{"id":384244,"date":"2025-08-30T10:57:10","date_gmt":"2025-08-30T10:57:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/384244\/"},"modified":"2025-08-30T10:57:10","modified_gmt":"2025-08-30T10:57:10","slug":"wenn-die-stadt-nuernberg-den-muell-holt-bringt-sie-kunst-mit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/384244\/","title":{"rendered":"Wenn die Stadt N\u00fcrnberg den M\u00fcll holt, bringt sie Kunst mit"},"content":{"rendered":"<p class=\"em_text\"><strong>\u201eGro\u00dfe Mengen M\u00fcll sind der Schatten unseres Konsums, den wir gern \u00fcbersehen oder verdr\u00e4ngen. Die Kunst geht einen anderen Weg und versucht, das Thema M\u00fcll sichtbarer zu machen\u201c, sagt N\u00fcrnbergs Umweltreferentin Britta Walthelm (Gr\u00fcne). <\/strong><\/p>\n<p>Das k\u00f6nnte Sie auch interessieren: <a href=\"https:\/\/www.donaukurier.de\/18847013\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Mittlerweile gibt es 181 K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler der Metropolregion<\/a><\/p>\n<p>\u201eAb heute fahren deshalb f\u00fcnf weitere kunstvoll gestaltete <strong>Abfallsammelfahrzeuge <\/strong>durch N\u00fcrnberg.\u201c Mit den gro\u00dfartigen Kunstwerken auf den M\u00fcllfahrzeugenhole man Umweltbewusstsein direkt in den \u00f6ffentlichen Raum.,  \u201eSie machen auf kreative Weise sichtbar, was h\u00e4ufig \u00fcbersehen wird: dass Abfallvermeidung ein Thema f\u00fcr alle ist und dass Umweltschutz bei uns vor der Haust\u00fcr beginnt.\u201c<\/p>\n<p>    Abfall und Kreislaufwirtschaft k\u00fcnstlerisch aufgreifen<\/p>\n<p class=\"em_text\">Die Fahrzeuge wurden bei einem st\u00e4dtischen Kunstwettbewerbs gestaltet, der Teil des Projekts Symposion Urbanum N\u00fcrnberg ist. Ziel des Wettbewerbs war es, den Themenkreis Abfall und Kreislaufwirtschaft k\u00fcnstlerisch aufzugreifen, von Abfallvermeidung \u00fcber nachhaltigen Konsum bis zu richtiger M\u00fclltrennung und Klimaschutz. Die Resonanz war laut Stadt gro\u00df: 122 K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler reichten insgesamt 217 Entw\u00fcrfe ein. Die Werke von Maximilian Gessler, Erdmute Prautzsch, Ren\u00e9 Radomsky, Volker Schildmann sowie des Teams von Lea W\u00fcrtenberger und Franz Siebler \u00fcberzeugten die Jury.<\/p>\n<p>Die f\u00fcnf preisgekr\u00f6nten  Werke sind nun auf den Abfallfahrzeugen zu sehen: Maximilian Gesslers Beitrag \u201eDie M\u00fcllbeutel sind voll\u201c zeigt nebeneinander arrangierte gef\u00fcllte M\u00fcllbeutel, die auf die wichtige Rolle der Haushalte im Recyclingprozess hinweisen und eine korrekte M\u00fclltrennung einfordern.<\/p>\n<p>    Eine Sammlung von Einwegverpackungen<\/p>\n<p class=\"em_text\">Erdmute Prautzsch thematisiert mit \u201enot forever . . .\u201c die Kurzlebigkeit von Konsumprodukten. Auf den ersten Blick wie ein appetitlicher Imbiss arrangiert, entpuppt sich das Bild als Sammlung von Einwegverpackungen.<\/p>\n<p>Lea W\u00fcrtenberger und Franz Siebler schaffen mit \u201eStillleben aus M\u00fcll\u201c einen bewussten Kontrast: M\u00fcll wird hier \u00e4sthetisch inszeniert, an klassische Bildwelten angelehnt, und regt so zum Nachdenken \u00fcber unseren Umgang mit Ressourcen an.<\/p>\n<p>Ren\u00e9 Radomsky greift das Thema mit seinem Werk \u201eWie viel?\u201c grafisch auf und visualisiert die Zusammensetzung des Haushaltsm\u00fclls, sprich: die Anteile an Papier, Kunststoff und Verpackungen sowie Bio- und Restm\u00fcll.<\/p>\n<p>Volker Schildmann nimmt das bekannte Logo der Stadt N\u00fcrnberg auf und ersetzt die stilisierte Altstadtsilhouette durch die Umrisse einiger Abfallsammelbeh\u00e4lter \u2013 ein humorvoller Perspektivwechsel mit ernstem Hintergrund.<\/p>\n<p>Die Motive wurden auf wetterfeste Fahrzeugfolien gedruckt und anschlie\u00dfend aufgebracht. Die neuen Fahrzeuge erweitern die Flotte der k\u00fcnstlerisch aufgewerteten Abfallsammelfahrzeuge und sind ab sofort in wechselnden Stadtteilen im Einsatz.  <\/p>\n<p style=\"text-align:right;\">HK<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eGro\u00dfe Mengen M\u00fcll sind der Schatten unseres Konsums, den wir gern \u00fcbersehen oder verdr\u00e4ngen. 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