/p>\n<p>Importverbot<\/p>\n<p>Ob die russischen Marktaufsichtsbeh\u00f6rden irgendwelche Entscheidungen in Bezug auf chinesische Hybridfahrzeuge treffen werden, ist noch unklar. Aber Rosstandart hat bereits ein Importverbot f\u00fcr chinesische Lkw-Modelle der Marken Dongfeng, Foton, Faw und Sitrak verh\u00e4ngt. Die Beh\u00f6rde begr\u00fcndete ihre Entscheidung damit, dass die Lkw die Anforderungen an die Wirksamkeit des Bremssystems, den Ger\u00e4uschpegel w\u00e4hrend der Fahrt und andere Normen nicht erf\u00fcllen. <\/p>\n<p>Forbes merkt in diesem Zusammenhang an, dass das Einfuhrverbot f\u00fcr chinesische Lkw genau zu dem Zeitpunkt erlassen wurde, als die russischen Hersteller Kamaz und GAZ beschlossen, auf eine Vier-Tage-Woche umzustellen. Kamaz begr\u00fcndete diese K\u00fcrzung mit \u201efehlenden Wachstumsaussichten f\u00fcr den Markt und dem Druck durch die Restbest\u00e4nde der Importeure\u201c. Der Autohersteller bezeichnete die Politik der Importeure, die 2024 eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Menge an Fahrzeugen eingef\u00fchrt hatten, als kurzsichtig. Aus diesem Grund stapeln sich in den Lagern der Unternehmen \u00fcber 30.000 Lkw, f\u00fcr die sich keine K\u00e4ufer finden.<\/p>\n<p>Ist die chinesische Hegemonie auf dem russischen Automobilmarkt wirklich am Ende? Wenn ja, w\u00fcrde man gerne wissen, wer die Chinesen ersetzen wird. Falls \u00fcberhaupt jemand kommt.<\/p>\n<p>Goscha Haimow<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine Stra\u00dfe in Moskau 2025 (Foto: Artur Nowoselzew \/ AGN Moskau) Drei Jahre lang gab der russische Automarkt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":383928,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,4043,4044,850,307,12],"class_list":{"0":"post-383927","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russia","14":"tag-russian-federation","15":"tag-russische-foederation","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115116678418533500","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/383927","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=383927"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/383927\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/383928"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=383927"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=383927"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=383927"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}